Die 120 Tage von Sodom

    • Die 120 Tage von Sodom



      (Salo o le 120 giornate di Sodoma)
      Frankreich / Italien / 1975
      mit Paolo Bonacelli, Giorgio Cataldi, Umberto Paolo Quintavalle, Aldo Valletti, Caterina Boratto, Elsa Di Giorgi, Helene Surgere, Sonia Saviange, Sergio Fascetti, Bruno Musso, Antonio Orlando, Claudio Cicchetti, Franco Merli, Umberto Chessari, Lamberto Book
      Regie: Pier Paolo Pasolini
      Drehbuch: Pier Paolo Pasolini / Sergio Citti / Pupi Avati
      Kamera: Tonino Delli Colli
      Musik: Ennio Morricone
      Produktion: Alberto De Stefanis, Antonio Girasante, Alberto Grimaldi
      Schnitt: Nino Baragli, Tatiana Casini Morigi, Enzo Ocone
      Spezialeffekte: Alfredo Tiberi
      Budget: -
      Länge: ca. 112 Minuten
      Freigabe: SPIO/JK: strafrechtlich unbedenklich

      Trailer:


      Blu-Ray (Digipak): 06.11.2013


      Kurz vor dem Ende der Mussolini-Herrschaft inszeniert eine Gruppe faschistischer und sadistischer Großbürger ein grausames Ritual: Sie nehmen junge Männer und Frauen gefangen und missbrauchen sie als Lust-und Folterobjekte. Die bizarren Perversionen und Demütigungen enden in einer todbringenden Orgie.


      Selbst nach mittlerweile 34 Jahren, nachdem dieses Werk erschienen ist, zählt Pier Paolo Pasolinis Film "Salo" noch immer zu den umstrittensten Werken der Filmgeschichte und spaltet die Meinungen extrem. Für viele Menschen ist dieser Film einfach nur perverser Schund, andere sehen in ihm ein wahres Meisterwerk. Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo in der Mitte, denn "Salo" ist ein wahrhaft kontroverses Filmereignis und ist ganz sicher nicht mit normalen Maßstäben zu messen.Die hier erzählte Geschichte basiert auf dem Buch " Die 120 Tage von Sodom" des Marquis de Sade und ist eine Ansammlung von Abartigkeiten und Perversitäten, wie man sie wohl in der hier dargestellten Art kein zweites Mal zu sehen bekommt. Dieses filmische Werk in Kategorien wie gut oder schlecht einzuordnen, ist eigentlich so gut wie unmöglich, hier entscheidet wirklich allein der persönliche Geschmack. Dabei bin ich persönlich der Meinung, das man diesen Film auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte, allein schon um einen tiefen Einblick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele erlangen, der sich einem hier schonungslos offenbart. Begriffe wie Abartigkeit, Demütigung und Perversion erreichen hier neue Dimensionen, die man in dieser Art wohl noch nicht gesehen hat.

      Es sind sehr zwiespältige Gefühle, mit denen man hier konfrontiert wird, denn auf der einen Seite geht eine nicht zu beschreibende Faszination vom hier dargestellten Geschehen aus, andererseits verspürt man Ekel, Ablehnung und vor allem auch Ungläubigkeit, denn es ist nicht leicht, sich vorzustellen, das Menschen so grausam sein können, wie es einem hier offeriert wird. Gerade diese Grausamkeit, die von den 4 Faschisten ausgeht, die hier ihre Machtposition gegenüber den jungen Menschen genussvoll ausleben, wird mit einer Authenzität und Glaubwürdigkeit dargestellt, die wirklich ihresgleichen sucht. Man merkt den Peinigern ihre Freude über die Qualen ihrer Opfer in jeder Passage an, der Sadismus sprüht richtiggehend aus ihren Augen und sie laben sich an den Schmerzen ihrer Opfer, die sich zu keiner Zeit gegen die "Herrscher" auflehnen können, da sie von miit Maschinengewehren bewaffneten Männern überwacht werden. Und durch diese Hoffnungslosigkeit, in der sich die jungen Leute befinden, entsteht ein sehr intensives Gefühl der Beklemmung, das sich unwillkürlich auch auf den Zuschauer überträgt und dessen man sich beim besten Willen nicht entziehen kann. Man fühlt sich selbst vollkommen hilflos und wie gelähmt, kann aber dennoch lediglich ansatzweise nachvollziehen, welche seelischen und körperlichen Qualen die Protagonisten wohl durchleben müssen.

      So müssen sie notgedrungen die gesamte Palette der Abartigkeiten über sich ergehen lassen, die ihren Peinigern doch so viel Freude und Befriedigung bereitet, sie werden mit perversen Geschichten konfrontiert, die von einigen betagten Damen erzählt werden und in denen sie aus dem anscheinend unerschöpflichen Erfahrungsschatz eines aus Abartigkeiten bestehenden Lebens erzählen. Zumeist werden diese Geschichten dann umgehend in die Praxis umgesetzt, wobei die Passage, in der Exkremente verzehrt werden, sicherlich ein absoluter und perverser Höhepunkt des Filmes ist. Doch ist dies nur ein Beispiel aus einer Fülle von Dingen, die man eigentlich nicht richtig beschreiben kann, man muß diesen Film wirklich selbst gesehen haben, um auch die intensive Wirkung zu verspüren, die von ihm ausgeht. Denn im Prinzip ist man hier so angewiedert, das man jeden Moment die Stoptaste des DVD-Players drücken möchte, um sich das Geschehen zu ersparen, doch irgendwie ist man auch auf eine seltsame Art und Weise von der Geschichte fasziniert und möchte wissen, wie das alles endet.

      "Die 120 Tage von Sodom" ist ganz sicher kein Film wie jeder andere, es ist vielmehr ein Sammelsurium der schlimmsten Dinge, die man einem anderen Menschen antun kann, um seine eigene Befriedigung zu erlangen und dabei andere aufs Tiefste zu demütigen. Im Endeffekt geht es lediglich darum, seine mit Waffengewalt erlangte Machtposition hemmungslos und ohne Rücksicht auf Verluste auszuüben. Das dabei die eigenen sadistischen und perversen Neigungen gegen den Willen des Gegenüber schonungslos ausgelebt werden können, erhöht dabei den Lustgewinn ins Unermessliche. Und dieses Machtspiel wird hier einfach absolut grandios dargestellt, das sollte man einfach anerkennen. Egal, wie man zu diesem schockierenden und verstörenden Film stehen mag, er wird wohl auch in Zukunft die Meinungen spalten und immer sehr umstritten bleiebn. Allein schon durch diese Tatsache hat er sich seinen festen Platz in der Filmgeschichte gesichert.


      Fazit:


      "Salo - Die 120 Tage von Sodom" ist auf jeden Fall ein extrem aussergewöhnliches und sehr intensives Filmerlebnis, das man auf jeden fall gesehen haben sollte, um die zwiespältigen gefühle am eigenen Leib zu erleben, die dieser Film in einem auslöst. Denn hier entsteht eine seltsame Mischung aus Ekel, Ablehnung und Faszination, die man kaum in Worte fassen kann. Es ist ein Film, der einen nachhaltigen Eindruck beim Zuschauer hinterlässt und keinesfalls spurlos an einem vorbeigeht.


      Bewertung entfällt

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      Kritik von Dr.Doom:

      Das Beten in diesem Film mit dem Tot bestraft wird, lässt makabere Züge sofort erkennen.
      Die nackten Jungen und Mädchen werden an der Leine gassi geführt und sie verhalten sich wie gehörige Hunde. Diese Kinder werden ausgepeitscht, liebkost und befriedigt. Ihre Peiniger sind völlig Verrückte aus der noblen Schicht des 3.Reichs. Ziemlich grenzwertig und jegliche Moralvorstellung über Board geworfen wird, wenn die Kinder und Jugendliche sich nackig machen müssen und dann Liebkosungen an ihnen vorgenommen werden. Viele werden den Film einfach nur als pervers und ekelerregend bezeichnen, was der Film auch zweifelsohne ist. Selbst wenn fast alles mehr auf die Psyche wirkt und hier keine Missbrauchshandlungen direkt vorgenommen werden. Es gibt sehr eklige Szenen wie das Kot essen, was dann auf der psychischen Ebene einen schaudern lassen darf. Sehr hart wird eine Szene sein, wo ein Junge erschossen wird, weil er es mit einem schwarzen Mädel treibt. Dabei blitzt auch mal die 3.Reichsthematik auf.
      Ein paar vereinzelte Splattereffekte, wie gehäutete Haarpracht, ist recht billig geraten, macht aber nichts aus. Was den Film trotz der reichlich makaberen Szenen aber fehlt und verhindert das hier ein Meisterwerk des unterschlagenen Films entsteht, ist das nur spärlich vorhandene Niveau.
      Richtig interessant wird der Film nur, wenn im späteren Verlauf mal Widerstand geleistet wird, die unterdrückten Charaktere verhalten sich ansonsten stetig wie gehörige Hunde. Nur ein paar kurze Heulattacken und der nie weit kommende Fluchtversuch, war mir dann doch zu wenig Widerstand, so dass hier keine richtige Qual aufkommt, wo man mit den Opfern mitleiden kann. Das größere Manko ist aber, dass zwar stetig Perversion aufgezeigt wird, aber keine richtige Handlung dabei entsteht, sondern eher nur eine Aneinanderreihung von Ekelszenen aufgezeigt wird. Die 3.Reichs-Thematik wurde ganz außer acht gelassen, warum dann eigentlich dieser Hintergrund gewählt wurde, bleibt unschlüssig. Das Ende kommt ziemlich plötzlich und enttäuscht. Für mich war es hier nicht so einfach eine Bewertung abzugeben, aber der Film wird einem sicher lange im Gedächtnis bleiben. Er hat auch sehr verstörende Momente und wichtig ist, man kann drüber Lachen, anhand der teils überzogenen Spielweise der Darsteller.

      120 Tage Sodom ist ein Film der einen mit 2 Gefühlswelten entlassen wird. Zum einen hohen Ekel durch enorme Perversion erzeugt und zum anderen Langeweile, da der Film keine richtige Story besitzt und auch keine erkennbare Aussage trifft.

      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • Meisterwerk hin- Meisterwerk her. Mir hat der Film nicht gefallen.
      Trotzdem werde ich ebenfalls keine Wertung abgeben.
    • Original von sid.vicious
      Meisterwerk hin- Meisterwerk her. Mir hat der Film nicht gefallen.
      Trotzdem werde ich ebenfalls keine Wertung abgeben.



      Ich glaube, es gibt auch wirklich nur wenige Filme, die Meinungen so spalten wie dieser, absolute Geschmackssache. Aber einmal gesehen haben sollte man ihn schon.
      Big Brother is watching you
    • Das auf jeden Fall - ein irgendwie faszinierender Film

      Ich könnte schlecht sagen, ob er mir "gefallen" hat , aber er war auf jednfall beeindruckend

      Peter
      Don't think twice, it's all right ...

      Sad Pictures by PK
    • Das ist auch ein Film, den man schwer als gut oder schlecht bezeichnen kann, man muss den wirklich selbst gesehen haben, dann kann man das viel besser verstehen.
      Big Brother is watching you
    • Original von Master of Horror
      Original von sid.vicious
      Meisterwerk hin- Meisterwerk her. Mir hat der Film nicht gefallen.
      Trotzdem werde ich ebenfalls keine Wertung abgeben.



      Ich glaube, es gibt auch wirklich nur wenige Filme, die Meinungen so spalten wie dieser, absolute Geschmackssache. Aber einmal gesehen haben sollte man ihn schon.


      Habe meine Pflicht vor vielen Jahren erfüllt und mir dieses sogenannte
      Meisterwerk angesehen.
    • Keine Ahnung, was ich von dem Film halten soll...und das fällt mir selten schwer... :6:
    • Original von funeralthirst
      Keine Ahnung, was ich von dem Film halten soll...und das fällt mir selten schwer... :6:


      Ich schon. :0:

      Pasolinis Film ist ja bekanntermaßen nicht unumstritten:
      Viele tun ihn als widerwärtiges, unmenschliches Schock-Kino ab, übersehen dabei allerdings den parabelhaften Subtext über die Funktionialität des Faschismus (ein Kritiker schrieb dazu mal treffend, dass dies der einzige Film sei, der als Allegorie die Wirklichkeit in den Konzentrationslagern der Nazi-Zeit annähernd realistisch und ungeschönt darstellen würde) und die Kritik am Machtmißbrauch durch die intellektuell scheinbar überlegene Elite, welche sich selbst an ihrer Maßlosigkeit berauscht (womit Pasolini im übrigen auch die gesellschaftspolitischen Verhältnisse seiner italienischen Heimat kritisieren wollte).

      Es ist schon komisch mit den "Fans" dieses Films:
      Der Streifen ist z.B. in bestimmten Schwulenkreisen äußerst beliebt. lolp

      Und das, obwohl nichts an diesem Film erotisch bzw. errgend ist. Die Perversionen werden so kalt und nüchtern (geradezu maschinell) geschildert (der Mensch als reines Konsumprodukt eben, das im hedonistischen Überflüss keine Stimulation mehr hervorruft), dass selbst Extremfetischisten eigentlich nichts mehr dabei empfinden können. Empathie ist in diesem Kosmos industrieller Vernichtung ebenso unmöglich wie damals in Ausschwitz oder Dachau. Und genau diese Aussage ist es, die "Salo" so wichtig macht.

      Ich selbst bin der Ansicht, dass "Die 120 tage von Sodom" einer der wichtigsten Filme ist, die jemals gedreht wurden (aus o.g. Gründen). Er hat mich (mit Ausnahme des "Höllenkreises des Blutes") nicht sonderlich schockiert, aber geistig enorm stimuliert.

      Eine ähnliche Wirkung hatte auf mich wohl nur Pascal Laugiers "Martyrs".
      Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.
    • Ich konnte mit dem Film absolut nichts anfangen und finde es eine Zeitverschwendung sich den nochmal anzusehen. Klar gibt es sicherlich einige, die den Film lieben, aber ich nicht.
    • Ich kann klar sagen das ich solche Filme nicht brauche! Eigentlich wehre ich mich schon dagegen ihn zu beurteilen, aber was hier ein Meisterwerk sein soll ist sehr fragwürdig! [film]1[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von tom bomb
      Ich kann klar sagen das ich solche Filme nicht brauche! [film]1[/film]


      Dem schließe ich mich an. Wenn ich Kunst sehen will, dann sehe
      ich mit Bunuels Das goldene Zeitalter an.

      Das ist Gesellschaftskritik pur.
    • Einer der abartigesten Streifen die ich JE gesehen habe, in keinem sonstigen Film werden Frauen wie Hunde auf allen vieren an der Leine gehalten und müssen dir brav bei Fuß folgen.... Als Belohung für die Treue darf die ganze Mannschaft fein säuberlichen Kot essen und wer nicht pariert, bekommt die Ehre als erstes probieren zu dürfen. Natürlich alles frisch vom Fleisch gesch....., versteht sich von selbst.

      Die letzten 10 Minuten sind dann wohl die Härtesten, ob es Brandzeichen sind die jemand bekommt oder einfach fix ein Auge ausgestochen wird, man hält drauf und zwar nicht zu knapp!! Ein Wunder das die JK ihn Uncut durchließ, würde ja wirklich interessieren ob denen nicht übel geworden ist dabei :0:

      Jene Szenen gekührt mit einer wunderbar wirkenden Atmosphäre machen Die 120 Tage von Sodom zum Hit des Abends!!

      Meine Güte, It's Only a Movie!!

      Für mich Kunst und grosses Kino!!

      TOP-Film!!!

      10/10!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dr.Mabuse ()

    • Hmmm...Ich fand den Film immer schon relativ DOOHF!

      Naja, italienisches Pseudo-Kopfkino gepaart mit Nazi-Hintergrund-Exploitation-gemuddele...Ehrlich gesagt fand ich den Film weder besonders Krass, noch irgendwo Kunsthistorisch/Filmhistorisch ein Meisterwerk. Einfach nur blöde! Auch kann ich nicht verstehen das viele Zuschauer den Film als so "Intensiv" betrachten??? Wo denn?
      Der Film ist eher ein rumgehake auf die nichtbewältigte Nazivergangenheit der Italiener...aber toll finde ich das alles nicht. Ich habe den schon immer als sehr schwach eingestuft, da hat sich bis heute nichts geändert. Das bißchen Vergangenheits-Aufarbeitung gepaart mit Fiction-Ilsa-Nazi-Kram...Naja...

      Eher lächerlich als irgendwas anderes. Ganz ehrlich gesagt fand ich den Film sogar eher lustig...

      lolp
    • meisterwerk?
      Kunst?

      DRECK!

      selten so ein scheiss gesehn!
      widerlichkeiten zu hauf - hätt ich mir gleichn piss&anscheiß-werk ansehn können..

      schokierend fand ich da nix ausser diese lachhaften darsteller- vorallem diese hungerlatte mitn schäälauge!

      da hatte ich ma wieder kostbare lebenszeit verschwendet X(


      [film]2[/film]
      Big Brother is watching you
    • Die Lust steigt den mal wieder anzusehen :0:
    • Man sollte den Film gesehen haben, aber Punkte würde ich nicht unbedingt vergeben, denn diesen Film kann man schwerlich als gut oder schlecht ansehen.
      Big Brother is watching you
    • Ich denke mal weil es einer der meißt diskutiertesten Filme aller Zeiten ist. Passolinis Absicht den Film als böses Beispiel für ein geplantes Nivilieren der Italienischen Bevölkerung darzustellen geht eher daneben. Die zweite Version,
      den Film als eine Anklage auf den Faschismus zu sehen, geht eigentlich auch daneben.

      Ich sehe das Ganze eher als Kino der Provukation, da Passolini versucht ein gewisses Gedankegut von Luis Bunuel in ekelhaften Bildern dazustellen. Leider schafft es Passolini nicht im Ansatz L´Age d´Or von Bunuel gleichzukommen. Passolini geht eigentlich nur in Richtung Provuzieren mit Perversion, während Bunuel in seinem Film gegen Relegion, Vaterland und Familie anging...



      https://www.youtube.com/watch?v=<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8YXKPKI0JK8http://www.youtube.com/v/8YXKPKI0JK8&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von sid.vicious ()

    • Der film würde mich interessieren, lote gerne meine Grenzen aus :0:
    • Original von Silentium
      Der film würde mich interessieren, lote gerne meine Grenzen aus :0:
      ...an die wirst du da wahrscheinlich nicht stossen, aber die Idee die dahinter steckt ist Krank, und einige Szenen sicher auch!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Der Film steht zwar in meinem Wohnzimmerschrank, aber ich habe ihn (noch) nicht geguckt. xD

      Und ich denke auch ganz ehrlich, das ich das nie tun werde ... Gibt zwar viele Filme, bei denen ich mich einige Zeit geweigert habe, diese zu gucken, und letztendlich fand ich sie doch ganz cool, aber das wird bei diesem Film mit Sicherheit nich geschehen, .. also lasse ich das gucken ... :0:


      Ich kenne ein Mädel die diesen Film zu ihren Lieblingsfilmen zählt ... Ich glaube sie hat ein ernsthaftes Problem ... lol
    • Original von queenmorbidIch kenne ein Mädel die diesen Film zu ihren Lieblingsfilmen zählt ... Ich glaube sie hat ein ernsthaftes Problem ... lol


      Wie alt ist denn das Dirn??
    • Original von queenmorbid
      Ein Jahr jünger als ich , also 20. :0:


      Danke! Also Erwachsen, rein vom Alter her gesehen. Na, 'darf' man doch einen etwas ausgefallerenen Geschmack haben :0: Ich zähle den Film jetzt nicht zum Lieblingsfilm schlechthin, aber, ich mag ihn :0: Schau ihn dir doch mal an, vlt. wirst du ihn auch mögen. Gib ihm ne Chance :0: :0:
    • RE: Die 120 Tage von Sodom

      Den Film selbst habe ich noch nicht gesehen, und ich denke, daran wird sich auch nichts ändern.
      Da fällt mir aber immer diese Anekdote ein: Die Mutter eines damaligen Klassenkameraden, hatte ein Buch mit den Werken des Marquis de Sade zu Hause. Darin war u.a. auch die "Originalgeschichte" der "120 Tage von Sodom" enthalten. Ich hab' da mal kurz reingelesen, das war echt widerlich und absolut unapetittlich. Falls die Filmemacher die Geschichte werkgetreu umgesetzt haben, kann ich die Diskussionen um den Film sehr gut nachvollziehen.
      Sie hat das Werk zu Studienzwecken gebraucht.
      Wems gefällt...
      Hurley: "Hat der Vogel gerade meinen Namen gerufen?"
      Sawyer: "Ja hat er...Und gleich danach hat er Goldklümpchen gekackt."
    • Hilfe, den film schaue ich die nächsten zehn jahre gewiss nicht mehr. Als ich anfang des jahres was von "Geschmackssache" in diesem fred gelesen hatte, musste ich sofort an den höllenkreis der scheiße denken und habe ihn mir dann ein zweitesmal angesehen um mein gedächtnis aufzufrischen. als ich mich dann schlafen gelegen hatte begleitete der film mich in den schlaf und musste nächsten tag immer noch dran denken. besonders hängengeblieben ist einer der präsidenten, der mit dem silberblick und seinen platten witzen. hilfe und seine kommentare immer zu den geschichten der dame, 'ach ist doch garnichts... ich kannte einen der war noch perverser und konnte größere klötzer hinlegen, nee und die dame was die da alles erzählt ist auch nicht ohne, weil man sich den ganzen kram auch noch bildlich vorstellen kann/darf/muss. beim höllenkreis der s. musste ich mir auch immer einreden die essen mousse au chocolate, sonst wurde mir recht übel. die ganzen "fetische" im film empfand ich jetzt nicht so abstoßend, ist ja mittlerweile gesellschaftsfähig, anstrullern, dom und sklave und der rest. vielmehr sind es die total unsympatischen sadisten die einem auf den keks gehen. und natürlich das ewige gelaber von der alten.

      doch was mich am meisten aufgeregt hat ist die wahl zum besten hintern. alle darsteller dürfen ein blick drauf werfen nur mir als zuschauer wird der anblick vorenthalten (sauerei) ich hätte mir selbst gern ein bild gemacht lolp
    • Original von Skilla
      besonders hängengeblieben ist einer der präsidenten, der mit dem silberblick und seinen platten witzen.


      Der war richtig eklig ja, schon allein sein Blick. :54:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Schwarzer Elektro - Aktuelle Playliste: Klick
      Tekkno - XTC - Acid - Paranoid (Playliste/The Hits): Klick
    • Pasolini hat mit "Die 120 Tage von Sodom" einen sehr derben und schwerverdaulichen Streifen abgeliefert. Das haben andere Regisseure auch aber Pasolini geht hier um einiges weiter, bricht hier einige Tabus, überschreitet Grenzen sehr stark und detailiert wie ich finde. Unglaublich dass dieses Werk als Klassiker gilt und auf Video bei Warner Bros. (wenn auch etwas cut in einigen teils blutigen Details!) damals erschienen war. Für mich ist das ein Film den man sich allenfalls einmal ansieht, ein Film mit dem man wirklich Leute schocken kann. So fand ich den Film recht ordentlich inszeniert, nur eben sind einige Szenen doch sehr schwer erträglich und auch recht unappetitlich. Keine Ahnung ob der Film überhaupt gefallen soll oder kann.
    • Endlich hab ich auch diesen umstrittenen Streifen gesehen, und ich muss sagen ich finde ich wirklich sehr sehr gut, ich habe nichts gegen schockierende experimentelle Filme, im Gegenteil ich finde sie äußerst interessant, wie auch diesen hier, ich habe für mich persönlich einen neuen Klassiker entdeckt!

      Der Film hat eine sehr morbide Atmosphäre und tut mit seinen teils wirklich sehr perversen Dialogen wie auch Sequenzen sein übriges dazu. Doch genau hier entsteht die faszination wie ich finde, man schaut dem geschehen wortlos zu und ist gespannt was wohl als nächstes passieren wird

      Die Inszenierung ist sehr gelungen wie ich finde und die vorgetragenen Geschichten der Frau fügen sich ins bizarre treiben nahtlos mitein, auch ist der Kunstanteil an sich ziemlich hoch wie ich finde, diesen mögen viele vielleicht nicht erkennen da sie sich zu sehr auf den Ekel konzentrieren, doch mir hat der Film in dieser Hinsicht sehr viel abgegeben

      mir ist dieser Film 9/10 Wert!


      [film]9[/film]
    • Da ist es wieder dieses Wort "Kunst" bei diesem Machwerk. lolp
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von Hyperakusis
      Keine Ahnung ob der Film überhaupt gefallen soll oder kann.


      lt. Passolini nicht. Passolini wollte in diesem Film einzig beleidigen und gegen den Faschismus angehen.
    • Pasolini wollte mit diesem Film eindeutig den Faschismus anprangern und das ist ihm auch fabelhaft gelungen.Selten habe ich einen dermassen verstörenden und abschreckenden Film wie diesen gesehen.Der Film wirkt auf einen sehr intensiv und man hat regelrecht Mitgefühl mit den jugendlichen "Opfern".Die Dialoge schmerzen regelrecht und sind sehr hart anzuhören.Die Gewalt und Verachtung die hier gezeigt wird sucht seines gleichen.Kein Streifen der zur Unterhaltung gemacht wurde sondern einer der zum Nachdenken anregen soll.Für mich ist es ein sehr guter "Kunstfilm" wobei man das mal Filmhistorisch betrachten sollte.Ich kann nur jedem empfehlen der sich für den Film interessiert das der DVD der "Kino Kontrovers" Reihe beiliegende Booklet von Marcus Stiglegger intensiv zu lesen.Man erfährt dort einige interessante Fakten über den Film.

      Der Film basiert ja vage auf dem Buch von "De Sade" aber was das Buch offenbart lässt sich filmisch niemals darstellen und das ist auch gut so.Kann das Buch das 1991 in der Reihe "Die bibliophilen Taschenbücher" vom Harenberg Verlag nur empfehlen.Nur sollte man wissen worauf man sich einlässt.In wie weit es noch erhältlich ist entzieht sich meiner Kenntnis.
    • Und auch wenn der Film irgendwie saumäßig kritisch ist, bleibt er einfach nur billige und widerwärtige Exploitation.
    • @fun Sorry Exploitation sieht für mich anders aus.Ist natürlich alles Geschmackssache.
    • Es gibt jetzt wohl eine DVD von Marketing Video, aber ich bezweifle, dass es sich hierbei um eine offizielle Vö handelt. Werde mir den Film sicherlich mal zur Gemüte führen, einfach um den Film mal gesehen zu haben. Also richtig gut oder schlecht kann man den Film wohl nicht lol
    • ich hab den film auch in meiner sammlung. da ist es echt schwer was zu zu sagen. ich find ihn echt übel und würde ihn mir nicht unbedingt noch mal anschauen. zumal ich den schon voll vielen leuten gezeigt hab. mir reichts ^^ ich musste echt fast kotzen und das passiert mir eigentlich nie o0
      aber ich denke wenn man filmfan ist und sich auch mal für heftige und extrem verstörende sachen auf der bildfläche interessiert, sollte man mal n blick drauf werfen. schon allein, weil er für unheimliches aufsehen in der filmwelt gesorgt hat. ob einem das jetzt gefällt was mann da sieht oder nicht, sei so dahin gestellt. ich glaube bei dem film geht es auch gar nicht ums mögen oder nicht mögen, sondern um die wirkung und die extrem wiederwärtige stimmung die dort erzeugt wird. das buch wurde 1785 von "marquis de sade" geschrieben. der mann dem wir das wort sadismus zu verdanken haben. von dem herren wurden noch zwei drei weitere werke verfilmt. allein deswegen ist es interessant. der film ist keine unterhaltung sondern kunst. das gefühl, das man hat wenn der film zu ende ist, wenn man ihn denn zu ende schaut wird man bei kaum einem anderem film haben. echt heftig!

      ich kann auch jeden verstehen der den film beschissen findet.
      ich muss auch dazu sagen, dass ich mich mit dem begriff "kunst" bei filmen immer etwas schwer tue, weil mir dieses ganze arte-alternativen zeug derbe auf die nerven geht. und manch leute übertreibens echt!
      aber in diesem fall stimmt es wirklich.

      schaut ihn euch an.
      "One side of me says, I'd like to talk to her, date her. The other side of me says, I wonder how her head would look on a stick? " (Edmund Kemper)
    • Auf jedenfall ein Film, der mir immer in erinnerung geblieben ist... Hab ihn vor Jahren mal in der Videothek gesehen und lange gebraucht, bis ich ihn mal ausgeliehen hab. Hab mir eig was anderes darunter vorgestellt... und ich muss sagen, mich hat er geschockt... Das war Film nummer 2, bei dem mir wirklich Schlecht wurde... Nummer 1 war Clockwork Orange xD

      Bei dem weiß ich wirklich nicht, ob er gut oder schlecht ist... Bestimmt ist eine Kunst und ihn zu drehen etc sehr mutig... aber ich glaub ein 2. Mal werde ich ihn nicht sehen, bin um jede Szene froh, die ich vergessen konnte^^
      Ready for Freddy?
      Come to my World, Bitch!
      Ich spreche fließend ironisch und sarkastisch mit einem Akzent aus Schwarzem Humor![FILM]10[/FILM]
    • Original von Trasher
      @fun Sorry Exploitation sieht für mich anders aus.


      In diesem Fall muss ich mich Trasher anschließen. Als Exploitation kann ich den Film ebenfalls nicht sehen.
    • Original von VanillieEis

      Das war Film nummer 2, bei dem mir wirklich Schlecht wurde... Nummer 1 war Clockwork Orange xD



      hehe wie witzig. dieser hier und "Clockwork Orange" sind bei mir auch 2 von 3en bei denen mir echt schlecht wurde.der dritte ist...frag mich nicht warum... "Haunted Hill" ^^'
      "One side of me says, I'd like to talk to her, date her. The other side of me says, I wonder how her head would look on a stick? " (Edmund Kemper)
    • erstmal poste ich den Trailer (der fehlt ja)




      Ich fand den Film nun auch nicht so pralle.

      Welch ein Wunder, dass manche der Schwulenscenen auf den Film schwören....wobei ich mich da auch frage, was das für Schwule sind. Die, die ich kenne sind da eigentlich normal drauf lolp


      Der Regisseur wurde ja angeblich wegen diesem Film ermordet. Lange gingen die Gerüchte herum, dass die Darsteller/innen noch Minderjährig seien.
      Ich denke, dass die alle mind 18 waren. 1975 waren die Jugendlichen ja noch nicht so frühreif wie die heutigen.


      Hier spielt sich auch vieles im Kopf ab! z.b. die erzählte Geschichte von der Frau, die schon als 7jährige, bzw. noch jünger, zum Sex und sexuellen Handlungen gezwungen wurde.
      Ich finde die Schilderung diese Scenen heftiger als diese "Vergewaltigung" des Neugeborenen in "A Serbian Film". Klar bei ASF wird es gezeigt (mit einer wirklich unecht wirkenden Puppe) aber hier wird diese Scene bis ins kleinste Detail geschildert und man kann den reichen Schnöseln zu sehen, wie sie davon geil werden! Und genau so stell ich mir die perversen Kinderschänder vor, wie die vor dem Film hocken und sich einen von der Palme schütteln :11:

      Dazu kommen noch die (für mich) perversen Spiele mit den Ausscheidungen unseres Hinterns. OK, es gibt welche, die stehen drauf, ich mags gar nicht :11:


      Dieser Film hier provoziert ganz schön. Meine Art von Film ist das nicht.


      [film]3[/film]
    • Original von Trasher:

      Der Film basiert ja vage auf dem Buch von "De Sade" aber was das Buch offenbart lässt sich filmisch niemals darstellen und das ist auch gut so.


      Nun ja, "vage" würde ich nicht sagen. Der Film basiert definitiv auf Marquis De Sade`s Novelle aus dem 18. Jahrhundert.

      Und wie oben zitiert, ist es wirklich gut, dass nicht alle Szenen aus dem Buch ins filmische umgesetzt wurden.
      Denen, den der Film "gefallen" hat, ist das Buch wärmstens zu empfehlen! Und nicht nur die 120 tage, sondern auch andere Werke des Autors sien interessant...

      Den Film selbst habe ich mal vor Jaaaahren gesehen; is shcon was her, um den wikrlich bewerten zu können. Sollte eventuell mal wieder reinschauen.