Die vierte Art

    • Die vierte Art

      Originaltitel: The Fourth Kind
      Produktionsland: USA
      Produktion: Ioana Miller, Scott Niemeyer, Paul Brooks, Joe Carnahan, Scott Niemeyer, Terry Robbins, Norm Waitt
      Erscheinungsjahr: 2009
      Regie: Olatunde Osunsanmi
      Drehbuch: Olatunde Osunsanmi, Terry Robbins
      Kamera: Lorenzo Senatore
      Schnitt: Paul Covington
      Spezialeffekte: Ivo Jivkov
      Budget: ca. 10.000.000 $
      Musik: Atli Örvarsson
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Milla Jovovich, Elias Koteas, Will Patton, Corey Johnson, Hakeem Kae-Kazim, Enzo Cilenti, Alisha Seaton, Daphne Alexander, Tyne Rafaeli, Mia McKenna-Bruce





      Inhalt:

      Die Psychologin Dr. Abigaile Tyler führt nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes eine Studie über unerklärliche Phänomene in der entlegenen, alaskischen Kleinstadt Nome weiter. Viele der Bewohner haben Schlafstörungen und massive Angstgefühle. Sie zeichnet die Sitzungen mit ihren Patienten auf. Nach Hypnosesitzungen kommt es zu Selbstmord, Mord und Verletzungen ihrer Patienten. Dr. Tyler wird verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben. Verstört will sie mit ihren beiden Kindern die Stadt verlassen doch in jener Nacht wird ihre Tochter, wie sie behauptet, von Außerirdischen entführt. Sie ist davon überzeugt, dass auch die anderen betroffenen Personen, einschließlich ihr selbst, von Außerirdischen entführt, doch zurück gebracht wurden.




      Trailer:


      Homepage: thefourthkind.net/

      Kino USA: 06.11.2009
      Kino Großbritannien: 06.11.2009
      Kino Niederlande: 07.01.2010

      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 15.04.2010 (Verleih: 22.03.2010)

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • Eine aufgetakelte Miss "Resident Evil" Milla Jovovich verspricht uns Anfangs einen verstörenden Film, der auf reale Vorgänger basieren soll. Vergleichsbilder einer Hypnose von echtem Geschehen und nachgestelltem Film werden nun aufgezeigt. Dabei fällt auf, dass die reale Darstellung echt wirkt und die nachgestellte etwas künstlich. Dumm gelaufen, da war wohl jemand sehr von sich überzeugt, denn mit dieser Art Darstellung macht sich der Film etwas lächerlich. Immerhin interessiert das Geschehen nun eine Weile. Eine weiße Eule darf hier für paranormale Erscheinungen zuständig sein. Wobei die Psychologin dies erfährt und zwar von mehreren Patienten, die nachts Aufwachen. Schöne atmosphärische Bilder werden geliefert, wie schneeweiße, bergige Landschaften und ein abgelegenes Häuschen im Waldgebiet durch gelegentlichen Regenrassen gemütlich erscheinend. Ebenfalls gut ausschauend ist die große Eule, welche in der Dunkelheit einen nett anzusehenden Eindruck hinterlassen kann. Das Häuschen dient zu längeren Therapien und liefert schicke Holzmöbel, sowie ein Kaminfeuer was stetig knistert. In der Story geht es im Verlauf um Außerirdische und mögliche Entführungen.
      Der Ablauf ist soweit noch recht interessant, nur gerät der Ablauf nach knapp über einer Stunde langsam aus den Fugen und es wirkt plötzlich sehr realitätsfremd und es wird somit vollkommen unglaubwürdig rübergebracht. Am Ende hat eigentlich nur noch gefehlt, dass reale Bilder von Außerirdischen gezeigt werden, nachdem schon jemand wie bei „Der Exorzist“ über den Bett schweben kann, oder das Außerirdische hier zum ersten mal zu sehen, einiges gesprochen haben sollen. Natürlich all dies real verkauft, anhand angeblich echter Aufzeichnungen. So realitätsnah und bodenständig wie bei „Paranormal Activity“ oder „Blairwitch Project“ ist "Die 4. Art" gewiss nicht. Bis zur Filmmitte ist das Werk sogar noch ansehnlich, anschließend brennen den Machern aber völlig die Sicherungen durch. Nicht dass es solche Geister und Alien Erscheinungen nicht doch geben könnte, dann sollte dies aber bodenständig rübergebracht werden und nicht so schwachsinnig wie hier. Eine Bedrohung oder Gruselschauer werden nie ausgelöst, somit ist der Film auch komplett gescheitert, so halbwegs brauchbar die 1.Filmhälfte auch noch gewesen sein mag. Mit dem Abspann werden noch zahlreiche echte Kommentare zu Meldungen über Ufo Erscheinungen bekannt gegeben, einiges davon ist so albern dass man schämender weise drüber Lachen muss. Zudem ist es ein wenig unerklärlich wie Reisseur Olatunde Osunsanmi nach seinem wohl ziemlich desolaten “Cavern - Abstieg ins Grauen“ plötzlich ein kinoreifen Film mit Starbesetzung liefern durfte.

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      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • Der Film interessiert mich schon nicht, gerade weil Miss Jovovich mitspielt...! :0:
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Bevor der Film richtig beginnt, wird man von Hauptdarstellerin Mila Jovovich darauf hingewiesen, das es sich bei den folgenden Ereignissen um Tatsachen handelt, die mit Original-Bildmaterial unterlegt wurden. Ob es sich dabei um die Wahrheit handelt, oder dies lediglich eine Marketing-Strategie ist, um den Film interessanter zu machen, ist dabei nicht zu beurteilen, auf jeden Fall aber wird die erwünschte Wirkung dieser Aussage auf den Zuschauer durchaus erzeugt, denn man geht doch mit einer etwas anderen Sichtweise an die vorliegende Geschichte heran. Und ganz egal, ob es sich um die filmische Umsetzung wirklicher Ereignisse handelt oder nicht, es geht eine starke Faszination vom hier dargestellten Geschen aus, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Hauptsächlich liegt das sicherlich in der Thematik des Films begründet, denn eigentlich immer, wenn es sich um Ausserirdische Lebensformen dreht, entsteht eine Art Grund-Faszination, die auch die Neugier der Menschen auf das Übernatürliche weckt.

      Bis man hier allerdings endgültig erfährt, das es sich um die erwähnte Thematik dreht, vergeht eine geraume Zeit, in der man sich zwar seinen eigenen Reim auf einige unerklärliche Dinge machen kann, jedoch definitiv keine Klarheit darüber hat, in welche Richtung sich das Geschehen entwickelt. So wird man in der ersten Phase der Geschichte mit einigen Bewohnern der Stadt Nome konfrontiert, die alle unter den gleichen Symptomen wie Schlaflosigkeit leiden und Opfer von unerklärlichen Zwischenfällen werden, die sich keiner erklären kann. Erst mit der Zeit entwickelt sich die Story-Line in eine Richtung, die darauf hindeutet, das sie von Ausserirdischen entführt und wieder zurückgebracht wurden. Durch Hypnose versucht Dr. Tyler (Mila Jovovich) das Erinnerungsvermögen der Betroffenen zu stimulieren, was sich aber im nachhinein als schwerwiedender Fehler herausstellt und mehrere Todesfälle heraufbeschwört. Es ist die Darstellung der Geschehnisse, die das Szenario meiner Meinung nach extrem interessant gestalten, denn werden sie dem Zuschauer doch in geteilten Bildern präsentiert, wobei auf der einen Seite die Spielfilm-Seite gezeigt wird und auf der anderen Seite die angeblichen echten Archivaufnahmen.

      Gerade durch diese Darstellung erhält das Ganze einen dokumentarischen Anstrich und man ertappt sich selbst dabei, das man zu der Ansicht tendiert, das sämtliche hier gezeigten Ereignisse wirklich passiert sind. So kann man scwerlich abstreiten, das die Machart des Films einen doch äusserst starken Einfluss auf die eigene Wahrnehmung nimmt, auch wenn man im Prinzip davon ausgeht, das keines der gezeigten Ereignisse auch wirklich geschehen ist. Auf jeden Fall aber wird man mit einem Film-Ereignis konfrontiert, das von der ersten Minute an sehr mysteriös und geheimnisvoll erscheint und sich dadurch der ungeteilten Aufmerksamkeit des Betrachters sicher sein kann. Eventuelle Unklarheiten und leichte Verwirrungen, die insbesondere im ersten Drittel auftreten können, verflüchtigen sich mit der Zeit doch immer mehr und verwandeln sich in gesteigertes Interesse und pure Neugier über die nicht zu erklärenden Phänomene, die sich einem offenbaren. Regisseur Olatunde Osunsanmi ist es auf jeden Fall gelungen, die Neugier und das Interesse des Betrachters zu wecken, da können auch einige schlechte Bewertungen, die der Film schon erhalten hat nicht drüber hinwegtäuschen. Natürlich kann man geteilter Meinung darüber sein, ob die Ausserirdischen-Thematik wirklich gut umgesetzt wurde, oder ob man über einige gute Ansätze nicht hinauskommt, jedoch kann man dem Film keineswegs die von ihm ausgehende Faszination absprechen.

      Mir persönlich hat "Die vierte Art" äusserst gut gefallen und ganz egal, ob hier echtes Material eingefügt wurde oder nicht, die Idee kann man als sehr gelungen ansehen, da der dokumentarische Eindruck der hier entsteht, das Geschehen um ein Vielfaches intensiver erscheinen lassen und ein mehr als spannendes Film-Erlebnis garantieren. Ganz sicher wird dieses Werk die Meinungen sehr stark auseinandergehen lassen, was in der Sichtweise des einzelnen Betrachters liegt. Doch allein schon aufgrund des vorhandenen Themas sollte man sich diesen Film auf jeden Fall einmal anschauen, da Aliens schon immer das Interesse der Menschen geweckt haben, da man so vortrefflich über ihre Existenz diskutieren kann.


      Fazit:


      Bei "Die vierte Art" handelt es sich sicherlich nicht um ein Meisterwerk, aber um einen sehr interessanten und spannenden Film, in dem die Alien-Thematik und die damit verbundenen Ereignisse auf sehr interessante Art und Weise dargestellt wird. Durch angeblich echtes Film-Material, das hier eingefügt wurde, ist der Geschichte dabei ein dokumentarisches Element beigefügt worden, das auf jeden fall die Geschehnisse authentisch erscheinen lässt, auch wenn dies wohl nicht der Fall ist. Wie dem auch sei, die Idee und auch die Umsetzung ist meiner Meinung nach gelungen und beschert einem ein ganzzeitig spannendes Seh-Vergnügen, das sich jeder einmal gönnen sollte.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • Der Film lief kürzlich im Kabel-TV und ich habe mir den dan mal angeschaut.

      Einleitend soll der Film Authenzität vorgaukeln, in dem Milla Jovovich und der Regisseur betonen, den Film mit Originalaufnahmen ergänzt zu haben. Außerdem werden wir später noch mit Statsitiken über FBI-Einsätze dort konfontiert.
      Ein Blick auf die offiziellen Webseiten widerlegen dieses jedoch sofort.

      Die vierte Art ist zum Teil spannend gemacht, wenn man sich auf das Thema einlassen kann und will.
      Ich konnte das nicht, da ich das Thema Alienbesuche und-entführungen für absoluten Humbug halte. Dementsprechend habe ich dann auch nur die Fehler im Film gesucht & gefunden.
      Von den stereotyp dargestellten Charakteren (allen voran der engstirnige Sheriff) bis hin zu den Kameraausfällen, wenn es dann zu Alienkontakt kommen soll - das alles macht den Film letztendlich unglaubwürdig und nimmt ihm jeglichen Schrecken.

      Wer sich für das Thema erwärmen kann, dem sei Whitley Striebers "Die Besucher" mit Christopher Walken und "Feuer am Himmel" mit Robert Patrick empfohlen. Die Filme waren wesentlich spannender.

      Von mir:
      [film]4[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Ja der Film war ein schlechter Witz, total lächerlich rübergracht die an sich interessante Geschichte.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify) join in with 4+/6
    • So gar nicht meines, wurde mir als Geheimtipp angepriesen, ach je, hätten sie mir diese Zeitverschwendung doch erspart.
      [film]4[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • den fand ich wirklich super geil :) [film]10[/film]
      Dont worry, its not my blood
    • Witzig wäre es gewesen, wenn David Duchovny oder Gillian Anderson einen Gastauftrtt gehabt hätten. Die vierte Art kommt etliche Jahre zu spät.

      [film]6[/film]