Experiment Killing Room

    • Experiment Killing Room

      Produktionsland: USA
      Produktion: Guymon Casady, Ross M. Dinerstein, Ben Forkner, Alissa M. Kantrow, Bobby Schwartz
      Erscheinungsjahr: 2009
      Regie: Jonathan Liebesman
      Drehbuch: Gus Krieger, Ann Peacock
      Kamera: Lukas Ettlin
      Schnitt: Sean Carter
      Spezialeffekte: Jack Lynch
      Budget: -
      Musik: Brian Tyler
      Länge: ca. 86 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Michael Byrnes, Nick Cannon, Clea DuVall, Timothy Hutton, Meade Patton
      Chloë Sevigny, Luke Sexton, T. Joel Smith, Bill Stinchcomb, Peter Stormare, Shea Whigham





      Inhalt:

      Vier gewöhnliche Menschen finden sich in einem geschlossenen Raum wieder. Sie haben sich für einen psychologischen Test der Regierung eingetragen und müssen einen Fragebogen ausfüllen. Die Situation ändert sich jedoch schlagartig als der Administrator des Test, Dr. Phillips, in den Raum kommt und unangekündigt eine Person erschießt. Der richtige Test hat gerade erst angefangen ...


      Trailer:



      Fantasy Filmfest 2009

      Deutsche DVD Fassung: 22.10.2009 (Verleih: 10.09.2009)
      Blu-Ray: 22.10.2009

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Was für ein Wahnsinn und Schwachsinn gleichermaßen von Jonathan Liebesman (Texas Chainsaw Massacre - The Beginning, Fluch von Darkness Falls), am Ende überwiegt aber knapp das positive.
      Nach einer guten Charakterintensivierung zieht der erste Schockeffekt erst ein mal bis ins Knochenmark, damit rechnet man in diesem Moment gewiss nicht.
      Man fragt sich allerdings, was diese total verpeilte Hellseherin, gespielt von Chloë Sevigny (American Psycho) die Lügen und ehrliche Aussagen unterscheiden soll, eigentlich mit der Story so richtig zu tun hat und warum sie so emotionskalt agiert, nie anderes als kalte und völlig ängstliche Mimik zeigt, egal was geschieht, als ob jemand in einen Film rein geworfen wird, der überhaupt nicht weis wie er sich verhalten soll.
      Das Konzept wird von dem Kammerspiel her recht beklemmend umgesetzt und bietet nur wenig Längen, ersichtlich hat man sich jedenfalls an "Cube" orientiert.
      Einige Folterspiele machen jedenfalls überhaupt keinen Sinn, daran kränkelt der Film auch hauptsächlich, wie das Erwähnen einer Zahl, wenn man dann doch nur willkürlich jemanden abballern gedenkt.
      "Experiment Killing Room" ist also ein weiterer Clown von Saw oder eher noch Cube, bietet keine Splatter, allerdings mit einem eigenen Finale, den man somit nicht zu den desolatesten Beiträgen zählen braucht. Empfehlen würde ich den Film zumindest jedem, der einen sehr kritischen Amerika Bezug auf den Terrorismus sehen möchte, dies hat mich am Ende dann doch schwer beeindruckt. Ja, so gelacht hab ich echt schon lange nicht mehr, da kommt man aus dem feiern gar nicht mehr raus, was der Film hier an skurieler Idee aufzeigen gedenkt und man sich auch nicht sicher ist, ob dies nicht auch wirklich in ähnlicher Form so bei den Amerikanern zutreffen könnte um den Terrorismus zu stoppen.
      Wer da am Ende überleben wird möchte ich nicht preisgeben, passt aber mit dem Aufgezeigten durchaus gut und wirkt nicht wie vielleicht zwischendrin mal vermutet als zu weit hergeholt. Es reicht trotz der vielen gravierenden, fragwürdigen Momente aber somit zu mehr als graues Mittelmaß, auch wenn der Ablauf lange Zeit sicherlich nicht jedermanns Sache ist, insbesondere wenn man von den zahlreichen Cube und Saw Experimenten mittlerweile die Schnauze voll hat.

      [film]6[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Filme, in denen es um Experimente geht und in denen wenige Personen auf engstem Raum eingesperrt sind, entwickeln fast immer eine ganz besondere Eigendynamik. Nicht anders verhält es sich beim vorliegenden Werk, das die Thematik des Gedankenkontrollprojekts MIC Ultra beinhaltet. Gewisse Anlehnungen an Filme wie zum Beispiel "Cube" oder auch "Five Fingers" sind hier unübersehbar und garantieren so einen sehr intensives Filmerlebnis für den Zuschauer. Die kammerspielartige Atmosphäre unterstüzt noch einmal zusätlich die intensive Wirkung des Filmes, der man sich beim besten Willen nicht entziehen kann. Auch wenn "Experiment Killing Room" im Prinzip recht unbeschwerlich beginnt und dem Zuschauer das Gefühl vermittelt wird, es hier mit einem ganz normalen Experiment zu tun zu haben, so ändert sich dieses Gefühl doch sehr schlagartig, als man mit dem ersten Toten konfrontiert wird.

      Mit immenser Wucht ändert sich das eigene Sehverhalten und vor allem die Einstellung und die Verhaltensweisen der Probanten, die das Geschehene kaum fassen können und mit einer Situation konfrontiert werden, die im ersten Moment eine Art Schock auslöst und ihnen eine Realität aufzeigt, die so unfassbar wirkt, das man sie kaum begreifen kann. Die sich hierbei entfaltende Grundstimmung des Films löst eine sehr beklemmende Wirkung aus, die sich fast zwangsläufig auch auf den Betrachter überträgt. Es entsteht eine Art Mischung aus Ungläubigkeit und Faszination zugleich, denn so sehr man das Gesehene kaum glauben kann, so fasziniert ist man gleichzeitig vom Geschehen und verfolgt fasziniert den weiteren Verlauf der Geschichte.

      Vor allem ist es auch den sehr überzeugenden Schauspielern zu verdanken, das die Intensität dieses werkes zu keiner Zeit verflacht, mir persönlich hat besonders die Figur des Projektleiters gefallen, der von Peter Stormare absolut brillant dargestellt wurde. Seine Kaltblütigkeit, mit der er das Experiment leitet, jagt einem phasenweise kalte Schauer über den Rücken, da seine Person anscheinend nicht dazu in der Lage ist, so etwas wie Emotionen zu empfinden. Es geht eine Eiseskälte von ihm aus, das man es kaum in Worte fassen kann. Sein genauer gegenpart ist die neue Beobachterin des Experiments (Chloe Sevigny), die das geschehen analysieren soll. Man merkt ihr den emotionalen Zwiespalt in jeder Phase des Filmes an, so das gerade die Passagen der Geschichte, in denen diese beiden Charaktere in den Dialog treten, zu den absoluten Highlights zählen.

      Weiterhin verfügt der Film über einen sehr straff gezogenen Spannungsbogen, der sich mit der Zeit immer weiter verdichtet. Das interessante daran ist, das es hier nicht nur am Ende zu einer heftigen Entladung kommt, sondern das sich mehrmals im Laufe der Story die Spannung entladen kann, aber gleichzeitig sofort wieder neu aufbaut. Das ist auch der Hauptgrund dafür, das die intensive Wirkung der Szenerie zu keiner Zeit abebbt, sondern sich auf einem konstant hohen Level bewegt. Als Zuschauer kann man so das eigene, sehr angespannte Sehverhalten ganzzeitig bewust wahrnehmen und saugt auch die klaustrophobisch anmutende Atmosphäre richtiggehend in sich auf. Ganz besonders wenn man versucht, sich in die hoffnungslose Situation der Probanten hineinzuversetzen, fühlt man sich teilweise wie gelähmt und paralysiert, so das ein extremes Gefühl des Unwohlseins in einem aufsteigt, was auch für die Qualität dieses Werkes steht.


      Fazit:


      "Experiment Killing Room" ist ein brillantes Kammerspiel, das seine Wirkung auf den Zuschauer keineswegs verfehlt. Ein atmosphärisch sehr dichter und bedrückender Film, der einen zu keiner Zeit kalt lässt und sich unweigerlich in das eigene Gedächtnis hineinfrisst, wo er seine nachhaltige und intensive Wirkung hinterlässt. Wer Filme wie "Cube" oder "Five Fingers" mag, der dürfte auch bei diesem Werk auf seine Kosten kommen und sich bestens unterhalten fühlen.


      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • wow der Film hat mich überzeugt! der ist bestimmt klasse!
      ---> UNglaublich beim Trailer wo da kommt welche zahl zwischen 1 und 33 wählen amis am häufigsten? da dacht ich an 7 und was kommt?? 7 wow! =) nicht schlecht !
      "NUR WEIL ETWAS NICHT LEBT MUSS ES NICHT TOT SEIN"
      DEAD SILENCE
    • Recht spannend, jedoch mit einigen längen ab der mittel des Films, ansonsten bekommt man wieder mal nur das Kopfschütteln, denn solche Programme gibt es ja auch in real. [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Der klingt interessant. Und eure Bewertungen verheisen mindestens gute Unterhaltung. Könnte man sich demnächst mal anschauen. :0:
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • bei uns im Müller gabs den film für 5.55€ da hab ich gleich zugeschlagen xD jetzt mal schauen wie der so ist..
      "NUR WEIL ETWAS NICHT LEBT MUSS ES NICHT TOT SEIN"
      DEAD SILENCE
    • Sehr geiler Film !!
      Mann heut hab ich echt schwein mit geilen filmen schon der zweite !! :0:
      Durchgehend überraschend,unvorhersehbar,intelligent,gesellschaftskritisch und geil geschauspielter :0:
      Okay Peter Stormare*göttliches licht* sowieso XD
      Und Doom zum thema sinnlose experimente:
      Die warn nich sinnlos.
      Der Doc hat am anfang ja dem mädel erzählt das er sie bei ihrer einführung im auge behalten wird und das das hart wird.
      Er hat ja auch viel früher gemerkt das sein schlüssel weg ist als das er was gesagt hat und er hat ständig den raum verlassen ob er nen grund hatte oder nicht und hat sie mit seiner dekorativ offen liegenden karte,dem waffenkoffer direkt daneben und dem bild das sich ihr bietet allein gelassen.
      Das war IHRE belastungsprobe auf dauer.
      Ob SIE über die zeit standhält,ihre arbeit ordnungsgemäß machen kann und für das projekt vertrauenswürdig und verwendbar ist.
      Jaha der Early denkt mit !! :0: lol