Beyond Re-Animator

    • Beyond Re-Animator

      Produktionsland: Spanien, USA
      Produktion: Carlos Fernández , Julio Fernández, Brian Yuzna
      Erscheinungsjahr: 2003
      Regie: Brian Yuzna
      Drehbuch: José Manuel Gómez, Miguel Tejada-Flores, Brian Yuzna, Xavier Berraondo
      Kamera: Andreu Rebés
      Schnitt: Bernat Vilaplana
      Spezialeffekte: Screaming Mad George, Pedro de Diego, Michael McGee
      Budget: ca. 3.000.000 $
      Musik: Xavier Capellas
      Länge: ca. 92 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Jeffrey Combs, Tommy Dean Musset, Jason Barry, Bárbara Elorrieta, Elsa Pataky, Ángel Plana, Javier Sandoval, Santiago Segura, Lolo Herrero, Enrique Arce, Nico Baixas, Simón Andreu, Joaquín Ortega, Raquel Gribler, Daniel Ortiz





      Inhalt:

      Es sind viele Jahre vergangen, seit Dr. Herbert West (Jeffrey Combs) an verstorbenen Menschen seine Experimente durchführte. Mittlerweile sitzt er seit 13 Jahren im Gefängnis, doch seine Forschungen konnte er heimlich weiterführen. Nun glaubt West endlich am Ziel seines Schaffens gelangt zu sein: Einen toten Körper zu reanimieren, ohne ihn in ein blutrünstiges Monster zu verwandeln. Doch wie zuvor setzt er damit eine Kette von schrecklichen Ereignissen in Gang...

      Trailer:



      Meinung:

      Eine junge Frau wird Opfer eines Zombies. Ihr kleine Bruder Namens Howard bekommt dieses Geschehnis genau so zu Gesicht wie die anschließende Verhaftung des Dr. Herbert West (Jeffrey Combs), der natürlich erneut der Zombie Erschaffer war. 13 Jahre später ist Howard ebenfalls zu einem Arzt herangewachsen und besucht Herbert West in Gefangenschaft, aber nicht um sich an ihn zu Rächen. Scheinbar beeindruckt von seinem Schaffen wird er schnell zum neuen Partner des verrückten Reanimationsexperten, welcher Aufgrund seiner guten Führung einige Freiheiten in dieser Anstalt genießen darf, die er natürlich auch dazu nutzt um erneut das Chaos zu entfachen. Der nun herangewachsene Howard (Jason Barry) kann die Rolle des Assistenten Dann Cain (Bruce Abbott) genau so ordentlich vertreten ohne jetzt gross herauszuragen.
      Eine kleine Liebesstory am Rande bekommt man Dank der Reporterin Laura zu sehen, die ein Auge auf den neuen Partner des Herrn West geworfen hat.
      Eine Knastrevolte löst dann das anstehende Actionspektakel aus. Für Humor wird erneut gesorgt, besonders der Gefängnisdirektor welcher ein guter Ersatz für Dr. Hill darstellt macht dabei eine gute Figur. Die Gore/Splattereinlagen sind von der Stückzahl her nicht mehr so häufig vorhanden, gebotenes kann sich aber erneut sehen lassen. Zumeist werden die härteren Szenen dann im letzten Drittel präsentiert. Die Knast Kulisse wirkt wesendlich moderner oder sagen wir mal zeitnaher als zuvor, dies nahm mir auch etwas die Atmosphäre, als großen Kritikpunkt vermag ich es aber nicht zu bezeichnen. Die Sounduntermalung ist erneut einprägsam ausgefallen. Durch neue Ideen wird auch der Spannungsbogen aufrecht erhalten.
      Der Regisseur Brian Yuzna kann mit dieser Fortsetzung, die 13 Jahre auf sich warten lies erneut sein können zeigen. Das Budget war gering und über eine direkte DVD Produktion kam man auch nicht hinaus. Wenn gleich es ein paar kleinere Schwachpunkte gibt fallen diese dennoch insgesamt nicht gross zur Last. Über eine weitere Fortsetzung wäre ich sicherlich erfreut (so wie bei "Return Of The Living Dead"), nur sollte man es bei der sehenswerten Trilogie wohl doch eher belassen.

      [film]8[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Der gelungene Abschluß einer der besten Trilogien, die das Horror - Genre hervorgebracht hat. Auch dieser dritte Teil der Reihe ist wieder einmal gespickt mit feinstem und makaberen Humor der feinsten Sorte. Es gibt einige wirklich schon skuril anmutende Passagen, die dem Film den nötigen Pfiff geben.

