Das Ding aus einer anderen Welt

    • Das Ding aus einer anderen Welt





      Das Ding aus einer anderen Welt
      (The Thing)
      mit Margaret Sheridan, Kenneth Tobey, Robert Cornthwaite, Douglas Spencer, James R. Young, Dewey Martin, Robert Nichols, William Self, Eduard Franz, Sally Creighton, James Arness
      Regie : Christian Nyby, Howard Hawks
      Drehbuch : John W. Campbell Jr. (Geschichte: "Who Goes There?"), Charles Lederer, Howard Hawks, Ben Hecht
      Kamera : Russel Harlan
      Musik : Dimitri Tiomkin
      Freigabe: FSK 12
      Laufzeit: 83 Minuten
      Land / Jahr:USA / 1951
      Budget: ca. 1.950.000 $
      Produktion: Howard Hawks
      Schnitt: Roland Gross
      Spezialeffekte: Donald Steward


      Trailer:




      Wissenschaftler einer Arktisstation entdecken eines Tages nach einem Einschlag ein in Eis eingeschlossenes Flugobjekt und bergen seinen eingefrorenne außerirdischen Piloten. Aufgrund eines dummen Fehlers wird das Wesen jedoch aufgetaut und tötet einige Männer und Schlittenhunde, so daß in der Station bald Furcht und Schrecken regieren. Das Wesen ist, wie man feststellt, trotz menschlicher Gestalt offenbar ein pflanzliches Wesen, daß auch Blut trinkt. In ihrer Notlage verfallen die Eingeschlossenen auf einen waghalsigen Plan...


      Hier haben wir nun also das Original zum genialen Remake von 1982. Erst wenn man wirklich beide Versionen kennt, weiss man beide Filme so richtig zu schätzen. Das liegt mit Sicherheit zum größten Teil daran, das diese Originalvorlage von der Story her doch etwas vom Remake abweicht und das ist auch gut so. Hier beim Original handelt es sich beim "Ding" nämlich nicht um einen ausserirdischen Parasiten, der sich in menschlichen Wirtskörpern einnistet, sondern um einen ganz normalen ausserirdischen "Menschen".

      In der Originalstory geht es natürlich in keinster Weise hart zur Sache, wie es doch teilweise im Remake von Carpenter der Fall ist. Deswegen ist dieser Film hier aber um keinen Deut schlechter, denn gerade in der damaligen Zeit war diese Art von SCI/Horror doch sicherlich etwas Besonderes, wobei das Wort Horror hier vielleicht nicht so ganz zutrifft. Dennoch ist der Film sehr spannend aufgebaut und man kann sich sehr gut vorstellen, das einem dieser Film vor fast 60 Jahren sicher den ein oder anderen Schauer über den Rücken gejagt hat.

      Der Spannungsaufbau ist hier sehr gut gelungen und die Spannung kann sch den ganzen Film über auf einem konstant hohen Level halten, ohne irgendwelche Einbrüche zu erleiden. Die Atmosphäre ist sehr dicht gehalten und wird durch die s/w Optik noch zusätzlich unterstützt. Weiterhin ergibt sich durch die Tatsache, das die Protagonisten in der Arktisstation dem Ausserirdischen praktisch ausgeliefert sind, noch ein herrlich klaustrphobischer Touch, der beim Zuschauer durchaus ein Gefühl der Beklemmung auslöst.

      Die Darsteller wissen durch ihre Leistungen vollauf zu überzeugen und spielen ihre Parts sehr glaubhaft und tragen so zu einem sehr hochklassigem Filmvergnügen bei. Abschließend sollte man noch einmal erwähnen, das es hier wirklich mehr als lohnenswert ist, wirklich beide Versionen des Films zu kennen, allein, um die die teilweise doch recht erheblichen Unterschiede in beiden Filmen zu kennen und auf sich wirken zu lassen.



      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you
    • Kenne nur die DVD vom Carpenter.Habe aber auch schon gehört,das der gut sein soll.
    • RE: Das Ding aus einer anderen Welt

      Bei den Klassikern bis zu den späten 60er Jahren muss man wohl mit aufgewachsen sein, ich kann denen nichts abgewinnen, hab den Film auch mal gehabt, aber wieder Verkauft.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Nun gut, ich bin ja auch nicht unbedingt damit aufgewachsen, so alt bin ich ja auch noch nicht. Aber man muß schon eine Vorliebe für die alten Klassiker haben und die ist bei mir sehr ausgeprägt.
      Big Brother is watching you
    • Also nachdem ich so ziemlich alles damals durch hatte habe ich mich auch sehr gerne auf noch ältere Sachen gestürzt und ich erinnere mich sehr gut an 50er-(Sci-Fi-)Horror-Streifen die recht gut waren wie "Alarm im Weltall" (Forbidden Planet / USA 1955) oder "Gefahr aus dem Weltraum" (It Came From Outer Space / USA 1953) als Beispiel. Nun das wirklich geniale Remake hatte ich in den frühen 80ern damals zuerst gesehen und erst später das Original. Zu dem Zeitpunkt war ich aber schon bestens auch auf sehr alte Filme eingestellt und Gore war keine grundsätzliche Notwendigkeit mehr. Mir gefällt dieser Streifen auch recht gut, ebenfalls spannend und ja ich war erstaunt weil ich mir vorab es schwierig vorstellte bzw. gespannt war wie "Das Ding" in so einem alten Film wohl ausschauen mag. Für Leute die gefallen an alten Filmen haben wie die alten Universal-Gruselfilme oder eben den US-50er-Sci-Fi-Horror ist dieser Film sehr zu empfehlen. [film]9[/film]
    • Ein ganz Starker S/F Horror - für die Entsehungszeit wiklich düster und bedrohlich ohne zu Billigen Monster Show zu werden !

