Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast

    • Ich mag den Film. Es kann sich bei mir allerdings um irgendwas nostalgisches handeln.

      Als ich 15? war hatte ich die VHS und ihn zig mal gesehen. Und obgleich ich Tanz der Teufel, Halloween, Faces of Death kannte, hat mir dieser Film sehr viel Spaß gemacht. Leider Gottes hab ich ihn damals irgendwem ausgeliehen und nie wieder gesehen. Deswegen habe ich ihn bis heute nicht wieder sehen wollen. Trotzdem hat mich das Wiedersehen erfreut. Die Handlung ist hm meiner Meinung nach besser als die bei Scream. Schauspieler sind absolut überzeugend, auch wenn sie noch recht jung sind. De Dialoge ach der ganze Film ist etwas "jugendlich" aber genau das will er sein.


      [film]9[/film]
    • Da musste Kevin Williamson(Dawsons Creek Serie) wieder mal ne Homage an Dawsons Creek schieben am Anfang des Filmes, als Sie sagten nach der Party
      fahren wir noch zum "Dawsons Beach" :0:Ich glaube nur Fans der Dawsons Creek Serie verstanden diese Homage an die Serie^^Zum Film selber, was will man mehr als ein sattes Star angebot an guten Schauspielern und nen Killer mit Fischerhacken.Sehr guter Slasher der zwar nicht gerade der blutigste ist, was er auch gar nicht nötig hat, da er auch so extrem gut die Spannungskurve bekommt.Sehe ich mir immer wieder gerne an, bis auf die letzten Teile wie "Ich werde immer wissen was du letzten Sommer getan hast usw...die waren echter Schrott.Hierfür ne glatte [film]10[/film]






    • Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast
      (I Know What You Did Last Summer)
      mit Jennifer Love Hewitt, Sarah Michelle Gellar, Ryan Phillippe, Freddie Prinze Jr., Bridgette Wilson-Sampras, Anne Heche, Johnny Galecki, Muse Watson, Stuart Greer, J. Don Ferguson, Deborah Hobart, Mary McMillan
      Regie: Jim Gillespie
      Drehbuch: Lois Duncan / Kevin Williamson
      Kamera: Denis Crossan
      Musik: John Debney
      FSK 18
      USA / 1997

      Mit mörderischem Tempo fahren vier Freunde in einer Sommernacht die Küste entlang, als ihnen plötzlich eine Gestalt vor das Auto läuft und am Straßenrand liegen bleibt. Voller Panik werfen sie den leblosen Körper in einen See und schwören sich, niemandem jemals von dem Vorfall zu erzählen. Doch nach einem Jahr kehrt der Horror des letzten Sommers zurück. Rätselhafte Drohungen sind nur der Anfang: Schon bald taucht ein namenloser Fremder auf, dessen furchterregender Fischerhaken eine mörderische Sprache spricht...


      Nachdem Altmeister Wes Craven 1996 mit seinem Film "Scream" dem Sub-Genre des Slashers neues Leben eingehaucht hatte war es nur eine Frage der Zeit, wann etliche andere Filme auf den Erfolgszug aufspringen und sich einen Anteil am großen Kuchen der neuen Teenie-Slasher Welle sichern wollten. Eines der besten-und auch bekanntesten Werke lieferte dabei nur ein Jahr später Regisseur Jim Gillespie mit seinem "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" ab, der zwar einerseits in die gleiche Richtung wie Craven's muntere Wiederbelebung des Slashers abzielt, sich aber in diversen Punkten dennoch erheblich von einem Film wie "Scream" unterscheidet. Hauptsächlich macht sich dies wohl in der Ernsthaftigkeit der Geschichte bemerkbar, denn offenbart sich dem Zuschauer an dieser Stelle doch eine durchgehend ernste Story, wohingegen der gute Wes seinem Film doch eine gehörige Portion schwarzen Humor beigefügt hatte, der in vorliegendem Szenario jedoch überhaupt nicht zu erkennen ist. Nun kann man diesem Punkt sicherlich sowohl positive wie auch negative Gesichtspunkte abgewinnen, doch für die vorherrschende Grundstimmung der Ereignisse ist der ernste Anstrich durchaus förderlich. Und so dauert es auch nicht lange, bis aus einer zu Beginn noch absolut typischen amerikanischen Teenager-Story relativ ein wirklich düsterer-und bedrohlicher Horrorfilm wird, der gleichzeitig auch einen dramaturgisch erstklassig aufgebauten Spannungsbogen erkennen lässt.

