Die Weiße Göttin der Kannibalen

    • Die Weiße Göttin der Kannibalen



      Originaltitel: La Montagna del dio cannibale
      Produktionsland: Italien
      Produktion: Luciano Martino
      Erscheinungsjahr: 1977
      Regie: Sergio Martino
      Drehbuch: Cesare Frugoni, Sergio Martino
      Kamera: Giancarlo Ferrando
      Schnitt: Eugenio Alabiso
      Spezialeffekte: Paolo Ricci
      Budget: -
      Musik: Guido De Angelis, Maurizio De Angelis
      Länge: ca. 102 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Claudio Cassinelli, Ursula Andress, Stacy Keach, Antonio Marsina, Franco Fantasia, Lanfranco Spinola, Carlo Longhi



      Inhalt:

      Von einer Forschungsreise durch den gefahrenvollen Dschungel Neu Guineas kommen der Wissenschaftler Henry Fielding und sein Team nie zurück. Die Verschollenen werden offiziell für tot erklärt. Helen Fielding ( Ursula Andress), die nicht an den Tot ihres Mannes glaubt, macht sich mit den Experten Edward Foster (Stacy Keach) auf die Suche. Als die bildhübsche Frau in die Fänge eines Kannibalenstammes gerät, scheint ihr Schicksal besiegelt. Gibt es ein entkommen aus der grünen Hölle...


      Trailer:



      Meinung:

      Ein Expeditionsleiter ist im Dschungel von Neuguinea verschollen. Dessen Frau und ihr Bruder wollen diesen nun wieder finden. Dafür werden sie zusammen mit einem Landeskundigen, sowie Gehilfen den Ausflug ins Dschungelgebiet unternehmen müssen. Eine Insel wird erklimmt welche den verfluchten "Berg des Kannibalengottes" auf sich weis.
      Die Darsteller sind zum Teil typisch für ein B-Movie. Die landeskundigen Führer, gespielt von Stacy Keach und später Claudio Cassinelli sind zudem überzeugend.
      Dieser Film zeichnet sich durch den dicht bewachsenen Dschungel aus, welcher reichlich Atmosphäre aufkommen lässt. Das Szenario in der Kannibalen-Grotte kann sich aber auch sehen lassen. An Gore/Splatter wird einem einiges gezeigt. Ausweidungs- und Vergewaltigungsszenen wie bei manch anderen Kannibalenklassiker, bleiben so gut wie aus.
      Von provokantem Tiergore wird man auch bei diesem Werk nicht verschont und dies ist auch nicht gerade in kleiner Stückzahl vorhanden. Wenn gleich es sich meist auf Tiere fressen Tiere beschränkt. Umberto Lenzi hat für seinen Eaten Alive/Lebendig Gefressen zudem einige Szenen aus Die Weiße Göttin Der Kannibalen wieder verwendet.
      Der eher ruhige Sound kann sich hören lassen. Die Masken der Kannibalen sind dagegen Trash pur! Anfangs muss man sich auch erst ein mal dran gewöhnen, wenn diese im "Knochentüten" Verschnitt auftauchen. Als Drehort wurde der Dschungel von Sri Lanka genutzt.
      Ansonsten wird einem viel Tempo angeboten, so das nie Langeweile aufkommen wird. Der Regisseur Sergio Martinho (Torso, Der Killer von Wien) braucht sich mit diesem Werk hinter den Gerne Größen nicht zu verstecken.

      [film]7[/film]
    • Original von Weißherbst:

      Cannibal Holocaust > Mondo Cannibale 2 > Weiße Göttin der Kannibalen > Rache der Kannibalen > Mondo Cannibale > Lebendig gefressen > The Catherine Miles Story > Mondo Cannibale 3 > Mondo Cannibale 4 > Cannibal Terror...
      Hab ich einen vergessen...?


      Ja hast du. "Der Todesschrei der Kannibalen" und Tarantinis "Amazonas". "Blutgericht am Amazonas" muss man nicht unbedingt dazu zählen.
    • ... und "Nackt unter Kannibalen".
      "Der Todesschrei der Kannibalen" ist eigentlich kein Kannibalen-Film, sieht nur so aus als wäre es einer (Film aus Indonesien). Es gibt noch aus HK den gorigen "Cannibal Mercenary" (1983) aber das ist auch eher ein Kriegsfilm mit Kannibalen-Elemente, so gesehen könnte man dann "Asphaltkannibalen" auch dazuzählen.

      Original von Splatterpsychopath:

      Ob Abenteuerfilm oder nicht, meines Ermessens nach einer der besten Filme mit dem Thema Kannibalen!

      Finde ich auch. Ebenso "Mondo Cannibale 2" fand ich auch klasse. Das sind zwar nicht so die derben Schocker, aber sie schneiden bei mir nicht schlechter ab als die extremen Beiträge zur Kannibalen-Welle etwa um 1980.