Meat Grinder



    • Originaltitel: Cheuat Gon Chim
      Produktionsland: Thailand
      Produktion: -
      Erscheinungsjahr: 2009
      Regie: Tiwa Moeithaisong
      Drehbuch: Tiwa Moeithaisong
      Kamera: Tiwa Moeithaisong
      Schnitt: Tiwa Moeithaisong
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. 95 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe (cut)
      Darsteller: Mai Charoenpura, Rattanaballang Tohssawat, Duangta Tungkamanee


      Inhalt:

      Die schöne Köchin Buss betreibt eine kleine Suppenküche. Als der Verlobte ihrer früheren Angestellten Aoi an die Tür klopft und lästige Fragen zum Verschwinden der jungen Frau stellt, zögert Buss keine Sekunde. Sie hackt dem neugierigen Mann ein Bein ab und nagelt ihn auf ein Brett im Keller. Seine Versuche zu fliehen enden mit dem
      Verlust immer weiterer Körperteile. Fleisch, welches Buss zu ihren kulinarischen Spezialitäten verarbeitet. Mehr und mehr Menschen verschwinden, während das
      Geschäft von Buss expandiert. Doch schon bald treten Komplikationen auf...


      Trailer:



      Deutsche DVD Fassung: 05.02.2010 (Verleih: 08.01.2010) dt. DVDs sind geschnitten
      Österreich DVD (ILLUSIONS UNLTD.): 27.09.2010


      Review von Splatgore:

      Die Zeiten wo in Thailand noch ein derber Film nach dem anderen rauskommt, dürfte nun vorbei sein, da die dortige Zensurbehörde mächtig die Daumenschrauben angedreht haben. Und so musste auch Meat Grinder vorab um ganze 12 Minuten erleichtert werden, da man die thailändische Küche nicht in Verruf bringen wollte. Aber ob sich ernsthaft die Leute Gedanken darüber machen, was das für ein Fleisch ist, was sie gerade verspeisen, bezweifle ich. Vor allem ist das heutzutage überhaupt nicht machbar. Jedenfalls war es den dortigen Aufpassern ein Dorn im Auge und man musste diese Szenen vorab schon runterschrauben.

      Ich möchte gleich zu Beginn den Rat geben, das man den Film eher in einem ruhigen Moment anschauen sollte und nicht so zwischen bei, denn man muss hier höllisch aufpassen, das man nicht den Faden verliert und dann die Zusammenhänge außen vor lässt. Vor allem die zahlreichen Rückblicke und Blenden könnten teilweise etwas Verwirrung stiften. Aber an sich geht es um die Geschichte von Bua, die es als Kind schon nicht leicht hatte und damals schon geschlagen und misshandelt wurde. Und das von den eigenen Eltern, die nebenbei auch noch ein Imbiss leiten. Um den zu entkommen hat Bua ihren Kopf in ein Faß Wasser gesteckt, sodass sie die ganze Misere nicht sehen und hören musste. In der Gegenwart spielt sich das gleiche Spiel erneut ab, doch dieses mal ist es Bua´s eigene Tochter, die das ganze durchmachen muss, während ihre Mutter den Imbiss leitet.

      Das ganze ist eigentlich viel mehr als Drama aufgebaut. Jedenfalls bekommt man dies die meiste Zeit über zu sehen. Doch der Film wollte viel mehr durch seine Story schocken und er wurde ja auch schon mit Filmen Hostel und Untold Story auf eine Stufe gestellt. Doch das ganze halte ich für ein wenig zu übertrieben, da der Film bei weitem nicht genug Fahrt aufnehmen kann, um den beiden anderen Film das Wasser zu reichen.

      Es fällt zwar ins Auge, das die Fassung geschnitten worden ist, allerdings kann ich nicht genau sagen, ob dies die Schnitte der deutschen Zensurbehörde sind (die ja auch gerne mal die Schere ansetzen), oder ob es von den Thailändern ist. Jedenfalls den erhofften Sicko Film wird man hier nicht bekommen. Klar gibt es hier auch ein paar tote und das diese auch zerstückelt werden, doch das ganze ist irgendwie ein wenig nebensächlich geworden, genauso wie die dann in die Suppe wandern. Ich glaube der bleibenste Eindruck in dem Film ist, wenn ein Mann mit ein paar Nägeln durch die Fingernägel am Boden festgehämmert wird, nachdem er zuvor schon sein Bein verloren hat und versucht dem ganzen zu entkommen. Zwar bekommt man auch noch ein paar blutige Fleischerhaken, Messer, Beil und Stacheldraht zu sehen, doch diese Szenen bewegen sich nicht unbedingt der „erhofften“ Folter (wenn man das mal so nennen kann).

      Die erhoffte Goregranate war Meat Grinder nun nicht, da auch zuviel Potential verschenkt worden ist. Doch der Film driftet auch mehr in Richtung Drama ab – mit ein paar härteren Szenen. Immerhin kann der Film durch seine teilweise beeindruckenden Bilder optisch ganz gut gefallen, doch der Unterhaltungsgrad hat hier leider seine Höhen und Tiefen. Doch wie immer liegt das auch immer an dem Geschmack, der einzelnen Betrachter.


      Wertung: 5 / 10
    • Die schöne Köchin Buss betreibt eine kleine Suppenküche. Als der Verlobte ihrer früheren Angestellten Aoi an die Tür klopft und lästige Fragen zum Verschwinden der jungen Frau stellt, zögert Buss keine Sekunde. Sie hackt dem neugierigen Mann ein Bein ab und nagelt ihn auf ein Brett im Keller. Seine Versuche zu fliehen enden mit dem Verlust immer weiterer Körperteile. Fleisch, welches Buss zu ihren kulinarischen Spezialitäten verarbeitet. Mehr und mehr Menschen verschwinden, während das Geschäft von Buss expandiert. Doch schon bald treten Komplikationen auf ...


      "Meat Grinder" ist ein Film, den man sich keinesfalls mal so nebenbei anschaut, diesem thailändischen Horrorfilm sollte man von der ersten Minute an seine volle Aufmerksamkeit schenken, das es ansonsten ziemlich schnell zu etlichen Verwirrungen führen kann, da die Erzählweise der Geschichte doch in etlichen Passagen recht durcheinander und kaum zusammenhängend erscheint. Das liegt ganz einfach darin begründet, das man fast permanent mit immer wieder auftretenden Rückblenden konfrontiert wird und einige Neben-Erzählstränge eingeführt werden, die es dem Zuschauer nicht gerade leicht machen, dem Geschehen lückenlos zu folgen. So ist es also durchaus angebracht, sich dieses Werk in aller Ruhe anzuschauen und selbst dann kann es durchaus passieren, das es zu einigen Verwirrungen kommen kann, denn erst ganz am Ende ergibt alles einen wirklichen Sinn, den man während des Films sonst eher nur erahnen als erkennen kann.

      So ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, das die erzählte Geschichte größtenteils seltsam zerstückelt wirkt und eigentlich sehr selten ein richtiger Erzählfluss zustande kommt. Ständig ertappt man sich selbst dabei, wie man versucht, die einzelnen Erzählstränge miteinander in Einklang zu bringen, aber bis zum bitteren Ende doch immer wieder daran scheitert, die wahren Zusammenhänge zu erkennen. Nun mag es sicherlich viele Leute geben, die eine solche Erzählstruktur sogar als besonders interessant ansehen, aber ich persönlich empfand es doch als ein wenig anstrengend, dem Geschehe zu folgen. Damit will ich aber keineswegs behaupten, das es sich hier um einen schlechten Film handelt, denn eher das Gegenteil ist der Fall, nur ist es äusserst mühsam, denn ständigen Sprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und den eingefügten Neben-Erzählsträngen lückenlos zu folgen, damit man den roten Faden nicht verliert.

      Was "Meat Grinder aber wirklich auszeichnet, ist die dreckige und sehr beklemmende Atmosphäre, die eigentlich von der ersten bis zur letzten Minute vorhanden ist und von der eine ungeheure Faszination ausgeht, die sich ganz unweigerlich auch auf den Betrachter überträgt. Dabei ist das Szenario phasenweise sehr blutig in Szene gesetzt worden, so das auch die Freunde der etwas derberen Gangart voll auf ihre Kosten kommen dürften. Manche Passagen sind dabei sogar recht eklig geraten und entfalten im Kopf des Zuschauers einen immensen Härtegrad. Allein die Vorstellung, was sich in der Suppe befindet, die hier von etlichen Leuten gegessen wird, sorgt doch so manches Mahl für ein extrem flaues Magengefühl und hinterlässt einen äusserst starken Beigeschmack. So hinterlässt dieses Werk einen durchaus sehr zwiespältigen Eindruck, denn ist die Geschichte einerseits sehr interessant und spannend, so wirkt sie doch andererseits durch ihre gewöhnungsbedürftige Erzähl-Struktur manchmal sehr mühsam und aneinandergestückelt, was es nicht gerade leichter macht, ihr ohne Probleme zu folgen und auch wirklich alle Zusammenhänge deutlich zu erkennen.

      So bekommt man es mit einem insgesamt gesehen sehr interessanten, aber gleichzeitig auch recht anstrengendem Horrorfilm zu tun, den man sich eventuell sogar zweimal ansehen sollte, um alles schlüssig und sinvoll zu erhennen. Nichtsdestotrotz ist "Meat Grinder" ein sehr atmosphärischer Genre-Beitrag, in dem auch die Darsteller durch solides Schauspiel zu überzeugen wissen. Ich persönlich hätte mir allerdings eine etwas weniger konfuse Erzählweise gewünscht, da es teilweise schon recht anstrengend ist, die ganzen Geschehnisse und Erzähl-Stränge miteinander in Einklang zu bringen.


      Fazit:

      "Meat Grinder" beinhaltet eine im Prinzip recht simple Story, deren Simplizität man allerdings erst am Ende des Films so richtig erkennen kann. Bis dahin wird der Zuschauer mit etlichen Verwirrungen und ineinander verschachtelten Passagen konfrontiert, die phasenweise wie ein Wollknäuel erscheinen, das man erst im Laufe der Zeit entknoten kann. Dennoch handelt es sich insgesamt um solide Horror-Kost, die aber nicht für alle leicht zu verdauen ist.


      [film]6[/film]
      Big Brother is watching you
    • Die Zeiten wo in Thailand noch ein derber Film nach dem anderen rauskommt, dürfte nun vorbei sein, da die dortige Zensurbehörde mächtig die Daumenschrauben angedreht haben. Und so musste auch Meat Grinder vorab um ganze 12 Minuten erleichtert werden, da man die thailändische Küche nicht in Verruf bringen wollte. Aber ob sich ernsthaft die Leute Gedanken darüber machen, was das für ein Fleisch ist, was sie gerade verspeisen, bezweifle ich. Vor allem ist das heutzutage überhaupt nicht machbar. Jedenfalls war es den dortigen Aufpassern ein Dorn im Auge und man musste diese Szenen vorab schon runterschrauben.

      Ich möchte gleich zu Beginn den Rat geben, das man den Film eher in einem ruhigen Moment anschauen sollte und nicht so zwischen bei, denn man muss hier höllisch aufpassen, das man nicht den Faden verliert und dann die Zusammenhänge außen vor lässt. Vor allem die zahlreichen Rückblicke und Blenden könnten teilweise etwas Verwirrung stiften. Aber an sich geht es um die Geschichte von Bua, die es als Kind schon nicht leicht hatte und damals schon geschlagen und misshandelt wurde. Und das von den eigenen Eltern, die nebenbei auch noch ein Imbiss leiten. Um den zu entkommen hat Bua ihren Kopf in ein Faß Wasser gesteckt, sodass sie die ganze Misere nicht sehen und hören musste. In der Gegenwart spielt sich das gleiche Spiel erneut ab, doch dieses mal ist es Bua´s eigene Tochter, die das ganze durchmachen muss, während ihre Mutter den Imbiss leitet.

      Das ganze ist eigentlich viel mehr als Drama aufgebaut. Jedenfalls bekommt man dies die meiste Zeit über zu sehen. Doch der Film wollte viel mehr durch seine Story schocken und er wurde ja auch schon mit Filmen Hostel und Untold Story auf eine Stufe gestellt. Doch das ganze halte ich für ein wenig zu übertrieben, da der Film bei weitem nicht genug Fahrt aufnehmen kann, um den beiden anderen Film das Wasser zu reichen.

      Es fällt zwar ins Auge, das die Fassung geschnitten worden ist, allerdings kann ich nicht genau sagen, ob dies die Schnitte der deutschen Zensurbehörde sind (die ja auch gerne mal die Schere ansetzen), oder ob es von den Thailändern ist. Jedenfalls den erhofften Sicko Film wird man hier nicht bekommen. Klar gibt es hier auch ein paar tote und das diese auch zerstückelt werden, doch das ganze ist irgendwie ein wenig nebensächlich geworden, genauso wie die dann in die Suppe wandern. Ich glaube der bleibenste Eindruck in dem Film ist, wenn ein Mann mit ein paar Nägeln durch die Fingernägel am Boden festgehämmert wird, nachdem er zuvor schon sein Bein verloren hat und versucht dem ganzen zu entkommen. Zwar bekommt man auch noch ein paar blutige Fleischerhaken, Messer, Beil und Stacheldraht zu sehen, doch diese Szenen bewegen sich nicht unbedingt der „erhofften“ Folter (wenn man das mal so nennen kann).

      Die erhoffte Goregranate war Meat Grinder nun nicht, da auch zuviel Potential verschenkt worden ist. Doch der Film driftet auch mehr in Richtung Drama ab – mit ein paar härteren Szenen. Immerhin kann der Film durch seine teilweise beeindruckenden Bilder optisch ganz gut gefallen, doch der Unterhaltungsgrad hat hier leider seine Höhen und Tiefen. Doch wie immer liegt das auch immer an dem Geschmack, der einzelnen Betrachter.


      Wertung: 5 / 10
    • Ich hab Meat Grinder schon im Dezember 09 auf dem SDNF gesehen.
      Illusions stellt das uncut Master mit der Deutschen Synchro zur Verfügung.
      FIlm ist soweit ganz nett aber bietet nicht wirklich neues ist aber dafür recht Blutig.
      Interessant war es zu sehen das dies ein typischer Film ist der von Asia Film guckern als "naja kann man sich mal ansehen" und von Leuten die sich kaum Asia Filme anschauen als "Geil,wie krass is das denn" bewertet wird.
      Mainstream is Dead,Dead,Dead!!
    • Original von funeralthirst
      Immer dieser sicke Asiakram...irgendwie sowas von gar nix für mich. Für sowas bin ich noch nicht genug misanthropisch veranlagt, dass mich sowas unterhalten könne. Und ich bin doch so schon kein Menschenfreund lol
      ...das mal wahr! lol Aber ich sage es auch noch einmal, Asiafilme grade im Horrorbereich sprechen mich kaum an.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...