      Diesmal ist Herbert West im Gefängnis und durch die Hilfe eines anderen Arztes kommt er wieder in den Besitz seines Serums. Sofort wird damit natürlich wieder genügend Unheil angerichtet und im Gefängnis geht es auf einmal drunter und drüber.

      Auch in diesem Teil ist es wieder einmal gelungen, einen perfekten Mix aus Horror und Humor zu kreieren, der den Zuschauer absolut begeistern kann. Langeweile kommt gar nicht erst auf, dafür passiert ganz einfach zu viel und man wird jederzeit bestens und kurzweilig unterhalten.

      Die Atmosphäre bekommt allein schon durch die Location des Gefängnisses eine herrlich klaustrophobische Note, die ein leichtes Gefühl der Beklemmung beim Betrachter auslöst. Dazu ist die Atmo auch noch sehr dicht und schön bedrohlich gehalten, so das es hier keinen Grund zur Klage gibt.

      Einige Szenen sind richtige Schenkelklopfer, da hat man sich wirklich etwas einfallen lassen, um den Zuschauer auch zum Lachen zu bringen. Im Endeffekt haben wir hier einen sehr kurzweiligen und vor schwarzem Humor triefenden Abschluß einer absolut gelungenen Trilogie, die man sich immer wieder gern ansieht, ohne das sie je langweilig werden würde.




      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Ich kann mich Master of Horror nur anschließen. Die Triologie ist einfach in sich stimmig und versucht nicht krampfhaft sich neu zu erfinden. Das Venue im Gefängnis ist auf jeden Fall mal was neues und macht einfach Spaß.

      [film]9[/film]
      Kalt im Nachtwind schwingt er hin und her,
      Sein Genick brach am Glockenseil.
      Regen tropft auf totes Fleisch,
      Rinnt herab am Glockenseil.

      (Eisregen)
    • Als neuer Moderator find ichs immer interessant in Foren anzukommen und Meinungen lesen zu können. Interessanter ists dann aber, wenn man eine komplett andere Meinung zu etwas beitragen kann. Aber bloss my 2 Cents:

      Nach langjährigem Gefängnisaufenthalt trifft Dr.Herbert West auf den neuen Gefängnisdoktor und kann ihn davon überzeugen an totem Gewebe rumzuwerkeln. Auch Jahre nach dem grossen Massaker in Bride of Re-Animator, ist West immer noch davon überzeugt, den Tot überwinden zu können. Doch im Hochsicherheitsgefängnis bricht auch dieses Mal das Chaos aus. Ein verdammt blutiges.

      Was passiert, wenn man nach 13 Jahren und in einer Zeit mit völlig anderen filmischen Aspekten, Einflüssen und Gewohnheiten versucht einen Meilenstein fortzusetzten, dass sehen sie hier. Der dritte Teil der sogenannten Re-Animator Reihe ist unter heutiger Absicht sicherlich der Goreleckerbissen, für zwischendurch, aber in Anbetracht dessen, mit welchen stilistischen Mitteln und mit welchen ironischen Untertönen die damals erschienenen Vorgänger arbeiteten, ist das ein jämmerlicher und aber vorallem ernüchterndes Filmerlebnis, dass sich sicherlich in die Sparte Funsplatter einordnen will. Das wollten die Vorgänger zwar auch, diese rutschten mit ihrer parodistischen Darstellung aber selten in trashige und vorallem klamaukähnlich peinliche Gefilde, denn Beyond Re-Animator ist im Vergleich zu seinen Vorgänger vorallem filmtechnisch sehr modern, was in von seinen Vorgängern, die stilistisch eher alte Schule waren, sehr unterscheidet. Richteten sich die Vorgänger an einem Vorbild wie Frankenstein, und in ihrer Inszenerierung und Thematik ähnlich wissenschaftlich tiefgründig, so ist Beyond Re-Animator bloss eines, nämlich schwach. Vorallem sind die Drehbuchschwächen an jeder Stelle zu erkennen und vorallem ist es wiedermals innovationslos, dass Herbert West einen leicht debilen und leichtgläubigen Assistenten braucht. Einzige Neuerung in der Grundstory ist da allerhöchstens die Tatsache, dass sein Serum plötzlich Mutationen zulässt und wie eine Droge wirkt. Allerdings eben mit sehr schmoddrigen und süppigen Nebeneffekten, aber immerhin wirds auch so recht gorig, wenn die Insassen mutieren und grünlich schmelzen, sabbern und explodieren. Dabei ists sogar verdammt oft splattrig, die Kiddies unter euch, werden sich die Finger lecken, vorallem wenn man auf untote Ratten steht, die mit Plastikschniedeln spielen. Aber leider verhindern auch viele Faktoren hier den Spass. Atmosphäre gibts leider kaum, das Ganze erinnert stellenweise sogar an schlechte Independentfilme wie Dead Men Walking, vorallem was die Zick-Zack Kotzschnitttechnik anbelangt. Aber eben sind dies jene filmische Aspekte, die den Film im Vergleich zu seinen Vorgängern alt aussehen lässt. Es sei denn, man ist von temporeichen Splatterfilmen mit massig Bilderwechseln pro Sekunde nicht abgeneigt. Als Freund schundig träger Italosplattern wird mir indes aber eher schlecht. Die Charaktere sind nebenbei erwähnt eher nichtssagend, bisweilen aber meistens mehr als unsymphatisch, vorallem was die prolligen Insassen und aber auch Wärter angeht. Und hierbei mal wieder der Vergleich zu Dead Man Walking.

      Fazit:
      Grauenvolles Splatterspektakel, dass in seiner Inszenierung wenig mit seinen legendären Vorgängern gemein hat. Ausser schmoddrigen Effekten nichts gewesen. Aber bestens geeignet für die neue Generation trashiger Funsplatter.

      [film]4[/film]
    • Die Kritik kann ich nicht ganz nachvollziehen, es mag ja sein, das dieser Abschluss in Sachen Qualität etwas abfällt, aber insgesamt bekommt man hier immer noch einen sehr unterhaltsamen Film präsentiert.
      Big Brother is watching you
    • @funeralthirst
      Schade das du in deinem Review nicht nur den Film herabwürdigst, was dir natürlich wie jedem hier zusteht, sondern auch diejenigen die dem Film etwas abgewinnen können.
      Kalt im Nachtwind schwingt er hin und her,
      Sein Genick brach am Glockenseil.
      Regen tropft auf totes Fleisch,
      Rinnt herab am Glockenseil.

      (Eisregen)
    • Ich find die Kritik konstruktiv, ich hab es ja auch gerne mal derber mit meinen Zerrissen. :D

      @funeralthirst
      Die Kulisse ist hier nicht mehr so düster wie zuvor, sondern aufpolierter, allerdings sind auch einige Jahre vergangen seit den 80ern und die gleiche Atmosphäre war nicht zu erwarten. Ansonsten wurde alles richtig gemacht, das Konzept ist das selbige und der Film macht viel Spaß. Der Bezug zu Dead Men Walking passt auch, beide sind sehr ähnlich, wobei die Macher um Regisseur Peter Mervis sich hier schon ziemlich viel abgeschaut haben und dort dann wesendlich mehr auf Splatter dann setzten, jener Film dann aber auch Spaß macht find ich, wenn gleich man dort eher noch Kritisieren kann, dieser ist eher im oberen Durchschnittsbereich. Beyond Re-Animator hingegen ist ein würdiger Abschluss der Reihe, hat man schon oft genug anders gesehen im Horrogenre.

      Ich fand allerdings, dass dieser Teil auch weniger Gore als die 2 zuvor zu bieten hat, aber gut nimmt sich vielleicht nicht viel.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Uh, und direkt vors Standgericht geraten. :D Hab ich so schon fast erwartet.

      @1966
      Das ist Geschmacksache. Mich hat der Film genervt und fand ihn im Vergleich zu den Werken zuvor extrem peinlich und platt.

      @execute
      Wo "würge" ich Symphatisanten dieses Filmes ab? Es ist meine Ansicht dieses Filmes, der mich, verdammt wütend gemacht hat. Ich fand ihn wie eben schon erwähnt peinlich, platt und dumm. Zu dumm, um darin einen gewissen Unterhaltunswert finden zu können. Vielleicht das anderen anders, aber just my 2 cents, nech? Ich werte hier keinen ab, dem der Film gefällt. Keineswegs...

