Dawn of the Dead (Remake)

    • Dawn of the Dead (Remake)

      Produktionsland: USA
      Produktion: Armyan Bernstein, Thomas A. Bliss, Dennis E. Jones, Eric Newman, Richard P. Rubinstein
      Erscheinungsjahr: 2004
      Regie: Zack Snyder
      Drehbuch: George A. Romero ( 1978 ), James Gunn
      Kamera: Matthew F. Leonetti
      Schnitt: Niven Howie
      Spezialeffekte: Jason Board, Jim McGillivary, Lisa Pacitto
      Budget: ca. 45.000.000 $
      Musik: Tyler Bates
      Länge: ca. 101 Minute
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Sarah Polley, Ving Rhames, Jake Weber, Mekhi Phifer, Ty Burrell, Michael Kelly, Kevin Zegers, Michael Barry, Lindy Booth, Jayne Eastwood, Boyd Banks, Inna Korobkina, R.D. Reid, Kim Poirier, Matt Frewer, Tom Savini, Ken Foree



      Inhalt:

      Eine unerklärte Seuche hat die Weltbevölkerung dahingerafft, aber die Toten sind nicht wirklich tot - sondern Zombies, die auf der Suche nach noch lebendem Menschenfleisch die letzten bewohnten Gegenden bedrohen. Eine Gruppe verzweifelter Überlebender in einer Stadt in Wisconsin sucht in einem großen Einkaufszentrum Zuflucht, wo sie die letzte Bastion der Menschheit verteidigen müssen.


      Trailer:



      Kritik:

      Regiedebütant Zack Snyder wird die Aufgabe erteilt, sich dem Remake von George A. Romeros Klassiker zu widmen, zugestanden wird ihm ein angemessen dickes Budget.
      Die Krankenschwester Ana (Sarah Polley) und ihr Mann werden eines Morgens von einem Kind, welches schon ein Zombie ist angegriffen. Der Mann wird infiziert, Ana gelingt allerdings die Flucht.
      Zusammen mit Kenneth verschanzt sie sich in einem Supermarkt, in dem auch schon andere Überlebende Schutz vor den Zombies suchen.

      Eine Vorgeschichte warum es diese Zombies gibt fehlt alllerdings. Apokalyptische Stimmung kommt auf, die Fernsehberichte tragen gut mit dazu bei. Der Härtegrad kann sich sehen lassen, mit gelungenen Bissszenen der Zombies und Kopfschüsse, auch eine Kettensäge kommt zum Einsatz. Für einen Film aus dem Mainstreambereich wird erstaunlich viel geboten.. Die Darsteller sind sympathisch und geben ein gutes Bild ab, Tom Savini (Sherrif) und Ken Foree (Pastor), die man vom Original her kennt haben zudem einen kurzen Auftritt. Ken Foree gibt zudem den Kultverdächtigen Kommentar "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück" von sich.
      Ving Rhames (Pulp Fiction, Mission: Impossible) kann besonders überzeugen.
      Der Humor ist stark ausgeprägt und die Atmosphäre ist auch ordentlich vorhanden, wenn gleich sie nicht an das Original heranreicht. Das Tempo ist hoch und der Spannungsbogen wird schnell aufgebaut.
      Die Zombies sind schnell, sehen gut aus und werden aggressiv in Szenen gesetzt.
      Die Musikuntermalung passt (u.a.. mit Disturbed - down with the sickness, Johnny Cash - when a man comes around).

      Nach 28 Days Later wird mit diesem Werk noch eins draufgesetzt und die neue Generation der Action-Zombiefilme ist endgültig geboren. Die langsamen, bedrohlichen, alten Zombies haben erst einmal ausgedient, was bei diesem gelungenen Remake nicht stört.

      [film]10[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

      Death can Dance - weekly topically (Spotify)
    • Mir gefällt das Remake sehr gut auch wenn es niemals an das Original rankommen wird das steht fest ! . Storymäßig wird nichts neues geboten und wird vom Original kopiert. Was die Atmosphäre und Stimmung angeht dreht sie sich hier im Mittelfeld meistens. Actionmäßig sowie Effektmäßig kann man hier einiges erwarten was gut in Szene gesetzt worden ist. Das Original punktet durch seinen alten Flair und macht einfach Spaß anzuschauen hier stimmt einfach alles. Wobei die Schauspieler im Remake ihre Sache ganz ordentlich machen. Alles in allem ein gutes Remake der besseren Klasse.

