Graveyard of the Living Dead

    • Graveyard of the Living Dead



      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: -
      Erscheinungsjahr: 2008
      Regie: Marc Rohnstock
      Drehbuch: Marc Rohnstock
      Kamera: Christian Reckert
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: Christian Reckert, Marc Rohnstock
      Budget: -
      Musik: Ramon Kaltenbach, Martin Rüdel
      Länge: ca. 89 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Stefan Rüdel, Alexander Reckert, Lars Rohnstock, Ramon Kaltenbach, Marc Rohnstock, Martin Rüdel, Sarah Depen, Karin Burkhard, Boris Schweikardt, Timo Rose



      Inhalt:

      In einem medizinischen Institut arbeiten der Wissenschaftler Paul (Alexander Reckert) und sein Kollege Henry (Lars Rohnstock) auf eigene Faust an einem geheimen Projekt. Sie wollen die Hirnströme eines kürzlich verstorbenen Menschen wieder aktivieren um Informationen über die Funktionsweise des Gehirns nach dem Tode zu erlangen. Es funktioniert, jedoch mit fatalen Folgen! Der Tote erwacht plötzlich zum Leben ...
      Die Situation eskaliert als das infizierte Blut der Untoten einen nahe gelegenen Friedhof verseucht, wodurch sich eine kürzlich verunglückte Schulklasse aus ihren Gräbern erhebt. Für eine Gruppe Gothic-Fans entbrennt ein Kampf um Leben und Tod ...


      Trailer:


      Kauf DVD: 08.05.2009

      Homapage: infernal-films.com/


      Kritik:

      Ein neuer Amateurfilm mit viel Blut, Splatter jener auch zum Abfeiern geeignet ist? Ja, aktuell gibt es mit "Graveyard Of The Living Dead" von Marc Rohnstock einen Vertreter von, den man auch in diversen Foren kaum wahrgenommen hat.
      Ihr habt Zombie 90 und sonstige Schnaas Filmchen, Barricade, The Butcher Trilogy, Knochenwald Trilogy, Zombie - The Resurrection, Kettensägen Zombies und einige andere schon mehrfach gesehen und euch dürstet mehr, nach mehr Blut? Dann solltet ihr auf jedenfalls auch "Grayveyard Of The Living Dead" kennen.
      Ein harter Metalsound, ausweidende und bluttriefende sowie gefräßige Zombies, die für anarchistische Stimmung sorgen und stetig ihr nächstes Opfer in Sicht haben gilt es auch hier zu erwarten. Der Schauplatz ist ein Wald/Camping Gebiet wo ein paar Teens auf die Untoten treffen werden, wobei die Jagt dann auch schnell beginnen darf.
      Die Leihendarsteller mit ihrem schwarzen Outfits und "Misfits" Shirts sind sympathisch und das sie mit viel Enthusiasmus und Freude am Geschehen dran sind merkt man ihnen an.
      Eine Einigelung nach dem Vorbild "Night Of The Living Dead" gilt es lange Zeit zu erwarten, wobei die Zombies stetig an der Tür rattern, was auch eine bedrohliche Stimmung auslösen darf.
      Als recht außergewöhnlich darf man eine Szene Bewerten, wo man auf einzelne Zombies wechselnd im ganzen Bild draufhält, die in Nebelschwaden sich befinden, dazu dann ein rockiger Sound, wobei in dieser Szene sogar mal richtig Atmosphäre aufkommt.
      Das Make-Up der torkelnden und gut agierenden Zombies sieht großartig aus mit viel Blut besudelt, eine der weiblichen Zombiedamen stellt auch gerne öfter ihre ansehnliche Brust zur Show, aber nicht zu offensichtlich, sondern mit Schmutz und Blut verschmiert. Der Gorehound wird bestens bedient werden, es wird Ausgeweidet, Gebissen, Kleidmassen abgetrennt, Zermanscht, in die Köpfe geschossen, dabei spritz das Blut in Fontänen durch die Gegend, Qualitativ schaut dies auch noch gut aus. Von der technischen Seite her ist alles bestens, die Kamera wird ruhig gehalten, Ton und Bildqualität sind gut.
      Gibt es noch etwas zu Kritisieren? Ja, aber nicht viel. So fällt die schläfrige Erzählerstimme im Off am Filmanfang unbrauchbar aus und das Werk benötigt die ersten 15 Minuten um dann aber Fahrt aufzunehmen.
      Der Ablauf ist hier üblich für das Amateurgenre, wo es also in einem Waldgebiet Kämpfe mit Zombies gegen Jugendliche geben wird, dass schaut man sich am besten dann in geselliger Runde bei ein paar Bierchen an, in der Hinsicht kann man auch definitiv nichts falsch machen.