      @Doom
      Ich würde es jetzt nicht als Veriss ansehen. Ich sehe es als sehr kritische Meinungsäusserung. Meine Verisse sehen anders aus, beispielsweise meine Taubertreviews. Ja, da magst du mit allen Punkten prinzipell Recht haben, aber gerade dieses Aufpolierte, diese total belanglose und sterile Optik passt absolut nicht in den sonst so düsteren und übertrieben parodistischen Kontext, sodass ich, für mein Empfinden gar nicht von Atmosphäre sprechen kann. Desweiteren störten mich die absolut platten Effekte, wie das umherfliegende (???) Genital. Hab da den Witz darin nicht verstanden. Für mich ist Beyond kein würdiger Abschluss, sondern ein innovationsloser Schnellschuss. Wenn ich die Vorgänger ausser Acht lasse, bleibt dennoch ein recht solider Splatterstreifen, ohne aber irgend nen hohen Stellenwert einnehmen zu können.

      Grüssle.
    • Wieso denn Standgericht :0:, ich habe ja auch nur gesagt, das ich die Kritik nicht nachvollziehen kann. Natürlich ist das Geschmackssache, wäre ja auch traurig, wenn wir alle den gleichen hätten. :0:
      Big Brother is watching you
    • Mein Standgericht war ein Austoss mit gewissem ironischen Unterton, Mensch ! :D
      Natürlich ist Alles immer Geschmackssache, weil jeder Film immer individuell wirkt. Aber jetzt is gut hier mit H.West 3....soviel Aufmerksamkeit hat der Streifen nicht verdient...Kleiner Spass am Rande :D :0:
    • @funeralthirst

      Ich wusste gar nicht dass man zu den Taubert Filmen auch Reviews schreiben kann, da muss man ja alles kritisieren. Ich wollte die Box schon verlosen aber dort ist ja ein Film drauf der mir gefällt.
      Dann ist dein Bereich mehr die 70er und 80er und scheinst mit neuen Filmen, im Bereich Fun-Splatter des Genre nur wenig anfangen zu können.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • @Doomi

      Kann man, kann man. Aber das endet dann in bösen Verissen (meistens).
      Werd ich die Tage mal reinstellen ;)
      Nunja, mir gefällt auch einiges an modernen Horror & Splatterfilmen. Das Gesamtpaket machts...Ja, Filme sind Facettenreich, da spielen viele Faktoren mit...eine individuelle Sache ;)
    • Für mich ein gelungener Abschluss der Re-animator Thematik. Ich bin sehr gespannt ob nun der vierte Teil noch verwirklicht wird oder nicht? Bin sehr glücklich mit diesem Film, da er ordentlich rumsaut und trotzdem den Spaß nicht vergisst.

      [film]7[/film] Punkten
    • Nachdem ich den Film hier und woanders mal ordentlich verissen habe unc auch ordetnlic Diskussion lostrat, werd ich mir den jetzt mal wiedr zu Gesichte füren oder so ähnlich, was weiss ich man, leckt mich alle am Arsch Alter 2011 !
    • Der Film ist nicht mal übel ,kommt aber gegen seine Vorgänger nicht an.Netter Partysplatter für zwischendurch.
    • Werte ab auf [film]3[/film]

      Die Darsteller sind schlichtweg alle eine Fehlbesetzung, auch wenn sie sich Mühe geben die abgedrehte, bisweilen lächerlich auf lustig getrimmte Geschichte runterzuspielen. Für mich ist der Film ein reinstes Ärgernis. Unlustig, geschmacklos, miserable, schmierige Darsteller und krude Effekte, die das Gesamtpaket in ihrer Ideenlosigkeit, die stetig mit dem Vorschlaghammer präsentiert wird, auch nicht kaschieren kann.

      Aber für reine Splattersymphatisanten, die neben Effekten und krudem Humor nichts brauchen, sicherlich ein durchaus gelungener Film.
    • Original von funeralthirst
      Nachdem ich den Film hier und woanders mal ordentlich verissen habe unc auch ordetnlic Diskussion lostrat, werd ich mir den jetzt mal wiedr zu Gesichte füren oder so ähnlich, was weiss ich man, leckt mich alle am Arsch Alter 2011 !


      Warst du betrunken? :D
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.
    • Original von P!ng0
      Original von funeralthirst
      Nachdem ich den Film hier und woanders mal ordentlich verissen habe unc auch ordetnlic Diskussion lostrat, werd ich mir den jetzt mal wiedr zu Gesichte füren oder so ähnlich, was weiss ich man, leckt mich alle am Arsch Alter 2011 !


      Warst du betrunken? :D


      Weiss ich nicht mehr lolp lolp :0:
    • Original von funeralthirst
      Original von P!ng0
      Original von funeralthirst
      Nachdem ich den Film hier und woanders mal ordentlich verissen habe unc auch ordetnlic Diskussion lostrat, werd ich mir den jetzt mal wiedr zu Gesichte füren oder so ähnlich, was weiss ich man, leckt mich alle am Arsch Alter 2011 !