      [film]8[/film]
    • :46:

      Finde dieses Remake absolut gelungen, es kommt kaum Langeweile auf.
      Auch wenn sich dieser Film nicht immer an den Vorgänger hält.
      Der Vorgänger ist eh nicht zu erreichen.
    • Echt ein wirklich gelungender Zombiefilm . Das liegt warscheinlich daran das es mal "neue" Zombies gibt, die sogar rennen können :prop: :6: :5: ...
      ansonsten gibt es gute Action und eine Prise Humor...
      Kann man jedem Zombiefilmliebhaber sowieso empfehlen, obwohl ich kaum glaube das einer den nicht kennt.
      Für alle anderen einfach mal reinschauen und sich vom Zombie"fieber" mitreißen lassen :5:

      [film]8[/film]
      Vorsicht vor dem zurückgekehrten Wahnsinnigen!!! :00008040: :00008040: :17: rofl


      Indigestion
      Für Menschen mit "gepflegtem" Musikgeschmack! :221:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DerWahnsinn ()

    • nur gelungen! genial einfach, aber einfach genial! [film]9[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ich liebe meinen Exklusiven Director's Cut!!!
      3 Küsschen aufs Cover, Äääh, ich meine 10/10.
      Alterius non sit, qui suus esse potest.

      [/img]">
    • Rennende Zombie konnte ich noch nie leiden. Ausnahme:
      Großangriff der Zombies-.

      Dieses Remake gefällt mir überhaupt nicht. Liegt auch daran, da das Original
      für mich ein Meisterwerk ist.

      [film]2[/film]
    • Für mich stehen Original und Remake auf einer Stufe, während Romero´s "Dawn of the Dead" der dreckigere, originellere Film ist, hat Zack Snyder´s Interpretation doch einige Qualitäten, die der Originalfilm so nicht hat.

      Romero´s Film verkörpert eher die Vorstellung einer Apokalypse in den ausklingenden 70er Jahren, in der die US-Gesellschaft stark verunsichert war (Watergate, Vietnam-Krieg) und ihre Besitzstände und Werte in Gefahr sah. Die filmwissenschaftliche Encodierung von "Dawn of the Dead" als Allegorie auf den Kapitalismus (es ist kein Zufall, dass die Protagonisten des Films in ein Einkaufszentrum flüchten und dort mit allen Mitteln ihre materiellen Errungenschaften verteidigen; die Zombies scheinen von der Mall ebenso stark angezogen zu sein - die Zombies als Metapher für Unterprivilegierte, die sich mit Gewalt das holen wollen, was die Wohlhabenderen schon immer für sich allein beansprucht haben) geht hier einher mit einer postapokalyptischen Zerstörung der öffentlichen Ordnung, in welcher Anarchie und religiöser (irr-)Glaube das bislang bestehende System zu ersetzen drohen. Der Zombie ist folglich der nächste Schritt der Evolution, nach dem Zerfall wird er als dominante Spezies die Erde beherrschen (vgl. dazu Richard Matheson´s "I am Legend", der eine sehr ähnliche Prämisse verfolgt).

      Während Romero´s Film (insbesondere in seiner US-Fassung) damit ein Vertreter des Endzeitfilms ist, dessen düstere Wirkung durch eine satirische, manchmal seltsam infantile, Inszenierungsweise nicht wirklich abgeschwächt wird, geht es bei Snyder mehr um den Verlust von Menschlichkeit inmitten des Chaos. Seine Protagonisten versuchen inmitten einer utilitaristischen Notwendigkeit (Infizierte müssen getötet werden, um noch mehr Tod und Leid unter den Überlebenden zu verhindern) humanistische Werte und Normen zu behalten, die im Widerspruch zur notwendigen Ratio stehen (nämlich der, dass der Infizierte, obwohl noch kein Untoter, kein Mensch mehr ist). Snyder lässt seine Protagonisten scheitern, spätestens in dem Moment, als das infizierte Baby getötet werden muss haben seine Figuren jede Menschlichkeit verloren.

      Noch dazu ist Zack Snyder ein sehr visueller Filmemacher, der wuchtige Bilder auf die Leinwand bringt. Die pure kinetische Kraft dieser Szenen (schon die Montage im Vorspann, in der zu Johnny Cash´s "The man comes around" quasi im Schnelldurchlauf die Zombie-Pandemie zusammengefasst wird ist an Brillanz kaum zu überbieten) lässt manche ungelenke Figurenentwicklung oder allzu klischeehafte Charakterdarstellung schnell vergessen. Schlurfende Zombies a´la Romero hätten imho nicht zu Snyder´s Inszenierung gepasst, die v.a. von der ständigen Bewegung lebt. Sein "Dawn of the Dead" ist ein Film der Texturen, der brillant gefilmten Oberflächen, ein im positiven Sinne offensichtlicher Actionfilm, der trotzdem nicht ohne Anspruch ist. Romero´s "Dawn of the Dead" ist, aller derber Splatterexzesse zum Trotze, ein sehr subversiver Zombiefilm , sicherlich der "bedeutendere, wichtigere" Film, dafür aber auch manchmal langatmig.
      Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rorschach ()

    • Ich finde den Film echt Super, und um einiges besser als das Original (welcher eh nicht wirklich mein Fall ist) [film]8[/film]
    • hallo,

      bin neu hier und ich fand den film auch hammer.mal ein gutes remake [film]9[/film] :6:
      "I won't be a Rockstar. I will be a Legend." F. Mercury 1946-1991
    • Nachdem ich mir das Remake angeguckt habe musste ich erstmal Gift und Galle kotzen.
      Nach einer wirklich gelungenen ersten halben Stunde flachte "Dawn of the Dead" extrem ab. Zombies sieht man hauptsächlich zu Beginn und am Ende des Films dazwischen regiert der absolute Schwachsinn. "Zack Snyder" ist einfach ein total überbewerteter Regisseur der so ziemlich jeden Film in den Sand setzt. Gegen Ende dieses Machwerks konnte ich mir ein herzhaftes Gähnen nicht verkneifen und habe total enttäuscht den Kinosaal verlassen.

      PS: Bin ich der einzige der die Feuereffekte in der Tiefgarage extremst billig gefunden hat?

      Von mir gibts schlappe 4 von 10 Points

      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frost ()

    • Das kann ich ja mal gar nicht verstehen, aber so sind halt die Geschmäcker... zum Vergleich nenn doch mal eine Granate für dich.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Richtig gute Zombiefilme sind für mich "Fulcis" "Woodoo", "Dan O Bannons" Meisterwerk "Return of the Living Dead" und das "Savini" Remake von "Night of the Living Dead".
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • Na die sind ja nun auch gut, aber Snyders Zombies Version ist für mich ne Bombe!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • "Snyders Version" punktet in der der ersten halben Stunde mit einer Hammerspannung wie man es in solchen Filmen selten findet aber kaum ist die Bagage im Kaufhaus angelangt wirds nur noch dämlich und langweilig. Die Idee mit dem Zombiebaby war zudem auch noch verdammt schlecht in Szene gesetzt. Richtig nice ist es erst wieder gegen Ende des Films geworden aber da war meine Stimmung schon total im Sand.
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • Weiss nu nicht was nach 30min so schlecht sein soll, wie du schon schriebst rennt der am Anfang wie Bolle, Schnell, Hart, Brutal. Irgendwann ist es nicht schlecht wenn es ruhiger wird, sonst kommt irgendwann ein Overkill. Ich finde es übrigens Gut wie ein wenig die Situation beschrieben wird. Das mit dem Baby find ich auch nicht sonderlich gelungen. Während der Soundtrack röhrt, grade Johnny Cash´s geniales Song "When a man comes arround"!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Hmmmmm....es war einfach wie in den meisten schlechten Zombiefilmen. Ein toller Beginn und dann kam gähnende Leere und Langeweile. Wenn der Typ den Anfang des Films mit so einem Drive beginnen lässt dann sollte er die Spannung auch bis zum Ende aufrecht erhalten...aber so war das leider nix....(in meinen Augen)
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • Original von Frost
      Richtig gute Zombiefilme sind für mich "Fulcis" "Woodoo", "Dan O Bannons" Meisterwerk "Return of the Living Dead" und das "Savini" Remake von "Night of the Living Dead".


      Ich mochte das Remake auch nie, und obwohl ROTLD ganz gut ist, würd ich ihn hier nicht nennen, da es eine Parodie ist.
    • Ich würde den ersten ROTLD nicht als astreine Parodie ansehen sondern als augenzwinkernde Hommage an das Zombifilmgenre. Teil 2 hingegen war wirklich eine astreine Parodie.
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • Okay, da magst du eigentlich Recht haben...Teil 1 dann aber jedenfalls eine stark augenzwinkernde Hommage an den Zombiefilm .
      Teil 2 war mir immer zu viel Klamauk und ich HASSE Kinderdarsteller in Zombiefilmen. Der Zombiejunge war so peinlich....!
    • Der Zombiejunge? Der welcher seiner Mutter in den Kopf gebissen hat?
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • So genau weiss ich das nicht mehr, aber da war eben der kleine Junge, der sich sozusagen als Protagonist emporragte, und der kleine Rotzlöffel, der im Laufe des Filmes selbst zum Zombie wurde, nachdem er den anderen immer neckte...Muss ich mir mal anschauen, aber allzu toll fand ich den 2er nicht, weil er auch fast ne Kopie vom Einser war....
    • In der Tat. Teil 2 war eine astreine (wenn auch gelungene) Kopie des ersten Teils. Ich persönlich mag es auch nicht wenn Kinder in solchen Filmen den Hauptpart belegen. Deswegen ziehe ich den genialen ersten Teil vor. Teil 3 von Yuzna war gänzlich was anderes aber auch verdammt gelungen.
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • Teil 3 ist eigentlich mein Liebling der Reihe, auch wenn er fast gar nichts mehr mit den ersten Teilen zu tun hat. Aber die Liebesgeschichte fand ich recht originell. Teil 4+5 waren eine Frechheit.
    • "Necropolis" und "Rave to the Grave" waren so ziemlich der allerletzte Bockmist.
      Ich musste mir danach erstmal stundenlang die Augen auswaschen.
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • Necropolis war ja noch ertäglich, wenn man im Hinterstübchen die Erkenntnis wegliess, dass es sich dabei um nen ROTLD handeln soll, aber Rave waaaaar baaaah, argh, ätzend, und nicht nur weil ich so Technomucke hasse... lol
    • Bei beiden Teilen war auch zum groben Teil die unerträglich schlechte Synchronisation schuld. "Necropolis" hatte durchaus gute Ansätze aber das ist trotzdem zu wenig für einen Film aus der RTLD Reihe. Über "Rave tot the Grave" breiten wir mal den Mantel des Schweigens denn dieser war einfach nur unfassbar schlecht.
      Gott weiß bis heute noch nicht das ich ihn erschaffen habe.
    • In der ganzen USA verbreitet sich in Sekundenschnelle ein mysteriöser Virus, der Tote wiederauferstehen lässt. Binnen Tage scheint die ganze Welt vom Virus überrollt und ein paar wenige Überlebende, darunter die Krankenschwester Ann und der Polizist Kenneth verbarrikadieren sich mit anderen Überlebenden in einem Einkaufscenter. Doch selbst dort sind sie vor den Infizierten nicht sicher und planen eine Flucht. Doch selbst sie wissen, dass dieses Unterfangen Leben kosten wird.