      Peter
      Don't think twice, it's all right ...

      Sad Pictures by PK
    • Regie : Christian Nyby
      Produktion: Howard Hawks
      Drehbuch : Charles Lederer, Howard Hawks, Ben Hecht
      Kamera : Russel Harlan
      Musik : Dimitri Tiomkin
      Freigabe: FSK 12
      Laufzeit: 83 Minuten
      Land / Jahr:USA / 1951
      Budget: ca. 1.950.000 $
      Produktion: Howard Hawks
      Schnitt: Roland Gross
      Spezialeffekte: Donald Steward
      Darsteller:

      Kenneth Tobey: Capt. Patrick Hendry
      Margaret Sheridan: Nikki Nicholson
      James Arness: Das Ding
      Robert Cornthwaite: Dr. Carrington
      Douglas Spencer: Ned Scott
      James R. Young: Lt. Eddie Dykes
      Dewey Martin: Crew Chief
      Robert Nichols: Lt. Ken McPherson
      William Self: Corporal Barnes
      Eduard Franz: Dr. Stern
      Sally Creighton: Mrs. Chapman



      In der Nähe einer Forschungsstation findet ein Team von Wissenschaftlern ein eingefrorenes unbekanntes Flugobjekt. Durch eine Sprengung kann man dieses vom Eis befreien, allerdings auch zerstören. Eine der Insassen kann allerdings in einem Eisblock eingefroren, geborgen werden. In der Forschungsstation taut das Eis auf und der Fremdling ist ein außerirdisches Wesen das auf Pflanzenbasis existiert und sich von Blut ernährt.

      Die wenigen Außenaufnahmen die „Das Ding aus einer anderen Welt“ zu bieten hat, geben sich als sympathische Bilder innerhalb einer Schneelandschaft zu erkennen. Eine Sprengung ist für die Zeit ansprechend dargestellt und lässt die Rauchschwaden in den Himmel aufsteigen. Der überwiegende Teil des Films spielt innerhalb der Forschungsstation. Hier geht es vornehmlich um den Dialog und die unterschiedlichen Parteien die der Film präsentiert. Im Prinzip sind hier drei unterschiedliche Fronten zu erkennen: die Wissenschaftler, der Journalist und die Realisten.

      Der Journalist ist als ein objektiver Betrachter, der die Sensation wittert zu sehen. Der Part Wissenschaftler und Realisten steuert in Richtung Meinungsverschiedenheit und Reiberei. Zum einen wird das Monster als wichtige Lebensform gesehen, zum anderen als eine Bedrohung. Auf der einen Seite: wichtig für die Menschheit, auf der anderen eine Gefahr für die Menschheit. Die Machtspielchen zwischen Captain Patrick Hendry und Doktor Carrington und deren unterschiedliche Ansichten sind somit ein Hauptteil des Films

      Das Ding, sprich das unbekannte Monster aus dem All wird übrigens von James „Gunsmoke“ Arness gespielt. Leider hat der spätere Marshal Matt Dillon nur wenige Auftritte und diese erinnern in der Darstellung ein wenig an das Frankenstein-Monster.

      Fazit: Ein interessanter US-SciFi-Film, der eine wegweisende Bedeutung für das gesamte Genre bekam.


      7/10
    • :6:

      Wie geil^^.
      Den hat ich mal als Kiddie gesehen als ich am WE mal lang aufbleiben durfte^^.
      Meine Fresse das sind bestimmt schon 30 Jahre her,
      aber ein gefallen hat er mir Super.
      Genial....der Film war ewig Thema auf dem Schulhof^^.
      Gemessen am Herstellungsjahr genial^^.


      [film]9[/film]
    • Da Ich auch nicht mit solchen Filmen aufgewachsen bin, kann Ich auch nicht viel mit den meisten Filmen Anfangen.Natürlich gibt es ausnahmen wie zb Das Dorf der Verdammten ect aber The Thing gehört definitiv nicht dazu.Der Streifen ist mir einfach zu spannungsleer und "Das Ding"ist einfach nur ein Witz
      Spoiler anzeigen
      Sieht aus wie Frankenstein

      Wenn schon ein S/W Streifen dan bitte Formicula wo man lachen kann oder wie gesagt Grusler, aber dieser vertreter hier war garnichts für mich^^[FILM]2[/FILM]

    • Ein Witz ist dein Kommentar und deine Wertung.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • War auch nicht mein Ding, wie bei sehr vielen s/w Klassikern, wirken solche Horrorstorys auf mich heute albern. [film]2[/film] hätte ich sicher nicht gegeben, da hätte ich dann als Horrorlümmel doch zu großen Respekt vor die so zu verreissen. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • @tom bomb Jeder hat seine eigene Meinung zu Filmen, kann nicht jeder alles gut finden wie du!!!Und warum sollte Ich einen Film mehr als 2 Punkte geben dem Ich nichts abgewinnen kann?Nur weil der Streifen Kultstatus genießt?Ob der Streifen jetzt Kult für einen ist oder nicht das sei jedem selbst überlasen.PS:Das nächste mal Äußere Ich mich nicht mehr bei solchen kommentaren, weil eh nie etwas dabei raus kommt außer Streit, und das ist wie Ich finde hier mit sicherheit fehl am platz.Gruß Dawson

    • Dawsons Crack01 schrieb:

      Da Ich auch nicht mit solchen Filmen aufgewachsen bin, kann Ich auch nicht viel mit den meisten Filmen Anfangen.
      Wer Filme konsumiert, muss auch Filme mögen können, die älter sind als selbst. :20:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Desmodus ()