      War am Anfang noch das angenehme und unbeschwerte Partyleben der Hauptfiguren zu beobachten, so schlägt die Stimmung doch innerhalb weniger Minuten vollkommen um und präsentiert einem dabei die folgenden Abläufe in einer Art und Weise, wie man sie aus Filmen dieser Art eigentlich weniger kennt. Vollkommen humorlos eröffnet sich nämlich ein Geschehen, das einmal nicht mit vollkommen unlogischen Verhaltensweisen der Protagonisten durchzogen ist. Auf den ersten Blick mag das sogar ein wenig gewöhnungsbedürftig erscheinen, handelt es sich dabei doch um die Elemente eines Slashers, über die man sich immer so wundervoll aufregen kann. Gillespie setzt jedoch mehr auf Glaubwürdigkeit und insbesondere mit dem Abstand von nunmehr schon fast 17 Jahren wertet das seinen Film in meinen Augen noch einmal ungemein auf. An dieser Stelle kommen dann auch die Schauspieler ins Scheinwerferlicht, die allesamt mit ihren außerordentlich guten Leistungen dafür verantwortlich zeichnen, das sich dem Zuschauer ein weitaus authentischerer Eindruck bietet, als man es aus unzähligen anderen Genre-Vertretern her kennt. Heutige Stars wie Jennifer Love Hewitt oder auch Sarah Michael Gellar standen hier noch am Anfang ihrer Karriere und gaben in den Rollen der bedrohten Teenager eine eindrucksvolle Kostprobe ihres Könnens ab.

      "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" erreicht zwar vielleicht nicht den Kult-Charakter von Craven's "Scream", dürfte allerdings bei Freunden des ernst zu nehmenden Slashers weitaus höher im Kurs stehen, was selbstverständlich einmal mehr auf die jeweiligen Erwartungen des Zuschauers ankommt. Wie dem aber auch sei, es handelt sich definitiv um ein äußerst gelungenes Gesamtpaket das seinen eigenen Weg einschlägt und sich von seiner Inszenierung her extrem wohlwollend von unzähligen anderen Teenie-Slashern der Neuzeit abhebt. Tolles Schauspiel, eine bis zum Ende durchgehend spannende Geschichte und eine phasenweise extrem dichte-und bedrohliche Grundstimmung sind hier als absolute Stärken auszumachen und das ist auf jeden Fall viel mehr als das, was die meisten Horrorfilme der heutigen Zeit beinhalten. Umso trauriger erscheint deswegen auch die Tatsache, das dem Werk von Gillespie eigentlich nie die ganz große Aufmerksamkeit zu teil wurde, die es aufgrund der vorhandenen Klasse auf jeden Fall verdient hätte. Stattdessen wird jedoch von den meisten Leuten immer nur von einem der Filme gesprochen, die einigermaßen erfolgreich im Fahrwasser von "Scream" geschwommen ist. Und diese Bezeichnung ist in meinen Augen mehr als nur ungerechtfertigt, handelt es sich doch vielmehr um einen in allen Belangen gelungenen Genre-Beitrag, der auf die üblichen überzogenen Passagen verzichtet.

      Das macht sich auch beim enthaltenen Härtegrad bemerkbar, denn trotz einer 18er Freigabe hält sich die Geschichte in diesem bereich äußerst vornehm zurück. Ein wenig Blut und lediglich die Andeutungen der Tötungen sind im Bild zu sehen, doch ist das schon vollkommen ausreichend, um den Zuschauer in diversen Momenten unwillkürlich zusammenzucken zu lassen. Gorehounds werden so wohl weniger Freude an diesem Werk haben, das dafür in seiner Gesamtheit einen unglaublich guten Eindruck hinterlässt und meiner Meinung nach zu den besten Vertretern seiner Art zu zählen ist. Die beiden noch folgenden Fortsetzungen können dann dieses Urteil nicht mehr ganz bestätigen, wobei insbesondere der letzte Teil der Trilogie zum regelrechten Rohrkrepierer mutieren sollte, doch davon an anderer Stelle mehr. Sollte es immer noch Leute geben die diesen zumeist vollkommen zu Unrecht unterschätzten Film noch nicht kennen sollten, so kann man diesen eine Sichtung nur wärmstens ans Herz legen. Zwar erfindet "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" sicherlich nicht das Genre neu, bietet aber durchgehend erstklassige und beste Horror-Unterhaltung.


      Fazit:


      Mit einer eher ungewohnten Ernsthaftigkeit offeriert Jim Gillespie hier den Beginn einer Trilogie, wobei es sich bei vorliegendem Film ganz eindeutig um den mit Abstand stärksten Teil der Reihe handelt. Atmosphärisch erstklassig in Szene gesetzt und mit hervorragend agierenden Darstellern besetzt präsentiert sich ein Szenario, das über rund 100 Minuten noch nicht einmal den Ansatz von Langeweile erkennen lässt und sich so immer wieder gern für eine neuerliche Sichtung anbietet, die man keinesfalls bereuen wird.


      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you
    • Auch wen er für meinen Geschmack eigentlich etwas zu unblutig ist, hat er mich überzeugt.Was der Film an Gewalt nicht bieten kann gleicht er mit großer Spannung wieder aus.Die Story fand ich ganz gut,und vorallem Spannend gemacht wen man ihn zum ersten mal guckt rätselt man mit wer der Killer ist da ja mehre Personen dafür in Frage kommen könnten.Fands auch geil wie er zum beispiel der Blonden Nachts die Haare abgeschnitten hat, das nenne ich Demütigung lolp Aufjedenfall ist es ein sehr guter Film, der leider unötige Vortsetzungen mit sich gezogen hat.

      Meine Wertung [film]8[/film]
    • Original von tom bomb:

      Sony Pictures plant eine Neuverfassung des 90er Klassikers Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast.
      Erneut wird der Roman von Lois Duncan die Grundlage sein, damals spielte der Low Budget Horrorfilm 125 Mio $ weltweit ein.


      Für mich war/ist "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" einer der besten Slasher der 90er. Weiß nicht ob ich davon ein Reboot brauche. :97:
    • Oh ja, was für ein super film.
      So richtig 90er, so richtig gut.
      Mich hat er (schon damals) überzeugt, vor einigen Wochen habe ich ihn nochmal gesehen. Immernoch gut, so ganz anders als das, was heute so neu produziert wird.

      Das Remake von Sony...ich weiß auch nicht, ob ich das brauche. Ich glaube nicht, aber wie ich mich kenne, werde ich ihn mir doch anschauen ;)
      Vielleicht mit etwas mehr Blut? Ich bin gespannt...
      All work no play...
    • Sicherlich besser als der Durchschnitt der Schlitzerfilme ("Denn nachts kommt Charlie", "Cheerleader Camp", "Cutting Class", "Happy Hell Night", "Zipperface" usw.), denn es ist ein richtig aufwender Mainstream-Film mit schöner Musik und guten Bildern, auch namhaft besetzt.
      Trotzdem ist die Reihe insgesamt eine Enttäuschung, weil sie weder die Raffinesse, die möglich gewesen wäre noch ein permanentes Flair ausstrahlt. Gutes, leicht gehobenes Mittelmaß.

      [film]5[/film]

      Wer sehen will, wie das besser gemacht werden kann, der sehe sich: "Schön bis in den Tod (Sorority Row)" -Remake 2009- an.
    • BrainMan schrieb:

      Trotzdem ist die Reihe insgesamt eine Enttäuschung, weil sie weder die Raffinesse, die möglich gewesen wäre noch ein permanentes Flair ausstrahlt. Gutes, leicht gehobenes Mittelmaß.


      Wer sehen will, wie das besser gemacht werden kann, der sehe sich: "Schön bis in den Tod (Sorority Row)" -Remake 2009- an.
      Die Reihe war bis Teil 2 sicher keine Enttäuschung. Wie es Heute aussieht weis ich nicht, für mich ist Sorority Row ein guter Durchschnittsslasher für einmal ansehen. Ich weiß, was Du letzten Sommer gehört in meine Top 10 Slasherliste. Da steckt mehr dahinter als oberflächliches Mainstreamkino. Hab den defekten Trailer mal ausgewachselt und bei meinem Account in Deutsch hochgeladen.