      Warst du betrunken? :D


      Weiss ich nicht mehr lolp lolp :0:
      ...die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr hoch! lolp
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ihr spinnt doch...
      welcher Unmensch ist denn in der Silversternacht um 6 Uhr morgens betrunken? Sowas diabolisch unmoralisches...Mensch. Ich jedenfalls nicht ! Ich bin immer bei Sinnen - genauso wie dieser Film.
    • Unterhaltsamer Fun-Splatter der aber mit dem grandiosen ersten und auch recht guten zweiten Teil was Spannung und Atmosphäre betrifft nicht mithalten kann.Die Effekte sind aber wie bei den beiden Vorgängern sehr gelungen und auch blutig.Trotz allem sticht er immer noch aus der Masse sonstiger Filme dieser Richtung positiv hervor und macht durchaus Spass.
    • Diesen Film hatte ich vor einiger Zeit schon einmal geschaut und hab ihn damals als deutlich besser empfunden. Nun denn mal zur Handlung:
      Der kleine Howard muss zusehen wie seine Schwester von einem Toten umgebracht wird und Herbert West, der den Toten wieder erweckt hat, dafür verhaftet wird. Den Wunsch nach Zusammenarbeit mit Herbert West folgend, studiert Howart Medizin und geht nach dem Studium in der Gefängnis, in dem West eingespeert ist und fängt an mit ihm zusammen an dem Serum der Wiederauferweckung zu arbeiten. Außerdem begegnet er der Journalistin Laura, die von dem notgeilen und sadistischen Direktor der Gefängnisses begehrt wird. Howard und Laura verlieben sich, aber durch das Serum gerät alles außer Kontrolle.
      Leider ist das der erste Teil, den ich von der Re-Animator Serie sehen konnt, weswegen ich ihn als eigenständigen Film ansehen werde.
      Die Story hat mir sehr gut gefallen, ich konnte nur den Grund nicht ganz nachvollziehen, warum er unbedingt mit dem Mann zusammen arbeiten will, der für den Tod der eigenen Schwester verantwortlich ist und warum Howard Laura alles über seine Forschungen erzählt, obwohl sie sich erst paar Tage kennen. Der erste Teil befasst sich umfassend mit Medizin und der Hypothese einen Menschen zurück ins Leben zu rufen. Da ich mich sehr für Medizin interessiere und es hoffentlich nach meinem Abitur studieren werde, hat mich das interessiert, aber für Menschen, die damit nichts anfangen können, werden sich trotzdem nicht langweilen, weil vieles leicht mit Humor angegangen wird.
      Humor sollte wahrscheinlich in diesem Film einen großen Punkt einnehmen, was aber meines Erachtens nach nicht wirklich gelungen ist. Am Anfang ist zwar die besserwisserische Art der Herbert West ziemlich erheiternd, wenn er andere einfach nur für dumm darstellen lässt, aber nach einer gewissen Zeit, habe ich das als übertrieben empfunden. Dann gabs noch eine Szene, die mir gut gefallen hat vom Humor, als Ratti im Mund war :1:. Sonst konnt ich wenig mit dem Humor anfangen können, besonders der Plastikpenis war eher peinlich und pupertär als lustig.
      Am Anfang des Filmes kann dank sehr guter und gruseliger Hintergrundgeräusche eine gute Atmosphäre aufgebaut werden, die aber mit dem Wechsel des Schauplatzes ins Gefängnis leider schlagartig verpufft, genauso die Spannung. Diese ist außer am Anfang eigentlich garnicht gelungen.
      Am Anfang wurde auch noch ein Satz gesagt, von dem ich erwartet hätte, das er eine große Bedeutung in dem Film spielen wird:"Wenn man stirbt, brennt sich das letzte, was man sieht, auf der Netzhaut ein". Leider wurde dies nur beim Tod der Schwester ansatzweise angedeutet, aber hätte schön im Film auftauchen können, aber Chance vertan...
      Nun komm ich mal zu den Schauspielern, die auch nicht so bombe sind.
      Herbert West ist am Anfang sehr sympatisch und stellt im gesamten Film gut die Rolle des gefühlslosen Forschers da, der nur seine Forschungen vorranbringen will – um jeden Preis.
      Dagegen ist Howard bei mir, bis aufs Ende, durchgefallen. Er wirkt zu nett und somit charakterlos. Nur am Ende, als er
      Spoiler anzeigen
      so verrückt mit dem Kopf von Laura auf dem Schoß sitzt
      gefällt er mir gut.
      Die Journalistin Laura ist in der ersten Hälfte des Filmes zu übertrieben und unglaubwürdig. In der zweiten Hälfte, als sie als wieder auftaucht, ändert sich dies. Sie wird wieder glaubwürdig und kann die gespaltenen Persönlichkeit gut darstellen.
      Jetzt komm ich zu den zwei Rollen, die mir am besten gefallen haben und das war zunächst der Bibelversessene Moses, der seine psychische Störung wunderbar und glaubwürdig darstellte, was auch durch sein Aussehen verdeutlicht wurde. Die zweite gute Rolle war der sadistische und perverse Direktor. Man hat ihm seine Einstellung sofort abgekauft und konnt eigentlich durchgehend ein hohes Schauspielerisches Niveau bieten.
      Eine Kameraszene hat mich sehr angesprochen und das war, als der Direktor bei West auf dem Tisch lag und man alles aus der Sicht von ihm sehen konnte, aber dies nicht normal, sondern alles in blau, was dem ganzen irgendwie einem besonderen Charakter verleihen konnte.
      Ein Punkt, der wahrscheinlich angesprochen werden sollte, war der Splatter. Dies wurd aber leider schlecht umgesetzt. Die Effekte waren teils schlechter als in vielen älteren Amateurfilmen. Die Wunden sahen trocken aus, obwohl fünf Sekunden vorher große Blutfontänen herausströmten. Die ganzen Nadeln, die injeziert wurden, wurden nicht in die Haut gerammt, sondern irgendwo neben dem Hals oder andere Stellen, was sehr offensichtlich war. Auch konnte man teilweise sehen, dass es sich in manchen Szenen um Plastikhände handelte...
      Obwohl sich das alles jetzt sehr negativ anhörte, komm ich trotzdem auf eine Punktzahl von [Film]6[/Film] Punkten, da der Film trotzdem einen gewissen Scharm versprüht, den ich nicht festmachen kann.
      Und abschließend sage ich noch: "Man das ist alles so dubios" :1::1: (So wer weiß noch, was damit gemeint ist?^^)
    • RE: Beyond Re-Animator

      Für mich der schwächste Teil der Triolgie.Brian Yuzna und Jeffrey Combs haben eine sehr gute Arbeit abgeliefert,ein würdiger Abschluß der Triologie obwohl ich mich über einen vierten Teil freuen würde.


      [film]8[/film]


    • 13 Jahre nach Bride of Re-Animator packt Brian Yuzna erneut Dr. West aus und lässt ihn wieder Experimente an Toten vornehmen.

      Zwar merkt man dem Streifen an das ihm nicht allzu viel Budget zur Verfügung stand --- nur eine Location (wenn man die Einleitung außer Acht lässt) neben Jeffrey Combs keine Namhaften Akteure. Trotzdem schafft es Yuzna eine lustige, schwarzhumorige und auch gorige Geschichte rund um Dr. West und das Serum zu kreieren. Einzig allein das Element mit dem Seele einfangen fand ich persönlich unpassend, aber das ist eben Ansichtssache.

      Das Ganze Szenario in ein Gefängnis zu verlegen war sicherlich nicht die schlechteste Lösung und dadurch kann auch eine gute, stimmige Atmo erzeugt werden.

      Denn Big Point landet der Regisseur ganz klar mit dem blutigen Finale, hier wird einmal mehr ordentlich gesplattert und man hat sich am Ende eine mögliche Fortsetzung (die es aber wohl nicht mehr geben wird, hoffen darf man natürlich immer) offen gelassen.

      Der Cast ist neben Combs eher schwach aber auch nicht sonderlich nervig.

      Zwar kann der dritte Streich nicht mit den beiden Vorgängern mithalten, aber sehenswert finde ich ihn allemal, würde ihn als gehobenes Mittelmaß bezeichnen.

      Von daher gute

      [film]6[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung
    • Ich mach es gleich mal ganz kurz,er kann zwar nicht ganz mit seinen beiden Vorgängern mithalten,aber ich finde trotzallem das dieser Teil doch noch die gesamte Trilogie zu einem würdigen Abschluß gebracht hat.

      [film]7[/film]
    • Warum vergibt Venom nur 4 Punkte? Das hat der Beyond Re-Animator aber nicht verdient. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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