Drei Supermänner räumen auf

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      Alternativer Titel: The fantastic Three
      Produktionsland: Deutschland, Frankreich, Italien, Jugoslawien
      Produktion: Aldo Addobbati, Italo Martinenghi
      Erscheinungsjahr: 1967
      Regie: Gianfranco Parolini
      Drehbuch: Marcello Coscia, Gianfranco Parolini, Theo Maria Werner
      Kamera: Francesco Izzarelli
      Schnitt: Edmond Lozzi
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Ruggero Cini, Francesco De Masi, Jimmy Fontana
      Länge: ca. 91 Min.
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Tony Kendall, Brad Harris, Aldo Canti, Carlo Tamberlani, Rossella Bergamonti, Bettina Busch, Jochen Brockmann, Giuseppe Mattei, Valentino Macchii, Sergio Mioni, Salvatore Borghese, Enzo Maggio, Jeff Cameron, Gloria Paul



      Tony und Nick räumen als Supermänner getarnt diverse Banktresore leer. FBI-Agent Brad ist hingegen auf der Suche nach einer Falschgeldbande und spannt die beiden Supermänner für seine Pläne ein.

      Den ganz Genauen sei vorab gesagt, dass die Story bei den „Supermännern“ anfänglich etwas wirr ist. Erst nach 45 Minute findet sich das Thema, so dass der mit Adleraugen und dem Gespür eines Sherlock Holmes gesegnete Rezipient, besser eingebunden wird.

      Alle anderen, die einfach nur ein wenig gute Unterhaltung suchen, wird die Story eh egal sein und das begehrte Amüsement wie auch Kurzweil - mit knallroten Schleifchen geschnürt - zugeworfen.


      „Ihr seit Vollidioten!“ (Tony)


      Da kann man Kommissar Il Nero X zustimmen, denn innerhalb Gianfranco Parolinis „Supermänner-Sause“ sind so ziemlich alle neben der Spur. Diese Tatsache wird von der deutschen Bearbeitung der Berliner Union Film natürlich ausgenutzt und tat- wie auch schlagkräftig untermauert. Rainer Brandt und Karlheinz Brunnemann konnten sich bestens austoben. Auch wenn mir mache Synchronarbeiten von Herrn Brandt in eher nervender Weise zugetragen wurden, so konnte mich diese Arbeit begeistern. Denn besser kann man diesen Unsinn (wohl) nicht vertonen.

      DREI SUPERMÄNER RÄUMEN AUF zeigt sich als Italo-Schabernack mit Eurospy-Einschlag. Mit Jochen Brockmann bekommt man gar eine Art österreichischen Auric Goldfinger geboten und dieser bringt auch gleich die ein oder andere Hommage in Richtung Guy Hamiltons Klassiker mit.

      Fazit: Ein sehr sympathischer Unfug.