Lady Snowblood

    • Lady Snowblood



      Alternativer Titel: Snow of Blood
      Produktionsland: Japan
      Produktion: Kikumaru Okuda
      Erscheinungsjahr: 1973
      Regie: Toshiya Fujita
      Drehbuch: Toshiya Fujita
      Kamera: Masaki Tamura
      Schnitt: Osamu Inoue
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Masaaki Hirao
      Länge: ca. 97 Min.
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Meiko Kaji, Toshio Kurosawa, Masaaki Daimon, Miyoko Akaza, Shin'ichi Uchida, Takeo Chii





      Inhalt

      Yuki kennt nur eines: Töten! Nachdem ihre Mutter einst von sadistischen Ganoven misshandelt wurde, soll sie für Vergeltung sorgen. Von Kindesbeinen auf wird Yuki zur tödlichen Killermaschine ausgebildet, und in ihrem Herzen lodert das Verlangen nach blutiger Rache an den Peinigern ihrer Mutter...

      Meine Meinung

      Lady Snowblood ist kalt und hart. Ein Samuraifilm, der sich nicht um verlorene Ehre, Treue gegenüber dem Herrn oder der Hilfsbereitschaft der Samurai dreht, sondern nur um eins: RACHE. Viel muss ich zu diesem Film nicht sagen, denn wer Kill Bill gesehen hat, der weiß sowieso das meiste... :D
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    • Wow.Ein klasse und sehr blutiger Revenge Film.Man merkt deutlich das Lady Snowblood Quentin Tarantino zu Kill Bill inspiriert hat.Für einen FSK 16 Film wird hier gesplattert ohne ende.Ein richtiges Schlachtfest bei dem das Blut Literweise fliesst und die Körperteile in massen abgetrennt werden.Für Fans des Asiatischen Kinos ein muss!
      Mainstream is Dead,Dead,Dead!!
    • Hier noch der Trailer. :D

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    • Für mich ist der Film ein Meisterwerk. Der Film ist Blutig und schön zugleich. Wie hier das Blut, Fontänen weise aus den wunden schießt ist schon krass. Meiko Kaji steht die Rolle echt gut, und die Nebenrollen sind auch gut besetzt. Lady Snowblood ist perfektes, Asiatisches Kino. Ein muss.
    • Meine Rede :D
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    • Wow!!! Wie geil war das denn bitte?? Klar, mag ich Kill Bill, mag ich auch Lady Snowblood. Jetzt weiß ich auch, warum auf dem Cover stand: Tarantino empfiehlt!!! Da hat sich der liebe Quentin wohl ein bisschen was abgeschaut! :D Und nicht nur die Musik!

      Ein absoluter Spitzenfilm. Kann ich jedem nur empfehlen.

      Ich weiß noch nicht, ob ich die Sache mit dem unechten (hellroten) Blut mag. Aber irgendwie schon! Das macht das Ganze so wunderbar schön krank! :D

      Eigentlich mag ich keine Filme aus den 70ern. Aber das war hier irgendwie gar kein Problem!
    • Na ja, das steht auf fast jeder DVD das der Film von Tarantino empfohlen wird :D
      Der Film ist einfach nur geil. Meiko Kaji spielt den Racheengel einfach genial. Ein wirkliches Meisterwerk.

      Gruß
      John Liu

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John Liu ()

    • Hab ich noch nie gesehen, dass auf nem Cover stand, dass der Film von QT empfohlen wird. Muss ich mal drauf achten. Jedenfalls finde ich, dass Tarantino anscheinend absichtilcih Lucy Liu ausgesucht hat. Sie hat nämlich schon ganz schön viel Ähnlichkeit mit der Hauptdarstellerin!
    • Das ist leider das Problem bei Tarantino, er imitiert zu viel und bringt dann nur ein paar kleine eigene Ideen rein. Ich mag ihn und seine Filme, doch wenn man weiß wo er all seine Inspirationen her hat, dann wirds auch ein wenig langweilig.

      Und dieses "Tarantino empfiehlt" ist bloß draufgemacht damit mehr Leute den Film kaufen. Sowas ist immer Schwachsinn. Hat mich schon bei Hostel (den Film würd ich mir niemals kaufen) und Natural Born Killers gestört.
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    • Ach, ich glaube ich finde das gar nicht so schlimm, dass Tarantino ein wenig klaut. Immerhin sind seine Filme so einzigartig und haben einen so hohen Wiedererkennungswert, dass da ab und zu mal ein kleiner Diebstahl gar nichts ausmacht. Finde ich halt - ist ja auch immer Ansichtssache. Und man muss ja auch sagen: Gott sei Dank hat Tarantino sich hier ein wenig bedient, sonst wäre nicht diese absolut geniale Szene im Haus der blauen Blätter zustande gekommen! Und diese Szene möchte ich nicht missen, wenn ich ehrlich bin!

      Hostel fand ich nicht so gut, wusste aber auch nicht, dass da ne Empfehlung von QT draufsteht!
    • Den hat Tarantino produziert und das hat man dann auch schön groß draufgeschrieben.

      Ein wenig klaut? Ich bin ein großer Tarantino Fan aber ich weiß das FAST jede Szene in seinen Filmen aus einem anderen Film stammt. Der hat die sich eigentlich nur zurecht geschnitten. 8)
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    • Tarentino ist und bleibt ein Plagiator. man sagt ja immer er verneigt sich mit den vielen kopierten Szenen und zitaten vor seinen lieblingsfilmen. ich nenne es nur einfallslosigkeit :P

      und bei Natural Born Killers hat er es ja auch geschrieben also kann man ihn auch zu recht auf den Cover nennen :P
    • Allerdings weicht Natural Born Killers so extrem von seinem Drehbuch ab das sich Tarantino von diesem Film distanziert hat.
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    • also Lady snowblood ist ja brutal und damit meine ich nicht die Splattereffekte oder Blutfontänen. der Film ist zwar sehr gut , aber ich finde er ist kein Meisterwerk , die story ist interessant ,unterhaltsam und etwas verstörend . Die Schauspielerische leistung war auch ganz gut, aber die Gegner waren einfach nciht der rede Wert , einige taten mir sogar leid , eigehntlich merkwürdig wenn man sich die Geschichte anhört , aber naja [film]8[/film]
    • Bisher hat mich das Cover nicht so angesprochen und deshalb habe ich
      mich nie wieder damit konfrontiert aber was ich hier so lese und eure
      Meinungen haben mich umgestimmt.
      Ich werd mir den Film auf jeden Fall demnächst mal besorgen. ^^
    • Lady Snowblood

      Sayo Kashima wurde gepeinigt und ihre Familie getötet. Sie will nun Rache und nachdem sie einen der Verantwortlichen getötet hat landet sie im Gefängnis. Da Sayo auf Lebenszeit eingesperrt bleiben wird verführt sie die männlichen Gefängnisangestellten in der Hoffnung ein Kind zu bekommen, welches ihre Rache vollendet. Ihr Wunsch erfüllt sich und ihre Tochter Yuki wird auf den Pfad der Rache geleitet.

      Toshiya Fujitas „Lady Snowblood“ braucht nun wirklich nicht lang um in Fahrt zu kommen und dem Titel entsprechend befindet sich der Zuschauer schnell zusammen mit Yuki Kashima im Schnee welcher ebenso schnell mit Blut getränkt wird. Der rote Schnee der Rache reinigt die Welt, so die Stimme des Erzählers und Jedem ist klar, dass mit Yuki Kashima eine Frau der Rache in die Welt trat. Der rote Lebenssaft verlässt literweise die Körper von Yukis Opfern und sprießt und fließt in die Schneelandschaft. Doch es sei erklärend angemerkt, dass es sich hier um keine billige Spatterorgie für Gorebauern handelt. Der Film geht auf eine ästhetische und intelligente sprich niveauvolle Weise vor und hat viele hervorragende Bilder zu bieten, welche wie auch die Musik einen gewissen Regisseur für seinen Film „Kill Bill“ sehr stark beeinflussten.

      Demnach sollten dem gegenwärtigen Durchschnittsfilmkonsumenten die Klänge von „Shura No Hana" (ein brillanter Titelsong), gesungen von (der ebenfalls brillanten) Meiko Kaji nicht unbekannt erscheinen. Der Song bekam nämlich unter dem Namen „The Flower of Carnage“ seinen Einsatz bei „Kill Bill“.

      Ist die Begeisterung für Meiko Kajis emotionalen Gesang auch noch so groß, so muss ich gestehen dass ihre schauspielerische Leistung als „Lady Snowblood“ noch eine ganze Ecke besser ist. Meiko ist schauspielerisch wie auch optisch einfach großartig. Die Mischung aus Verbitterung, Traurigkeit und Kaltblütigkeit wird zu einer Institution innerhalb Toshiya Fujitas blutigem Rachedrama. Die Präsentation des Rachengels kann ggf. auch die einer Christina Lindberg in „Hooker's Revenge“ beeinflusst haben. Zweifelsohne zwei unterschiedlich belastete Charaktere aber von der gleichen Genialität geprägt und ähnlich ambitioniert.

      Die Story die „Lady Snowblood“ zu bieten hat ist hervorragend aufgebaut. Ein kleines Mosaik das zu Beginn ausgelegt wird befindet sich in einer stets fesselnden Weise innerhalb der Fertigstellung. Gründe und Ambitionen werden einwandfrei dargelegt und die unterschiedlichen Charaktere überzeugend vermittelt.

      Bildtechnisch wird man bei „Lady Snowblood“ ebenfalls sehr verwöhnt und die Zeitlupe wie auch die Vogelperspektive finden ihre erfolgreiche Umsetzung sprich Anwendung.

      Fazit: Ein brillanter Genrevertreter der sein Finale mit den Klängen des Walzerkönigs einläutet und seinen Weg konsequent- wenn auch leicht melancholisch- zu Ende geht. Wer diesen Film nicht kennt, der hat was verpasst.

      9,5/10


    • "You have a destiny, forget joy, forget sorrow, forget love and hate, forget everything, except vengeance"

      Ein sehr guter Film. Schönes Review :6:
    • Finde ich gut, dass du den Film kennst :6:

      Nächste Woche sollte ich die Sasori-Filme mit Meiko Kaji per Post bekommen.
    • Na klar. Lady Snowblood, Okami und Zatoichi sind schon Pflichtprogramm :6:

      Mit Sasori habe ich mich allerdings noch nicht befasst. Dann freue ich mich schon auf Deine Kritik.
    • Die vier Sasori Fime kann man bedenkenlos kaufen = grosses Kino!
    • Original von Der Doctor Schnabel von Rom:

      Die vier Sasori Fime kann man bedenkenlos kaufen = grosses Kino!


      Da freue ich mich auch drauf.
    • Lady Snowblood ist ein hervorragender Rachefilm in Eastern-Manier. Nicht umsonst hat Q.Tarantino angegeben, hauptsächlich von diesem Film beeinflußt worden zu sein. Absoluter Kult: 9 von 10
      Für Eastern -Fans ein Muss! :6:
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    • Vor Lady Snowblood kann man sich einfach nur verneigen. Großartig und sensationell, für mich einer der besten Filme aller Zeiten. Bei mir definitiv unter den Top 5 :prop:
      Das ist der Weg unsichtbar zu sein. Werde einfach ein Teil der Nacht.
      Ziehe mit dem Wind und die Schatten. Tue was du tun musst, frei vom jeden Gefühl,
      so dass keine Seele es fühlt und kein Herz es hört.
    • Habe mir den 3-teiligen Manga (Erstauflage in den 50er Jahren) zugelegt, der einfach ein kompletter Wahnsinn und grandios ist. So viel detaillierter als Filme je sein können. Im Endeffekt kratzen die Filme gerade mal die Hauptstory um Yuki an. Theoretisch hätte man Film 1 schon auf 3 Filme ausweiten können. Aber gut, der Film ist aus den 70er Jahren und hat einfach Kultstatus und die wunderbare Meiko Kaji. Kaji verkörpert Yuki nahezu perfekt, auch wenn die Mangafigur desweilen noch viel blutrünstiger und ebenso einfühlsamer wirkt, hier hätte Kaji doch noch mehr in der Rolle als Femme Fatale übertreiben können, was aber zu der Zeit in Japan, wo man noch viel mehr konservativer gewesen ist als heutzutage, sicher schwierig geworden wäre, die Grenzen weiter zu über strapazieren.

      So habe ich mal irgendwo gelesen , ist die Rolle als Femme Fatale bis in die 70er in Japan sonst immer Männer vorbehalten gewesen und Meiko Kaji mit 2-3 anderen Frauen, diese Grenzen erstmalig durchbrochen haben.
      Das ist der Weg unsichtbar zu sein. Werde einfach ein Teil der Nacht.
      Ziehe mit dem Wind und die Schatten. Tue was du tun musst, frei vom jeden Gefühl,
      so dass keine Seele es fühlt und kein Herz es hört.