2012 - Das Ende der Welt

    • 2012 - Das Ende der Welt



      Produktionsland: Kanada, USA
      Produktion: Mark Gordon, Ute Emmerich, Michael Wimer, Roland Emmerich, Larry J. Franco, Harald Kloser
      Erscheinungsjahr: 2009
      Regie: Roland Emmerich
      Drehbuch: Harald Kloser, Roland Emmerich
      Kamera: Dean Semler
      Schnitt: David Brenner, Peter S. Elliot
      Spezialeffekte: Digital Domain
      Budget: ca. 260.000.000 $
      Musik: Thomas Wanker, Harald Kloser
      Länge: 158 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: John Cusack, Amanda Peet, Oliver Platt, Thandie Newton, Danny Glover, Woody Harrelson, Morgan Lily, John Billingsley, George Segal, Jimi Mistry, Thomas McCarthy



      Inhalt:

      Nach seinen megaerfolgreichen Weltuntergangs-Blockbustern "Independence Day" und "The Day After Tomorrow" droht der Erde auch in Roland Emmerichs neuestem Film wieder das Schlimmste. 2012 ist ein Film über eine globale Katastrophe, die die Welt, wie wir sie kennen, an den Abgrund treiben wird. Im Jahre 2009 erhält die Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Ein geheimer Katastrophenplan wird entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie durch Zufall auf eine ehemalige Forschungseinrichtung, die ein Geheimnis birgt und den Plan der Regierung als fehlerhaft ausweist. Jackson nimmt die Sache selbst in die Hand, um einen fast hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe zu gewinnen. 2012 - Das Ende der Zeitrechnung im Maya-Kalender. Die Tibeter, die alten Ägypter, die Cherokee- und Hopi-Indianer, sie alle beziehen sich in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen, genau wie die Maya, auf einen 26.000 Jahre alten Zyklus. Dieser Zyklus endet am 22. Dezember 2012. Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich eine äußerst seltene astronomische Konstellation, die sich bereits seit Jahrtausenden von Jahren abzeichnet. Auf dieser Prophezeiung basiert Roland Emmerichs 2012.


      Trailer:


      Kinostart in Deutschland: 12.11.2009
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 25.03.2010 (Verleih: 25.03.2010)


      Meinung:

      Ich hatte nach einigen miesen Vorab-Kritiken und dem Ruf der total überladenen Effekte dieses „2012“ Erlebnisses, mich schon aufs schlimmste eingestellt. Zu Beginn wird so was wie Charakterintensivierung ansatzweise geliefert. Wobei die Gesichte zu Beginn ein wenig an Independence Day erinnert. Also Papa mit 2 Kinder und Frau werden vorgestellt und dann bricht die Welt zusammen. Da die Welt untergehen wird, bekommt Papa als einer der ersten Publik von dieser Katastrophe und er wird zu einem Held der Geschichte. Atmosphäre ist Anfangs spärlich vorhanden, wie Grillen die bei Nächten zirpen oder ein paar Nebelschwaden, davon beim Weltuntergang aber nichts mehr zu sehen.
      Die Story bietet auch nichts wirklich Neues. Ein Weltuntergangsszenario wurde auf großem Blockbusterniveau von der Story her aber wohl noch nie so schlecht umgesetzt wie hier. Nun kommen wir gleich mal zum wichtigsten für den Mainstream von Heute, die Spezialeffekte. Nun gut, ich hab es mir schlimmer vorgestellt, als es im Enddefekt gekommen ist. Zumindest wird auf schnelle Bildschnitte verzichtet und die Kamera wird meist richtig drauf halten und wackelt dabei nur leicht. Somit die Effekte und actionreiche Szenerie wesendlich erträglicher ist, als z.B. bei Transformers 2, Terminator 4 oder bei der apokalyptischen Wackelei der Bourn Trilogie, wo die Augen mächtig angestrengt werden. Bei „2012“ sind die Effekte zwar total Überladen, wie noch nie zuvor zusehen, aber es geht nicht so angestrengt zur Sache, so dass es durchaus auch etwas Spaß macht, diese Übertriebenheit zu sehen und man verspürt tatsächlich auch ein wenig Weltuntergansstimmung. Ich hab mich auch gewundert, dass viele von überladene Effekthascherei gesprochen haben, denn den meisten kann es doch nicht mehr schneller, lauter, hektischer, lebloser und unübersichtlicher zur Sache gehen.
      Roland Emmerich stellt sich mit Sicherheit nicht gegen den Trend, präsentiert hier aber doch anderes als viele seiner Hollywood-Kollegen, pompöser, aber nicht dem MTV Style erliegen.
      Die gelegentlich laute Sounduntermalung verpufft zwar oft, wurde aber auch schon nerviger serviert.
      Bei den Darstellern kann keiner herausragen, ganz im Gegenteil, diese spielen alle sehr blass, da steht man den schlechtesten Blockbusterfilmen der letzten Jahre in nichts nach. Besonders unser John Cusack ( Zimmer 1408 ) in der Hauptrolle wirkt unbeteiligt, konnte er in Zimmer 1408 doch überzeugen, vielleicht auch weil er dort mehr gefordert wurde. Egal was um Herrn Cusack herum passiert, auch die niedlich ausschauenden Kinder wie Liam James (The Horsemen, Aliens vs. Predator 2) wirken leider nicht so, als ob gerade die Welt untergeht, die Mutter erscheint zickig und unsympathisch. Angst im Gesicht sieht man bei den Kindern nichtl, aber was Papa Cusack nicht vormacht, sollen die kleinen Wenster begreifen? Ebenfalls wieder unpassend sind die vielen ausländischen Akzente der Charaktere in der deutschen Synchronisierung, obwohl sie wie Amerikaner ausschauen und sogar im Geheimdienst sowie Regierung aktiv sind, sprechen sie osteuropäisch. Die Blonde Tussi mit, welche ihren Hund noch schnulzig rettet und dem Schnösling noch den Stinkefinger zeigt, setzt dem ganzem Cast die Peinlichkeitskrone auf. Wobei der Hund scheinbar der Einzige ist, der etwas Gehirnmasse mitgebracht hat, da dieser den Weg zur Rettung findet, während die Menschen von der Klippe ins verderben springen. Es gibt viele schwachmatige Szenen in diesem Film, dies nur ein kleiner Auszug.

      Das größte Übel sind die überladenen Effekte und die miserable Story an sich. Zumindest hat der Film trotz ein paar kurzer Durchhänger noch halbwegs unterhalten, aber wohl nur wegen der ansehnlichen Effekte. Es gibt also noch schlimmeres im aktuellen Blockbuster-Himmel Hollywoods. Die Masse von Heute dürfte sicherlich mit dem Film sehr glücklich werden.

      [film]4[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Hab den Trailer schon im Kino gesehen gefällt mir sehr gut
    • WOW!!!!!!!!!!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Nun gesehen, was soll ich benoten? die effekte sind 1a! irgendwann hat man aber alles gesehen,und es kommt ein wenig überdrüssigkeit auf. Ging zumindest mir so, die story ist leider recht dünn, da hat er ganz klar defizite! Man entwickelt keine rechte sympathie mit den darstellern, man wird von den effekten zugedröhnt. Trotzdem,und grade wegen der effekte sehenswert, aber leider kein neuer indipendence day. [film]7[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • RE: 2012 - Der Schatten der Sonne

      Review eingefügt

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • ich mag so katastrophen-filme,wie twister,the day after....armageddon usw.dieser hat mir auch ganz gut gefallen.auch wenn man irgendwann alles einmal kennt guckt man es doch immer wieder gerne.so ist es zumindest bei mir.

