Tourist Trap

    • Tourist Trap ist eine brauchbare Alternative zum monotonen Schlitzer-Alltag. Allerdings sollte man nicht zuviel von diesem Film erwarten. Der Rahmenplot ist aus Psycho, Texas Chainsaw Massacre, House of Wax (1953) und Carrie zusammengefrickelt und läuft in geordneten Slasherbahnen ab, ohne Blut, jedoch mit einigen gruseligen, atmosphärischen Momenten. Leider haben sich auch Längen in das Werk geschlichen, die den Gesamteindruck schmälern, und, wie Hyperakusis bereits geschrieben hat, sind Handlung und Identität des Killers vorhersehbar. Dass es sich hier um einen überdurchschnittlichen Genrevertreter handelt, steht für mich außer Frage, da Tourist Trap ein angenehmer und atmosphärischer Gruselfilm ist, jedoch bin ich auch der Ansicht, dass die vielen abgekupferten Ideen ihn besser ausschauen lassen, als er im Grunde genommen ist.

      [film]6[/film]
    • Ich kann die guten und vorallem hohen Bewertungen von Tourist Trap hier nicht ganz nachvollziehen.Zum einen ist es kein richtiger "Backwood" Film und von Slasher sehr weit entfernt, geht mehr auf die Psycho Horror Schiene.Die Idde ansich mag durchaus gut sein, aber der Film ist mir persönlich zu Lahm und es gibt viel zu wenig Morde die späktakuler wären oder in erinnerung bleiben würden.Für einen Slasher zu wenig, für eienn Backwood Streifen zu wenig Wald, was bleibt ist ein mittelmäßiger Psycho Horror Film mit wenigen netten Ideen und exzelenten Syncronstimmen bekannt aus Friedhof der Kuscheltiere der alte Knacker :-)
      [film]5[/film]

    • Produktionsland: USA
      Produktion: Leonard Baker, Charles Band, J. Larry Carroll, Irwin Yablans
      Erscheinungsjahr: 1979
      Regie: David Schmoeller
      Drehbuch: David Schmoeller, J. Larry Carroll
      Kamera: Nicholas Josef von Sternberg
      Schnitt: Ted Nicolaou
      Spezialeffekte: Richard O. Helmer
      Musik: Pino Donaggio
      Länge: ca. 90 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Chuck Connors, Jocelyn Jones, Jon Van Ness, Robin Sherwood, Tanya Roberts, Dawn Jeffory, Keith McDermott, Shailar Coby, Arlecchino, Victoria Richart, Millie Dill





      Fünf Teenager (drei weiblich, zwei männlich) haben eine Autopanne. Der erste Kerl spaziert los um Hilfe zu suchen und kehrt nicht zurück. Die restlichen vier werden von Mister Slausen aufgegabelt. Slausen ist Witwer, und hat – ganz nebenbei erwähnt – nicht alle Tassen im Schrank. In seinem stillgelegten Hotel betreibt er ein kleines Wachsfigurenkabinett. Ferner warnt er die Teenies vor seinem geisteskranken Bruder. Zu spät, denn der Terror hat schon begonnen.

      Ein netter, kleiner Terrorfilm aus Amiland. Angelehnt an Genreklassiker wie TEXAS CHAINSAW MASSACRE, DAS KABINETT DES PROFESSOR BONDI, DER KILLER MIT DER BOHRMASCHINE und DEATH TRAP. Gestrickt nach dem altbekannten Muster. Teenies haben eine Autopanne und landen in einem dubiosen Haus, wo ein Psychopath umgeht. Zwei der Weiber sind Schlampen, eine eher schüchtern, wer wird das Final Girl?

      Die Handlung und seine Wendungen sind natürlich absehbar, aber das Teil ist trotzdem spannend inszeniert, und macht eine Menge Spaß. Ein teilweise bedrohlicher, und manchmal auch schön schmieriger Terrorfilm, der ohne!!! harte Effekte auskommt.
    • Kritik:

      Tourist Trap ist weniger an den Erfolg des Slashergenre durch Halloween orientiert, sondern klar an Das Kabinett des Professor Bondi oder mit dem besseren Titel House of Wax bekannt, wo es genau so wie in Tourist Trap um puppenartige Wachsfiguren und deren psychologische Bedeutung geht, einen Menschen nachzustellen. Könnte Tourist Trap fast schon als Remake durchgehen, nur kreuzt Regisseur David Schmoeller das Thema dann doch mit dem Ende der 70er aufkommenden Teenhorrorhype der besonders mit den 80ern dann tief in den Mainstream berühmt wurde und die Kinokassen klingeln lies. Der Regisseur hatte es aber nie so mit harten Mordszenen am Stück die fehlen hier bis auf eine Szene wo mal eine Stange durch den Körper gebohrt wird, dafür hat er es mehr mit Puppen, wie später bei seinem qualitativen Highlight dem Puppet Master zu sehen, der auf dem Videomarkt sehr bekannt wurde. Nervig ist die raue deutsche Synchronisierung des Bösewichts, die ziemlich schalt. Teenager Tanya Roberts ist dafür das optische Highlight in ihrem engen Busenshirt eine erotische Granate der 80er. [film]6[/film]

      Tanya Roberts