Bis das Blut gefriert

    • Original von Dawsons Crack01:

      Ich hole gerade die Klassiker nach die ich noch nicht gesehen habe wie zb diesen Streifen wo man nur gute kritiken hört und liest.Ich habe mir den Streifen so um halb drei in der früh mit Kopfhörer angesehen und muss sagen das ich mich an manchen stellen auch gegrußelt habe^^Der Film versprüht eine Atmosphäre die nicht leicht zu beschreiben ist, von der Kameraführung nicht zu sprechen, bahnbrechend!!!Toller Spielfilm den sich ein jeder sogenannter Film/HorrorFilmliebhaber umbedingt ansehen muss.
      WERTUNG [film]10[/film] PS:Und lasst euch vom Jahrgang des Filmes nicht abschrecken bzw das es ein s/w Streifen ist ihn sich anzusehen, weil gerade das macht den Streifen so sehenswert.


      Jop wirklich toller Grusler. 8/10

      Für deine "Klassiker-Mission" kann ich dir auf jeden Fall auch noch "Schloss des Schreckens" und "Landhaus der toten Seelen" empfehlen... :3:
    • Es scheint mir, als wären Horrorklassiker mit mehr Liebe und Verstand gemacht, als heute.
      "The Haunting" aka "Bis das Blut gefriert" ist einer dieser Filme. In Farbe würde er sicher nicht mal ansatzweise so gut wirken.
      Das Haus "Hill House" übt seinen Spuk seit Generationen aus. Eine Gruppe von 4 Neugierigen will dem auf den Grund gehen. Die ängstliche und sich leer fühlende Eleanore hofft durch dieses Abenteuer endlich mal etwas Aufregendes in ihrem Leben zu haben. Das Haus zieht sie in seinen Bann...

      Julie Harris spielt hier hervorragend in der Rolle als Eleanore Lance. Den Wandel vom lebensleeren jungen Ding zu einem vom Haus besessenen Wesen. Ihre Monologe treiben die Handlung regelrecht voran. Ihre Mitmenschen wissen nur teilweise, was in ihr vorgeht. Das Wesentliche erfährt nur der Zuschauer. Leider ist ihre Veränderung am Ende auch tragisch, sodass man den Film mehr als Drama statt als Horror ansehen könnte.
      Die Schockmomente zeigen sich stückchenweise. Der Spuk im Haus wird intensiver, äußert sich aber nicht als Wesen oder Ähnliches. Zum Ende hin hält die Geschichte für den Zuschauer aber den einen oder anderen Schockmoment parat. Was 1963 grauenvoll gewirkt haben muss, hat heute von seinem Reiz nichts verloren!


      Toller Klassiker!

      [film]9[/film]
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.
    • Auch nach beinahe 50 Jahren hat der Film nichts von seiner bedrohlichen Atmosphäre verloren. Bereits das Intro, der Monolog, die sich langsam ausbreitende, wabernde Titeleinblendung sind so perfekt inszeniert, dass man sofort gebannt ist. Für den wahren Horror benötigt der Film keine Schreckmomente. Alleine die dunkle Vorderansicht von Hill House genügt, um dem Zuschauer eine Gänsehaut einzujagen. Die dunklen Ecken, die vielen Türen, alles trägt dazu bei, eine perfekte Atmosphäre zu schaffen.

      Das Haus ist der Mittelpunkt, alles kreist darum, die Personden sind nicht wirklich darin gefangen, und trotzdem können sie sich nicht loslösen. Bei einigen ist es Neugier, bei der fragilen Hauptdarstellerin wohl etwas viel tieferes.
      In der wohl nervenaufreibendsten Szene liegt die Protagonistin in Theodoras Zimmer. Man hört unwirkliche Stimmen, man glaubt in der Wandverzierung ein Gesicht zu sehen, Eleanor glaubt Theodoras Hand zu halten. Dann geht das Licht an.

      Es gibt dutzende solcher perfekt inszenierter Momente. Eleanors schwindelnder Blick zum Turm des Hauses, eine atmende Tür, ein düsterer Garten mit einer Familienskulptur. Den kalten Luftzug vor dem Kinderzimmer spürt man beinahe selbst. Nie sieht man den Schrecken, und doch fühlt man ihn permanent. Auch hört man den Personen die ganze Zeit gerne beim Sprechen zu, die Dialoge sind zum Teil wunderbar poetisch geschrieben.

      Neben Suspiria und Texas Chainsaw Massacre ist The Haunting wohl einer der wenigen Horrorfilme, der in meinen Augen perfekt ist. Eine Blu-Ray veröffentlichung ist mehr als überfällig.

      [film]10[/film]

      PS: Diesen Text habe ich bereits vor einiger Zeit geschrieben, vielleicht würde ich den Film heute nicht mehr so euphorisch bewerten. Trotzdem finde ich ihn immer noch sehr gut.
      What fools these Mortals be!
    • Im großen und ganzen ein recht gut gemacht und gemeinter Gruselfilm,der durch eine stellenweise beklemmende Atmosphäre zu überzeugen weiß.Trotzallem muß ich gestehen,das bei mir auch stellenenweise etwas Langatmigkeit aufkam.Dies habe ich vereinzelt bemerkt,als ich mich während des Films mit mit anderen Dingen beschäftigt,und erst die letzten 30 min. wieder Zugang gefunden habe.Da hätte ich mir doch lieber von Ingmar Bergmann Die Stunde des Wolfs gewünscht.

      King Diamond hat sich bestimmt für sein Album Abigail bei diesem Film einige textliche Anregenugen geholt,aber das ist nur Spekulation von meiner Seite aus.

      [film]6[/film]
    • Ich sehe das ähnlich wie KoenigDiamant. Ganz netter Gruselfilm, der aber seine Längen besitzt und mich nicht vollends aus dem Hocker reisst. Da habe ich zb. Das Grauen von Black Torment oder auch Ein Toter spielt Klavier als furchteinflössender in Erinnerung. Aber, so schlimm das auch ist, immer noch besser als viele Horrorproduktionen der Neuzeit. Werde mir die BluRay zulegen. Schönes, seichtes Gruselerlebnis, aber mehr als [film]7[/film] sind nicht drin.