      [film]7[/film]

      [bier]8[/bier]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Das is ja'n herrliches Gemantsche...
      Steht jetzt doch mal auf meiner Einkaufsliste, auch wenn ich nach Kettensägenzombies, Die scheiss blutigen Zombies und Zombie: The Resurrection erstmal genug von Amateurzombie"horror" genug hatte.
    • Kettensägenzombies & Zombie: The Resurrection sind ja noch so etwas wie die Anfänge des dt. Amateurgenre bei Zombiefilme . "Die scheiss blutigen Zombies" gar ein Totalausfall, da hat "Graveyard of the Living Dead" mit Sicherheit mehr Qualität zu bieten, die man Heute auch erwarten sollte, schon nach Filme wie Knochenwald. lolp Von Marc Rohnstock sollte man auch in Zukunft auch einiges erwarten, genug Erfahrung bei Schnaas und Rose hat er ja gesammelt. Die deutschen Amateurfilme sind allgemein professioneller geworden die letzten Jahre.

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    • Knochenwald ist immer und überall die Messlatte, komisch komisch, aber zurecht ;)
      Zu scheiss blutigen Zombies muss man wohl nichts mehr sagen, typisch Ude *hust*
    • Original von funeralthirst
      Knochenwald ist immer und überall die Messlatte, komisch komisch, aber zurecht


      Für mich nicht. Knochenwald macht schon Spaß und kann durchweg unterhalten. Bei den Spezialeffekten, sieht man schon in diesem Trailer, dass diese mehr Qualität besitzen und auch die Farbe des Blutes ist nicht "Rote Beete"... Zudem würde ich einen Zombiefilm nicht mit einem Knochenwald auf eine Stufe stellen wollen.

      Die DVD von Graveyard of the Living Dead werde ich mir dann nächsten Monat besorgen, falls es jemanden interessiert. lolp
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    • Ja mich,noch ein Review wär super. :6:

      Die Amateurfilme werden sich immer weiter entwickeln und auch immer bessere Qualität lieferm ich möchte die neueren Zombie/Monster Filme auch nicht so sehr über einen Andreas Schnass oder Maik Ude loben, die damals die Möglichkeiten noch nicht hatten wie Heute. Um so mehr sind ja die ersten Ittenbachfilme zu loben.

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    • Nunja, Knochenwald ist für mich Amateurmesslatte, egal ob das nun Zombies sind oder nicht. Knochenwald ist ungezwungen, symphatisch, gut durchdacht und kein Stück abgehoben, wie sonst einige Vertreter, die sich urwichtig nehmen (will jetzt keine Namen nennen , ähem HUST :0: Ittenbach)
      Und da sind selbst die teilweise schlechten Effekte nebensächlich und auch irgendwie massgeblicher Faktor, der das Ganze noch symphatischer macht. Für mich ist Knochenwald 3 als Partysplatteramataur unübertrefflich. Über die 2 Vorgänger kann man streiten, aber der Dritte. NE! lol
      Ne, Quatsch. Ist ja jedem selbst überlassen, was er gut findet, aber ich glaube kaum, dass hinter einem millionsten Hirnlosamateurzombie etwas Neues, innovatives oder gar bewusst ironisch verstecken könnte, ohne dabei auf das Hauptklassenziel überdimensionales Gedärmehappening zu schauen. Klar, schau ich immer wieder gerne, solang das Drumherum und die Seele darin zu finden ist. Deswegen fällt Maik Ude bei mir auch immer untendurch. Ich find alle seine Filme, durch die Bank weg, grottenschlecht. Da gibs keine Ausnahmen. Und Schnaas mag ich einfach weil der Heavy Metal ist :D :6: lol
      Ittenbach mag ich bloss Premutos, Black Past und vielleicht noch Garden of love. Der Rest ist doof ! PAH! shack :17: :69:
    • Premutos, Black Past & The Burning Moon sind immer noch unerreicht im deutschen Amateurgenre. Ich hab schon befürchtet du kannst mit keinem etwas anfangen. Was du über Knochenwald 3 geschrieben hast ist schon richtig, besser als der X. Zombiefilm alle mal.

      Graveyard of the Living Dead ist sicherlich einer der vielen Zombiefilme , da solltest von der Story her nichts neues erwarten, ist aber gut gemacht.

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    • Werd ihn mir wohl holen, weil ich alles was mit Zombies zu tun hat, will :D
      Quatsch. Premutos find ich ganz dufte, aber zugestopft mit Szenen, die dort nix zu suchen haben. Wenn du von "gut gemacht" redest, meinst du dann die Goreeffekte?
    • Natürlich zumeist die Goreeffekte aber auch die Stimmung, welche der Film erzeugen kann. Nur Gore allein macht keinen Film aus. Wenn du hier groß etwas innovatives erwartest, dann lass dich mal nicht enttäuschen, ich kann deinen Geschmack auch immer noch nur schwer zuordnen. :)

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    • @funeralthirst: mit Funsplatter und Partystimmung kann Knochenwald 100% überzeugen, auch wenn ich den Humor stellenweise ziemlich prollig und flach fand. Nüchtern würde er bei mir auch nicht ganz zünden. Kultig ist er auch, gibt eigentlich nicht wirklich vergleichbares in den letzten Jahren. Der Film ist auch sehr ambitioniert und die Darsteller gehen in ihren Rollen auf, haben sichtlich Spaß an der Sache. Ein Fanfilm halt. Doch um nochmal kurz auf die Effekte einzugehen, die bei einem Amateursplatter nunmal im Vordergrund stehen, kann die Quantität nicht über die Qualität hinwegtäuschen. Es sei ihm aber verziehen, Knochenwald ist ein Low-Low Budgetfilm und versteht es zu unterhalten.

      Trotzdessen haben auch viele andere Amateur-Splatter- und Horrorfilmer in der letzten Dekade gezeigt, wie viel man aus Amateur-Filmen rausholen kann, was machbar ist. Ich kann nunmal nicht jeden Tag lachen und da bietet die deutsche Amateurfilmer szene, wo sich einige in der Art wie sie ihre Filme drehen, schon weit von entfernt haben, eine gute Palette an vielem anderen Stoff, der nicht zu verachten ist und den ich auch nicht über einen Kamm scheren möchte. Man brauch sich nur mal hier in diesem Forum umsehen, es ist ja jetzt nicht mehr so das nurnoch auf die SFX wertgelegt wird, hauptsache viel gematsche und blut. Viele der Filme haben für mich auch eine gut konstruierte Geschichte mit SFX die sich mehr als sehen lassen können, in der Qualität schon sehr professionell wirken.

      Natürlich ist es auch alles subjektiv zu betrachten. Der anspruchsvolle Filmfan kritisiert meist Low-Budgetfilme sowieso strenger, erwartet mehr von Filmen, als welche die Amateurfilme mögen. Habe auch nicht jeden Tag Lust auf billigen Amateursplatter oder generell nur Splatterfilme. Auch wenn ich heute sage, der film xy war richtig gut hat mich heute voll unterhalten, kann er mich vieleicht das nächste mal nicht so recht überzeugen, habe keine Lust auf so ein Mist, finde ihn voll primitiv, witzlos, einfältig und langweilig.
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    • Hier mal eine Aufzählung was sich als Amateurfilmfan lohnt, die ich auch gesehen habe, wo nicht der X. Zombie im Wiesensplatter durch die Kante streift.

      Harry Pottwal und der Trichter der Breiten
      Die Freax Filme & Captain Cosmotic
      Die Waldbewohner
      Auf Bösem Boden (Österreich) –war noch zu faul das zugesagte Interview zu führen :D
      Requiem der Teufel (Vergessener Klassiker von 1993)
      Sadisticum
      Vielleicht gefällt dir auch „Everlasting Hate“
      Bagman - Operation: Massenmord! (Kanada)
      Leif Jonker's Darkness (USA)
      Dei Mudder Sei Gesicht
      P.O.E.D. - A Little Drug Tale
      Snuff Road
      ------------
      Zömbel 2 ..leider gibt es dort bis dato nur den bot



      Soll jetzt nicht heißen das man "Graveyard of the Living Dead" nun nicht sehen sollte, den würd ich auch jedem empfehlen, der sich mit der Zombie/Wiesensplatter Thematik einlassen möchte, da liefert er nämlich neben "Untot - Kämpfer in der Leichenwelt" mit das beste was ich bis jetzt gesehen habe.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Legba's Rache und Sadisticum waren die letzten Amateurfilme die ich sah und mir gefallen haben. Timo Rose's Mutation annihilation, barricade und moonlight mountain sind auch ok. Und was Radtke oder Walz abliefern kann sich auch meist sehen lassen.
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    • Stefan Svahn seine letzten Film Blutrausch & Voodoo Curse - Legbas Rache haben bei mir nicht gezündet.
      Besonders Legbas Rache ging gar nicht, kommischer Weise konnte ich mich bei seinem kürzlich veröffentlichen Erstling „Lost Way of the Zombies“ aber köstlich amüsieren.

      Von Marcel Walz kenne ich bis dato nur seinen Kadaver, der war ok, aber eine Steigerung war noch drin. Es steht ja gerade die Sammelbestellung an, dann kommen auch die aktuellen Amateurfilme dran. Besonders auf Taubert bin ich gespannt :D

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    • Original von Dr.Doom
      Natürlich zumeist die Goreeffekte aber auch die Stimmung, welche der Film erzeugen kann. Nur Gore allein macht keinen Film aus. Wenn du hier groß etwas innovatives erwartest, dann lass dich mal nicht enttäuschen, ich kann deinen Geschmack auch immer noch nur schwer zuordnen. :)


      So ist es...aber wenn der Film an sich versagt, ist Gore der letzte Hoffnungsschimmer. Ich erwarte bei Amateurfilmen nie was innovatives, aber ein Fünkchen Können sollte schon vorhanden sein...Vielleicht nervt es mich auch bloss, dass Nachwuchsregisseure immer aufs gleiche Pferdchen setzen, sprich Zombiegeschmodder...
      Ach, mein Geschmack ist auch schwer einzuordnen...Aber am besten kann man mich mit typisch urigen 70 er Jahre Anfang 80er Jahre Horrorflicks aus Europa ködern. Wenn ein Film in die Nähe eines Grapes of death, Glockenseil, Woodoo oder Leichenhaus der lebenden Toten kommt, dann kann man mich damit ködern.
    • Original von Skilla
      @funeralthirst: mit Funsplatter und Partystimmung kann Knochenwald 100% überzeugen, auch wenn ich den Humor stellenweise ziemlich prollig und flach fand. Nüchtern würde er bei mir auch nicht ganz zünden. Kultig ist er auch, gibt eigentlich nicht wirklich vergleichbares in den letzten Jahren. Der Film ist auch sehr ambitioniert und die Darsteller gehen in ihren Rollen auf, haben sichtlich Spaß an der Sache. Ein Fanfilm halt. Doch um nochmal kurz auf die Effekte einzugehen, die bei einem Amateursplatter nunmal im Vordergrund stehen, kann die Quantität nicht über die Qualität hinwegtäuschen. Es sei ihm aber verziehen, Knochenwald ist ein Low-Low Budgetfilm und versteht es zu unterhalten.

      Trotzdessen haben auch viele andere Amateur-Splatter- und Horrorfilmer in der letzten Dekade gezeigt, wie viel man aus Amateur-Filmen rausholen kann, was machbar ist. Ich kann nunmal nicht jeden Tag lachen und da bietet die deutsche Amateurfilmer szene, wo sich einige in der Art wie sie ihre Filme drehen, schon weit von entfernt haben, eine gute Palette an vielem anderen Stoff, der nicht zu verachten ist und den ich auch nicht über einen Kamm scheren möchte. Man brauch sich nur mal hier in diesem Forum umsehen, es ist ja jetzt nicht mehr so das nurnoch auf die SFX wertgelegt wird, hauptsache viel gematsche und blut. Viele der Filme haben für mich auch eine gut konstruierte Geschichte mit SFX die sich mehr als sehen lassen können, in der Qualität schon sehr professionell wirken.

