Halloween (Remake)

    • Halloween (Remake)



      Produktionsland: USA
      Produktion: Matthew Stein, Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Malek Akkad, Andy Gould, Rob Zombie
      Filmverleih: Dimension Films
      Kinostart USA: 31.August 2007
      Regie: Rob Zombie
      Drehbuch: Rob Zombie
      Kamera: Phil Parmet
      Schnitt: Glenn Garland
      Spezialeffekte: Mark Byers, Wayne Toth
      Budget: ca. 20.000.000$
      Musik: Tyler Bates
      Länge: ca. 116 Minuten
      Freigabe: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
      Darsteller: Scout Taylor-Compton, Malcolm McDowell, Tyler Mane, Brad Dourif, Sheri Moon, William Forsythe, Danny Trejo, Danielle Harris, Dee Wallace, Ken Foree

      Inhalt:

      Als der zehnjährige Michael Myers (Daeg Faerch) in der Nacht von Halloween zum ersten Mal mordet, sind die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois fassungslos. Nur zu gern möchte man diesen schrecklichen Vorfall schnell vergessen. Michael wird in eine geschlossene Anstalt gesteckt, wo Dr. Loomis (Malcolm McDowell) jahrelang versucht, mit dem Jungen zu kommunizieren. Während sich Haddonfields Teenager Jahre später auf ein neues Halloween vorbereiten, flieht der inzwischen 25-jährige Michael (Tyler Mane) aus der Anstalt. Und nun ist niemand mehr vor dem eiskalten Maskenmörder sicher.


      Trailer:





      Kritik:

      Zu erwähnen gibt es erst mal, dass Rob Zombie viel Mut bewiesen hat, sich an John Carpenters Halloween heranzuwagen, zumindest hat er den Film ganz ordentlich hinbekommen und er spricht den Slasherfan doch auch an, wenn gleich das Werk zurecht ordentlich Kritik wegstecken durfte. In den Grundzügen der damaligen Geschichte ist Rob Zombie am Anfang nicht gescheitert, er hat sich gut mit dem Original befasst und setzt die Story zwar nicht 1:1 um, in den Grundzügen ist er, so wie man es aus einer Inhaltsangabe herauslesen kann, zumindest recht ähnlich geworden. Trotzdem ist die 2. Hälfte etwas Spannungsarm und enttäuschend abgelaufen. Die alt bekannte Halloween Musik wurde zu oft und unpassend eingesetz. An Atmosphäre bekommt man erstaunlich wenig präsentiert, ja weniger sogar als bei Rob Zombies Vorgängern und das bei "Halloween", wo das Original massig viel Atmosphäre zu bieten hat. Die Dialoge sind so brachial wie man es bei Rob Zombie gewöhnt ist, man muss es nicht mögen, aber recht lustig ist es trotzdem. Die Splatterszenen können aber überzeugen, ohne in ein Blutbad zu münden, was wohl auch unangebraucht wäre, aber unser neu gestylter und nun stärker wirkender, erwachsener Michael Myers darf trotzdem ganz schön schlitzen. Richtig witzig ist der Film nur im ersten Drittel, wenn klein Michael aufräumt (den jungen Darsteller würde ich gerne noch mal in einem anderen Slasherfilm sehen) und als er dann in der Schule so richtig durchdreht, somit seine erste Metzeltat nachgehen darf. Es kommt zu diesem Zeitpunkt sogar Gänsehautstimmung auf.

      Insgesamt kann man Rob Zombie anhand seiner ersten 3 Filme (inkl. Haus der 1000 Leichen, The Devils Rejects) eine solide Arbeit bescheinigen, somit darf man sich auf das nächste filmische Werk freuen, welches hoffentlich kein 2. Teil des Halloween Remakes wird, eines reicht vollkommen aus.

      [film]7[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Nun ist es endlich wieder soweit. Der nächste Horrorfilm bekommt ein Remake und es ist kein geringerer als Halloween. Da Rob Zombie die Regie übernommen hat, war mir schon klar, dass der Film auf jeden Fall blutiger als sein Original wird, aber das ist ja auch nicht schwer, da dort überhaupt kein Blut zu sehen war. Was bei dem Remake schön ist, dass man sich mehr mit den Charakteren beschäftigt hat. Wie Michael aufgewachsen ist und welch Verhältnis er mit seiner Familie hatte. Dies ist richtig gut rübergebracht worden, vor allem dieser fiese Blick des kleinen Michael ist hervorragend in Szene gesetzt worden und vor allem wie gnadenlos er seine ersten Opfer killt. Dann kommt er ja für Jahre in die Klink, wo er bekannterweise einmal ausbrechen kann und dann in seiner alten Heimat (und Haus) wieder sein Unwesen treibt. Durch Rob Zombie hat der Film einen gewissen touch bekommen, da er den Film fies gehalten hat und die Darsteller ihre Sache (fast immer) gut gemacht haben. Es gibt natürlich ein paar bekannte Namen, wie z.B. Danny Trejo, Udo Kier, Sheri Moon Zombie etc. und die tatsache dass die Rolle der Laurie Strode durch Danielle Harris eingenommen wurde klasse ist - diese aber im Film eigentlich eher am nerven ist. Jedenfalls ist Danielle Harris die kleine aus Teil 4 + 5 (Michael´s Nichte). Im großen und ganzen schon ein würdiges Remake. Man muss halt mit der Sprachweise leben können, da diese ein wenig abgefuckt und vulgär ist, aber ich finde ihn ein ticken besser wie das Original, mit dem ich nicht ganz so viel anfangen kann. Ist halt ein Kultfilm! Aber das Remake hat leider auch wieder ein paar langweilige Passagen, aber diese fallen nicht soo schwer ins Gewicht. Was ich noch erwähnen will ist, dass die Rolle des Dr. Loomis super besetzt worden ist. Ich hatte am Anfang schon ein wenig meine Zweifel gehabt, da Donald Pleasance seine Rolle immer sehr gut gemacht hat und er aus den Filmen gar nicht mehr wegzudenken ist, aber er ist ja leider vor ein paar Jahren verstorben.



      7,5 / 10
    • Also wie es aussieht ist ein "2. Remake" geplant, den ich mir allerdings nicht angucken werde.
      War von diesem Remake mehr als enttäuscht. Die ganze Atmosphäre die die Halloweenstreifen immer hatten ist nun komplett raus. Als eigenständiger Film ist er bestimmt ganz ok, aber wenn man Halloween hört erwartet man etwas anderes als das gezeigte. Deshalb [film]5[/film] punkten
    • Muss sagen viel mit dem Original hat er gemeinsam doch wurde das auch gut umgesetzt ? zum Teil !. In diesem Remake wirkt alles viel "moderner" und "neuer" was sich echt gut auf den Film ausübt. Schauspieler spielen ihre Rollen gut und wirken nicht fehl am Platz. Tempo Spannung gibts von Anfang bis Ende durchgehend in meinen Augen ohne langweilig zu werden. Man sieht wie sich Michael sichtlich verändert und dass er spricht ist auch eine neue Erfahrung wert. Effektemäßig wird hier einiges geboten was für diesen Film angemessen erscheint.

      [film]8[/film]
    • Wohl kaum ein anderer Film des Genres wurde in den letzten Jahren so sehnsüchtig erwartet, wie das Remake zum Klassiker von John Carpenter . 2007 war es dann endlich soweit und die Fans konnten das Ergebnis von Rob Zombie begutachten. Schon im Vorfeld war klar, das dieses Remake keine 1 : 1 Kopie sein würde, sondern Zombie eigene Ideen mit einfließen lassen würde. Das dies auch ein gewisser Drahtseilakt werden würde, war von vornherein klar und nach Sichtung des Films muß man auch sagen, das der geneigte Fan mit durchaus zwiegespaltenen Gefühlen zurückgelassen wurde.

      Durch die vollkommen neu eingebaute Vorgeschichte des Michael Myers hat Rob Zombie dem Film ein vollkommen neues Gesicht gegeben, was auf der einen Seite sehr interessant ist, auf der anderen Seite aber auch gleichzeitig das eigentliche Grundproblem dieses Films ist. Denn dadurch, das hier ganz ausführlich auf den Charakter von Michael eingegangen ist, verliert er seinen Nymbus des personifizierten Bösen und wirkt auf einmal menschlich und sogar verletzlich, was für Fans des genialen Originals durchaus gewöhnungsbedürftig ist.

      Das andere große Problem des Film ist, das hier zu keiner Zeit die brillante Atmosphäre des Originals erreicht wird, da hilft es auch nicht, das hier Teile der Original - Filmmusik übernommen wurde. Gab die Musik dem 1978 er Werk noch zusätzlich bedrohliche und unheimliche Züge, so wirkt sie hier teilweise sogar etwas deplaciert. So kommt es, das Halloween 2007 doch an manchen Stellen eher wie ein seelenloser Film wirkt, der die hohen Erwartungen der Fans nicht erfüllen konnte.

      Das zeigt sich auch an der Tatsache, das die meisten Charaktäre, die in der alten Version tragende Rollen waren, hier eher zu einem kümmerlichen Überbleibsel mutieren, wie zum Beispiel Laurie Strode, dessen Charakter hier nicht annäherd so zum Tragen kommt, sondern eher nebensächlich behandelt wird. Auch Malcolm McDowell als Dr. Loomis hat nicht annähernd die Ausstrahlung und Präsenz eines Donald Pleasence, der einfach über viel mehr Ausdruckskraft und Überzeugung verfügte.

      Nun muß man aber auch fairerweise anmerken, das man diesen Film aus 2 Sichtweisen betrachten sollte, nämlich als eigenständiges Werk, das lediglich in der zweiten Filmhälfte ein zeitmäßig geschrumpftes Remake ist, da die erste Hälfte ja vollkommen neu ist, oder als richtiges Remake, als das der Film aber fast gänzlich versagt. Als eigenständiger Film ist das Werk von Rob Zombie absolut stark und richtig gut, das kann man nicht anders sagen, aber wenn man so wie ich das Original kennt und verehrt, dann ist es ein eher schwacher Film, der in keiner Weise an die Klasse des Carpenter - Werkes heranreichen kann, auch wenn hier mehr Härte geboten wird.






      Als eigenständiger Film : [film]8[/film]

      Als Remake : [film]5[/film]
      Big Brother is watching you
    • Mir hat der Film sehr gut gefallen bestimmt auch weil ich die alten halloween teile langweilig fand und das remake mehr spannung und ein bisschen splatter hatte [film]8[/film]
    • ich fand den film klasse und freue mich auch auf den 2 teil von Rob Zombie .jedoch muss man punkte abziehen,weil dieser film bei weitem nicht an das original ran kommt.kaufen muss man ihn vielleicht nicht unbedingt (ich habe es getan) aber sehen sollte man ihn schon einmal.

      meine wertung

      [film]8[/film]
      30% aller Amokläufer spielen Killerspiele!
      100% aller Amokläufer essen Brot!
      Verbietet Brot!!! :28:
    • Das Problem ist, wer sich an einen solchen Milestone wie Carpenters Halloween herantraut, hat eigentlich schon verloren. Dafür ist die filmische Umsetzung von Zombie noch ganz ok. Aber ehrlich, J.K:'s Story kann man wohl nicht mehr toppen. Deswegen sind mehr als 6 von 10 nicht drin. Sorry Rob! lolp
      Wie wärs den mal mit was Neuem? :29:
      ***************************************************************
    • Rob Zombie hat einiges aus der Vorlage herausgeholt. Ich finde es klasse das Michaels Kindheit und Jugend genauer beleuchtet wird und er nicht einfach als psychopathischer Killer abgestempelt wird.

      [film]7[/film]
      Kalt im Nachtwind schwingt er hin und her,
      Sein Genick brach am Glockenseil.
      Regen tropft auf totes Fleisch,
      Rinnt herab am Glockenseil.

      (Eisregen)
    • Ich finde die Idee der bewertung vom Master gelungen! Denn an das original kommt der niemals im leben heran, wenn man aber neutral den film sieht ist der nicht schlecht. Nur eigenständig betrachtet kann der mir gefallen, wobei ich dann auch weitaus bessere Filme gesehen habe. So gebe ich mal ne mixnote von [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Mr. Rob Zombie hat es geschafft und überzeugte mal wieder mit dem gewissen 'etwas' in seinen Werken und schaffte es aus einem Grützenfilm ein neues und intensiveres Machwerk zu schaffen welches jedes Mal aufs Neue zu begeistern weiss!! Schön dreckig und rauh liefert Zombie seine Interpretation ab und zeigt Michael Myers in einem Licht was nicht hätte besser sein können.

      [film]10[/film] TOP!!!

      Rob Zombie RULES!!!
    • Mal ne Frage, muss man sich die Unrated Fassung holen, oder reicht die kürzere Kinofassung (besitze die Kinofassung schon :)).

      Fand den Film in der Kinofassung sehr gut, muss ihn aber mal wieder schauen ;)
    • Ich habe leider auch nur die Kinofassung, aber die Unrated ist schon eine Kategorie besser. Bei Gelegenheit werde ich mir die auch noch zulegen.


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Original von Logge1002
      Mal ne Frage, muss man sich die Unrated Fassung holen, oder reicht die kürzere Kinofassung (besitze die Kinofassung schon :)).

      Fand den Film in der Kinofassung sehr gut, muss ihn aber mal wieder schauen ;)


      Die Kinofassung wurde von vielen als teils besser empfunden (z.B. während der Fluchtszene) wobei der DC mehr Handlung (+ veränderte Fluchtszene) bietet aber dafür der Wunschfassung von Rob entspricht.

      Ist kein Verbrechen bei der KF zu bleiben aber wer den 'ganzen' Film möchte bzw. auf die eigentliche Version scharf ist und Zeit mitbringt (immerhin 11 Min. mehr) kann hier bedenkenlos zuschlagen. Besonders als Fan :3:
    • Die erste Hälfte des Films fand ich ganz interessant.
      Mal was neues den kleinen Michael zu zeigen.

      In der zweiten Hälfte war es ein fast 1:1 Remake, nur wesentlich schwächer als das Original.
      Zombie kann nicht so gut Spannung erzeugen wie damals Carpenter.

      Insgsamt aber doch ein Film der sich lohnt.
      Ich habe mich jedenfals gut unterhalten.

      7 von 10
    • Original von Dr.Mabuse
      Original von Logge1002
      Mal ne Frage, muss man sich die Unrated Fassung holen, oder reicht die kürzere Kinofassung (besitze die Kinofassung schon :)).

      Fand den Film in der Kinofassung sehr gut, muss ihn aber mal wieder schauen ;)


      Die Kinofassung wurde von vielen als teils besser empfunden (z.B. während der Fluchtszene) wobei der DC mehr Handlung (+ veränderte Fluchtszene) bietet aber dafür der Wunschfassung von Rob entspricht.

      Ist kein Verbrechen bei der KF zu bleiben aber wer den 'ganzen' Film möchte bzw. auf die eigentliche Version scharf ist und Zeit mitbringt (immerhin 11 Min. mehr) kann hier bedenkenlos zuschlagen. Besonders als Fan :3:


      Hmmm da muss ich mir das nochmal überlegen :) Hört sich schon gut an.
    • So habe mir heute beide 3er Boxen gekauft.

      Teil 1 Neu für 15,99 €
      Teil 2 Neu für 29,99 €

      Bin mal gespannt ob sich die beiden DCs lohnen und ich die Filme noch besser finde lol
    • Erstaunlich wie schnell sich manchmal eine Meinung ändert, zum Frühstück erneut angeschaut und habe ihn als wesentlich besser empfunden wie beim ersten anschauen. Legt ein hohes Tempo für das Auge vor und ist Stilsicher als eigenes Werk. [film]8[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von tom bomb
      Erstaunlich wie schnell sich manchmal eine Meinung ändert, zum Frühstück erneut angeschaut und habe ihn als wesentlich besser empfunden wie beim ersten anschauen. Legt ein hohes Tempo für das Auge vor und ist Stilsicher als eigenes Werk. [film]8[/film]


      Finde dass der Film gerade zu Beginn gut und Temporeich nach vorn geht.
    • Ich finde die Rob Zombie Interpretation sehr gelungen.
      Was will man halt bei Halloween neu machen...das wäre ja wie das Rad neu zu erfinden.
      Deswegen finde ich den Anfang, wo es um den kleinen Michael geht sehr gut
      gelungen und interessant.
      Die Filmdialoge sind wie schon beschrieben "Zombie" typisch.
      Seine bessere Hälfte Shery Moon spielt die Rolle von Michaels Mum und einer abgehalfterten Stripperin recht überzeugend.
      Etwas überzogen fand ich, das Michael als 2,50 m großer Wandschrank dargestellt wird.

      Ob man ihn jetzt als Remake sieht und ihn mit den alten Teilen vergleicht, oder ob man die vorhergehenden Teile theoretisch ignoriert ist der Film Klasse.

      Auch muss man erwähnen, das er sich kaum ein schwereres Remake hätte aussuchen können.
      Ich bin aber auch ein "Zombie" Fan muss ich gestehen!
      [film]9[/film]
    • So gestern den DC geschaut. Der Film wird immer besser, mir gehts da wie Tommy. Ich liebe einfach die Art von Zombie und vorallem die Härte die hier vorherrscht. Man muss vielleicht einfach nichts mit den Originalen anfangen können, denn ich finde die Remakes grandios und für mich die besten Slasher die ich kenne!!!

      Rob Zombie , you rock :6:
    • Der Härtegrad und die Nüchternheit des Films ist wirklich hervorzuheben, fast schon abartig heavy.
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    • Aber nichts verglichen zu Teil 2.... Der ist mit Abstand der härteste Slasher den ich bisher gesehen habe...


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Erster Gedanke beim Einlegen der DvD: Uh ein Remake das wird wieder Interessaaaaaaaaaaant *ironie off*.
      Alles startet mit dem kleinen Michael Myers, der noch ein "normales Leben" führt. Die sadistische Ader seines verdorbenen Verstandens wird schon im Anfang deutlich durch
      Spoiler anzeigen
      den Mord an seiner "geliebten" Ratte
      . Als Einzelgänger in der Schule gemobbt schnürt sich so langsam der Hass gegen alles in der Welt.
      Besonders der Anfang mit dem jungen Michael Myers hat mir sehr gefallen. Der Schauspieler stellt die sadistischen Züge und das nicht realisieren seiner Taten super dar und bringt alles glaubwürdig rüber. In den Tötungsszenen hat er einen gewissen Gesichtsausdruck, der sehr beängstigend wirkt.Dieser Junge spielte in "Hancock" schon eine kleine Rolle, wo er mir nicht gefiel, aber hier überzeugt er komplett. Auch das Erfahren über die Details seiner schlimmen Kindheit sind für die Reihe echt richtig gut und man versteht einiges besser als durch die Ursprüngliche Reihe.
      Die Gespaltene persönlichkeit wird gekonnt in Szene gesetzt.
      Die Düsterheit seiner Seele nimmt immer mehr übehand, aber das ganze ist ein Prozess, der in vielen Jahren von Statten geht und man begleitet Michael über all diese Jahre. Man wächst sozusagen mit ihm auf. Man fühlt mit ihm mit und es tut einem richtig Leid, was er so alles erleiden musste.
      Dass es zum Umschwung
      Spoiler anzeigen
      durch den Mord an seiner kompletten Familie
      und den späteren Ausbruch aus der Psychatrie kommt, hat man es schon geahnt, aber trotzdem kommt es ein bisschen überraschend,
      Spoiler anzeigen
      dass er seinen langjährigen Freund - den Hausmeister - und die unschuldige Familienmitglieder, die aber alle ihre Sünden haben – Bis auf die kleine Schwester und die Mutter - umbringt
      .
      Die kompletten Morde sind mit sehr guten Effekten versehen und wirken nie eintönig. Es ist nicht dies typische – In Raum laufen, verfolgen, Messer in den Bauch. Sondern auch mal Variationen des Ganzen.
      Es wurden teilweise komplette Dialoge aus dem Orginalen Teil "Halloween – Die Nacht des Grauens" übernommen, was mich nicht stört, sondern was mir richtig gut gefallen hat. Durch diese wird ein bisschen der Charme des alten Filmes an den Neuen Film weitergegeben.
      Die Atmosphäre in dem ganzen Film ist gut, aber nicht so überzeugend wie im orginalen Film, was ich aber nicht wirklich begründen kann. Der Orginale war eben unübertrefflich in der Hinsicht.
      Ein besonderer Aspekt in dem Film ist das Motiv der Maske. Schon bei seinen ersten kleineren Taten trägt er eine Clownsmaske und später verschiedene. Bei jedem Mord trägt er oder hat er vorher diese Maske getragen. Sie verbirgt die "Lebendige" Seite von Myers und zeigt so nurnoch die Dunkelheit der Seele. Besonders eine Maske, die er in der Psychiatrie angefertigt hat, die einfach komplett Schwarz ist, zeigt seinen Seelischen Zustand. Das einzige Hobby, welches er in der Psychiatrie hat, ist das Anfertigen solcher Masken. Er ist auch nur noch selten ohne Maske zu sehen, da er sich so "hässlich" fühlt und jeder ihn erkennen kann. Die bekannte Myers Maske taucht schon bei seinem dritten Menschenmord auf und diese wirkt in der Situation ein bisschen sauber und nicht so bedrohlich, aber als er sie sich nach den Jahren wieder holt, wirkt sie dreckiger und dadurch sehr bedrohlich. Die neue Maske gefällt mir auch besser als die alte, auch wenn sie sich ziemlich ähnlen, kommt die Neue ein bisschen besser herüber.
      Was mich stört, ist die kurze Sicht von Michaels richtigen Gesichts bei der Überführung durch die Wärter. Dadurch verliert er in meinen Augen ein bisschen das Geheimnisvolle und das Mysteriöse. Dies ist aber nur für kurze Zeit so, da man dies im späteren Verlauf nicht mehr so klar vor Augen ist, aber im Nachhinein stört es mich einfach.
      Die Schauspieler sind alle richtig gut, bis auf die Kinder, die im späteren Verlauf auftauchen. Es wirkt, als hätten sie den Text nur auswenig gelernt und runtergerattert.
      Die Spannung ist im Vergleich zum Orginal nicht gleichwertig, aber trotzdem ziemlich hoch.
      Alles in allem würde ich dem Film eine [Film]8[/Film] geben.
    • Der Klassiker von 1978 hat ein Remake bekommen. Und dies ist wirklich hervorragend geworden. Rob Zombie hat es geschafft eine eigene Geschichte zu kreieren und trotzdem kann er dem Original treu bleiben. Das muss man erst einmal hinbekommen.

      Man sollte denn Film in so genannten zwei Teilen betrachten.

      Der erste Part beschäftigt sich mit dem jungen Michael Meyers und wie er langsam zu diesem bösen seelenlosen Monster mutiert. Gerade durch das verhalten seiner Mitschüler und der restlichen Familienmitglieder lassen ihn langsam aber sicher denn Hass in ihm die Oberhand gewinnen. Dazu wie er seine ersten Morde vollzieht, ist der Hammer. Das Ganze wird von ihm in einer Seelenruhe vollzogen das es wirklich beim Betrachter beklemmen auslöst. Und hier setzt Zombie schon einen drauf, weil er Michael in seiner Interpretation schon vier Leute töten lässt und nicht wie im Original nur seine Schwester und das mit einer Kaltschnäuzigkeit wie man sie nicht von einem Jungen erwarten würde. Gerade hierdurch wird das spätere Verhalten, wenn Michael erwachsen ist, besser und stimmiger nachvollziehbar.
      Auch die Szenen in der Anstalt schildern das abdriften des jungen Micheal´s in seine Welt, ich nenne es mal die Welt der Masken, sehr gut. Dazu tragen auch die hin und wieder eingeblendeten Super 8 aufnahmen ihren Teil bei, diese lassen das ganze noch bedrohlicher wirken. Als er dann ihn der Anstalt noch jemanden auf brutalste Weise tötet. Begeht seine geliebte Mutter Selbstmord, ab diesem Zeitpunkt kommt hinzu dass Michael kein Wort mehr spricht.
      15 Jahre später ist Michael ein Hüne von einem Mann geworden der immer noch Masken trägt, bis er in einem unachtsamen Moment der Pfleger seine Flucht antritt, die einmal mehr sehr blutig von statten geht, einfach nur genial.

      Der zweite Part könnte man dann fast als 1:1 Kopie des Originals beschreiben nur das hier Zombie wesentlich schneller auf denn Punkt kommt. Was ich auf jedenfall besser und intensiver fand. Zwar kann hier Rob nicht eine solch gelungen Atmosphäre wie im Original aufbauen macht dies aber wieder durch die Intensivität des gezeigten fast vergessen. Spannung ist wie ich finde genügend vorhanden. Auch der Showdown ist gelungen und abwechslungsreich inszeniert worden.

      Beide Parts werden mit einem sehr guten Soundtrack untermalt, auch wurde die Halloween-Theme von Carpenter des Öfteren eingebaut.
      Auch der Härtegrad der Kills passt wie die Faust aufs Auge, es wird nicht zu viel und nicht zuwenig gezeigt, wie ich finde ist das gezeigte perfekt.

      So nun noch zu denn Darstellern:
      Malcolm MacDowell kann Donald Pleasence würdig ersetzen bez. er steht ihm in nichts nach.
      Die Darstellerin der Laurie Strode ist am Anfang gewöhnungs-bedürftig da hat bei mir Jamie Lee Curtis definitiv die Nase vorn.
      Der Junge Michael Meyers ist Top besetzt aber auch der Erwachsene Ego ist mit seiner Körpergröße ein absoluter Blickfang der Bedrohlicher nicht sein könnte.
      Dazu gibt es noch viele Bekannte Gesichter zu sehen wie z.B. Ken Foree, Sid Haig, Brad Dourif, Sheri Moon Zombie, Danielle Harris (ja die, die schon die Nichte von Meyers in denn Teilen 4 + 5 spielte), Bill Mosley und Danny Trejo.

      Für mich ein Klasse Remake das dem Original eigentlich in nichts Nachsteht, nein mir hat er sogar einen kleinen ticken besser gefallen weil der Film irgendwie flüssiger wirkt und zu keiner Sekunde langweilig wird.

      Deswegen bekommt er ebenfalls
      [film]9[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

      Meine Filmsammlung

      Meine Musiksammlung


    • Der Genickbruch des Films war die Szene, in der der kleine Michael auf der Straße sitzt und im Hintergrund "Love Hurts" ertönt.
      Facepalm like a lion!!

      Aber sonst ... war das ein recht durchschnittlicher Film, der hin und wieder seine Höhen hatte.
      Definitiv eins der halbwegs brauchbaren Horror-Remakes der letzten Jahre.
      Ich schaue keine Filme, Filme schauen mich!
    • Das ganze wirkt doch mehr wie ein Amateurfilm auf mich. Der junge Michael ist hier zumindest gut besetzt, so dass ich auch Lachen konnte. Der Song passt hier absolut nicht rein, aber war auch irgendwo wieder lustig. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Klasse Remake. Gefällt mir sogar noch nen Hauch besser als das Original (ich war nie ein großer Myers-Fan) - das Einzige, was fehlt ist die Atmosphäre des Originals. Ansonsten spannend, blutig und man kann endlich mal nachvollziehen, warum Myers ist wie er ist.... :0: . Das Remake Teil 2 hat mir nicht gefallen - da fehlt mir Spannung und eine Handlung, bei der man wissen möchte wies weitergeht. Ging mir aber beim originalen 2ten Teil seinerzeit auch schon so. Eine schreiende Jamie Lee Curtis den ganzen film über ist für mich kein "Scream-Queen-Kult", sondern nervtötend.... :6:

      Remake 1 gibt [film]8[/film]
    • Original von Richard Lawson:

      Eine schreiende Jamie Lee Curtis den ganzen film über ist für mich kein "Scream-Queen-Kult", sondern nervtötend.... :6:



      Danke Richard :6: So sehe ich das auch. Vorallem sieht die Curtis irgendwie alt aus (und das schon im ersten Teil :2:).
    • Rob isr es hier sehr gut gelungen neue und erfrischende Elemente einzubringen. Michael ist gruselig und schockt als als Kind oder Monster gewaltig. Rob Zombies Version ist verstörend genial…wenn Love Hurts mit entsprechenden Bildern ertönt und die einen wirklich mitnehmen und anschließend Micheal dann seine Familie niedermetzelt. Die Szenen in der Anstalt waren auch nicht von schlechten Eltern, eine Kapute Mom die nicht los lassen kann und daran zu Grunde geht, ein kaputter Junge der zum schweigendem Psychopathen wird und ein Psychiater der an den Abgründen kratzt… besonders genial inszeniert mit verstörenden eingesprengselten Aufnahmen von Loomis Michael und als die Mutter sich dann Kugel gibt mit gefühlvollen und perfekten unterlegten Super 8 Aufnahmen von Michael als normales Kind. Der Ausbruch war dann wieder eiskalt und heftig. Sowohl Optisch als auch atmosphärisch ist der Film ne wucht , vor allem wo er Laurie in die Bruchbude mit den Toten und der Halloween-Decko verschleppt und der dreckige Look mit der bedrückenden verstörend Atmosphäre verschmilzt, erzeugt einfach Horror ala Rob Zombie . Ansonsten war mir die 2te hälfte fast zu dicht am Original da hatte ich gern noch ein, zwei mehr Zombie ausreißer gesehen. Die Musikauswahl war aber wieder ein absolutes Highlight und die Darsteller haben ebenso perfekt gepasst.

      [film]8[/film] Mit nem tool wo man sich Kino und DC selber zusammenschustern könnte... wäre es sogar ne 9 xD
    • so jetzt mal wieder gesichtet und er gefällt mir sehr gut und fast schon besser als das original ...liegt warscheinlich daran das alles moderner geschieht und das auch michaels leben von klein auf beleuchtet wird tut dem ganzen film sehr gut !! die gore szenen sind alle top und hart gemacht und machen spass auf mehr . von mir ne [film]8[/film] mit sehr harter tendenz zu 9 :6:


      "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

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      In Gedenken an unseren Freund thor72, der am 5.3.2014 viel zu jung verstarb.

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    • Gestern nochmal angeschaut...und muss sagen, dass er wirklich gut war.
      Die Darsteller,besonders der kleine Michael,waren hervoragend gecastet mMn :6: :6:
      Ich finde die Maske von Michael in diesem Film am besten...sieht irgendwie dreckiger und cooler aus.
      Kurz gesagt: hier kommt keine langeweile auf..... :62:

      [film]9[/film]
      "I won't be a Rockstar. I will be a Legend." F. Mercury 1946-1991
    • Gefäält mir richtig gut. Im Gegensatz zum Original setzt man hier schon in der Kindheit an,was dem Film eine ganz andere Intensität gibt. Teil 2 war dann aber schon eher sehr verzichtbar... schade!
    • Remakes, Remakes, Remakes, die Remake-Welle nimmt kein Ende und das ist wie es dieser Fall hier beweist auch gut so. Denn was der Herr Zombie hier raus gehauen hat ist eine wahre Wucht, ich selber hätte es nicht gedacht dass der Film so gut wird. Am meisten hat mir gefallen, dass auch hier der Michael sozusagen verfilmt wird, in seiner Zeit in der Psychiatrie, das war/ist ein Wahnsinns-Spektakel, daher auch erstes mal ein dickes Lob an den Spitz der seine Rolle sehr gut verkörpert hat. Allein die ganze Atmosphäre des Filmes hat irgendwas an sich was mir auch gefallen hat, sie kommt so leicht "krank" rüber, ich kanns imho grad nicht beschreiben. Als Michael erwachsen worden ist, erinnerte mich der Schauspieler eher an den einen von Slipknot, der ist auch unendlich riesig. Wer den Originalfilm kennt wird hier den Unterschied fest stellen, dass der Film deutlich blutiger und ggf. gewalttätiger ausfällt. Was noch sehr positiv war, ist, dass es auch so hin und wieder ein paar weibliche Nackedeis gab, herrlich....Auch hier möchte ich drauf hinweisen dass man sich den DC besorgen sollte und nicht die Kinofassung, in der gute 10 Minuten fehlen.

      [film]9[/film]



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Matthew Stein, Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Malek Akkad, Andy Gould, Rob Zombie
      Filmverleih: Dimension Films
      Kinostart USA: 31.August 2007
      Regie: Rob Zombie
      Drehbuch: Rob Zombie
      Kamera: Phil Parmet
      Schnitt: Glenn Garland
      Spezialeffekte: Mark Byers, Wayne Toth
      Budget: ca. 20.000.000$ / Einnahmen: 80.249.467$
      Musik: Tyler Bates
      Länge: ca. 116 Minuten
      Freigabe: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
      Darsteller: Scout Taylor-Compton, Malcolm McDowell, Tyler Mane, Brad Dourif, Sheri Moon, William Forsythe, Danny Trejo, Danielle Harris





      Der zehnjährige Michael Myers ermordet einen Teil seiner Familie und wird anschließend in eine Anstalt für psychisch Gestörte eingewiesen. 15 Jahre später gelingt Michael die Flucht aus der Psychiatrie und sein anschließender Weg führt ihn zurück nach Haddonfield.

      Mit den Klängen von „God of Thunder“ wird der Zuschauer mit der Familie Meyers bekannt gemacht. Der nicht gerade als sonderlich kultiviert erscheinende Clan, erweist sich als ein recht guter Lehrmeister für den etwas seltsamen jungen Kiss-Fan Michael. Inmitten der Gitarrensounds von Ace Frehley marschiert Michael als maskierter Jungpsycho durch die Ansammlung von Vollassis die sich seine Familie nennt und einer extrem heftigen Dialogführung frönt. Die einzige Person der etwas an dem Jungen liegt ist dessen Mutter.

      Der deutliche Unterschied zu Carpenters Original ist, dass sich Rob Zombie viel Zeit mit der Vorgeschichte lässt. Beweggründe sollen jetzt allerdings nicht definiert werden und die schlaumeierische Aussage: Michael hatte eine schwer Kindheit, soll bitte niemals zitiert werden. Michael hat sie nun mal nicht alle und sein Abstumpfen steigert sich ins Extreme.

      Rob Zombie kann innerhalb der zitierten ersten Hälfte einiges an guter Unterhaltung präsentieren. Auch das Einsetzen der Kamera hat durchaus Klasse. Phil Parmet wechselt wenn es nötig ist zur Handkamera und die Zeitlupen werden ebenfalls zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt. Nach Michaels Ausbruch aus der Klappsmühle befinden wir uns im bekannten Slasher-Schema wieder, welches sich auf das Dezimieren derer die Michael über den Weg laufen beschränkt. Die sehr gute erste Hälfte mündet demnach im Durchschnitt, im Altbekannten.

      Mit dem großartigen Rush-Song „Tom Sawyer“ als Begleitung macht sich Michael auf den Weg in die alte Heimat und dort wird das Ohr noch einmal mit Blue Öyster Cults „Don't fear the Reaper“ verwöhnt. Womit das Thema: musikalische Begleitung abgeschlossen wäre, denn auf John Carpenters bekannte Pianomelodie muss ebenfalls nicht verzichtet werden.

      Die Besetzungsliste hat das ein oder andere kleine Highlight zu bieten. Daeg Faerch als junger Psycho, Sheri Moon Zombie als Deborah Myers, William Forsythe als der megaasoziale Ronnie White und Malcolm McDowell als Dr. Loomis liefern eine sehr gute Leistung ab. Malcom muss man zu Gute halten, dass er Donald Pleasance in Nichts nachsteht und sogar noch einen Tick besser ist als der „Ur-Loomis“. Mit Sid Haig, Ken Foree, Sybil Danning, Danielle Harris und Udo Kier begegnen uns weiterhin ein paar gern gesehene alte Bekannte in kleinen Rollen.

      Fazit: Leider kann der Film nicht, das hohe Level der ersten Hälfte halten und driftet später in eine bekannte und nicht sonderlich gut beleuchtete Slasher-Orgie ab. Als Gesamtes gesehen, allerdings immer noch ein noch guter Film.

      7/10
    • Fand den Film sogar besser als das Original, von welchem ich nicht so viel halte! Die Rob Zombie Version ist sehenswert, modern und auch brutalter als das Original!
    • Sollte man auf jedenfall gesehen haben. Dies ist nicht nur ein gelungenes remake sondern ein wirklich guter Horror Film. Einer meiner unangefochtenen lieblings Filme im Bereich Horror.
      Bei diesem stimmt einfach alles und ich kann Ihn mir immer wieder anschauen. Er hat zwar kleine Schwächen zum Schluss wo langsam die Luft raus ist aber dieses Empfinden kann auch daher kommen das ich ihn schon zu oft gesehen habe :-P
      :62:
      [film]10[/film]
    • Als der Film 2008 ins Kino kam, war ich zuerst voller Vorfreude, denn Halloween gehört zu meinen Lieblingsfilmen.
      Vorher war mir Rob Zombie nicht bekannt und hatte eigentlich eine schnellere und härtere Variante von Halloween erwartet.
      Und was kommt?
      Ein gänzlich neuer Film mit fast zur Unkenntlichkeit verstümmelter Handlung.
      Hinzu der Einsatz von Wackelkamera.
      Für mich war dieses grauenhafte Machwerk der schlechteste Film in 2008. Und ich gucke wirklich viele, viele Filme im Jahr!
      Als ich dann mitbekommen hatte, daß der gute Rob eigentlich Schockschädel-Musik macht, war alles klar. Hat sich wahrscheinlich im Drogenrausch ein neues Betätigungsfeld gesucht. Von der Machart unterscheidet sich der Film kaum von einem Schnaas oder solchen Ittenbach-Schrott. Eine fixe Idee und mal loslegen.
      Er hatte nur mehr Geld, was zuerst technisch darüber hinwegtäuscht, daß wir es hier mit so ziemlich mit dem miesesten Scheiß zu tun haben, der in den letzten Jahren gedreht wurde und damit ein grandioses Meisterwekr von Carpenter gleich mit in den Dreck zieht.
      Rob Zombie avanciert so langsam zu meinem zweiten Haß-Regiesseur neben Tarantino.
      Der einzige Unterschied ist, daß Rob es bisher noch geschafft hat, EINEN guten Film zu drehen - etwas, was Tarantino noch nicht erreicht hat.

      Aber hier ganz klare:

      [film]0[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Original von Komakopf:
      Von der Machart unterscheidet sich der Film kaum von einem Schnaas oder solchen Ittenbach-Schrott.


      Als ok der Film wirkt schon recht Amateur mässig lustig, allerdings kann man sich davon doch auch berieseln lassen. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Schwarzer Elektro - Aktuelle Playliste: Klick
      Tekkno - XTC - Acid - Paranoid (Playliste/The Hits): Klick
    • Wenn ich mich im Männerklo unter die Pissoirs lege, kann ich mich auch berieseln lassen.
      Hat dann in etwa den gleichen Effekt.
      :32:
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk