Gingerdead Man 2: Passion of the Crust

    • Gingerdead Man 2: Passion of the Crust

      Produktionsland: USA
      Produktion: Charles Band, Jay Bickel, Nick Blaskowski
      Erscheinungsjahr: 2008
      Regie: Silvia St. Croix
      Drehbuch: Muffy Bolding, William Butler, Aaron Strongoni
      Kamera: Viorel Sergovici
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: John Carl Buechler
      Budget: -
      Musik: -
      Länge: ca. 72 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Michelle Bauer, Pieter Christian Colson, Michael Deak, Bruce Dent, Travis Dixon, Junie Hoang, Kevan, Frank Nicotero, Gregory Nicotero, Joseph Porter, Kelsey Sanders, Viorel Sergovici, John Carl Buechler





      Inhalt:

      Die schrecklichen und "leckeren" Untaten des Monströsen Lebkuchenmanns gehen weiter. Mit noch mehr Mord und Chaos als jemals zuvor. Auf einem Set für Low Budget Filme treibt er diesmal sein Unwesen, und tötet alles was ihm vor seine Lebkuchenhände kommt. In dem Fall erwischt es den von der Pleite des Studios stehenden jungen Besitzer und seine Clique. Kann sich jemand gegen ihn stellen und ihn ans Kreuz nageln, bevor er noch die ganze Menschheit ausrottet?

      Trailer:
      -

      Deutsche DVD Fassung: 10.12.2009 (Verleih: 26.11.2009)

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • RE: Gingerdead Man 2: Passion of the Crust

      Ich weis nicht ob nach Sichtung dieser Fortsetzung, ich den Erstling gesehen haben muss, denn hier war ich volles Ballet bedient am Ende. Wobei aber auch mal davon auszugehen ist, dass der erste Teil wenigstens ein bisschen besser gewesen sein müsste, ansonsten wäre diese Fortsetzung kaum zustande gekommen.
      Nach kurzem Rückblick auf Teil 1, der wie gesagt anhand der Ausschnitte ganz lustig somit trashiger ausschaut, wo auch die Teens durchaus sympathischer rüberkommen als hier, so stört aber schon mal die Erzählstimme im Off mächtig. Diese nervt und wird auch kaum verständlich gesprochen. Die Charaktere werden im bunten Outfit präsentiert und alle sind vollkommen überdreht agierend. Dieser Film schlägt ganz klar die Troma-Trash Richtung ein. Solche Produktionen sind mir nun wirklich sehr sympathisch, so war ich auch erst mal noch guter Dinge, wenn gleich kein schneller großer Lacher geliefert wird. Umso länger der Film dann dauert, desto größer wird der Missmut wachsen, mit Sicherheit.
      Der Ablauf ist zumindest vom Dialog her auf unterstem Amateurniveau anzusehen. So nervt das Gesprochene anhand zu lauter und haspliger Runterkurblung. Der Witz schimmert nur selten wirklich durch, der absolute Tot für jeden Trashfilm.
      Als Metzler wird neben den Keks noch ein Filmkritiker in Erscheinung treten, der Rezensionen für seine eigene Webseite schreibt. :D Selbst dies ist für die meisten aber auch nicht wirklich witzig, zumindest wie es hier nervig rübergebracht wird. Eigentlich doch schade, dass man so verkrampft, ja sehr dämlich zur Sache geht, von Regisseur bis hin der unzumutbaren Besetzung. Vom Ansatz her sind die Dialoge ja zumindest recht eigen, nur zündet dieser Witz nie, zumal der Dialog auch viel zu vollgestopft ist, ohne richtig zur Sache zu kommen und einiges hört sich sogar noch tuntig an, ohne dabei lachen zu können. Die Story ist auch ein weiterer Knackpunkt, denn diese verliert sich im Verlauf ganz, man weis irgendwann nicht mehr worum es eigentlich geht, bis das kurze, aus den Haaren herbeigezogene Finale eingeläutet wird.
      Da können auch einige blutige Schlitzerattacken nicht mehr viel Kitten, sowie der an sich recht ordentlich animierte Keks oder einige andere Kleinstmonster wie eine Riesenpenis-Nase. Wobei man aber auch bei den Splatterszenen abstriche machen muss, es suppt zwar einiges an dunklem Blut, aber schauen die Effekte sowie Morde sehr amateurhaft aus, teils noch im Off gehalten und nicht explizit genug um den Gorehound anzusprechen.
      Dieser Trashfilm hat für den Genrefan fast gar nichts zu bieten, auch wenn es noch langweiligerere, aber selten delitantischere Genre-Film gibt als dieser „Gingerdead Man 2“ es aufzeigt. Da nützt es nichts, wenn stetig auf Independent, Low Budget & Gothic-Horror Produktionen hingewiesen wird, da der sehr oberflächliche Humor nicht als witziger Trash verkauft werden kann. Es gibt eine Dickbusige mit kurze Softsexszene zu sehen, wer so etwas im Trashfilm ausgereifter erleben möchte, sollte sich „Black Devil Doll“ einverleiben. Wer hier wirklich angesprochen werden sollte, muss dann einen wirklich schlechteren Humor vorweisen, trashiger als meiner muss er auch sein. Finger weg!

      [film]2[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Eine sehr amateurhafte Fortsetzung des eigentlich recht unterhaltsamen Erstlings. Die Darsteller sind schwach, der Humor flach und die Charaktere sind des Vergessens würdig. Positiv in Erinnerung habe ich lediglich das Ende, welches irgendwie lustig war und das Filmset als Kulisse. Insgesamt leider doch recht langweiliges Filmchen.
      [film]3[/film]
      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz