Necronos - Tower of Doom

    • Necronos - Tower of Doom



      Regie: Marc Rohnstock

      Länge: 112 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe

      Spezialeffekte: Mario Zimmerschitt, Marc Rohnstock, Timo Rose, Andreas Schnaas
      Darsteller: Thomas Sender, Manoush, Timo Fuchs, Andreas Schnaas, Timo Rose


      Inhalt:

      NECRONOS – Tower of Doom erzählt die Geschichte eines mächtigen Dämons namens Necronos, welcher im Auftrag des Teufels eine Armee aus unbesiegbaren Untoten unter der Führung von grausamen Kampfdämonen, so genannten Berserkern, erschaffen soll. Um dies zu erreichen braucht Necronos verschiedene makabre „Zutaten“. Als getreuen Diener bekommt Necronos vom Teufel einen Blutdämon namens Goran zur Seite gestellt und eine Hexe (Manoush), die mittels Ihrer Fähigkeiten die Auserwählte, jungfräuliche Hexe, finden soll.


      Trailer:


      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: … (Verleih: 17.11.2011)


      REVIEW VON FUNERALTHIRST:

      Der Turm des Gore

      Wenn man im Vorfeld soviele Teaser, Trailer, einen Goretrailer, Meinungen, Erwartungen, Spekulationen, Vorahnungen, Vorurteile, Bilder und offene Bekenntnisse zu einem Machwerk dieser Gattung, so emporragend in seiner Darbietung erblickt, erwartet man durch die Ausnahme seiner Publicity etwas gar Grossartiges, was man im Amateurgenre bisher noch nicht gesehen hat. Generell gesehen ist man beim Amateurfilm, egal welcher Ausrichtung, aus ganz natürlicher Sicht immer sehr skeptisch, vorsichtig und kritisch, wurde man seit Anbeginn der Jungmutationenecke durch Werke wie Black Past, Violent Shit und nachfolgende ambitionierte Nachzügler auf seine Leidensfähigkeit und Gehirnzüllen geprüft. Auch wenn die Filme heute nahezu Kult sind, bleiben sie in ihrem Ganzen filmischer Nonsense, den man nur unter bestimmten Bedingungen konsumieren kann. Was sich innerhalb von 20 Jahren seit Ende der 80er grösstenteils aus Huldigungen etablierte, erstreckt sich heute in einer breitgefächerten Gemeinschaft, die in regelmäßigen Abständen mal mehr mal weniger ausgereifte Werke präsentieren, die man schon fast als ernstzunehmende Filme sehen kann.

      Auch Necronos, von einem noch sehr jungen, heisst filmographisch noch sehr überschaubaren Regisseur namens Marc Rohnstock gedreht, reiht sich da gut ein. Mit zwei Kurzfilmen und einem eher nach 0815 aussehenden Zombiefilm , die man gut und gerne als Spielplatz zur Erkundung der Materie sehen kann, merzt Necronos grösstenteilsdie Fehler aus, die man dort noch machte, wusste man es eben nicht besser oder war zu mehr noch nicht in Stande.

      So wirft uns Necronos direkt und unheilvoll in eine finstere, boshaftige und blutige Szenerie des Mittelalters, in der ein Hexer von Menschenscharen getötet, um später in der Jetztzeit mit seinen Gefolgleuten Necronos und einem tumben und primitiven Schläger namens Goran mitsamt blutiger Fleischmaske eine Armee der Finsternis aus den Lebenden zu formen. Natürlich noch immer sehr gewollt versucht man eine konzipierte und lineare Geschichte zu erzählen, wobei man schon nach grossartig detailiertem Einfangen der ersten Szenen großen Wert auf atmosphärische Schauwerte setzte. Was dann in der Jetztzeit, optisch sichtlich ausgereift und nicht mehr zu sehr nach Amateurfilm wirkend, erstmal wie ein typischer Wald und Wiesensplatter aussieht, werden nach und nach die standartisierten Opfer wie Angler, sich Liebende und Wanderer getötet, um dann in der obligatorischen Burgkulisse eine Schlachtplatte der Extraklasse von ausuferndem und erdrückenden Ausmaße zu präsentieren.

      Natürlich ist der Inhalt dabei schnell erzählt, der Ablauf wirkt in seiner exzessiven Gewaltdarstellung über weite Strecken fast schon selbstzweckhaft und verachtend, Bezugspersonen gibts ausser Mario Zimmerschmitt in Ansätzen eher nicht, aber wo andere Amateurfilme in ihrer Ausrichtung versagen, punktet Necronos. Wo andere Filme gewollt auf Trash machen, dann aber nur albern sind, zu ernst sind oder parodistische Züge annehmen, dann aber nur unfrweiwillig komisch sind, will Necronos nur eines: Grausam sein. Kaum eine Sekunde vergeht in der man keine von Blut und Fleischfetzen überzogene Schädel, Mordswerkzeuge, Burgkorridore und Möbiliar erspäht, alles unterlegt mit erdrückender, nahezu beängstigender Musik, mit einer Feinfühligkeit, nahezu Langatmigkeit eingefangen, dass es für einen Amateurfilm schon fast so scheint, als würde man nur auf optische Schauwerte setzen. Dass wiederrum so weitgehend, dass man den Film gut und gerne hätte 30 Minuten kürzer machen können, denn flüssig durchlaufen kann man das Abgeschlachte nicht unbedingt. Mit Liebe zum Detail sind die Kulissen überzeugend, in der Ausarbeitung der Masken grandios und die Charaktäre für einen Amateurfilm fast schon professionell.

      Sei es nur der schwarzgeschminkte Necronos in seiner schwarzen Mönchkutte, der gehörnte Hexer, der in der Hölle schmorrt, der primitive und brutale Goran in seiner absurden Fleischmaske, die darauffolgenden Zombiemassen angeführt vom Berserker (der nur zufällig an das Gruftmonster aus Haus der 1000 Leichen erinnert), alle geben nebst in ihrer schauspielerischen Darbietung ein überzeugendes und glaubwürdiges Gesamtbild ab, was man so nicht erwartet hätte. Alles wirkt unheilvoll, böse, anarchisch, teuflisch, widerwertig und menschenverachtend. Wie das Mittelalter eben war, vollzogen von dämonischem Ausmaße. Die Dialoge sind zwar flach und selten, werden aber glaubwürdig und emotional nachvollziehend geführt und wirken selten zu Schulauftrittmäßig, was ja bekanntlich oft der Todesstoss bedeutet.

      Was ähnliche Filme in Burgkulissen mit skelettiertem Beiwerk, Bunkern und Burggruften in den 50er-70er noch nicht zeigten oder nicht zeigen durften, wird hier in absoluter Grausamkeit perfektioniert. Nudity en masse, denn die Opfer sind vorzugsweise komplett nackt angekettet, Torture, Zombies, Slasherparts, knarchzende Türen, hühnenhafte Killer, Enthauptungen, Entsaftungen durch die Fleischpresse und andere kreative Tötungen geben ein Gesamtbild ab, was jedem Gorehound schmecken dürfte. Was diesen Film nahezu auszeichnet ist sein Repertoire an bekannten Gesichtern, die hier und da ihren Arsch hinhalten. Thomas Kercmar, Andreas Pape, Andreas Schnaas, Manoush, Mario Zimmerschmitt, Tanja Karius und viele mehr dürften dabei viele begeistern, auch wenn sie nie jemand bestimmtes spielen, sondern nur Schlachtwerk sind. Eigentlich hat der Film keine bedeutenden Charaktäre. Dauernd werden Neue eingefügt, werden weggesperrt, einige zu Zombies gemacht, Andere verfüttert oder abgeschlachtet, um dann wieder Andere einzuführen. Aber das tut alles nicht soviel zur Sache, da man sich an der Kulisse, den Effekten und der Freizügigkeit nie sattsehen kann.

      Es sollte aber dennoch klar sein, dass der Film in diesem Zustand absolut nicht für die breite Masse geeignet ist, dazu erzählt er zu wenig, vorallem zu wenig Sinnvolles und auch normale Horrorfilmkonsument dürfen keinen Film im konventionellen Sinne erwarten, denn das Alles ist eher durch das Abspielen verschiedener Gore und Splattereffekte gerechtfertigt. Für Amateurfans, Gorehounds und Burg ,- Gruft wie Torturefans ist das dann wiederrum der Olymp des kranken und schlechten Geschmacks.

      Fazit:

      Etwas zu lang geratene aber ausufernd brutale, böse und atmosphärisch sehr gut eingefangene Schlachtplatte mit der Liebe zu sehr viel Detail und perfekt ausgearbeiteter Kulisse, bei der kein Gorehoundherz still bleibt. Widerliche Ausmaße, nahezu schon semiprofessionell, wobei eine Story im wesentlichen Sinne Mangelware ist, ein Konzept aber durchaus zu erkennen ist. Aber was Gutes kennt der Film nicht. Er kennt nur Zerstörung.



      Neben Toxic Lullaby und Knochenwald 3 mitunter das beste, ausgereifteste und kompletteste Machwerk innerhalb der Amateurszene der letzten Jahre.
      Man darf gespannt sein, inwiefern der Film erscheint...(7/10) mit Raum nach oben, wenn man die Geschichte durch sinnvolle Schnitte erleichtert.

      Ein flüssigeres Sehen ist somit garantiert...

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Trailer sieht gut aus und auch die Leute die mitspielen haben mich dazu bewegt, mir diesen streifen mal zu besorgen und anzuschauen :0:
    • Der Teaser gibt mir bis jetzt zwar noch nix, muss aber eh erstmal Graveyard nachholen.
    • Spoiler anzeigen
      :6: Auf der Seite gibt's seit November einen längeren Trailer und mehr Informationen zum Film...

      infernal-films.com/infernal_deu/nec_teaser.html

      Schnaas als "Snuff Dealer" muss ich sehen lolp

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skilla ()

    • Ich lieg im Amateursektor weit zurück..Muss da einiges nachholen :/
      Hab mich die letzte Zeit nur auf 80ties Schrott spezialisiert :D
    • Ich bin da auch noch etwas hinterher. Muss aber auch nicht alles gesehen haben. Mich spricht nur noch die harte Schiene an, mit splatter, zombies oder tortur. Da ist oft der Trailer entscheidend. Billige Amateur Actionfilme schau ich z. B. nicht so gern, auch wenn es sehr blutig zur Sache geht.
    • Actionfilme interessieren mich generell en feuchten Furz :D Und alles sehen muss ich beiliebe auch nicht. Bei Bethmann und Ittenbach verzicht ich gern :D
    • RE: Necronos - Tower of Doom

      Am 04.12. (15:00 - 18:00) ist in Mainz (CAPITOL Filmtheater) die Premiere:

      Mehr erfahrt ihr hier:

      facebook.com/event.php?eid=126545864067205

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    • Hab die Einladung auch bekommen und werde vermutlich hinfahren.

      Aber Achtung! Wenn man hin will sollte man sich vorher schlau machen, denn Einlass ist nur mit Gästeliste und nicht das man dann nicht mehr rein kommt :0:
    • Ja genau ich fahre bis nach Mainz die gut 300km, vielleicht noch mit dem Fahrrad und bekomme dann keinen Einlaß. rofl
      Ist zu weit weg für mich.

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    • Für mich auch. Solls denn ordentlich suppen in dem Film? Der richtig evil Titel lässt ja so einiges erwarten.

      Ich warte ja immer noch auf DEN Independent Zombiefilm , der im Mittelalter angesiedelt ist. Nen richtig düsteren Zombiefilm a la Armee der Finsternis, bloss ernster und mit den Effekten a la Bone Sickness.
      Dafür könnt ich mich hellauf begeistern.
    • Zur Kartenreservierung am 04.12.2010 in Mainz, im CAPITOL Filmtheater.

      Die Eintrittskarte kostet 5 Euro.
      Buchungen per eMail an premiere@infernal-films.com, wer nicht auf der Gästeliste steht kommt leider nicht rein, eine öffentliche Abendkasse gibt es nicht.

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    • Bin mal auf die DVD gespannt wahrscheinlich von HDMV. Nach Graveyard of the Living Dead steht Marc Rohnstock oben auf meiner Regisseurliste, in meinen Augen besser als Bethmann und Ittenbach. Könnte wenn ers richtig anstellt vllt auch irgendwann in die Fußstapfen von Schnaas treten. Wobei der ja wohl grad richtig am werkeln ist. Sogar mit einem Violent Shit Remake :6:
    • Artwork & Screenshots wurden oben eingefügt. lolp

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    • Dauert wohl noch ne Weile, von einem Schauspieler der dort mitgespielt hat, habe ich erfahren, dass es wohl gegen ende des Jahres soweit sein soll.
    • RE: Necronos - Tower of Doom

      Mein Review steht im Blog. :5:

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    • Endlich mal ein Film aus dem Amateurbereich wo ich mich wirklich drauf freue.Reviews sind ja bisher nur positiv.
    • Tittenbonus hast du auf jedenfall, ansonsten kenne ich deinen Geschmack etwas und glaub auch nicht das es war für dich ist.

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    • Der Turm der Verdammnis ist da, kann er aber auch überzeugen?

      Necronos ist ein Hexer, welcher im Mittelaltel eine Armee von Untoten erzeugen wollte, um damit die Weltherrschaft zu erlangen und seinen Meister (Satan?) an die Macht zu bringen. Das Einzige was er dafür benötigt ist das Blut einer jungfräulichen Hexe, doch die Hexe die er sich dafür ausgesucht hat ist leider alles andere als eine Jungfrau. Von den Rittern des Königs gejagt und getötet, schwört Necronos Rache. Mehrere Jahrhunderte später hat sich Necronos von seiner Niederlage erholt und kehrt auf die Erde zurück, um die Weltherrschaft zu erlangen und das Böse über die Menschen zu bringen.

      Necronos ist der neue Film von Marc Rohnstock, welcher zuletzt mit Graveyard of the living Dead auf sich aufmerksam machen konnte. Und auch in Necronos gibt es wieder Zombies, bzw. Untote zu sehen. Jedoch hat Herr Rohnstock eine Sache bedeutend besser gemacht, als in Graveyard. Das Tempo des Films. In Graveyard kritisierten einige, dass es zu lange dauern würde bis etwas passiert. Ganz anders ist dies in Necronos, hier wird von der ersten Minute an voll losgelegt. Hier wird gequält, geköpft, amputiert, zerheckselt und erschossen. Man muss sagen, dass hier ein ausgezeichnetes Gespür für einen rasanten Horrorfilm gezeigt wurde. Sogar Braindead, der wohl für viele der unangefochtene König des Splatterfilms ist, kann da nicht mithalten, da dieser selbst erst eine Weile braucht um Effekte und Action zu bieten. Die Story in Necronos ist sehr interessant und weiß für einen Amateurfilm voll zu begeistern. Selten hat man eine solche Dualität zwischen Storyelementen und blutigen Effekten gesehen wie hier. Das ganze ist sehr abwechslungsreich geraten, wodurch nie Langeweile entsteht. Man braucht also keines Wegs befürchten, dass die 2 Stunden Laufzeit zu viel wären, für mich persönlich wars sogar zu wenig, da das Ende zuviel Lust auf mehr macht.

      Die Schauspieler sind ein wahres Best Of aus dem Amateurbereich. Neben Andreas Schnaas, Andreas Pape, Timo Rose, Thomas Kercmar und Marcel Walz, weiß besonders Mario Zimmerschitt zu überzeugen, auch wenn man ihm etwas mehr Screentime gegönnt hätte. Denn Necronos bietet nicht wirklich einen Helden im eigentlichen Sinne. Mario Zimmerschitt ist für die kurze Zeit, in der Er auftritt, als Held zu sehen, wobei hier ganz klar das Augenmekr auf dem Bösen liegt, was wieder mal eine etwas andere Herangehensweise als normal ist und daher zu begeistern weiß. Auch die weiblichen Schauspieler sind sehr schön anzusehen, man hat hier wirklich die schönsten Schauspielerin der deutschen Amateurszene genommen. Es wurde sogar behauptet, Necronos sei ein Frauenverachtender Film, wobei diese Leute wohl keinen blassen Schimmer haben, was ein Amateurfilm ist und zudem wird hier nie die Frau als minderwertiges Wesen gezeigt.

      Die Effekte sind wie vorher schon angesprochen sehr gut gelungen. Zu Beginn wird viel auf Hammerschläge gesetzt, jedoch soll dies nur der Anfang sein. Man bekommt viele Köpfungen zu sehen, aber auch Gliedmaßen werden entfernt. Besonders witzig fand ich die Maschine, welche Goran benutzt um seinen Saft zu pressen. Ich fühlte mich dabei sehr an Braindead erinnert. Aber auch andere Effekte wissen voll zu überzeugen, z.B. das Säurebad, welches einer der bekannten deutschen Amateurregisseure nehmen muss oder die Entstehung des Berserkers. Man muss jedoch immer bedenken, dass dieser Film kein Funsplatterstreifen ist und daher auch weniger auf übertriebene Goreeffekte gesetzt wurde. Die Effekte sind sehr hart und wissen stets zu überzeugen, jedoch darf man hier nicht darauf hoffen, dass ein Mensch komplett auseinander gefetzt wird und sonstige verrückte Ideen. Man muss aber trotzdem sagen, dass man selten so einen abwechslungsreichen Splatterstreifen gesehen hat und er vom Ideenreichtum wohl fast an Violent Shit 3 herankommt. Apropos Violent Shit, eine kleine Hommage an die Reihe gibt es übrigens auch, über welche ich mich als Amateurfan sehr gefreut habe.

      Musikalisch wird hier viel auf mittelalterliche Chöre und düstere Töne gesetzt, welche sich sehr gut in den Film einbringen und das gezeigte sehr gut unterstützen. Das ganze wirkt zudem sehr professionell. Im Abspann bekommen wir dann noch ein rockiges Lied von Andreas Schnaas zu hören, welches das gezeigte gut zusammenfasst und einfach richtig rockt. Auch die Atmosphäre ist hier wirklich sehr gut und weiß auf Grund der tollen Kulisse zu überzeugen.

      Fazit: Für alle Amateurfans ein absolutes Muss, für Horrorfans auf jeden Fall einen Blick wert und ein sehr großer Schritt für Herrn Rohnstock in seiner filmischen Karriere. Ich bitte sehr um einen zweiten Teil.

      Objektive Wertung: [film]8[/film] Punkten

      [film]10[/film]
    • Hast du sehr gut geschrieben und lässt sich wunderbar lesen.
      Ich stimme nur in einem Punkt nicht mit der überein und zwar hat mir schon so etwas wie ein Held gefehlt, also so ein Karl Berger oder Jason Verschnitt mit dem man sympathisieren kann, ansonsten wird der Film aber die Gorehounds grundsätzlich ansprechen. :6:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Sehr gutes Review,echt gut geschrieben.Hach,ich bekomme immer mehr Lust auf den Film.Mir wurde ja schon von anderer Seite geraten,den Film zu schauen und da ich jetzt auch hier die Bestätigung bekomme,das der Film genial ist,muss ich den unbedingt haben.
    • Habe den Film jetzt mal bei der OFDB eingetragen.

      @ Doom: Kann ich ja auch irgendwie verstehen, dass dir hier ein Held gefehlt hat, wobei bei der Action und Necronos als sympathischen Anti-Held, brauche ich keinen echten Held.

      @Mr. Splatter: Der Film wird dir zu 100% gefallen, hoffe das bald eine DVD raus kommt.
    • Wirkt der Film eher amateurhaft, oder befinden wir uns schon eher im gehobenen Bereich?
      Liest sich ja ganz okay dein Review Logge, aber ich weiss halt nicht, ob der Film optisch, Austattungsmäßig wie von allen filmtechnischen Faktoren abgesehen für mich geeignet ist?
      An was erinnert der Film? Ist es eine ultrablutige Hommage an Gothichorrorfilme, die ja auch auf Burgen, Schlössern etc. gespielt haben?
    • Ich glaub nicht das er dir zusagt, zumindest wenn du sowas wie Toxic L. erwartest, solltest es eher mit VS4 versuchen, der wird dir bestimmt liegen weil er lustiger ist. Deises Werk ist halt was für die einen Gorehound und ein par Sexploitation Sachen gibt es auch, mir hat er gefallen, aber wir haben ja nicht die gleichen Geschmack was Amateurfilme angeht.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Solang der superblutig ist und die technische Umsetzung nicht allzu dilletantisch ist, ist das durchaus interessant für mich. Bei diesem Regisseur erwarte ich auch gar nicht so was wie Toxic Lullaby. Violent Shit 4.0 interessiert mich auch brennend, ist mir aber ehrlich gesagt zu teuer.
    • Original von FUN
      Wirkt der Film eher amateurhaft, oder befinden wir uns schon eher im gehobenen Bereich?
      Liest sich ja ganz okay dein Review Logge, aber ich weiss halt nicht, ob der Film optisch, Austattungsmäßig wie von allen filmtechnischen Faktoren abgesehen für mich geeignet ist?
      An was erinnert der Film? Ist es eine ultrablutige Hommage an Gothichorrorfilme, die ja auch auf Burgen, Schlössern etc. gespielt haben?


      Also als amateurhaft = VS 3 z.B., würde ich den Film nicht bezeichnen, er wurde sehr schön in Szene gesetzt und auf jeden Fall sehr gut unterhalten. Viel Gothichorror kommt nicht auf, bzw. gar nicht. Die Burg ist aber der Hauptplatz an dem was passiert. Die Gewölbe sehen schön aus. Ultrablutig kann man auch nicht sagen, da hier eigentlich immer nur eine Person getötet wird, meistens zwar sehr hart aber nicht so funsplattrig, das heißt Blutfontänen etc. bleiben aus. Der Film hat mich persönlich an keinen anderen Amateurfilm erinnert, ist von dem her schwer zu sagen. Wie schon in der Review erwähnt, passiert sehr viel, von daher kaum Langeweile, was ich bei einem Amateurfilm immer sehr schwierig finde.
      Denke aber wenn dir VS 3 immer noch gefällt, dann sollte dich Necronos umhauen. Die Story fand ich sehr einfallsreich, der Meister (=Satan?) sieht aber sehr witzig aus (Plastikhörner :2:). Sollteste auf jeden Fall mal ein Auge drauf werfen, hat mir fast sogar besser gefallen wie VS 4.0, da kein CGI und einfach mal was anderes.
    • Okay, danke Logge. Werd ich mir dann mal zu Gemüte führen, wenn die DVD mal erscheint. :6:
    • So,habe es endlich geschaft diese wunderbare Splattergranate zu schauen.Rohenstock steht für Splatter,Gore und Proffesionellität.
      Das wurde auch hier wieder ein mal bewiessen und uns damit ein Schlachtstück der Extraklasse serviert.Der Film ist ausgelegt auf die extrem gut gemachten und teils richtig herben Splatter FX.Bei dem Film merkt man deutlich an,das er von Splatterfans für Splatterfans gemacht wurde.
      Am Anfang wird sehr oft mit dem Hammer handiert,was sich aber im Laufe der Zeit ändert.Da werden schon mal Köpfe abgehackt,menschen entdärmt oder in der Mitte auseinander gehackt.Die effekte sind sowas von ausgereift und können mit den FX vom Herrn Rose,Schnaas,Ittenbach und co.auf jeden Fall mithalten.Einfach nur Klasse,was da so alles gescheht.Ich kann jetzt schon sagen,das es einer der besten Amateurfilme ist und auch sein wird.
      Ein großes Dank an die Rohenstockbrüder,aber auch an die Darsteller und den Rest,der zu dem grandiosen Splatterwerk begetragen haben.

      Fazit:

      Solide und extrem blutige Schlachtplatte,die für jeden Gorehound eine Offenbarung darstellt.
    • Wollen die einen verarschen.Die Sendung ist erst ab 22 Uhr schaubar.Jetzt fängt das auch noch im Weltnetz an.So eine Scheisse. :11:
    • Gebe dir recht so was ist bescheiden, aber so was von!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Necronos Gore Trailer

      Wichtige Nachricht an alle Necronosfans: Heute abend um 21:00 Uhr geht unser neuer Gore Trailer online. Unbedingt reinschauen. Auf unserer Seite (infernal-films.com/infernal_deu/index.html) könnt ihr euch diesen dann im Trailerbereich anschauen. Also nicht verpassen.
    • Cool, aber ich hätte gerne Necronos erstmal auf DVD ;)
    • Original von FUN
      Cool, aber ich hätte gerne Necronos erstmal auf DVD ;)


      Wir halten dich auf dem Laufenden, sobald wir einen Releasetermin haben. Aber vor Ende des Jahres wirds wohl nichts. Aber vielleicht kannst du ihn dir noch auf einem Festival anschauen ;).
      Heute Abend kannste dir ja schonmal ein kleines Bild machen :0:
    • Österreich-Premiere am 01.11.2011 in Wien auf dem Fright Nights Horror Filmfestival. Genauere Infos folgen, wir werden aber vor Ort sein und freuen uns auf viele bekannt Gesichter und neue Kontakte!