      Natürlich ist es auch alles subjektiv zu betrachten. Der anspruchsvolle Filmfan kritisiert meist Low-Budgetfilme sowieso strenger, erwartet mehr von Filmen, als welche die Amateurfilme mögen. Habe auch nicht jeden Tag Lust auf billigen Amateursplatter oder generell nur Splatterfilme. Auch wenn ich heute sage, der film xy war richtig gut hat mich heute voll unterhalten, kann er mich vieleicht das nächste mal nicht so recht überzeugen, habe keine Lust auf so ein Mist, finde ihn voll primitiv, witzlos, einfältig und langweilig.


      Die ersten 2 Teile sind auch sehr flach, prollig würde ich nicht sagen (die Figur des Alkihoppers ist ja bewusst so gehalten), einfach symphatisch und stellenweise sogar Realsatire. Die Seitenhiebe machen die Teile eben perfekt.

      PS: Ich sehe alle Filme nüchtern zumindest bei klarem Verstand!

      Und ein anspruchsvoller Filmfan bin ich keineswegs,...schade das ich hier als möglicher Amateurfilmfeind missverstanden werde. Das ist keineswegs so, und dass es Produktionen gibt, die weitaus professioneller sind, liegt ja nun in meiner Kenntnis, man schaue sich bloss Green Rocks oder Everlasting Hate an..., aber am Schluss, fernab dieser Professionalität muss halt immer noch das Gesamtpaket stimmen. Da können die filmtechnischen Fertigkeiten noch so gehoben sein, wenn das Teil in sich nicht stimmig ist, fällt es eben durch. Und ich bewerte einen Film als Film, letztendlich muss er mir Spass machen, da drück ich dann auch kein Auge zu, wenns ein Amateurfilm ist.
    • Danke für den Tipp Doomie...
      muss demnächst, wenn die Bestellungen von medienversand, juggler und allposters.de da sind, eine Amateurfilmbestellung planen. Da werd ich dann mal dem Herrn Walz eine Chance geben...Graveyard steht eh auf meiner Liste.
    • Original von funeralthirst
      Die ersten 2 Teile sind auch sehr flach, prollig würde ich nicht sagen (die Figur des Alkihoppers ist ja bewusst so gehalten), einfach symphatisch und stellenweise sogar Realsatire. Die Seitenhiebe machen die Teile eben perfekt.

      PS: Ich sehe alle Filme nüchtern zumindest bei klarem Verstand!

      Und ein anspruchsvoller Filmfan bin ich keineswegs,...schade das ich hier als möglicher Amateurfilmfeind missverstanden werde. Das ist keineswegs so, und dass es Produktionen gibt, die weitaus professioneller sind, liegt ja nun in meiner Kenntnis, man schaue sich bloss Green Rocks oder Everlasting Hate an..., aber am Schluss, fernab dieser Professionalität muss halt immer noch das Gesamtpaket stimmen. Da können die filmtechnischen Fertigkeiten noch so gehoben sein, wenn das Teil in sich nicht stimmig ist, fällt es eben durch. Und ich bewerte einen Film als Film, letztendlich muss er mir Spass machen, da drück ich dann auch kein Auge zu, wenns ein Amateurfilm ist.


      Nein, ich versteh dich nicht falsch oder missversteh dich als möglichen "Amateurfilmfeind". Ich weiß ganz genau was du meinst. Sonst würde Dir nicht so ein Film wie Knochenwald zu 100% zusagen. Knochenwald würde ich auch als Kult ansehen. Die Filme haben alles was sie sehenswert machen. Mir ging es nur bei deiner Aussage um die "Messlatte". Da wollte ich kurz einbringen, das die Messlatte z. B. bei den Special Effects oder der Technik, der Dreharbeit ansich, ziemlich hoch gelegt wurde. Nicht nur durch Arbeiten, wie sie z.B. Ittenbach immer aufzeigt. Ich bewerte Filme auch meist nur danach ob sie mir gefallen haben oder eben nicht. Über einige Schwächen sehe ich da auch meist hinweg, wenn er mir gefällt. Trotzdem versuche ich aber auch, wenn ich mal was zu einem Film schreibe, objektivität walten zu lassen und rede nichts schön. sollte jetzt kein vorwurf sein, nur mal eine anmerkung meinerseits zu meinem verständnis. Filme sollen mich immer unterhalten, egal in welche richtung sie gehen und wie sie andere empfinden. Selbst den Cut-Mist im TV kann ich mir ansehen, auch wenn ich die Uncut DVD im Schrank habe. :5:

