Grizzly Rage - Die Rache der Bärenmutter

    • Grizzly Rage - Die Rache der Bärenmutter

      Produktionsland: Kanada
      Produktion: Robert Halmi Sr., Phyllis Laing
      Erscheinungsjahr: 2007
      Regie: David DeCoteau
      Drehbuch: Arne Olsen
      Kamera: Jim Campbell
      Schnitt: Bruce Little
      Spezialeffekte: Jimi Campbell
      Budget: -
      Musik: Joe Silva
      Länge: ca. 90 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Tyler Hoechlin, Graham Kosakoski, Brody Harms, Kate Todd





      Inhalt:

      Anlässlich ihres Highschool-Abschlusses wollen Ritch (Brody Harms), Sean (Graham Kosakoski), Wes (Tyler Hoechlin) und Lauren (Kate Todd) eine gemeinsame Tour zu einem Nationalpark unternehmen. Obwohl das Eingangstor verschlossen ist, brechen sie es auf und starten eine wilde Fahrt mit ihrem Jeep durch den Wald. Hinter einer scharfen Kurve fahren sie einen jungen Grizzly-Bären an und verletzen ihn tödlich. Eine panische Flucht beginnt, da die wütende Grizzly-Mutter nichts unversucht lässt, um ihr Junges zu rächen ...


      Trailer:
      -

      Deutsche DVD Fassung: 04.12.2008 ( Verleih: 10.11.2008 )

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Meinung anhand der erhaltenen Presse DVD: von EuroVideo.:

      Von dem Film habe ich mir als Tierhorrorfan ehrlich gesagt einiges mehr versprochen. Der hier auftauchende Grizzly ist zwar oft ein echter und er wird auch seine Auftritte bekommen, nur wird er nicht richtig platziert eingesetzt. In einigen Szenen sieht man auch, dass zwischendrin mal eine Puppe verwendet wurde, wenn es mal actionreicher zur Sache geht. Man bekommt den Bär also in so einigen Possen auch zu sehen, wo er mal Krawall machen wird, nur die Teenager werden nicht ermordet durch ihn.
      Die Tötungsszenen sind stark im Off gehalten und die Teen-Charaktere werden gelegentlich auch übertrieben heftig durch die Gegend geschleudert, wie in einem Hollywoodfilm, ohne dabei allerdings den Bären zu sehen. Den Gore anhand von abgetrennten Gliedmassen habe ich komplett vermisst und das CGI Blut auf der Kameralinse, ist einfach nur lächerlich.
      Etwas Drogenkonsum mit ein paar flotte Witze der Teenager wird man vermissen dürfen. Diese Protagonisten handeln auch recht hölzern und ihr Jeep scheint jedem ach so harten Crash unbeschadet zu überstehen. Die noch auftauchende, abgelegene Hütte hat sehr viele spitze Mordwerkzeuge parat. Die Kulisse ist hier sehr ansprechend mit dichter Atmosphäre und viel Schmutz sowie aufkommende Gewitterstürme von Draußen her, ganz in der Manier des Backwood-Slashers. Leider spielt sich nicht all zu viel in dieser Rumpelkammer ab, außer, dass der Bär da drin verweilen wird und man bekommt auch eine nette Schockszene mit der Bärenkralle noch präsentiert. Der Ablauf ist zwar durchaus mit Tempo versehen, aber lange Kletter- und Fluchtszenen wo nichts passieren wird, sind auch nicht gerade der Abwechslung dienlich.
      Im Grunde genommen hat der Film mich so enttäuscht, wie es von den aktuellen Krokodilshorrorfilmen ebenfalls ähnlich zu sehen ist, wo nicht viel geschehen will und das Mördertier einfach zu kurz kommt.

      [film]3[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)