Frostbite

    • Produktionsland: Schweden
      Produktion: Göran Lindström, Magnus Paulsson
      Erscheinungsjahr: 2006
      Regie: Anders Banke
      Drehbuch: Daniel Ojanlatva, Pidde Andersson
      Kamera: Chris Maris
      Schnitt: Kiko C.C. Sjöberg
      Spezialeffekte: Johan Harnesk, Fredrik Zander, Thomas Deutschmann, Tommie Löfqvist, Staffan Linder, Mats Öhlund
      Budget: -
      Musik: Anthony Lledo
      Länge: ca. 90 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Petra Nielsen, Grete Havnesköld, Emma Åberg, Jonas Karlström, Måns Nathanaelson, Carl-Åke Eriksson, Mikael Göransson, Anna Lindholm, Björn Andersson, Sara Arnia, Hubertus Buchinger, Anders Carlsson, Erik Dalin, Nour El-Refai, Niklas Grönberg





      Inhalt:

      Ukraine 1944: Ein Trupp Soldaten stapft verloren durch die Winterwüste, bis er auf eine eingeschneite Hütte stößt. Der Ofen ist noch warm, aber von den Bewohnern fehlt jede Spur. In der Nacht reißt ein temperamentvolles Ungeheuer die Männer aus dem Schlaf und ihre Leiber in Stücke, bis die Stahlhelme nur so bersten… Hereinspaziert in die abgefahrenste Vampirparty der Saison, die sich mit viel Schnee und Gags den denkbar besten Tummelplatz für ihre blutdurstigen Kreaturen gesucht hat: die ewig tageslichtlose Polarnacht! Wir schwenken ins heutige Schweden: Annika Wallén tritt ihren Job als Ärztin in einem Kleinstadtkrankenhaus an. Während das Nachwuchspersonal die allgemeine Ödnis mit Anästhesiecocktails, Rollstuhlrennen und Anatomie-Dart zu bekämpfen versucht, hat der verdruckste Professor Beckert nur Auge und Ohr für eine mysteriöse Komapatientin. Als deren Medikamente auf unglückliche Weise abhanden kommen und besagte tiefrote Pillen alsbald in der Fruchtbowle einer angesagten Teenie-Fete landen, auf der sich im Übrigen auch Walléns Tochter Saga vergnügt, ist bald der Teufel los. Die jugendlichen Gäste geraten in einen wahren Blutrausch…


      Trailer:
    • Ich hatte mir den film damals zugelegt weil mich das cover angesprochen hat lolp
      Ich muss sagen der Film ist gut gemacht die story ist in ordnung die splatter effekte sind ok und die vampire sehen auch annehmbar aus aber der film ist stellenweise einfach viel zu langatmig
      Davon abgesehen ist es ein annehbarer vampir film
      [film]6[/film]

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    • Annika Wallen ist Ärztin und zieht mit ihrer Tochter Saga um, da sie in einem Krankenhaus einen neuen Job bekommen hat. Der dortige Chefarzt Beckert betreut eine junge Patientin, zu der niemand außer Beckert selber Zugang hat. Diese junge Patientin benötigt rote Kapseln, die ihr ständig verabreicht werden. Als einer der angehenden Ärzte eine der Kapseln einnimmt, merkt dieser dass in ihm eine Verwandlung vorgeht. Er verliert sein Spiegelbild und hat Durst nach Blut. Doch der angehende Assistenzarzt ist nicht der einzige der von diesem Phänomen befallen wird.

      Es gibt massig Filme innerhalb der Jahrspanne: 2000 bis 2011, die sich mit der Vampirthematik auseinandersetzen und 90% davon sind einfach voll daneben. Diese dummen Werke stammen wie einige Post-Zombie-Verfilmungen meist aus den USA. Eine den wenigen Ausnahmen bildet die amerikanisch/ neuseeländische Co-Produktion „30 Days of Night“. Das allerdings in Skandinavien, sprich Schweden wesentlich besser mit der Vampirthematik umgegangen werden kann, beweist „Frostbite“ und natürlich der zwei Jahre später entstandene „So finster die Nacht“. „Frostbite“ liefert seine Erzählung aus den zentralen heraus. Der unscheinbare kleine Teil einer schwedischen Stadt liefert den Stil zur Umsetzung. Eine zentrale Erzählweise, die vom Universumsbezogenen Stil abweicht und aus dem Inneren kommt. Dieses ist ein wichtiger Bestandteil der gewählten Erzählweise.

      Was Bankes Film sehr auszeichnet ist seine Ruhe und sein sehr unterkühlter Humor der sich Lichtjahre entfernt vom Gummihammer-Clapping-Hands-Humor, Marke „Shawn of the Dead“ bewegt. Banke verzichtet auf sensationsträchtige Bilder und zieht seinen eigenen Stil konsequent durch. Das sein Gesamtbild viel Freude bereiten kann ist eine Sache, wie die Art und Weise von Banke aufgefasst wird eine andere.

      Fazit: Wer vom US-Post-Vampir-Film angebiedert ist und wem Lars von Triers „Hospital der Geister“ zu anspruchsvoll ist, der könnte auf dem mittleren Weg in Form von „Frostbite“ durchaus gut unterhalten werden.



      7/10
    • Ich war positiv überrascht bei dem Film. Ein sehr witziger und gut gemachter Vampirstreifen. Die Effekte wissen zu überzeugen und sie zeigen, dass man CGI auch bei niedrigerem Budget sinnvoll einsetzen kann. Die Darsteller agieren auf einem guten Niveau und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich habe teilweise gut lachen können und besonders sympathisch fand ich die kleine Hommage an Braindead (Stichwort: Gartenzwerg).

      Fazit: Ein schöner und gut gemachter Horrorfilm, der praktisch auch ein Prequel zu 30 Days of Night sein könnte. Sehenswert.

      [film]7[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013