Stepfather 3 - Vatertag

    • Stepfather 3 - Vatertag



      Produktionsland: USA
      Produktion: Guy Magar, Paul Moen
      Erscheinungsjahr: 1992
      Regie: Guy Magar
      Drehbuch: Guy Magar, Marc B. Ray
      Kamera: Alan Caso
      Schnitt: Patrick Gregston
      Spezialeffekte: André Ellingson, Giuliano Fiumani, Randy Lee Tarum
      Budget: gering
      Musik: Patrick C. Regan
      Länge: ca. 105 Minuten
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: Robert Wightman, Priscilla Barnes, Season Hubley, David Tom, John Ingle, Dennis Paladino, Stephen Mendel, Jay Acovone, Christa Miller, Mario Roccuzzo, Joan Dareth, Jennifer Bassey, Adam Ryen, Mindy Ann Martin, Joel Carlson u.a.



      Inhalt:

      Stepfather war aus Teil 2 noch so verunstaltet, daß er eine Schönheitsoperation bekommen muß, heraus kommt dann ein neuer Stepfather, den kein Mensch mehr wiedererkannt hätte. Ganz als Softie und mit dem Namen Keith Grant verliebt sich Christine in ihn. Sie und der am Rollstuhl gefesselte Andy scheinen die Familie für das perfekte Familienglück zu sein, die Heirat folgt schon bald. Keith beginnt auch schon bald seine radikalen Ideen einer perfekten Familie durchzusetzen. Als Andy sich entschließt über die Ferien zu seinem richtigen Vater zu fahren, kriegt Keith seine ersten Aussetzer und als der Arzt ihnen erzählt, daß Christine unfruchtbar ist, rasten die Register eines nach dem anderen aus. Heimlich macht er sich an eine andere alleinstehende Frau mit Kind ran, in der Hoffnung hier das Familienglück zu finden. Andy, als Hobbydetektiv und Computerhacker sehr begabt, findet in der Zeit inzwischen die Wahrheit über Keith Grant heraus. Die Lage spitzt sich zu....


      Trailer:




      Kritik:

      Vatertag ist der 3. Teil vom Stepfather. Es dreht sich wieder um den Zwangsneurosen Papi, der sich die perfekte Familie wünscht. Immer muss diese Familie aufeinander hocken und Widerspruch gegen das Familienoberhaupt wird nicht geduldet. Ansonsten kann Vati auch mal böse werden, gaaaanz böse!
      Nach den Geschehnissen der Vorgänger wird unser Psychodady über die Medien gesucht, somit bleibt nur ein chirurgischer Eingriff, um sein Gesicht zu verändern und eine neue Namensgebung bekommt er auch wieder, somit war auch ein Wechsel in der Hauptrolle des "Stepfather" möglich, dazu später mehr. Mindestens eine neue Familie wird er schnell finden dürfen, wobei er zwar das junge Fräulein Christine mit seinen Scharm für sich gewinnen kann, allerdings macht er die Rechnung ohne Andy, deren Sohn, er lässt sich nicht so schnell überzeugen von einem Mann, der seine Vergangenheit nicht preisgeben möchte.

      Der Übergang von Teil 2 ist hier sogar noch fragwürdiger ausgefallen, als die holprige Wiederauferstehung aus Teil 2, denn unser Stiefvater war nicht nur Tod, sondern müsste wenn er auch nur irgend wie wiederbelebt worden wäre, doch eigentlich im Knast oder einer Anstalt sitzen, nein er wird von einem Arzt behandelt, der auch gleich eine Gesichtsoperation durchführt. Über Hintergründe oder Vergangenheitsbewältigung wird komplett stillschweigen vereinbart.
      Ansonsten kann Teil 3 aber durchweg überzeugen und ist sogar einen Tick besser als der Vorgänger dieser konstant guten Trilogie. Die dramatische Story in Stepfather 3 ist somit von Anfang an sehr Unterhaltsam und spannend ausgefallen. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und immer noch den 80er Jahren zuzuschreiben.
      Der Gorefreak wird diesmal auch auf seine Kosten kommen, zwar gibt es kein Splatterfestival zu verzeichnen, weil die Opferzahl doch erneut recht überschaubar ist. An Blutsuppe wird man sich zumindest nun auf "Freitag der 13." Niveau begeben, fehlen darf dabei natürlich auch nicht der Humor, der noch ausgeprägter als zuvor ist.
      Robert Wightman wird nun die Rolle des psychopathischen Vaters von dem brillant spielenden Terry O'Quinn übernehmen, dieser kann die vielschichtige Rolle ebenfalls bestens verkörpern, auch wenn der Stepfather langsam zur Sympathiefigur heranwächst und die Bedrohung eher in den Hintergrund rückt. Die restlichen sympathischen Darsteller schließen sich dem guten Auftreten des Psychopathen an und wirken wieder lockerer als bei Teil 2. Familiäre Hollywood Charme kommt zudem nun etwas auf, wenn Andy gelegentlich die Kullertränendrüse drückt und über sich hinauswächst, wobei ich jetzt nicht zu viel verrate.
      Wer auf die 80er Slasherfilme, der Marke "Freitag der 13." Fortsetzungen steht, ist auchhier richtig aufgehoben. "Come to Daddy" und es wird vom Familienvater nun mehr gemetzelt und Witze gerissen als je zuvor.


      [film]8[/film]
    • RE: Stepfather 3 - Vatertag

      Stand dem 3. erst skeptisch gegenüber denn ein Terry O' Quinn ist nicht zu ersetzen. Doch Robert Wightman schafft es ein wenig Bedrohlichkeit auszustrahlen und auch die Story wurde wieder ein wenig verschärft, und so erlebt der Zuschauer ein recht harten Film und am Ende ein grandioses Finale und Abschluß der Stepfather-Reihe.

      9,5/10
    • RE: Stepfather 3 - Vatertag

      Ich kenne den gar nicht, wird wohl Zeit, schön das ich aufmerksam geworden bin.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ja, der Stepfather aus dem zweiten teil ist vom Gesicht ehr etwas vermurkste, weswegen er sich erstmal einer Gesichtsoperation unterzieht. Nachdem die rum ist, wird der Arzt erst mal umgebracht und eine Alte gesucht, die er auch findet. Es wird geheiratet, alles perfekt. bis der Sohnemann, der am Rollstuhl gefesselt ist, da mal anfängt stutzig zu werden und da nachforscht.

      So, da haben wir nun den dritten Teil, der im Grund wieder die gleiche Geschichte erzählt und das Katz und Maus-spiel auf ein neues zeigt, normalerweise könnte man meinen, dass der Film langweilig ist, weil es immer wieder das gleiche ist, aber ich für meinen Teil würde sagen: Nein, das ist er nicht. Ganz im Gegenteil, spannend wie eh und je, was hier neu ist, ist der Stiefvater, der von einem anderen gespielt wird, der irgendwie nicht richtig in die Rolle passen will, bezüglich seines Aussehend, oder ist es grad das jüngliche und zarte Aussehen, was die ganze Sache so erschreckend macht?? Das kann auch gut sein, vielleicht kann man die frage auch mit einem klaren "Ja" beantworten.

      Was mir hier wieder besonders gefallen hat, war die Tatsache, dass man die Gore-Schraubenochmals ein wenig hochgeschraubt hat im Gegensatz zum zweiten Teil. Der dritte Teil hat, wie man sich denken kann, mit dem zweiten teil nicht mehr viel zu tun, anderer Schauspieler, andere Ortschaft aber halt das gleiche Schema. Die Mordszenen sind allesamt recht splattermäßig geworden, was für den Gorehound vielleicht ein kleiner Trost sein dürfte. Aber auch die Atmosphäre ist da, aber nicht mehr so extrem bedrückend und beklemmend wie in den anderen Teilen, aber sie ist noch leicht da.

      Der Hauptdarsteller: Nun, es muss gesagt werden, dass er an den kranken Terry O´Quinn nicht ran kommt, das habe ich oben schon beschrieben. Es ist so, dass er nur ein Hänfling ist und den hätte man locker kruz umhauen können, daher ist die Logik da etwas ein bisschen in die Abgründe versunken. Aber gut, was solls, es musste ja eine neuer her der eine Gesichts-OP hat. :D

      Insgesamt würde ich noch sagen, dass der Teil recht gelungen ist, aber an die anderen beide Teil nicht wirklich ran kommt, aber dennoch sehenswert ist, auch wenn er ein kleines bisschen nach gelassen hat. Die Spannung ist immer noch vorhanden, gute Darsteller gibts auch zu sehen und die Gore-Effekte sind wieder ein bisschen mehr!

      [film]7[/film]
    • Original von Fulci1978:

      Ich fand den grauenerregend Käse... Teil 2 war schon kein Meilenstein, aber Teil 3 war bei mir wie ein Schlag in die Moppe... totaler totalausfall...

      [film]2[/film]


      Das sehe ich ähnlich. 1 war gut, 2 ging so und 3 ging gar nicht.
    • Jahre über Jahre hab Ich mich gesträubt mir den dritten Ableger der Stepfather Reihe anzusehen bis meine Freundin gesagt hat das er gut sei und ich ihn mir mal Gönnen könnte, gesagt getan...
      Zu Anfangs gefiel mir der Neue Stepfather nicht so recht da ich das alte Gesicht und den Schauspieler immer vor Augen hatte die ersten 30 Minuten, nach einer Zeit gewöhnt man sich aber an den neuen Akteur und man findet ihn so halbwegs sympatisch.Seine Sprüche wenn er Durchdreht sind Witzig wie er selbt.Trotzdem hat der Film nichts "Neues" zu bieten bzw macht es besser als seine Vorgänger im gegenteil.Als schlecht würde ich ihn jetzt nicht Abstempeln aber nur als mittelmaß wo der letzte Teil wie ich finde Ünötig ist.Die Klasse der alten zwei Teile erreicht der nie und nimmer für das ist mir der "Neue" Stepfather in seiner Vaterfigur zu Unpsychopatisch^^Mit zwei Augen zugedrückt gerade noch sehr sehr Gnädige
      [film]5[/film]

      Nachtrag:
      Hab Ich ja fast vergessen über den Blutgehalt zu sprechen, na ja eben Standart und keine auserordendlich brutale Härte nichts was erwähnenswert wäre.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Dawsons Crack01 ()