Freitag der 13. (Neuverfilmung)

    • Die Remake Welle ist ja jetzt nun schon seit ein paar Jahren groß im Trend und so musste nun auch Freitag der 13. dran glauben. Doch als ein so wirkliches Remake kann man den Film nicht bezeichnen, zumindest nicht vom Original, sondern das ganze ist eher eine Neuinterpretation des zweiten und dritten Teils. Sean S. Cunningham der 1980 das Original drehte und so den Slasher Film entscheidend mit geprägt hat, fungiert hier als Produzent.


      Am Crystal Lake, da lässt es sich gut feiern, baden und poppen. Das denken sich Whitney, Mike, Wade, Richie und Amanda, die ein paar Tage in der Natur verbringen wollen. Serienkiller Jason Vorhees aber hat etwas gegen das unbeschwerte jugendliche Treiben und stattet den jungen Leuten einen Besuch ab und hat natürlich die Machete mit im Gepäck.
      Sechs Monate später macht sich Whitneys Bruder Clay verzweifelt auf die Suche nach seiner Schwester. Von der gesamten Gruppe findet sich keine Spur und die Polizei ist auch keine Hilfe. Clay trifft kurz nach seiner Ankunft eine weitere unvorsichtige Reisegruppe. Trent, Jenna, Nolan, Chelsea, Lawrence und Chewie freuen sich auf ein exzessives Wochenende.


      Wer schon die alten Fortsetzungen mochte, wird sich bei dieser Neuverfilmung recht wohl fühlen. Man bekommt nicht viel neues geboten und so geht auch dieser Film nach dem typischen Schema F vor. Die Darsteller sind typische aalglatte Hollywood Schönlinge, deren Dialoge und Handlung manchmal nerven, aber doch eine recht annehmbare Leistung bringen. Jason lässt nicht lange auf sich warten und töten wie früher auch schon, nicht nur mit seiner Machete. Hier kommen auch Pfeil und Bogen, ein Nagel, eine Axt und auch Bärenfallen zum Einsatz und so sind die Morde recht blutig und ansehnlich geworden ohne dabei auszuarten. So dürfte man als Slasher Fan also recht gut bedient werden, auch der Bodycount ist erfreulich hoch. Wie auch schon im alten Teil zwei, trägt Jason hier in der ersten Filmhälfte ein weißes Tuch um den Kopf (gut im alten Teil war es ein Jutesack) und findet später seine Hockey Maske. Mir hätte es sehr gefallen, wenn Kane Hodder hier wieder als Jason zu sehen gewesen wäre, was aber leider nicht der Fall war. Auch die Spannung kommt ein wenig zu kurz, da der Film dann doch etwas zu vorhersehbar war. Die Kulisse und der Score von Steve Jablonski sind ziemlich gut geworden und können gut zur Atmosphäre des Films beitagen.


      Fazit:

      Ein durchschnittlicher Slasher Film, den man sich als Freitag Fan ruhig mal ansehen kann. Mäßig spannend, aber unterhaltsam. Definitiv keine Enttäuschung aber man hätte mehr draus machen können.


      [film]6[/film]
    • So hab mir soeben den Killer-Cut von Freitag der 13 angesehen und JA er gefällt...sehr^^Toller höchst spannender recht harte Slasher Kost,für jeden Vorhees Fan dürfte dieser Streifen ein Genuss sein.PS:Im Kino fand Ich den total scheisse, Zuhause fand Ich ihn wiederum extrem geil.Woran das wohl liegen mag?
      Wertung wird erhöt mit einen Punkt da Ich mir die Killer-Cut Fassung Ansah und schlichtweg begeistert bin.
      [film]9[/film]

    • Sorry, aber der Film hat mich sowas von kalt gelassen.
      Ich mein, Jason hat ja schon einiges erlebt. Er war in Manhatten, im Weltraum und fristete sein Dasein sogar ne Zeit lang als Bodysnatcher.

      Aber im 2009 entstandenen Remake konnte Jason bei mir nix mehr reissen - und das lag nichtmal an Jason selbst bzw. nur zum Teil.
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      Der lächerliche ausgewalzte Punkt mit den ganzen selbstgebauten Konstruktionen hat mir nähmlich auch nicht gefallen. Auch nicht das Jason Geiseln nimmt. Und natürlich sollte man offen für was neues frisches sein, aber dann hätten sie Jason von grundauf anders darstellen sollen. Einerseits rennt Jason wie ein Berserker rum wie man ihn halt kennen und lieben gelernt hat und auf der anderen Seite baut er für seine Verhältnisse ausgeklügelte Fallen- und Alarmsysteme. Das passt irgendwie nicht zusammen. Aber das ist eher noch nebensächlich. Was mir den Film wirklich ungenießbar machte waren die anderen Darsteller. Meine Fresse waren die sau dumm. Obwohl man sowas gewohnt ist bei solcher Art von Film, zeigten die Pseudo-Teens hier im wirklich negativen Sinne ihre geistigen Behinderungen, welche den Film auch dermaßen in die Länge zogen. Deren dermaßen überzogenes Schauspiel empfand ich als 10x so schlecht im Vergleich zu den originalen Teilen, die hatten zumindest eine halbwegs glaubwürdige Mimik. Eben durch sowas kam nichtmal ansatzweise Spannung auf. Nichtmals lustig war der Film. Da konnten auch die verhältnismäßig guten Kills nicht helfen. Somit lege ich meine letzte Hoffnung in den neusten Streich welcher 2015 kommt...


      Den Killer Cut habe ich mir gar nicht mehr antun wollen.
      Neben den 4 (?) recht miesen, von Michael Bay produzierten, Remakes ist "Freitag der 13." auf Platz 1. meiner Hirntod-Skala.

      Edt.: Die ersten ca. 20 Minuten fand ich aber richtig gut lol
      "Ich hab mich lange nicht mehr bei meinen Kindern gezeigt - und zwar viel zu lange..."
    • DAs es in der originalen Reihe auch recht miese Teile gibt bestreitet keiner. Und auf der technischen Seite ist das Remake z.B. echt klasse. Inhaltlich passt vieles jedoch so gar nicht zusammen. Der Anfang war aber sehr stark. Hätte man so stark weiter gemacht, hätte ich den Film wohl derbe abgefeiert. So hat der zumindest meinen Geschmack völlig verfehlt.

      In einem Punkt gebe ich dir aber recht: Der Film wird regelrecht zerrissen. Das finde ich in dem Punkt nicht wirklich gut, da die meisten Kritiken nichtmal gut sind, ja nahezu unterirdisch schlecht. Ohne vernünftige Begründungen. Und das der Film in ein paar Dingen durchaus punkten kann würde ich unterschreiben.
      "Ich hab mich lange nicht mehr bei meinen Kindern gezeigt - und zwar viel zu lange..."
    • Ich muß ehrlich sagen (Bin nicht der größte "Freitag der 13"-Kenner.) diesen neueren Teil fand ich micht überragend, aber ganz solide. Finde der Jason-Darsteller Derek Mears macht seinen Part gut, mir gefällt der Anfang des Films und einige Morde (z.B. das mit
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      dem Schlafsack
      ) sind nicht so schlecht gemacht. Denoch habe beim gucken dieses Films immer ein bisschen das Gefühl man hätte noch mehr daraus machen können. Weiß auch nicht... lolp

      Gebe mal [film]6[/film]
    • Steht dem Original im nichts nach und macht sogar vieles besser. Ich würde das Remake sogar eher ansehen als das Original. Zwar gibt es einige sehr schwache Charaktere, die nur zum Sterben da sind, aber auch Chewie und Lawrence, die ziemlich unterhaltsam sind. Die Kills sind blutig und das Tempo des Filmes ist sehr angenehm und rasant. Zudem wirkt Jason viel bedrohlicher als in den alten Filmen. Außerdem gibt es einige recht spannende Szenen, wie z.B. die Szene, wo sich Bruder und Schwester im Camp vor Jason verstecken. Ich hätte nie gedacht, dass ich das von einem Film sagen würde, der von Michael Bay produziert wurde, aber: Mir hat der Film gefallen!
      [film]7[/film]
      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz
    • Nachdem ich erneut die "Crystal Lake Memories" angesehen habe fällt mir immer mehr die unfairness gegenüber diesen Film auf.
      Als eigenständiger Reisser wäre das ohnehin keine Disussion wert , so bleibt es ein richtig klasse Schocker.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()