Nacht der reitenden Leichen

    • Jup^^, sollte es wieder geben lol


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • [film]9[/film] Punkte


      Wir haben es hier mit einem spanisch/portugiesischem Horrorklassiker zu tun, der für jeden Horrorklassiker-Fan was sein dürfte. Wer jetzt denkt dass es hier die reinste Blutfehde gibt, ist vollkommen fehl am Platz, dann an Splatter ist hier so gut wie nichts zu finden, was der Krone aber keinen Zacken rausbricht. Am meisten haben mich die alten Burgruinen beeindruckt in dem die reitenden Leichen in ihren Gruften "wohnen". Schauspielertechnisch war eigentlich soweit alles ok, nur die Synchro war manchmal von anderen Personen, was mich sehr aufgeregt hat, da die originale deutsche Synchro am besten ist! Natürlich hatte ich hier die ungeschnittene Fassung vor mir liegen und kann diesen Film jeden ans Herz legen, dämlichen Splatterkiddies rate ich davon ab, denn für euch wirds langweilig, aber unter Kennern dürfte der Film wahre Freuden bereiten! Leider hat der Film nicht die volle Punkzahl geschafft was daran liegt wegen der Synchro, da dies nicht nur einmal im Film passiert sondern öfters!
    • da kann ich mich nur noch ganz düster dran erinnern hab den mal als kid gesehen werd ich mir mal bei zeiten wieder gönnen ....


      "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

      _______________________

      In Gedenken an unseren Freund thor72, der am 5.3.2014 viel zu jung verstarb.

      Elantra, Hotte99, Three Finger, Skyr0se, Anyu, bossbitchOla, Samazone, Skilla, Nezyrael, Harry Warden, GrinsenderKürbis, Logge1002, Slayer, Dr.Gore, tom bomb, TripleSix, Fun, Skeletor, turborotz, Dr.Doom, Burns, Ghostface, Fulci1978, killercroc, Wassilis, Mbwun, Midnight, Early Grace
      _______________________

    • Die Reitende Leichen Reihe ist für mich einfach Kult.

      Klar ist der Film von Amando De Ossorio ein klassischer B-Movie denn viele als billig und schlecht ansehen, ich für meinen Teil finde das der Film einfach Charme hat, man darf eben kein ausuferndes Splatter Massaker erwarten.
      Der Film lebt in meinen Augen von der sehr dichten, teils düsteren Atmosphäre, die mich immer wieder berührt und auch nen Gruselfaktor in mir hervorruft (Warum??? Keine Ahnung ist eben so und das schaffen nicht viele Filme). Dazu hat das Werk einen sehr gut gewählten Soundtrack der einfach die Grundstimmung des Films perfekt widerspiegelt das selbige gilt auch für die Klasse ausgewählten Locations, schlicht weg perfekt.
      Auch die ausgedehnten Zeitlupensequenzen (andere sagen das diese deletantisch seien, ich finde sie einfach passend) und der oft in denn Vordergrundgemischten Sound des Pferdetrampelns tragen einen erheblichen Anteil daran das man in eine gewisse Stimmung kommt.
      Leider haben sich auch ein paar üble Patzer eingeschlichen (über die ich aber hinwegsehen kann, die machen das ganze in meinen Augen nur sympathischer) z.B. bei der Eröffnungsszene sieht man am oberen rechten Bildrand zwei Leute durchs Bild latschen die gerade eine Alutraverse tragen.
      Die Lesbenszene hätte man sich auch sparen können, diese bringt dem Film nämlich rein gar nichts.
      Was man auch noch bemängeln kann (und dies wurde ja schon einige male hier erwähnt) ist die ständig wechselnde Synchro, aber ich komme damit klar liegt eben einfach daran das in der alten Fassung einiges heraus gekürzt wurde.

      Solide sind auch die Darsteller vor allem die weiblichen Akteurinnen sind alle was für´s Auge. Und die Templer sehen mit ihren Masken und Kostümen einfach nur genial aus.

      Übermäßig viel Blut oder gar Gore usw. sollte man echt nicht erwarten, die blutigste Szene ist die in der die Templer eine Jungfrau opfern und sie mit ihren Schwertern bearbeiten, das war es auch dann schon, aber der Film lebt eben von anderen Stilmitteln.


      Von mir gibt es

      [film]8[/film]

      Freue mich jetzt schon auf denn zweiten Teil denn ich mir heute Abend gönnen werde.
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung


    • Original von Slayer:

      Freue mich jetzt schon auf denn zweiten Teil denn ich mir heute Abend gönnen werde.


      Die reitenden Leichen bereiten auch irgendwie total viel Freude. Das Geisterschiff ist leider ziemlich fad, aber beim Blutgericht wird es wieder richtig gut.
    • Mit dem Film werden Kindheits erinnerungen Wach^^(Zwar nie gesehen zuvor/früher aber trotzdem).Mal abgesehen von der immer wechselnden Synco die echt Porno ist, muss ich sagen das mir der Streifen sehr gefallen hat.
      Die Location ist Nett anzusehen, die Reitenden Leichen sowieso,und die Story fand ich auch ganz angenehm.Für einen Kultigen Abend ist der Film genau das richtige.Als Trash Kost empfand ich den Streifen jetzt nicht, eher als kleine Kultperle der frühen 70er!Entweder man mag solch einen Film oder nicht.Das liegt natürlich im Auge des betrachters.
      GrusselKulisse [film]9[/film]
      Reitende Leichen Atmo [film]10[/film]
      Synchro 3,5/10
      Blutgehalt 30% ausreichend
      WERTUNG [film]7[/film]

    • Tja, die reitenden Leichen sind definitiv eine Kultreihe und ich mochte sie schon als Kind.
      Angefangen bei der super atmosphärischen Kulisse, dieser zerfallenen Burg auf dem Lande abgeschieden von der Stadt, welche perfekt für diesen Film scheint. Dann ist der Film untermalt mit ganz unterschwelligen Musik und im Vordergrund hört man, wenn die Leichen auftauchen, noch die Geräusche der Hufen, herrlich. Der erste Auftritt der Zombies ist sehr schön in Szene gesetzt, eben so, wie sie es verdienen. Sicher denken sich viele junge Leute, dass die Leichen doch gar nicht gruselig sind, da sie so langsam daher kommen. Ich finde gerade diese Zeitlupen-Aufnahmen sehr gelungen. Als Kind wie auch Heute. Dadurch wird die Spannung bedrohlich, wenn auch langsam, aufgebaut.

      Die Zombies an sich sehen ganz ok aus. Eben so wie sie aussehen müssen nach mehreren Jahren unter der Erde: Zerfleddert. Die handgemachten Effekte sind auch ganz nett, obgleich die Bissspuren auch Lepraflecken sein könnten. Blut wird man hier auch nicht viel zu sehen kriegen.

      So gäbe es eigentlich nichts zu meckern, wären da nicht die Protagonisten und ihre dämlichen Handlungen. Das muss als Kind vollkommen an mir vorbei gegangen sein, denn ich fand es damals gar nicht so schlimm, aber wieso zur Hölle agieren diese Menschen so selten blöd? Das dunkelhaarige Weib springt einfach grundlos aus dem Zug, nachdem sie sich daran erinnert wie sie sich als Teeny mit ihrer Freundin küsste? Hä? Auch rennt sie weg als der Typ - ihr Freund? - ihre Freundin auffängt nur weil sie im Zug umfällt... Scheinbar ist sie eifersüchtig, allerdings nicht wegen ihm, sondern wegen der Freundin. Ok, sie ist lesbisch, nur welcher normale Mensch springt dann gleich aus dem Zug? Auch noch in einer Gegend, in der quasi nichts ist. So zieht sich das die ganze Zeit durch den Film. Die Charaktere wirken dumm und tun vollkommen unlogische Dinge. Die Vergewaltigung hat mir dann nachher noch den Rest gegeben.

      Aber da - Gott sei Dank - nicht die Charaktere die Stars des Films sind, sondern die feinen reitenden Leichen, ist das alles noch zu verzeihen. Ich bilde mir einfach ein das sind Menschen, die eh bekommen was sie verdienen. Dann ist das auch alles ok und ich kann dem Film folgende Punktzahl geben:


      [film]9[/film]




    • Produktionsland: Spanien
      Produktion: Paulino Gonzales
      Erscheinungsjahr: 1971
      Regie: Amando de Ossorio
      Drehbuch: Amando de Ossorio
      Kamera: Luis Alcolea
      Schnitt: Carmen Teran
      Spezialeffekte: Jose Gomez Soria
      Musik: Anton Garcia Abril
      Länge: 97:06
      Darsteller: Lone Fleming, César Burner, María Elena Arpón, Joseph Thelman, Rufino Inglés, Verónica Llimera, Simón Arriaga, Francisco Sanz, Juan Cortés, Andrés Isbert, Antonio Orengo, José Camoiras







      Virginia trennt sich während einer Urlaubsreise von ihrem Freund Roger und ihrer Jugendfreundin Bella. Virginia will fortan die Zeit allein in der Berglandschaft von Berzanozur verbringen. Als Herberge findet sich eine verlassene Burgruine, welche jedoch in der Nacht von Toten heimgesucht wird und diese lauern auf bereits auf Virginias Blut.

      Antón García Abri entwickelte sich zum Hauskomponisten von Ossorios nächtlichen Leichen-Cocktails. Abri hatte bereits die Klänge zu Baldis „Texas Addio“ geschaffen und ließ u.a. auch Don Powell „Texas Goodbey“ trällern bevor es ihn zu Ossorios Leichen-Tetralogie zog. Die Klänge von Antón García Abri sind innerhalb „Der Nacht der reitenden Leichen“ sehr minimal ausgefallen, erreichen allerdings durch eben diese unkomplizierte Ausdruckweise das was man erreichen will, nämlich eine düstere Hymne für die Armada der verwesten Templer. Ein Mix aus Chören, Geräuschen und einer monotonen Basis.

      Bevor diese Klänge ihren Einsatz finden (also nach den Credits) zeigt Ossorio die schönen Landschaften Spaniens, die sich als eine morbide Stimmung niederlassen. Der Blick in Ossorios Welt der Templer lässt ein entgegenkommendes Abtauchen in eben diese Bilder zu. Die Stille wird einzig vom heulenden Wind und dem Quietschen von Türen gestört. Dazu kommen keltische Kreuze und ein langsam aufsteigender Bodennebel. Somit spielt der Regisseur mit den klassischen Elementen und lässt diese zum Vorboten des Bösen werden.





      Die Besetzungsliste präsentiert dem Zuschauer einige Charaktere, welche allerdings meist schnell von der Bildfläche verschwinden. Hier sei besonders auf den Gerichtsdiener- gespielt von Simón Arriaga- hingewiesen. Auch einer der Typen die im positiven Sinne den Schuss nicht gehört haben. Diesen Simón Arriaga kennt man u.a. aus zwei sehr bekannten Corbuccis und dem „Todesmarsch der Bestien“. Ein weiterer witziger Typ ist Francisco Sanz als Professor Candal der ein wenig an Professor Abronsius aus Polanskis „Vampirtanz“ erinnern lässt. Das Highlight auf der weiblichen Besetzungsliste ist eindeutig Maria Silva die der Freund italienischer Westernkultur definitiv als Shelley aus Boccias „Die sich in Fetzen schießen“ kennt. Die Hauptdarstellerin Lone Fleming ist als Bella Turner eher unauffällig.

      Die Effekte die der Film zu bieten hat wirken ziemlich billig, versprühen allerdings auch einen gewissen Charme. Gerade in Anbetracht Gegenwärtiger Effekthascherei ist das Anschneiden des Hauptmenüs eine willkommene Zeremonie.

      Neben den bereits erwähnten schönen Landschaften weiß Ossorio seine reitenden Leichen in eben diesen Landschaften mit einigen Zeitlupen besonders gut in Szene zu setzen. Dazu gesellt sich der ständige Hall der Hufe den die Templertragenden Leichenpferde erzeugen.

      Fazit: „Die Nacht der reitenden Leichen“ ist ein immer wieder angenehmer Trip nach Spanien, der mit herrlichen Gemäuern und Landschaften, sowie mit den in Lumpen gehüllten Templern besten eskortiert wird.

      8,5/10
    • Die reitenden Leichen werden überall als die schlechtesten Filme aller Zeiten bezeichnet.
      Ich fand die Reihe immer schon solide und mag die Atmosphäre der Filme sehr gerne. Zwar ist der Film handlungs- und schauspielertechnisch heute weit überholt, doch macht immer noch sehr viel Spaß. Besonders das pessimistische Ende des ersten Teils ist für mich grandios.

      [film]8[/film]
      "Wer das Negative regelmäßig ausblendet, wird positiv krank." - Paul Mommertz