      Das ist und war er also, das Remake des Meilensteins Zombie 1 / Zombies im Kaufhaus / Dawn of the dead. Und dabei wären wir mit Sicherheit schon bei dem grössten Problem, was einem solchen Film anhaftet. Es muss sich gnadenlos mit dem Original messen. Und dabei fällt das Endergebnis mehr als ernüchternd aus. 26 Jahre danach, so erschien dieses Remake, änderten sich nicht nur jene Stilmittel, sondern auch jene Inszenierung. Das mag auf der einen Seite lobenswert sein, dass man nicht Szene für Szene haargenau übernommen hat, doch wiederrum scheint es, oder nein, ist es so, dass das dem Film mehr schadet. War das Original in all seiner Entwicklung der Charaktere, der Story und um jene Hintergründe vollkommen intensiv und dramatisch so erleben wir bloss heisse Luft, die von Anfang an mehr als aufgesetzt wirkt. Vorallem merkt man dass wenn vollkommen miserabel die Apokalypse über das Fernsehen eingeläutet wird und sich Wissenschaftler und Kirchenmitglieder über eine weltweite Epidemie von unheiligen streiten, die von Satan geschickt wurden. Das wirkt dann ohne weiteres recht banal, aber schön, dass man dadurch den Werbeslogan "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück" des Originals, in den Film einbauen konnte. Versteht mich nicht falsch, der Film versprüht schon so seine Faszination, hat auch stellenweise ordentliche Atmosphäre und kann auch dann und wann mit stimmigen Bildern aufwarten, aber dennoch ist das nicht wirklich so intensiv wie in seinem Vorbild. All jene Faktoren, die dies wohl ausmachen, versagen hier komplett. Zwar erleben wir den typischen Konflikt unter den Menschen, doch aufgrund wirklich dramatischer Charakterzeichnung, ist das nur halb so interessant, vorallem wenn man keineswegs oder nur halb mit den Protagonisten mitfiebern kann. Und dabei ist es auch noch überaus vorhersehbar, wer hier heil aus der Sache rauskommen wird, wer als vermeintliches Arschloch krepiert, oder als unwichtiger Charakter bloss als Fressalie dient. Und trotzdem weisst der Film so seine Szenen auf, die jetzt schon legendär sind. Dabei sind wohl jene Szenen gemeint, in denen sich Andy, der Scharfschütze von gegenüber, mit dem Polizisten austauscht und Schach spielt. Das hat dann doch irgendwo Charakter und deutet zumindest darauf hin, das man mit Herzblut daran gearbeitet hat, ein Remake zu machen, dass neue innovative einbaut. Wirklich schockierend ist er aber leider nicht, dieses Remake, selbst wenn auch mal ein untotes Baby geboren wird, um daraufhin das Zeitliche zu segnen. Und da wären wir auch leider schon beim Thema Untot. Zwar mögen die Zombies (Infizierte) durch ihr schnelles Laufen gefährlicher wirken, doch in meinen Augen sollte man Tote so nicht darstellen. Der Tot ist träge, und dabei stören, solche Sprinterzombies, wie man sie so schön nennt, erheblich die Atmosphäre. Stellenweise wirkt das alles so, als würde man das Ganze lächerlich machen wollen, anstatt sich vor dem Original zu verbeugen. Genauer gesagt: ich kann mich mit solchen athelischen Zombies nicht anfreunden. Und selbst bei diesem Thema stört das vorallem eins. Horror ist hier wenig zu spüren, weil sich der Film eben eher als Actionstreifen auftut, der mal von trägen Szenen in wilde Schnittsequenzen wechselt. Das mag ja jedermanns eigner Geschmack sein, aber mich stört sowas vehement. Genauso wie die dürftigen Goreeffekte, die zwar zahlreich sind, aber eben im Vergleich zum Original wenig schockieren. Ein paar Kopfschüsse da, ein paar Zombiebeine durchtrennt und fertig wars.

      Fazit:
      Das Remake Dawn of the dead ist beileibe kein schlechter Film. Aber wenn man das Original im Hinterkopf behält, dann ist Dawn of the dead bloss ein Zombiefilm der neuen Sorte unter vielen, der mit der neuen Charakterisierung der Zombies auf einem Hype mitschwimmt, der wiedermals ausgeschlachtet wird. Sicherlich, er ist einer der besseren Sorte, aber als eigenständiger Film betrachtet, ist das einfach bloss solide, auch wenn einige Kamerafahrten und Szenen so ihren pessimistischen Charakter hatten.

      62%

    • Die schlimmsten Befürchtungen wurden hochgerufen, als damals bekannt wurde, das Regisseur Zack Snyder sich mit einer Neuinterpretation des Romero-Klassikers "Zombie - Dawn of the Dead" befassen würde. Vor allem die Tatsache, das es sich in seiner Version um schnelle Zombies handeln würde, erschütterte die fans des Originals bis ins Mark. Doch nach Sichtung dieser neuen Version muss man ganz ehrlich sagen, das es sich um einen wirklich tollen und sehr gelungenen Film handelt.

      Begründet liegt das ganz sicherlich in der Tatsache, das es sich nicht um eine 1:1 Kopie handelt, die schon mancher Neuauflage eines Klassikers das Genick gebrochen hat ( Das Omen), sondern um eine echte Neuinterpretation, in die Snyder viele eigene und neue Ideen miteingebracht hat. Ich glaube, das eine Kopie des Originals den Vergleich bei den Fans nicht schadlos überstanden hätte, höchstwahrscheinlich wäre dieser Film gnadenlos zerrissen worden. So aber wurde hier eigentlich nur die Grundidee von Romeros Werk und die Location des Einkaufszentrums übernommen, denn der Rest wurde durch neue Ideen ersetzt und etwas zeitgemäß aufgepeppt.

      Allerdings kommt in dieser neuen variante des 1978er Werkes die sozialkritische Note in meinen Augen nicht so zum tragen, wie es noch im Original der Fall war. Hier hat man dann doch etwas mehr auf Action und sehr gut gemachte SFX gesetzt, was jetzt aber nicht nagativ zu sehen ist. Vor allem die vorhandenen Effekte kann man als sehr gelungen bezeichnen und es geht auch ziemlich hart und teilweise sehr blutig zur Sache, so das hier auch die Gorehounds voll auf ihre Kosten kommen werden.

      Als großer Fan des Originals war ich wirklich angenehm und sehr positiv überrascht, das hier eine so gute Neuverfilmung gelungen ist. Zack Snyder hat es genau richtig gemacht und hat hier einen der besten Zombiefilme der letzten Jahre geschaffen, der ganzzeitig sehr spannende und knallharte Zombiekost bietet, ich persönlich hätte nur gern etwas mehr von der sozialkritischen Note gespürt, die in den Romero-Werken immer so herrlich und intensiv herausgekehrt wird, aber ansonsten gibt es an diesem Film nichts zu bemängeln.


      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you
    • Der ist so schön schnell, der Anfang mit J.Cash Song ist genial, ganz klar aus meiner Sicht! Ich bin ein Fan des Regisseurs Snyder, er versucht gar nicht Romero zu toppen, sondern geht nah am Original seinen eigenen Weg. Top!
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Viiiiiel besser als das lahme Original!!!
    • Original von Silentium
      Viiiiiel besser als das lahme Original!!!


      shack
    • Original von Silentium
      Viiiiiel besser als das lahme Original!!!



      Das kann auch nur ein Jungspund behaupten. lolp
      Big Brother is watching you
    • geil!

      rasant, blutig ( wasn witz das der mit 18 uncut frei erhältlich is lolp )
      top schauspieler, geniale zombie effekte ......... grandios!!!!

      n geiler zombie actioner :6:

      [film]9[/film]


      genauso genial wie's original! - nur halt iner anderen zeit...
      Big Brother is watching you

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von User ()

    • Original von Master of Horror
      Original von Silentium
      Viiiiiel besser als das lahme Original!!!



      Das kann auch nur ein Jungspund behaupten. lolp


      Verallgemeiner das mal nicht so...Als wären alle Jungspunde so abgestumpft lol
    • Original von funeralthirst
      Original von Master of Horror
      Original von Silentium
      Viiiiiel besser als das lahme Original!!!



      Das kann auch nur ein Jungspund behaupten. lolp


      Verallgemeiner das mal nicht so...Als wären alle Jungspunde so abgestumpft lol



      Du weisst doch, das ich Dich nicht meine. :0:
      Big Brother is watching you
    • Ich bin nicht abgestumpft, aber ich find ihn halt einfach langweilig, tut mir leid. Ich liebe alte Filme (Hellraiser, Über dem Jenseits, Blutgericht in Texas) aber eben diesen nicht!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silentium ()

    • Original von Silentium
      Ich bin nicht abgestumpft, aber ich find ihn halt einfach langweilig, tut mir leid. Ich liebe alte Filme (Hellraiser, Über dem Jenseits, Blutgericht in Texas) aber eben diesen nicht!


      Werte Aussagen, die mit einem derartigen Smiley versehen sind, nicht direkt als Ernst auf. :6: