A Tale of two Sisters

    • Ein Meisterwerk sehe ich hier nicht.Dafür habe ich schon zu viele Geisterfilme mit Langharrigen Mädchen gesehen.So ist auch bei A Tale of two Sisters vieles einfach zu vorhersehbar und der Schockeffekt bleibt dadurch einfach aus.Dennoch ist die Story clever gestrickt und der Twist kann dennoch überraschen.Aber eben nach dem Twist wird es fast zu undurchsichtig...Weniger währe hier vielleicht mehr gewesen.Die Darsteller muss man definitiv loben die machen ihre Sache großartig.Und auch der Soundtrack untermalt die Atmosphäre recht schön.
      Mainstream is Dead,Dead,Dead!!
    • *grübel* Ich fand hier eigentlich nix wirklich vorhersehbar. Ich hab grad nochmal über den Film nachgedacht. Vielleicht war ich ja auch zu blond für den Streifen :waah: *zwinker* aber mich hat das Ende absolut überrascht und ich war von Anfang bis Ende immer gespannt, was hier noch so bei rausspringt.

      "super"gruselig fand ich ihn jetzt auch nicht (die Musik machts halt hier aus), aber ein wenig grusel war schon dabei und ich fand ihn halt spannend!
    • Ich fand den Film Spitze. Mich hatte das Ende auch total überrascht, hatte damit überhaupt nicht gerechnet. Hab auch erst beim zweiten mal schauen, dann alles verstanden :) Fand auch das der Film einige gute Schockmomente hatte und die auch durch die Geräusche und Musik gut in Scene gesetzt wurden.
    • Das mit dem 2. Mal schauen ging mir genauso. Ich glaube mich erinnern zu können, daß ich ihn sogar 3 Mal gesehen hatte, bis ich wirklich alles begriffen hatte!

      Ich brauch halt für alles etwas länger! :freu:
    • Ich sagte ja das der Twist auch für mich überraschend gekommen ist ;)
      Nur nach dem Twist wurde es für mich zu verwirrend....
      Und mit vorhersehbar meinte ich die (meisten) Schockmomente.
      Mainstream is Dead,Dead,Dead!!
    • Na, wenn die Schockmomente vorhersehbar waren, waren es ja keine Schockmomente mehr, oder???? *lol* >daumen< :hujaina: *rofl2*
    • Also...
      Der Film war ein wenig verwirrend zuerst (was meistens so ist bei
      FIlmen des Genres xD) und er hat mich wirklich mitgenommen, als
      man am Ende erfährt, dass ihre kleine Schwester die ganze Zeit
      über nicht da gewesen ist...
      Sie tut mir leid...

      Ich glaube das es schwer ist sich in eine solche Rolle hineinzuversetzen
      und das Ende wirft ein ganz anderes Licht auf den Film und die
      Familie...

      Sehr gut gemacht...
    • Also das ist einer der besten Koreansichen Horrorfilme die ich je gesehen habe , obwohl man ihn eher als Psycho-drama interpretieren kann wären da nicht die Szenen mit dem/der hübschen schwarzhaarigen Mädchen/Frau :D

      Also die Spannung zwischen Su-mi und ihrer Großmutter die ist so groß das sie beinahe erdrückt, also finde ich zumindest^^
      und das es anders kommt als man denkt ist grandios , nur das Ende ist halt traurig ;(

      Ich sehe den Film als Meisterwerk an [film]10[/film] ^^

      und da der Film sowieso in meiner sammlung ist kommts noch besser :D

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    • Ich finde diese Szene unter dem Schrank total... aaargh das muss
      so grausam sein wenn man so etwas erlebt! >_<
    • A Tale of Two Sisters

      Im Prinzip sollte man jedem Film ganzzeitig seine volle Aufmerksamkeit schenken, um möglichst sämtliche Handlungsabläufe und auch die kleineren Details mitzubekommen. Bei einigen Filmen ist es aber auch nicht weiter tragisch, wenn man sich selbst einmal eine kleinere Konzentrationspause gönnt, denn zumeist geht der rote Faden dadurch nicht verloren. Ganz anders verhält es sich bei dieser südkoreanischen Produktion, bei der gerade die Kleinigkeiten eminent wichtig sind, um dem ganzen einen Sinn zu verleihen. Wenn man hier auch nur einmal für kurze Zeit die Aufmerksamkeit schleifen lässt, kann es durchaus passieren, das die gesamte Handlung auf einmal nur noch verwirrend und sehr schwer nachvollziehbar ist. Denn beginnt die Geschichte zu Anfang noch recht überschaubar, so entwickelt sich doch recht schnell ein Geschehen, das einige Fragen aufkommen lässt, die sich erst ganz am Ende des Films hundertprozentig beantworten lassen.

      Doch bis dahin ist es ein ziemlich langer, aber auch sehr spannender und interessanter Weg, den man allerdings sehr gern beschreitet, da der Film von Anfang an eine ungeheure Faszination auf einen ausübt, der man sich nur schwerlich entziehen kann. Wer einen reinen Gruselfilm erwartet, der muss recht schnell feststellen, das sich dieses Werk wohlwollend von den üblichen Vertretern dieser Art abhebt, denn bekommt man doch vielmehr eine äusserst intensive und gelungene Mixtur aus Psycho-Drama-und Gruselfilm präsentiert, die im Laufe der Zeit eine sehr intensive Wirkung auf den Zuschauer ausübt. Kaum merklich verdichtet sich dabei die die von Haus aus schon sehr dichte Grundstimmung des Films und nimmt mit zunehmender Laufzeit immer bedrohlichere und unheimliche Züge an, die ihre Wirkung auch keinesfalls verfehlen. Denn nimmt man zu Beginn das Geschehen noch äusserst entspannt zur Kenntnis, so verändert sich das eigene Sehverhalten immer mehr und vermittelt einem nicht selten ein Gefühl der Beklemmung, das fast zwangsläufig in einem aufsteigt und auch für den ein oder anderen kalten Schauer sorgt, der einem über den Rücken läuft.

      Dafür sorgt in erster Linie der sehr schleichend entstehende Horror, tritt er zu Beginn noch kaum spürbar in Erscheinung, so gibt es insbesondere im letzten Filmdrittel doch so einige Passagen, die einem fast die Haare zu Berge stehen lassen. In dieser Phase ist man dann auch sichtlich überrascht, wenn die vielleicht selbst schon erahnte Lösung des Ganzen präsentiert wird, obwohl der Film noch gute 30 Minuten Restspielzeit aufweist. Wer jetzt aber denkt, das alles schon erzählt wurde, der sieht sich ziemlich schnell getäuscht, da auch die letzten Minuten noch einige Überraschungen parat haben, bevor man erst ganz am Ende die ganze schreckliche Wahrheit offenbart bekommt.

      "A Tale of Two Sisters" ist ein Film, der sicherlich nicht jeden Geschmack treffen wird, aber über eine Sache dürfte es eigentlich keine Streitereien geben und das ist die visuelle Ausdrucksstärke. Die Bilder sind einerseits von einer schlichten Schönheit, die dadurch ein sehr hohes Maß an Ästhetik ausdrücken, andererseits beeindrucken sie durch das äusserst kraftvolle Farbenspiel, das einem von der ersten Minute an ins Auge fällt. Dies ist aber lediglich eine der Stärken, die dieser Film offenbart, eine weitere ist meiner Meinung nach die Erzählart der Geschichte, die vielen eventuell etwas behäbig und langsam erscheinen mag. Aber es ist doch gerade dieses bedächtige und ruhige Erzähltempo, das den später aufkommenden Horror erst so intensiv zur Geltung kommen lässt, denn eigentlich rechnet man gar nicht so richtig damit, was die Intensität noch um ein Vielfaches erhöht.

      So bekommt man letztendlich ein in allen Punkten absolut überzeugendes Filmerlebnis geboten, in dem auch die Darsteller durch Ausdruckskraft und hervorragendes Schauspiel zu überzeugen wissen. Hinzu kommt die ästhetische Ausstrahlung des Ganzen, die einen sehr nachhaltigen Eindruck beim Betrachter hinterlässt. Nicht selten entseht dabei der Eindruck, das man von den herrlich farbenprächtigen Kulissen regelrecht magisch angezogen fühlt, jedenfalls habe ich persönlich das so empfunden.


      Fazit:


      "A Tale of Two Sisters" ist für mich ein ästhetisches Meisterwerk, das gekonnt die Elemente des Psycho-Dramas mit denen des Gruselfilms kombiniert. Ein intelligent durchdachter Film, der durch etliche Überraschungen und Wendungen die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers beansprucht. Schleichend aufkommender Horror und ein dramaturgisch erstklassiger Spannungsaufbau sorgen für einen aussergewöhnlich guten Filmgenuss, den sich kein echter Filmfreund entgehen lassen sollte.


      Die DVD:

      Vertrieb: Ascot Elite
      Sprache / Ton: Deutsch DTS, DD 5.1 / Koreanisch DD 5.1
      Untertitel: Deutsch
      Bild: 1,85:1 (Widescreen anamorph)
      Laufzeit: 110 Minuten
      Extras: Audiokommentar, Originaltrailer, Making of, Bildergalerie, Hidden Features uvm.


      [film]9[/film]
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