Hush

    • Produktionsland: Großbritannien
      Erscheinungsjahr: 2008
      Regie: Mark Tonderai
      Drehbuch: Mark Tonderai
      Kamera: Philipp Blaubach
      Schnitt: Victoria Boydell
      Spezialeffekte: Scott McIntyre
      Budget: ca. 1.000.000 £
      Musik: Theo Green
      Länge: ca. 87 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Produktion: Peter Carlton, Will Clarke, Lizzie Francke, Robin Gutch, Hugo Heppell, Mark Herbert, Jane Hooks, Colin Pons, Zoe Stewart
      Darsteller: Robbie Gee, Guy Burnet, Andreas Wisniewski, William Ash, Claire Keelan, Christine Bottomley, Sheila Reid, Stuart McQuarrie, Annie Vanders, Jon Rumney, Rupert Procter, Allan Gentleman





      Inhalt:

      Zakes Abbot ist mit seiner Freundin Beth noch spät auf der Autobahn unterwegs. Die beiden streiten sich - sie will ihn verlassen. Plötzlich öffnet sich die Heckklappe des Transporters vor ihnen und Zakes kann für den Bruchteil einer Sekunde eine schreiende Frau in einem Käfig erkennen. Beth, die die Frau selbst gar nicht sehen konnte, drängt darauf der Eingesperrten zu helfen. Als Beth selber auf dem nächsten Rastplatz verschwindet, muss Zakes handeln. Eine lange Nacht des Grauens erwartet ihn.


      Trailer:


      Deutsche DVD Fassung: 22.10.2009 (Verleih: 10.09.2009)
      Blu-Ray: 22.10.2009


      Kritik von Dr.Doom:

      Der britische Independent Film "Hush" wird doch von einigen Kritikern recht hoch gelobt, ganz so toll wie man meinen könnte ist das Werk aber nicht geworden.
      Ok, man könnte behaupten, dass der Film nur ein Thriller sein möchte, aber wo steht das bitte geschrieben? Der Ablauf bietet eine Tankstelle wo ein Paar sich aus den Augen verliert, ein Kidnapper verschleppt die weibliche Person und deren Freund wird nun die Verfolgung aufnehmen und am Ende natürlich der Strahlemann sein.
      Zumindest kommt der Film von der Qualität her weder an "The Hitcher" heran, noch an "Joy Ride 1+2" oder an einem "Rest Stop".
      Größter Nervfaktor ist hier die stark wackelige Kamera und wild, unübersichtliche Schwenks mit dieser, wo man sogar Seekrank werden kann, entweder hat der Kameramann keine Ahnung von seinem Fach gehabt oder man wollte sich diesbezüglich mit die aktuellsten Blockbuster Messen, wo die Kamera auch oft mächtig wackelt.
      Es gibt natürlich Filme wie "REC" wo die Kamerawackler Sinn machen, wenn ein Kameramann dahinter auch präsentiert wird, den gibt es aber nicht im Bild, daher schon mal ein großes Manko meinerseits, auch wenn ja scheinbar viele auf Wackelbilder abfahren.
      Da der Film an sich das gleiche Konzept wie andere Horror-Roadmovie Filme fährt, ohne sich von diese in irgend einer Form abzuheben, außer die mächtigen Kameraschwenks natürlich, nur dabei auf Folter, Schmutz und sichtbare Qual verzichtet, ist ein Vergleich mit anderen Genrebeiträgen angebracht. Das Katz und Mausspiel darf jedenfalls ansprechen, nur warum hier andauernd das Handynetz ausfällt wenn man es mal benötigt, kann man kaum klären, zumindest wird dieses Klischee hier viel zu oft angeboten. Was man von einem guten Thriller, wenn es ein solcher sein soll, jedenfalls auch noch erwartet sind ein paar Überraschungsmomente und diese gibt es hier nicht, zwar ein paar listige Fallen am Ende, aber nichts mit dem man nicht rechnen konnte.
      Britischen Humor gibt es zudem ebenfalls nicht, ob man hätte drauf setzten sollen? Für meinen Geschmack ja, zumindest so wie üblich bei den Horror-Roadmoviefilmen mit etwas versteckten schwarzen Humor, auch dies bekommt man nicht angeboten.
      Die wenigen Darsteller fand ich zudem nicht so recht sympathisch mit dabei Robbie Gee (kleine Rollen in Underworld, Fluch der Karibik), die britischen Seriendarsteller William Ash und Christine Bottomley in der Hauptrolle oder der deutsche Andreas Wisniewski (Stirb langsam, Scorpion King 2, James Bond: Der Hauch des Todes) als böser Trucker, charismatische B-Movie Figuren sehen anders aus, wirken zumindest alle recht verkrampft.
      Genug kritisiert, zumindest wird man bis zum Schluss unterhalten, im Gegensatz zu dem von vielen Kritikern überbewerteten "Wolf Creek", ohne dass es zu großen Spannungseinbrüchen kommt, zumindest wenn man Low-Budget Filme nicht abgeneigt ist, was man dem Film auch ansieht, wo man zumindest die nächtliche Atmosphäre mit einigen gruseligen Versteckspielen durchaus genießen kann, was man auch wirklich gut hinbekommen hat, wer hier aber einen Film in "The Hitcher" Format oder ein wenig Folter und Dreck erwartet, der dürfte nicht zufrieden gestellt werden.

      [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Klasse Horrorthriller, der lässt mein Herz höher schlagen, beginnt leise um immer schneller zu werden.
      Die Story kommt sehr glaubhaft rüber, wie in einem schlechten Alptraum, atmosphärisch ganz stark, sind auch einige harte Szenen vertreten.
      Immer wieder neue wendungen halten den Zuschauer bei bester laune, ein Held wird wieder willen geboren, ein Film der mich voll und ganz überzeugt - typisch englische Schule. [film]8[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Leutz! ansehen, der lohnt, ansonsten verstehe ich mein handwerk nicht!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Hab meine Meinung eingefügt. Ich hab mir glaub ich mehr erhofft. shack lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • ach mein doom,hab ich doch natürlich nicht absichtlich getan lolp
    • Ich glaub es ist sogar Fehlerfrei ausgefallen :00008040: lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • siehste,hät ich doch weiter ablenken könn lol männer,das ihr euch immer so anstellen müsst :0:
    • Mit "Hush" bekommt man einmal mehr sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, das Großbrittanien in der Filmwelt und vor allem in Europa zu den absolut führenden Nationen zählt. Was gerade in den letzten Jahren an qualitativ hochwertigen Filmen zu uns rübergekommen ist, das ist schon ganz schön beeindruckend. Da macht auch der vorliegende Film von Ascot Elite keine Ausnahme, denn hier wurde ein äusserst gelungener und größtenteils hochgradig spannender Thriller abgeliefert, der von der ersten Minute an beste und sehr interessante Thrillerkost bietet und sich im Laufe der Zeit zu einem phasenweise regelrechten Hochspannungs-Thriller entwickelt, dessen Geschichte mitreissend und vollkommen packend erzählt wird und eine starke Faszination auf den Betrachter ausübt. Wenn man dann noch bedenkt, das es sich hier um den Regie-Erstling von Mark Tonderai handelt, der übrigens auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, ist man noch weit überraschter, da manch ein Regisseur in seiner gesamten Karriere nicht einen richtig guten Film zustande kriegt.

      Die absolute Stärke von "Hush" ist neben dem hervorragendem Spannungsaufbau ganz sicher die sehr düstere Atmosphäre, die hier von Beginn an vorherrscht und dadurch, das der Film bei Nacht spielt und von ständigem und stark anhaltendem Regen begleitet wird, noch viel mehr Intensität entwickelt, die sich ganz automatisch auf das eigene Sehverhalten überträgt. Man spürt die in einem selbst aufsteigende Nervosität fast körperlich und fühlt sich irgendwie fast magisch von dem Geschehen angezogen. Das liegt auch zu großen Teilen an der herrlich düsteren Optik der Szenerie, die ganz einfach brillant eingefangen wurde und ihre Wirkung keinesfalls verfehlt. Dabei sollte man auch anmerken, das die Szenerie absolut realistisch und authentisch wirkt, die ganze Zeit über wird man das Gefühl einfach nicht los, das man sich in einem wirklich stattfindenden Szenario befindet und nicht in einem Spielfilm.

      Besonders gut hat mir auch gefallen, das hier eigentlich nur eine Person im absoluten Mittelpunkt der Geschichte steht, nämlich Zakes (William Ash). Gerade seine charakterliche Veränderung im Laufe der Story wurde dabei perfekt herausgearbeit, denn ist er zu Beginn ein doch eher gleichgültiger Typ, der dabei auch vollkommen vergisst, an seiner Beziehung zu arbeiten und deswegen mit seiner Freundin aneinandergerät, die auch prompt die Beziehung beendet, so entwickelt er durch die geschehnisse einen echten Kämpferinstinkt, der ihn dazu bringt, auch sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um seine Freundin aus den Fängen des Killers zu befreien. Die anderen Figuren werden viel eher im Hintergrund gehalten und wirken so eher wie Nebenrollen, was aber keineswegs negativ gemeint ist, da sie auch ein wichtiger Bestandteil dieses Werkes sind. So sehe ich persönlich auch die Tatsache, das man den Killer nie richtig zu Gesicht bekommt, sondern er immer nur in einer Jacke mit hochgeschlagener Kapuze auftritt, als sehr gelungen, denn so kann man kaum eine Verbindung mit ihm aufnehmen und sieht ihn lediglich als böses Element, das unbedingt gestoppt werden muss. Mit dieser Maßnahme sorgt Regisseur Mark Tonderai fast zwangsläufig dafür, das sämtliche Symphatien des Zuschauers bei Zakes liegen und man ihm jederzeit gedanklich zur Seite steht und hofft, das er seine Mission erfolgreich beenden kann.

      Man kann hier im Endeffekt von einem extrem gelungenem Genre-Beitrag sprechen, der meiner Meinung nach zu den wirklich positiven Überraschungen dieses Filmjahres zu zählen ist, denn man bekommt ein äusserst gelungenes Gesamtpaket präsentiert, das in allen Belangen vollkommen überzeugen kann. Ein straff gezogener Spannungsbogen und eine erstklassig düster gehaltene Grundstimmung sind die Markenzeichen eines Thrillers, den man kaum besser hätte in Szene setzen können. In manchen Phasen fällt es einem besonders schwer, aufkommende Schweissausbrüche zu verhindern, da die intensive Wirkung des Geschehens schier übermächtig zu werden scheint und einen so fast zu überwältigen.


      Fazit:


      Von allein würde man wohl kaum darauf kommen, das es sich bei vorliegendem Film um einen Regie-Erstling handelt, da hier wirklich packender Thrill auf einem sehr hoch angesiedelten Level angeboten wird. "Hush" ist qualitätsmäßig sehr hochwertige und jederzeit extrem spannende Thrillerkost, die auch hohen Ansprüchen genügen dürfte. Ein weiterer Leckerbissen aus dem britischen Film-Reservoir von Ascot Elite, die gerade auf diesem Sektor so einige echte Leckerbissen in ihrem Programm haben. Ein Film, den sich kein Freund spannunggeladener Thriller entgehen lassen sollte, denn ansonsten hat man wirklich etwas verpasst.



      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Der Film ist nicht schlecht, leider ist die Synchro äußert lieblos geraten, und die Inszenierung hätte auch etwas besser sein können, jedoch ist er an sich schon ein Thriller wie ich sie mag mit einer fast durchgehend guten Atmosphäre, leider hat man sich einiger groben Klischees bedient, und das Ende ist unter aller Sau!

      an und für sich nichts was man nicht schon woanders besser gesehen hat

      [film]6[/film]
    • Ganz gut gemachter On The Road Thriller. Dem es leider etwas an Blut fehlt, dies aber durch ne gute Atmosphäre (z.B. dunkle Straßen, fast die ganze Zeit Regen) und einen guten Spannungsaufbau wettmacht.

      Aber es gibt auch denn ein oder anderen Filmfehler z.B. Zakes rennt durch denn Regen und ist nass bis auf die Haut. In der nächsten Szene betritt er eine Raststätte und ist komischer Weise wieder Knochen trocken, dies fällt besonders an den Haaren auf. Da hätte man wirklich darauf achten sollen, dadurch verliert der Film doch etwas an Ernsthaftigkeit.

      Schade fand ich auch dass man das Gesicht des Kidnappers nicht zu sehen bekommt, nicht einmal am Schluss.

      Dafür machen die Darsteller einen wirklich guten Job und spielen ihre Rollen wirklich überzeugend. Warum man aber noch den beziehungs- Plot in denn Film eingebaut hat bleibt mir ein Rätsel.

      Kein schlechter Thriller, aber auch nicht wirklich etwas Neues. Daher bleibt er meiner Meinung nach auch nur Mittelmass.

      Von mir bekommt der Film [film]6[/film] Punkte
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Kann mich den meisten hier anschließen.
      Hab den eben mit meiner Freundin gesehen und bin bei [film]6[/film] gelandet.

      Wenig Innovatives wird hier geboten, dazu sind ein paar Handlungen nicht so ganz nachvollziehbar. Das obligatorische Funkloch kommt auch immer dann wenns am wenigsten passt.

      Der "Twist" mit
      Spoiler anzeigen
      dem Mädel welches angeblich aus dem Lastwagen entkommen ist
      war jetzt auch nicht so dolle.

      Ausserdem musste ich mir hier eine der schlechtesten, da sehr emotionslosen, dt. Synchros seit langer Zeit geben.

      Aber die [film]6[/film] bedeutet ich wurde eigentlich gut unterhalten, vor allem der Anfang ist stark. Leider kann er diesen Drive nicht so richtig aufrecht halten.

      Somit kann man den auf jeden Fall mal sehen, aber anderes in der Richtung wie Hitcher oder JoyRide waren hier einfach etwas stärker. Für einen Regie-Erstling aber durchaus beachtlich.

      Als nächsten "Auto-/Highway-Thriller" werd ich mir mal "Shuttle" geben. :3:
    • "Hush"

      Irgendwo zwischen Spielbergs "Duell", "Breakdown" und "Joy Ride" angesiedelter Thriller,
      der bestimmt keinen Innovationspreis einheimst.
      Es handelt sich um einen recht neuen Vertreter des Genre aus dem Jahre '09 und wurde in UK produziert.

      Story: Typ und seine Freundin fahren mit dem Auto durch die Gegend.
      Sie begleitet ihn bei Ausführung seines Jobs: Plakate auf Toiletten diverser Tankstellen auswechseln.
      Unterwegs geraten sie fast mit einem LKW-Fahrer aneinander, der eine sehr seltsame Fracht durch die Pampa kutschiert.
      An einer Tankstelle gerät das Paar in streit, woraufhin Sie alleine per Anhalter nach Hause fahren will.
      Er will sie kurz darauf umstimmen und rennt ihr nach. Doch sie ist verschwunden.
      Der LKW befindet sich auch auf dem Rastplatz. Und er ist sich sicher, dass der LKW-Fahrer seine Freundin entführt hat.
      Als der LKW losfährt, verfolgt er diesen um seine Freundin zu befreien.

      Einen Innovationspreis dürfte "Hush" sicherlich nicht einheimsen.
      Und es klingt auch stark nach einem inoffiziellen "Breakdown" Remake.
      Die Darsteller sind so lala, der Film bedient sich einiger Klischees: Handy hat kein Empfang, Auto will nicht anspringen, verstecken spielen auf dem Klo. Die Story ist, wie schon erwähnt, alles andere als neu und das Ende ist reichlich blöd.
      Das Ende ist sogar richtig blöd. Nicht im Sinne von, die Auflösung wäre an den Haaren herbeigezogen, sondern viel mehr, es gibt einfach keine Auflösung. Happy End. Friede, Freude, Eierkuchen.
      Man weiß gegen Ende weder das eine, noch erfährt man das andere.
      Nach dem Motto: keine Lust mehr gehabt.

      Wäre alles in allem eine ziemliche Gurke, wenn der Film nicht in der Lage wäre Spannung und Atmosphäre aufzubauen.
      Das tut er, sogar recht ordentlich. "Hush" ist eine kleine Adrenalinspritze, die über viele Unstimmig- und Hirnrissigkeiten hinwegsehen lässt und auch den ein oder anderen netten Erschreck-Effekt inne hat.
      Von der Inszenierung her gibt es nichts zu meckern, die kann sich definitiv blicken lassen.
      Positiv ist mir noch das Streitgespräch des Paar zu Beginn des Films im Auto aufgefallen.
      Mal nicht dieses ewige: du bist mir fremd gegangen, oder du liebst mich nicht mehr Gefasel, sondern gegenseitige Vorwürfe der anderen Art, die so jeder von uns kennen dürfte.

      Für ein Regie Erstling optisch überaus gelungen.
      Beim nächsten Mal dann aber bitte mehr mit eigener Geschichte.

      5.5/10
      Ich schaue keine Filme, Filme schauen mich!
    • Gut gemachter Thriller, der langsam in Fahrt kommt. Leider fehlt für mich eine in sich abgeschlossene Geschichte. Es bleiben zu viele Fragen offen.
      Trotzdem sehenswert.

      [film]6[/film]

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Stimmiger kleiner Film in dem durchaus Spannung aufkommt. Der Plot ist zwar nichts Neues, wurde aber recht Düster eingefangen, vor allem die Sache mit dem LKW wirkt doch irgendwie bedrohlich, vielleicht auch weil man den LKW-Fahrer kaum so wirklich zu Gesicht bekommt. Einige Logikfehler und ein lahmes zu offenes Ende ziehen den Film leider ein bissl runter. Für einen netten TV-Abend aber auf jeden Fall sehr brauchbar.

      [film]6[/film]
    • Gestern kam der Film im Fernsehen. Wie das halt so ist, bei Filmen die um 23:00 Uhr auf einem kleinen Privatsender gesendet werden, machte ich mir nicht zu viele Hoffnungen. Was auch goldrichtig war.
      Die Story tönte ja ansprechend, aber schon nach den ersten paar Szenen nerven die Gespräche der zwei Hauptpersonen. Anstatt sich wie normale 20 Jährige zu verhalten und zu feiern, streiten die beiden wie ein 80-jähriges Ehepaar, weil der Mann sich angeblich an eine Nacht in Ägypten nicht mehr erinnern kann.
      Aber was solls, wird bestimmt besser, dachte ich.
      Als dann der Lastwagen mit den Frauen drin überholte und die Ladefläche kurz aufging, sollte das wohl ein Schockmoment sein, der gekonnt vergeigt wurde!
      Nach ca. 40-50 Minuten hat mich die Trägheit dieses Streifen so dermassen aufgeregt, dass ich ihn nicht mehr fertig geschaut habe und zu Bett ging.
      :11: :11:

      Gebe dem aller höchstens ne 3/10.
    • Würde den Film zwar eher als Thriller, als als Horror einstufen, was meinem Rev aber jetzt logischerweise keinen Abbruch tut.

      Der Film wirkt durchweg sehr düster und ist ebenfalls durchweg sehr sehr spannend. Klar wird hier das Genre nicht neu erfunden und so oder so ähnlich gibt es dutzende Filme, dennoch muss man positiv erwähnen, das ich sehr gut unterhalten wurde. Manchmal ist gut geklaut doch mehr wert als schlecht selber erfunden.

      Den britischen Look sieht man dem Film an, was aber nicht stört sondern erfrischend wirkt, das man auch mal Spannung aus anderen Ecken als Hollywood sieht. Zudem ist die Optik etwas dreckiger als man es aus den Staaten gewohnt ist. Teilweise ist die Story etwas konstruiert und die Akteuer agieren zumeist unlogisch, aber auch das konnte meine Freude nur bedingt trüben. Ein zwei harte Effekte gibt es noch oben drauf, so das man, so man einen harten Thriller der oberen Mittelklasse sehen möchte durchaus einen Blick riskieren kann.

      Da ich keine 6,5 Punkte vergeben kann runde ich auf [film]7[/film] auf.
      Wir sind der singende tanzende Abschaum der Welt!