      P.S. ich schau Filme meist auch nüchtern und bis zu 10 mal, bis ich ein paar "vernünftige" Worte darüber schreiben kann oder möchte. OK, bei Knochenwald war ich gut gelaunt, hatte vieleicht ein Bier getrunken, weiss es nicht mehr, war spät in der Nacht, eine lustigen Nacht lolp
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    • Ich bewerte subjektiv für mich, bringe meine Erlebnisse von mir persönlich in meinen Rezensionen wieder, um den Leser, bestmöglichst auf das vorzubereiten, was ihn erwartet, oder ihn erwarten könnte. Ich kann den Vergleich, diese Messlatte von Ittenbach mit seinen Werken einfach nicht mehr hören. Wenn du sagst, dass diese Messlatte Messlatte ist, dann meinst du das letztendlich auch subjektiv, auch wenn der Großteil eben auch so denkt, aber für mich persönlich sind die Werke Ittenbachs nach Premutos einfach bloss vollkommen überheblicher Mist, der vorallem zu ernst gemacht wurde, oder sich, in den Ratgebern in superplatter Satire versinkt. Ich kann da bisweilen keinen Humor ausmachen, genauso wenig, wie ich solche Scheisswerke wie Beyond the limits, die bloss auf selbstzweckhafte Gewalt setzen, über den Finger loben kann. Für mich persönlich passt an diesem Werk nichts. Ittenbach versucht sich an einer komplexen Geschichte, tut als deutscher Tarantino, und überseht dabei, dass die einzigsten Höhepunkte die Kindermordszenen und die hirnlosen Folterszenen während dieser Party sind. Das ist Ittenbach - aber vernünftige Geschichten, denen man glaubhaft folgen möchte, das bekommt er dabei nicht hin. Das ist alles subjektive Ansichtssache und klar, Knochenwald hat ebenfalls keine klare Story, warum auch, schliesslich ist diese Fanproduktion als klare Hommage an Horrorklassiker angelehnt, natürlich ohne dabei, als Horrorfilm ernst wirken zu wollen. Und das ist der Unterschied: Knochenwald ist symphatisch, Ittenbach für mich persönlich ekelhaft, unlustig & überheblich....Aber wie immer persönliche Ausrichtung, Anspruch und eigenen Intention eines Filmes....just my 2 cents und gewiss kein Gradmesser.
    • Alles fängt mit einem Experiment an, um an die Daten zu kommen, was in dem Gehirn abgeht kurz bevor man stirbt. Doch man weiß schon vorher das alles schief gehen wird und die Leiche bald aufersteht und sich nach Menschenfleisch sehnt. Natürlich kommt das ganze ja auch, sonst wäre es ja langweilig. Und alle die gebissen wurden, werden auch hier wieder aufstehen und als Untote durch die Straßen ziehen. Bzw. hier verschlägt es sie auf den Friedhof, wo zufälligerweise ein paar Gothic Fans ihren Spaß haben wollen. Und der Spaß wird da erst so richtig anfangen!

      Großes Vorbild ist hier natürlich Romero´s Night of the living Dead, bei dem man auch viele Sachen wieder erkennen mag. So spielt der Friedhof eine große Rolle und auch, dass sich ein paar vor den Zombies verschanzen und sich dran machen wie sie ihnen entkommen können. Der Filmname allerdings trägt dann zum Rest bei, aber das ist natürlich keineswegs schlimm, da man sich auf einen netten Film freut und hier auch bestens bedient wird. Auch von der Darstellerriege kann man nicht meckern. Alle machen ihre Rolle mehr als ordentlich und es gibt keinen, der irgendwie (negativ) aus der Rolle fällt.

      Wie in den meisten Low Budget Produktionen geht es auch hier nur um Blut und Gemetzel. Und davon wird man reichlich sehen. Es wird nicht nur in typischer Zombie Manier die toten Körper regelrecht ausgeweidet, sondern auch richtig zerstümmelt und zerpflückt. Bei solchen Szenen schlägt das Herz eines Gore Hounds gleich mal etwas schneller. Aber auch als die Zombies bekämpft werden, wird reichlich Blut fließen. Vor allem wenn man dann eine Kettensäge findet fängt der Spaß so richtig an und das Blut fließt schneller als man bis 3 zählen kann. Den Zombies hat man auch ein nettes Make Up verpasst, da sie recht bedrohlich ausschauen. Vor allem diejenigen die aus ihren Gräbern steigen (welches man eindrucksvoll mit Nebelschwaden eingebunden hat) und richtig schön verdreckt sind.

      Wenn man etwas kritisieren will, dann, das man ein paar Passagen zu lange gestaltet hat (vor allem da der Film die meiste Zeit auf dem Friedhof spielt) und den Film gerne mal 10 Min. kürzen könnte. Aber langweilig wird es zum Glück nicht und man kann darüber hinwegsehen. Viel mehr wird man gespannt sein, was denn als nächstes passieren wird und wann die Zombies an ihr Ziel kommen werden. Aber alles in allen bekommt man doch einen schönen Splatterfilm zu sehen. Zudem ist der Score richtig gut ausgefallen und auch wenn dieser fast nur aus Metal besteht, passt es hervorragend hinein. Marc Rohnstock´s Graveyard of the living Dead dürfte so ziemlich jeden Amateurliebhaber ansprechen, vor allem wenn dieser auf Gore abfährt. Man darf wirklich gespannt sein, was er noch auf uns los lassen wird!

      [film]7[/film]
    • Nach langem hin und her hat dieser Film nun endlich in meine Hände gefunden und ich kann sagen es hat sich sehr gelohnt!! Für mich handelt es sich bei Graveyard um einen der besten Amateur/Independent Filme die es gibt.

      Zur Story: 2 etwas komische Wissenschaftler haben eine Theorie darüber dass das Gehirn noch 6-12 Minuten nach dem Tod aktiv (Re-animator anyone???:D:D) ist und haben sich daher ein Serum erstellt welches die Gehirnströme wieder aktiv werden lässt (hier ist das Serum nur blau statt Grün:D). Als das Testobjekt wieder zum leben erweckt wird (natürlich unerwartet) müssen die 2 Wissenschaftler sofort das zeitliche segnen um dann wieder auferstehen zu können. Was danach folgt ist einfach nur Splatterheaven:D

      Die Story hat mich wirklich gut unterhalten besonders der Anfang der mich wie erwähnt sehr an Re-animator erinnert hat. Danach lernen wir unsere Hauptdarsteller können geführt vom Regisseur himself Marc Rohnstock und auch hier kann man sich definitiv nicht beklagen. Die 2 Damen die Mitspielen sind manchmal etwas nervig aber Marc reißt das alles wieder raus da er einfach ein genialer Zombiekämpfer ist. Man merkt das ihm das Zombiegenre sehr am Herz liegt und er daher wirklich genial agiert. Hier sei noch erwähnt dass Timo Rose einen kleinen Gastauftritt als Friedhofswärter Ben hat und auch hier kann man nur sagen das er weiß was er macht und mich hat dieser Auftritt nicht gestört.

      Auch die Musik wirkt hier sehr professionell gewählt. The Other bleibt hier natürlich die bekannteste der Bands aber auch die Lieder der anderen Bands sind wirklich klasse und für alle die auf Horrorpunk stehen wird dieser Soundtrack ein wahrer Klassiker werden. Wirklich sehr schön was hier ausgewählt wurde.

      Kommen wir zum Hauptteil eines Amateur/Splatterfilms den Gore. Und ich war wirklich über weite strecken sehr verblüfft was die Crew von Infernal FIlms hier geleistet hat. Jedoch habe ich einen Kritikpunkt und der führt dann auch zu einem Punkt abzug in der Gesamtwertung. Es sind einfach zu viele Kopfschüsse und zu wenig Zerreißungen. Zumindest in meinen Augen. Jedoch war ich doch sehr zufrieden mit dem Gore. Und vorallem wurden hier wieder Blutschwalle geschossen wie damals bei Violent Shit und das hat mich sehr zufrieden gestellt. Besonders am Anfang wird wirklich sehr viel gematscht und zerfleischt, genau so wie man es sich von einem Splatterfilm wünscht!!

      Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Film für alle die Violent Shit und Knochenwald mögen. Ich gebe hier [film]9[/film] Punkten da der FIlm sehr kurzweilig ist und gleich zur sache kommt jedoch 1-2 andere Tötungen wären dann noch das Tüpfelchen auf dem i gewesen.
    • Ganz netter Amateursplatter dem leider etwas Atmosphäre und Spannung fehlt.Nervend waren mal wieder die Teenieschauspieler und die Dialoge waren teils unfreiwillig komisch.Ich hoffe mal das das der neue Rohnstock Film diese Defizite nicht mehr aufweist.
    • Technisch ganz okayer Film, der aber spannungsmäßig eher hinterherhinkt. Die Schauspieler sind für eine solche Produktion typisch, wohingegen die Dialoge eher unfreiwillig komisch sind. Splatter gibts en masse, aber eher billigster Mantschmachart, wohingegen auch zu wenig variiert wird. Die Musik und die zwei Metaltussis sind das beste am Film.
      Solider Amateurzombie für Fans von Untot, Violent Shit oder Knochenwald.
      [film]5[/film]
    • So nun habe ich mir auch denn zweiten Streich von Marc Rohnstock angesehen und was soll ich sagen, außer das er wirklich sehenswert ist (natürlich sollte man Interesse an Amateursplatterfilmen haben.).

      Zwar bietet die Story nicht wirklich etwas Neues, was man nicht schon in zig anderen Zombiefilmen gesehen hat aber dies stört mich persönlich nicht im Geringsten (warum nicht auf alt bewehrtes zurück greifen).
      Die Location, ein alter Friedhof finde ich sehr gut gewählt und trägt doch einiges zum gelingen des Films bei. Leider bleibt die Atmosphäre etwas auf der Strecke, weil sich das geschehen ausschließlich am Tage abspielt (ein paar Szenen im Dunkeln wären sicher sehr ansprechend gewesen). Am stimmigsten wurde die Atmo eingefangen wenn die Toten sich aus ihren Gräbern erheben. Dies ist denn Machern wirklich hervorragend gelungen.

      Ebenfalls sehr gefallen hat mir der Soundtrack da er mit vielen Horrorpunkbands aufwarten kann wie z.B. Blitzkid und The Other (zwei meiner Lieblingsbands). Manche Songs passen zu denn Szenen wie die Faust auf Auge.

      Die Darsteller finde ich auch sehr gut (für Amateur Verhältnisse), sie spielen ihre Parts sehr glaubwürdig und man sieht ihnen an das sie mit großer Begeisterung und Spaß bei der Sache waren. Es gibt auch einen kleinen Gastauftritt von Timo Rose zu sehen (was der Film bez. die Macher des Films aber nicht unbedingt nötig gehabt hätten), der als etwas seltsamer Friedhofsgärtner ne gute Figur abgibt.
      Auch die Zombiedarsteller machen einen guten Job, vor allem die Bewegungen wirken richtig gekonnt (Respekt), vor allem bewegen sie sich richtig schön langsam und schlurfend (OLD SCHOOL eben). Ebenso wissen die Masken der Zombies zu gefallen.

      Klasse sind auch die Splattereffekte geworden, man kann deutlich eine Steigerung bez. Verbesserung zu Dungeon erkennen. In meinen Augen Top und der Gorehound kommt voll und ganz auf seine kosten. Auch die Konsistenz des Blutes wirkt wesentlich besser wie noch davor bei Dungeon. Definitiv haben sich alle Effekte weiterentwickelt, so sollte es auch sein. (leider nicht immer der Fall, bei anderen Amateurproduktionen).

      Für mich ein kurzweiliger, handwerklich gut gemachter Amateursplatterfilm der Genrefans definitiv überzeugen wird.
      Freue mich jetzt schon auf die Sichtung des Neuen Filmes Necronos und ich hoffe das Marc und seine Crew einen weiteren Schritt nach oben machen werden. Zu wünschen wäre es ihnen.

      Graveyard bekommt von mir
      [film]7[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

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      Meine Musiksammlung