Lady Snowblood

    • Den hat Tarantino produziert und das hat man dann auch schön groß draufgeschrieben.

      Ein wenig klaut? Ich bin ein großer Tarantino Fan aber ich weiß das FAST jede Szene in seinen Filmen aus einem anderen Film stammt. Der hat die sich eigentlich nur zurecht geschnitten. 8)
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    • Tarentino ist und bleibt ein Plagiator. man sagt ja immer er verneigt sich mit den vielen kopierten Szenen und zitaten vor seinen lieblingsfilmen. ich nenne es nur einfallslosigkeit :P

      und bei Natural Born Killers hat er es ja auch geschrieben also kann man ihn auch zu recht auf den Cover nennen :P
    • Allerdings weicht Natural Born Killers so extrem von seinem Drehbuch ab das sich Tarantino von diesem Film distanziert hat.
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    • also Lady snowblood ist ja brutal und damit meine ich nicht die Splattereffekte oder Blutfontänen. der Film ist zwar sehr gut , aber ich finde er ist kein Meisterwerk , die story ist interessant ,unterhaltsam und etwas verstörend . Die Schauspielerische leistung war auch ganz gut, aber die Gegner waren einfach nciht der rede Wert , einige taten mir sogar leid , eigehntlich merkwürdig wenn man sich die Geschichte anhört , aber naja [film]8[/film]
    • Bisher hat mich das Cover nicht so angesprochen und deshalb habe ich
      mich nie wieder damit konfrontiert aber was ich hier so lese und eure
      Meinungen haben mich umgestimmt.
      Ich werd mir den Film auf jeden Fall demnächst mal besorgen. ^^
    • Lady Snowblood

      Sayo Kashima wurde gepeinigt und ihre Familie getötet. Sie will nun Rache und nachdem sie einen der Verantwortlichen getötet hat landet sie im Gefängnis. Da Sayo auf Lebenszeit eingesperrt bleiben wird verführt sie die männlichen Gefängnisangestellten in der Hoffnung ein Kind zu bekommen, welches ihre Rache vollendet. Ihr Wunsch erfüllt sich und ihre Tochter Yuki wird auf den Pfad der Rache geleitet.

      Toshiya Fujitas „Lady Snowblood“ braucht nun wirklich nicht lang um in Fahrt zu kommen und dem Titel entsprechend befindet sich der Zuschauer schnell zusammen mit Yuki Kashima im Schnee welcher ebenso schnell mit Blut getränkt wird. Der rote Schnee der Rache reinigt die Welt, so die Stimme des Erzählers und Jedem ist klar, dass mit Yuki Kashima eine Frau der Rache in die Welt trat. Der rote Lebenssaft verlässt literweise die Körper von Yukis Opfern und sprießt und fließt in die Schneelandschaft. Doch es sei erklärend angemerkt, dass es sich hier um keine billige Spatterorgie für Gorebauern handelt. Der Film geht auf eine ästhetische und intelligente sprich niveauvolle Weise vor und hat viele hervorragende Bilder zu bieten, welche wie auch die Musik einen gewissen Regisseur für seinen Film „Kill Bill“ sehr stark beeinflussten.

      Demnach sollten dem gegenwärtigen Durchschnittsfilmkonsumenten die Klänge von „Shura No Hana" (ein brillanter Titelsong), gesungen von (der ebenfalls brillanten) Meiko Kaji nicht unbekannt erscheinen. Der Song bekam nämlich unter dem Namen „The Flower of Carnage“ seinen Einsatz bei „Kill Bill“.

      Ist die Begeisterung für Meiko Kajis emotionalen Gesang auch noch so groß, so muss ich gestehen dass ihre schauspielerische Leistung als „Lady Snowblood“ noch eine ganze Ecke besser ist. Meiko ist schauspielerisch wie auch optisch einfach großartig. Die Mischung aus Verbitterung, Traurigkeit und Kaltblütigkeit wird zu einer Institution innerhalb Toshiya Fujitas blutigem Rachedrama. Die Präsentation des Rachengels kann ggf. auch die einer Christina Lindberg in „Hooker's Revenge“ beeinflusst haben. Zweifelsohne zwei unterschiedlich belastete Charaktere aber von der gleichen Genialität geprägt und ähnlich ambitioniert.

      Die Story die „Lady Snowblood“ zu bieten hat ist hervorragend aufgebaut. Ein kleines Mosaik das zu Beginn ausgelegt wird befindet sich in einer stets fesselnden Weise innerhalb der Fertigstellung. Gründe und Ambitionen werden einwandfrei dargelegt und die unterschiedlichen Charaktere überzeugend vermittelt.

      Bildtechnisch wird man bei „Lady Snowblood“ ebenfalls sehr verwöhnt und die Zeitlupe wie auch die Vogelperspektive finden ihre erfolgreiche Umsetzung sprich Anwendung.

      Fazit: Ein brillanter Genrevertreter der sein Finale mit den Klängen des Walzerkönigs einläutet und seinen Weg konsequent- wenn auch leicht melancholisch- zu Ende geht. Wer diesen Film nicht kennt, der hat was verpasst.

      9,5/10


    • "You have a destiny, forget joy, forget sorrow, forget love and hate, forget everything, except vengeance"

      Ein sehr guter Film. Schönes Review :6:
    • Finde ich gut, dass du den Film kennst :6:

      Nächste Woche sollte ich die Sasori-Filme mit Meiko Kaji per Post bekommen.
    • Na klar. Lady Snowblood, Okami und Zatoichi sind schon Pflichtprogramm :6:

      Mit Sasori habe ich mich allerdings noch nicht befasst. Dann freue ich mich schon auf Deine Kritik.