      meine wertung

      [film]8[/film]
      30% aller Amokläufer spielen Killerspiele!
      100% aller Amokläufer essen Brot!
      Verbietet Brot!!! :28:
    • twister,the day after....armageddon sind Filme die ich auch genre geschaut habe, der Film hier war nichts für mich, zu viel Effekthascherei, wenig Inhalt.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Original von Dr.Doom
      twister,the day after....armageddon sind Filme die ich auch genre geschaut habe, der Film hier war nichts für mich, zu viel Effekthascherei, wenig Inhalt.
      ... da sind wir ja fast einer Meinung Doomchen :2:! 2012 ist sicher unterhaltend, aber die Klasse der genannten erreicht er natürlich nicht!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Den Grundgedanken der Story fand ich gut. Die Umsetzung schlichtweg miserabel.

      War enttäuscht, aber es liegt wohl auch daran, dass irgendwie alles schon mal dagewesen ist.

      Was ich sehr gut fand, waren die Effekte. Ich glaube unsere Nachbar hatten noch zwei Häuser weiter etwas davon :2:!

      [film]7[/film]

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Es ist Zahltag.

      Die Welt geht vor die Hunde und die Unterschicht muss dran glauben!

      Endzeitepos? Katastrophenfilm mit tiefsitzender Gesellschaftskritik oder doch bloss seelenloser Effektefilm für die Popcornliga?

      Alles trifft wohl irgendwie zu, denn Roland "Godzillaverhunzer" Emmerich bietet alles irgendwie in Ansätzen, ohne dabei, bekanntlichermaßen die Tiefe in jeweiliger Dramaturgie zu erreichen. Es klingt ohnehin reichlich weltfremd und unfreiwillig komisch, wenn man dort lauthals und panisch unter Politikern verkündet, dass in 3 Jahren, also 2012 die Welt unter gehen soll. Schliesslich beruht das auf den Recherchen eines angesehenen Professors und den Voraussagungen der Majasekte, die ja auch bekanntlichermaßen die Geburt Jesu voraussagten. Aha. Fernab dieser ganzen Panikmacherei ist diese Grundidee im Kopf, diese apokalyptische Vorstellung des Weltuntergangs ja schon gut, dabei sollte man als Regisseur nur darauf achten, die Inszenierung als solches und die Mahnung auf Hintergründe und die Faustschläge ins Gesicht des Menschens, glaubhaft zu verpacken, damit er danach noch nachdenklich über die mögliche Ausschreitung menschlicher Eingriffe in die Natur und die gleichgültige Machtbesessenheit der Priviligierten ohne jeden Sinn für Weltenlogik überdenkt.

      Und so schreitet dabei auch dann der weitere Verlauf des Filmes an, denn Emmerich führt unzählige Charaktere ein, ohne jeglichen Bezug oder wahrnehmbaren Hauptaugenmerkmalen auf einen Protagonist, verliert man als Zuschauer schnell die Interesse, auch wenn dort scheinbar der scheinbar gescheiterte Schriftsteller Jackson, seine Kinder und seine Ex - Frau mit seinem neuen Freund im Mittelpunkt zu stehen scheinen. Klischee? Ja, denn Emmerich verstand es schon immer eher unsagbar normalsterbliche, aber immerhin ambitionierte Menschen in den Startlöchern ihrer Karriere als Held ins Treiben zu schicken und auch diese Umstände dieser familiären Lage zeugt von innovationsloser Filmcharakterschneiderei, weiss man als Zuschauer, in einem solchen Film ohnehin, dass jeweilige getrennte Leute wieder zueinander finden. Geht das, geht das? Wer weiss, aber bei Hollywood sollte mans doch wissen!

      Die notwendige Dramaturgie entsteht dabei leider selten, denn der Bezug oder jegliche Symphatie gegenüber der Charaktere fehlt. Warum? Keine Ahnung, aber wie immer und das ist reichlich schade, liegt der Fokus auf den donnermäßig hypergeilen Effekten, da kann man sich schon blenden lassen, doch reicht es nicht um diesen Film als Meisterwerk zu katapultieren, wenn einfach das notwendige fesselnde Leben darin nicht zu überzeugen oder zu fesseln mag.

