Halloween (Remake)

    • Halloween (Remake)



      Produktionsland: USA
      Produktion: Matthew Stein, Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Malek Akkad, Andy Gould, Rob Zombie
      Filmverleih: Dimension Films
      Kinostart USA: 31.August 2007
      Regie: Rob Zombie
      Drehbuch: Rob Zombie
      Kamera: Phil Parmet
      Schnitt: Glenn Garland
      Spezialeffekte: Mark Byers, Wayne Toth
      Budget: ca. 20.000.000$
      Musik: Tyler Bates
      Länge: ca. 116 Minuten
      Freigabe: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
      Darsteller: Scout Taylor-Compton, Malcolm McDowell, Tyler Mane, Brad Dourif, Sheri Moon, William Forsythe, Danny Trejo, Danielle Harris

      Inhalt:

      Als der zehnjährige Michael Myers (Daeg Faerch) in der Nacht von Halloween zum ersten Mal mordet, sind die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois fassungslos. Nur zu gern möchte man diesen schrecklichen Vorfall schnell vergessen. Michael wird in eine geschlossene Anstalt gesteckt, wo Dr. Loomis (Malcolm McDowell) jahrelang versucht, mit dem Jungen zu kommunizieren. Während sich Haddonfields Teenager Jahre später auf ein neues Halloween vorbereiten, flieht der inzwischen 25-jährige Michael (Tyler Mane) aus der Anstalt. Und nun ist niemand mehr vor dem eiskalten Maskenmörder sicher.


      Trailer:





      Kritik:

      Zu erwähnen gibt es erst mal, dass Rob Zombie viel Mut bewiesen hat, sich an John Carpenters Halloween heranzuwagen, zumindest hat er den Film ganz ordentlich hinbekommen und er spricht den Slasherfan doch auch an, wenn gleich das Werk zurecht ordentlich Kritik wegstecken durfte. In den Grundzügen der damaligen Geschichte ist Rob Zombie am Anfang nicht gescheitert, er hat sich gut mit dem Original befasst und setzt die Story zwar nicht 1:1 um, in den Grundzügen ist er, so wie man es aus einer Inhaltsangabe herauslesen kann, zumindest recht ähnlich geworden. Trotzdem ist die 2. Hälfte etwas Spannungsarm und enttäuschend abgelaufen. Die alt bekannte Halloween Musik wurde zu oft und unpassend eingesetz. An Atmosphäre bekommt man erstaunlich wenig präsentiert, ja weniger sogar als bei Rob Zombies Vorgängern und das bei "Halloween", wo das Original massig viel Atmosphäre zu bieten hat. Die Dialoge sind so brachial wie man es bei Rob Zombie gewöhnt ist, man muss es nicht mögen, aber recht lustig ist es trotzdem. Die Splatterszenen können aber überzeugen, ohne in ein Blutbad zu münden, was wohl auch unangebraucht wäre, aber unser neu gestylter und nun stärker wirkender, erwachsener Michael Myers darf trotzdem ganz schön schlitzen. Richtig witzig ist der Film nur im ersten Drittel, wenn klein Michael aufräumt (den jungen Darsteller würde ich gerne noch mal in einem anderen Slasherfilm sehen) und als er dann in der Schule so richtig durchdreht, somit seine erste Metzeltat nachgehen darf. Es kommt zu diesem Zeitpunkt sogar Gänsehautstimmung auf.

      Insgesamt kann man Rob Zombie anhand seiner ersten 3 Filme (inkl. Haus der 1000 Leichen, The Devils Rejects) eine solide Arbeit bescheinigen, somit darf man sich auf das nächste filmische Werk freuen, welches hoffentlich kein 2. Teil des Halloween Remakes wird, eines reicht vollkommen aus.

      [film]7[/film]
    • Nun ist es endlich wieder soweit. Der nächste Horrorfilm bekommt ein Remake und es ist kein geringerer als Halloween. Da Rob Zombie die Regie übernommen hat, war mir schon klar, dass der Film auf jeden Fall blutiger als sein Original wird, aber das ist ja auch nicht schwer, da dort überhaupt kein Blut zu sehen war. Was bei dem Remake schön ist, dass man sich mehr mit den Charakteren beschäftigt hat. Wie Michael aufgewachsen ist und welch Verhältnis er mit seiner Familie hatte. Dies ist richtig gut rübergebracht worden, vor allem dieser fiese Blick des kleinen Michael ist hervorragend in Szene gesetzt worden und vor allem wie gnadenlos er seine ersten Opfer killt. Dann kommt er ja für Jahre in die Klink, wo er bekannterweise einmal ausbrechen kann und dann in seiner alten Heimat (und Haus) wieder sein Unwesen treibt. Durch Rob Zombie hat der Film einen gewissen touch bekommen, da er den Film fies gehalten hat und die Darsteller ihre Sache (fast immer) gut gemacht haben. Es gibt natürlich ein paar bekannte Namen, wie z.B. Danny Trejo, Udo Kier, Sheri Moon Zombie etc. und die tatsache dass die Rolle der Laurie Strode durch Danielle Harris eingenommen wurde klasse ist - diese aber im Film eigentlich eher am nerven ist. Jedenfalls ist Danielle Harris die kleine aus Teil 4 + 5 (Michael´s Nichte). Im großen und ganzen schon ein würdiges Remake. Man muss halt mit der Sprachweise leben können, da diese ein wenig abgefuckt und vulgär ist, aber ich finde ihn ein ticken besser wie das Original, mit dem ich nicht ganz so viel anfangen kann. Ist halt ein Kultfilm! Aber das Remake hat leider auch wieder ein paar langweilige Passagen, aber diese fallen nicht soo schwer ins Gewicht. Was ich noch erwähnen will ist, dass die Rolle des Dr. Loomis super besetzt worden ist. Ich hatte am Anfang schon ein wenig meine Zweifel gehabt, da Donald Pleasance seine Rolle immer sehr gut gemacht hat und er aus den Filmen gar nicht mehr wegzudenken ist, aber er ist ja leider vor ein paar Jahren verstorben.



      7,5 / 10
    • Also wie es aussieht ist ein "2. Remake" geplant, den ich mir allerdings nicht angucken werde.
      War von diesem Remake mehr als enttäuscht. Die ganze Atmosphäre die die Halloweenstreifen immer hatten ist nun komplett raus. Als eigenständiger Film ist er bestimmt ganz ok, aber wenn man Halloween hört erwartet man etwas anderes als das gezeigte. Deshalb [film]5[/film] punkten
    • Muss sagen viel mit dem Original hat er gemeinsam doch wurde das auch gut umgesetzt ? zum Teil !. In diesem Remake wirkt alles viel "moderner" und "neuer" was sich echt gut auf den Film ausübt. Schauspieler spielen ihre Rollen gut und wirken nicht fehl am Platz. Tempo Spannung gibts von Anfang bis Ende durchgehend in meinen Augen ohne langweilig zu werden. Man sieht wie sich Michael sichtlich verändert und dass er spricht ist auch eine neue Erfahrung wert. Effektemäßig wird hier einiges geboten was für diesen Film angemessen erscheint.

      [film]8[/film]
    • Wohl kaum ein anderer Film des Genres wurde in den letzten Jahren so sehnsüchtig erwartet, wie das Remake zum Klassiker von John Carpenter . 2007 war es dann endlich soweit und die Fans konnten das Ergebnis von Rob Zombie begutachten. Schon im Vorfeld war klar, das dieses Remake keine 1 : 1 Kopie sein würde, sondern Zombie eigene Ideen mit einfließen lassen würde. Das dies auch ein gewisser Drahtseilakt werden würde, war von vornherein klar und nach Sichtung des Films muß man auch sagen, das der geneigte Fan mit durchaus zwiegespaltenen Gefühlen zurückgelassen wurde.

      Durch die vollkommen neu eingebaute Vorgeschichte des Michael Myers hat Rob Zombie dem Film ein vollkommen neues Gesicht gegeben, was auf der einen Seite sehr interessant ist, auf der anderen Seite aber auch gleichzeitig das eigentliche Grundproblem dieses Films ist. Denn dadurch, das hier ganz ausführlich auf den Charakter von Michael eingegangen ist, verliert er seinen Nymbus des personifizierten Bösen und wirkt auf einmal menschlich und sogar verletzlich, was für Fans des genialen Originals durchaus gewöhnungsbedürftig ist.

      Das andere große Problem des Film ist, das hier zu keiner Zeit die brillante Atmosphäre des Originals erreicht wird, da hilft es auch nicht, das hier Teile der Original - Filmmusik übernommen wurde. Gab die Musik dem 1978 er Werk noch zusätzlich bedrohliche und unheimliche Züge, so wirkt sie hier teilweise sogar etwas deplaciert. So kommt es, das Halloween 2007 doch an manchen Stellen eher wie ein seelenloser Film wirkt, der die hohen Erwartungen der Fans nicht erfüllen konnte.

      Das zeigt sich auch an der Tatsache, das die meisten Charaktäre, die in der alten Version tragende Rollen waren, hier eher zu einem kümmerlichen Überbleibsel mutieren, wie zum Beispiel Laurie Strode, dessen Charakter hier nicht annäherd so zum Tragen kommt, sondern eher nebensächlich behandelt wird. Auch Malcolm McDowell als Dr. Loomis hat nicht annähernd die Ausstrahlung und Präsenz eines Donald Pleasence, der einfach über viel mehr Ausdruckskraft und Überzeugung verfügte.

      Nun muß man aber auch fairerweise anmerken, das man diesen Film aus 2 Sichtweisen betrachten sollte, nämlich als eigenständiges Werk, das lediglich in der zweiten Filmhälfte ein zeitmäßig geschrumpftes Remake ist, da die erste Hälfte ja vollkommen neu ist, oder als richtiges Remake, als das der Film aber fast gänzlich versagt. Als eigenständiger Film ist das Werk von Rob Zombie absolut stark und richtig gut, das kann man nicht anders sagen, aber wenn man so wie ich das Original kennt und verehrt, dann ist es ein eher schwacher Film, der in keiner Weise an die Klasse des Carpenter - Werkes heranreichen kann, auch wenn hier mehr Härte geboten wird.






      Als eigenständiger Film : [film]8[/film]

      Als Remake : [film]5[/film]
      Big Brother is watching you
    • Mir hat der Film sehr gut gefallen bestimmt auch weil ich die alten halloween teile langweilig fand und das remake mehr spannung und ein bisschen splatter hatte [film]8[/film]
    • ich fand den film klasse und freue mich auch auf den 2 teil von Rob Zombie .jedoch muss man punkte abziehen,weil dieser film bei weitem nicht an das original ran kommt.kaufen muss man ihn vielleicht nicht unbedingt (ich habe es getan) aber sehen sollte man ihn schon einmal.

      meine wertung

      [film]8[/film]
      30% aller Amokläufer spielen Killerspiele!
      100% aller Amokläufer essen Brot!
      Verbietet Brot!!! :28:
    • Das Problem ist, wer sich an einen solchen Milestone wie Carpenters Halloween herantraut, hat eigentlich schon verloren. Dafür ist die filmische Umsetzung von Zombie noch ganz ok. Aber ehrlich, J.K:'s Story kann man wohl nicht mehr toppen. Deswegen sind mehr als 6 von 10 nicht drin. Sorry Rob! lolp
      Wie wärs den mal mit was Neuem? :29:
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    • Rob Zombie hat einiges aus der Vorlage herausgeholt. Ich finde es klasse das Michaels Kindheit und Jugend genauer beleuchtet wird und er nicht einfach als psychopathischer Killer abgestempelt wird.

      [film]7[/film]
      Kalt im Nachtwind schwingt er hin und her,
      Sein Genick brach am Glockenseil.
      Regen tropft auf totes Fleisch,
      Rinnt herab am Glockenseil.

      (Eisregen)
    • Ich finde die Idee der bewertung vom Master gelungen! Denn an das original kommt der niemals im leben heran, wenn man aber neutral den film sieht ist der nicht schlecht. Nur eigenständig betrachtet kann der mir gefallen, wobei ich dann auch weitaus bessere Filme gesehen habe. So gebe ich mal ne mixnote von [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...