      Das Leben darin, die zwischenmenschlichen Beziehungen beginnen mit der Reise des einsamen Schriftstellers, der mit seinen Kindern, Sohn und Tochter, beide unter 10 in den Yellowstonepark fahren, um an der Stelle zu campen wo sich Jackson und Ex - Frau kennenlernten. Doch diese Stelle ist von der Us Army gesperrt, was Jackson nicht daran hindert über den Zaun zu klettern und durch die öde Landschaft mit Heissluftquellen zu latschen. Scheiss egal wenn dort ein Sicherheitszaun von der Army ist und die Landschaft aussieht, als hätte dort die Schlacht von Helms Klamm stattgefunden. Man muss ja dorthin, schliesslich würden sich dann Wissenschaftler der US Army und scheinbarer Fanboy von Jacksons wenig verkauften Buch "Irgendwie was mit Der Weg über Atlantis" gar nicht erst treffen, um den ersten Knackpunkt in der Story zu propagieren. Muss ja schliesslich von höchster Bedeutung sein, dass Jackson sein Buch erst 431 mal verkaufen konnte. Das mag dann wohl der weitere Versuch sein, dem Charakter an Tiefe zu verleihen, oder ihn als aufkeimender Phoenix aus der Asche im Laufe des Filmes zu präsentieren.

      Back to camping und nach dem Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten befindet man sich wieder im Yellowstonepark, worauf Sohnemann und Tochter das gar nicht gut finden, widmet sich Papa wieder seiner Schreiberarbeit am PC und befasst sich lieber mit dem recht wahnsinnig wirkenden Yellowstoneradiomann, der im Radio den Weltuntergang verkündet. Klischee? Ähm, ja, aber scheinbar braucht ein Katastrophenfilm wohl einen hinweisenden Verrückten mit reichlich Hintergrundwissen über jene Zukunftsgeschehen. Vergeben und vergessen passiert dann auch endlich mal weit entfernt in irgendeinem Supermarkt die erste Katastrophe, denn während Jacksons Ex - Frau mit neuem Freund einkaufen geht und dieser mit seiner Frau über diverse Gräben und unüberwindbare Kluften in ihrer Beziehung zueinander lallert, teilt sich der Markt zwischen ihnen in der Mitte. Solch absurde unschlaue Zufälle wirken reichlich lächerlich, sieht aber so in seiner Darstellung doch noch recht klasse aus.

      Danach versinkt der Film reihenweise in Effektefeuer von unvorstellbar überzeugenden Ausmaßen, denn nach Jacksons Rückfahrt zu Ex - Frau mit seinen Kindern scheint sich die Welt aufzulösen und die Welt scheint einfach alles gehbare nur zu erschlingen. Dinge explodieren, Feuerbälle wie zur Dinosaurierzeit fallen auf die Erde hinab, Hochhäuser fallen um, Autos fliegen durch die Luft, die Strassen versinken im Nichts, die Erde spaltet sich und darunter nun der mittlerweile aufkeimende Obervater Jackson, der mit Mercedes mitsamt Kindern, Freund und Exfrau dem ganzen Geschehen entkommen zu versucht. Während alles um ihn in Versenkung verschwindet ist er der Mittelpunkt, der einzig Grosse, denn mit seiner Schleuderbonzenkarre entkommt er Allem, springt durch einstürzende Hochäuser damit die Glasscheibenwände nur so klirren, übersrpingt riesengrosse Löcher und treibt das Filmtempo ordentlich voran. Klar, das sieht bombastisch aus, hat aber leider den übertriebenen Charakter eines Need for Speed Intros, wie es einer meiner Kollegen verkündete. Und damit hat er wohl Recht.

      Die Mitte des Filmes dominiert der Untergang, der Fokus liegt auf den Effekten, Allem was die Apokalypse betrifft, doch darunter der notwendige Arschlochcharakter eines fettleibigen Russens, der wohl gerade irgendwie heiser zu sein scheint. Was sollte diese grässliche Synchronstimme. Wahrhaft ekelhaft, aber schliesslich verstärkt das den fiesen Charakters dieses Mannes, mit dem man bezüglich auf den Kontext irgendwie gar nichts anfangen kann, weil man sich nur allzu sehr den ganzen Donnereffekten gewidmet hat. Der ist halt mit seinen fetten und arroganten Bonzenenkeln da, stellt wohl irgendwie den notwendigen Charakterkontrast dar und nervt ohne weiteres, sodass man ihm einfach bloss den Tod wünscht. Weiteres Hollywoodklischee? Ja, gerne bitte, denn schliesslich, ja als hättest ihr es nicht gewusst stirbt der Fettwanst wirklich, während die kleinen Kinderlein nicht sterben dürfen, auch wenn sie missratene Ekelpakete sind.

      Am Ende angelangt, wahrhaftig, die Welt ist zunichte, machen sich die Priviligierten dieser Welt, die vermeintlichen "wichtigen Menschen" gen neue Welt auf, lassen sie mit ihrer übergrossen, technisch beeindruckenden Titanarche alles hinter sich, was sie verschuldet. Ohne jede Rücksicht schliesst man vorzeitig die Pforten, denn Platz hat nur die Oberklasse der Gesellschaft. Die Reichen, die Schönen, die Starken und und und. Klischee nummer unzählig und vermeintlich tiefsitzende Aussage des Filmes: die Pforten werden wieder geöffnet, jeder kann rein, schliesslich bedarf es in solchem Momenten der Solidarität, die Rücksicht, die wir in all jenen Jahren der Menscheit vor der Apokalypse vemisst haben. Denn wenn die Welt schon zugrunde geht, dann sollte man sich schon an den Händen packen. Also allesamt in Richtung Untergang. Yieeeha. Wollt ihr ein weiteres Klischee? Klar, gerne doch, schliesslich muss sich Jackson als Held etablieren, beseitigt er mit Sohn den Störfaktor in den antreibenden Zahnrädern der Maschine, damit ist die Vater - Sohnbeziehung wieder hergestellt und die Liebe zur Ex - Frau wieder da. Doch dann, taucht Papa Jackson nicht wieder auf - der tragische Moment ist das wohl, in dem man weinen soll. Doch was wäre so ein Film ohne Happy - End?

      Es ist Zahltag.

      Fazit:
      Reichlich Effekteüberladener Popcornfilm der überzeugenden Art. Dabei vermisst er aber neben dem Effektefeuer überzeugendes Leben mit interessanten Charakteren in die Story einzubauen, die fernab jeglicher Hollywoodklischees zu überzeugen wissen. Reichlich banale Beziehungen und dramaturgische hervorsehbare Storyaufbaus versalten da die eigentlich blendhaft optisch leckere Hülle, von der man sich doch irgendwie überrumpeln lassen kann, schliesslich erwischt man sich stellenweise dabei mit offenem Mund starrend, sofern man mal nicht damit beschäftigt ist den Kopf zu schütteln. Eine pompöse kinoreife Inszenierung der es an Feinschliff und Seele fehlt.

      Also: Blendender Effektefilm mit aufgesetzter Botschaft. Kann man sehen, muss man aber nicht.

      50%

      [film]5[/film]
    • Original von funeralthirst

      Also: Blendender Effektefilm mit aufgesetzter Botschaft. Kann man sehen, muss man aber nicht.

      50%

      [film]5[/film]



      Genau!! Muss man nicht!!

      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Was ein hammergeiler Film.Die Blu-Ray wummst brutalst,so das mein Sub-Woofer nicht still stand.Das Bild der High-Definition Disc ist lupenrein.Film-technisch bemängele ich auch nix,so das der Film von mir [film]9[/film] Punkte bekommt.
    • Ja ja der Roland. Wenn er was macht dann richtig. Sehr schöner Film, ab und zu bissl übertrieben an der Wirklichkeit vorbei aber sher gute Popcornunterhaltung.

      [film]7[/film]
      Wenn man schon nicht gut aussieht, sollte man wenigstens gut riechen.
    • Ich tu mir mit den Filmen vom Herrn Emmerich immer sehr schwer, denn ich finde, es ist doch im Grunde immer der gleiche Film: Independence Day, Day after Tomorrow und jetzt 2012... Es rummst, batscht usw. Eine Effektorgie ohnegleichen. Bis zur Ermüdung, und das meine ich wortwörtlich. Mit diesen Effektorgien verschleiert Herr Emmerich doch nur sein fehlendes Talent, eine halbwegs gute Geschichte zu erzählen... Nein nein nein. Okay, ich schaue oft Filme eines bestimmten Regisseurs, denen so mancher Kritiker auch vorwirft, dass er in jedem Film das Gleiche verfilmt. Aber mir gefällts.
      Es is okay, wenn man die Filme Roland Emmerichs mag, aber ich kann mit den meisten nichts anfangen. Und so Katastrophenfilme liegen mir eh nicht so. "Universal Soldier" ist der beste Film von ihm (ob der jetzt eine grandiose Geschichte erzählt, bleibt mal dahin gestellt... :0:). Und "Independence Day" ist der einzige Katastrophenfilm von Emmerich, den man sich anschauen kann...
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Original von Sawyer
      Ich tu mir mit den Filmen vom Herrn Emmerich immer sehr schwer, denn ich finde, es ist doch im Grunde immer der gleiche Film: Independence Day, Day after Tomorrow und jetzt 2012... Es rummst, batscht usw. Eine Effektorgie ohnegleichen. Bis zur Ermüdung, und das meine ich wortwörtlich. Mit diesen Effektorgien verschleiert Herr Emmerich doch nur sein fehlendes Talent, eine halbwegs gute Geschichte zu erzählen... Nein nein nein. Okay, ich schaue oft Filme eines bestimmten Regisseurs, denen so mancher Kritiker auch vorwirft, dass er in jedem Film das Gleiche verfilmt. Aber mir gefällts.
      Es is okay, wenn man die Filme Roland Emmerichs mag, aber ich kann mit den meisten nichts anfangen. Und so Katastrophenfilme liegen mir eh nicht so. "Universal Soldier" ist der beste Film von ihm (ob der jetzt eine grandiose Geschichte erzählt, bleibt mal dahin gestellt... :0:). Und "Independence Day" ist der einzige Katastrophenfilm von Emmerich, den man sich anschauen kann...


      Wenigstens einer, der die Filme Emmerichs vom richtigen Standpukt aus betrachtet. lolp :6:
    • Wenn ich den Namen Roland Emmerich lese, dann weiß ich, dass ich die Finger davon
      lassen werde. Habe mich einst schon genug über Independence Day aufgeregt-
      Amerikanischer Patriotenmüll. Auch dieser Film besteht bestimmt nur aus Effekthascherei,
      blöden Dialogen und wenig Story.

      Mein Motto ist und bleibt: Die Filme von Roland Emmerich BOYKOTTIEREN.
    • Original von sid.vicious
      Wenn ich den Namen Roland Emmerich lese, dann weiß ich, dass ich die Finger davon
      lassen werde. Habe mich einst schon genug über Independence Day aufgeregt-
      Amerikanischer Patriotenmüll. Auch dieser Film besteht bestimmt nur aus Effekthascherei,
      blöden Dialogen und wenig Story.

      Mein Motto ist und bleibt: Die Filme von Roland Emmerich BOYKOTTIEREN.


      Du liegst mit deiner Vermutung richtig. Ich möchte jetzt zwar nicht sagen, dass du unbedingt meine Review lesen musst, aber der Film ist ein Sammelsarium von Klischees, Patriotismus und Doofheldentum des tollen Amis. Meine Review macht das nur allzu deutlich. Bildgewalt galore für den Effektefreund, der nicht hinterfragt...
    • Das kann ich nicht nachvollziehen, natürlich sind Indipendence Day oder Der Patriot pro Amerika Filme, damit kann ich aber sehr gut Leben! 2012 ist natürlich ein klarer Qualitätsverlust gegen die beiden genannten, schon aufgrund des miserabelen Drehbuchs.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Einige können mit leben, einige nicht. Ich nicht. Bei Independenceday und Patriot bekomme ich Kotzreiz, sorry. lol
    • Dieser krasse Patriotismus in "Independence Day" ist mir auch nicht so böse aufgestoßen. Ich war damals im Kino eher abgelenkt von den wirklich guten Action- und Effektszenen und dem teilweise leicht knorrigen Humor. Aber es stimmt schon, der Film strotzt nur so vor Patriotismus. Wie schon erwähnt, in "Independence Day" kann man es noch verkraften. In den späteren Filmen Emmerichs dann nicht mehr. Und warum ich die Ironie so liebe lässt sich anhand dieses Beispiels erläutern: Ein Regisseur wie Emmerich dreht einen Film mit dem Titel "Der Patriot"! Klar soweit? :0:
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Ist halt ein Emmerich!!!!

      Hier wird einem gute Unterhaltung geboten wenn man nur auf Effekte aus ist (diese sind aber teilweise ein bisschen zuviel des guten). Denn die Story ist wirklich sehr dünn und teilweise auch ziemlich dümmlich.

      Die Schauspieler sind bis auf Woody Harrelson, der sehr gut seine Rolle als überdrehter Radioreporter spielt, sehr blass und manchmal sehr ausdruckslos in ihrer Mimik.

      Von daher gebe ich [film]5[/film] Punkte für die doch guten Effekte.
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung


    • extremst langatmig! wer nicht auf computeranimierte effekte steht sollte die finger davon lassen. schwache story.

      [film]4[/film]
    • Gestern noch mal die Hälfte des Films auf Sat.1 gesehen da Boxen ewig nicht los geht und Lanz bei Wetten Dass zu langweilig ist. Die Story ist an und für sich typisch für Endzeitszenario und die etwas angestrengten Darsteller die witzig sein sollen und Young Hollywood Artist Liam James der nur seine Justin Bieber Haare spazieren trägt macht mit einem Gesichtsausdruck den Film auch noch nicht kaputt. Im Vergleich zu Volkano aus Ende der 90er, den ich letztens erst gesehen habe fällt mir vor allem ein Unterschied auf. Waren die Effekte bei Volkno zwar ersichtliche Computeranimationen und die Geschichte war überzogen komödial, so wirkt es bei 2012 erst einmal von der kompletten Spielzeit her zu lang, das komödiale kommt nicht richtig zu Erscheinung und vor allem die Effekte wirken sehr überladen und derart übertrieben, dass man kein Stück glauben kann, dass die Darsteller hier stetig entkommen sollen. Was bleibt ist nur eine Aneinanderreihung von Spezialeffekte.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Ich sah den gerade das erste Mal und muss sagen, wenn ich den jetzt einmal nur mit den neuen Filmen vergleiche, die so im letzten Jahr aus der USA Dose kamen, dagegen macht der hier eigentlich schon noch Spaß. Die Effekte finde ich gut und da heutzutage ja sowieso so gut wie alles nur noch aus dem Computer kommt, macht mir das nichts aus. Der Rest ist eben der üblliche Mainstream Quark, wie man ihn kennt und hast, aber da kann man ja mal schnell aufs Klo gehen oder Bier holen. Das Hirn sollte man auch nicht einschalten, aber ganz ehrlich:

      Für mich lieber so, als das was so die letzte Zeit so nachkommt! Daher gnädige :0:

      [film]7[/film]
    • Gut umgesetzer Endzeit/Katastrophenfilm. Viele Effekte, Katastrophen.
      Auch wenn an der ein oder anderen Stelle ABSOLUT ÜBERTRIEBEN :D


      man(n) wurde entertaint und gut ist.


      Solide [film]7[/film]