Tortura




    • Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Michael Effenberger
      Erscheinungsjahr: 2008
      Regie: Michael Effenberger, Marcel Walz
      Drehbuch: Marcel Walz
      Kamera: Marcel Walz
      Schnitt: Kai Erfurt
      Spezialeffekte: Tanja Effenberger
      Budget: -
      Musik: Michael Donner
      Länge: ca. 75 Minuten
      Freigabe: ungeprüft
      Darsteller: Nico Josef Zitek, Anna Trageser, Martina Schölzhorn, Anton Grünbeck, Christina Amberger, Carolina Rath, Michel Schüler, Cathrin Kagermaier, Sascha Fromm, Frank Beier


      Inhalt:

      Eine junge Frau kriecht aus einem finsteren U-Bahn Schacht heraus. Ihr Körper ist mit Wunden übersät. Die Geschichte die Sie der Polizei erzählt scheint unglaublich!
      In dreckigen Räumen und stillgelegten U-Bahnschächten hausen die Ausgestossenen der menschlichen Rasse. Dort haben sie sich ihre eigene kleine Welt aufgebaut, fern ab der Zivilisation!
      Hier gilt nur eine Regel: Überleben!
      Eines Abends auf einem alten Fabrikgelände machen sich vier Freunde auf den Weg in eine Diskothek. Auf dem Heimweg werden sie von einem Obdachlosen angegriffen und verschleppt! Sie finden sich in einem dreckigen Raum wieder in dem grauenhafte Dinge geschehen. Aber lautet ein Sprichwort nicht -
      „Man soll nicht mit dem Essen spielen?“


      Der Film wird demnächst uncut über das Label X-Rated erscheinen, die Kaufhaus- und Videothekenfassung wird von Starmedia Home Entertainment vertrieben.

      Anbei das Cover der X-Rated Version:


      Weitere Infos zu dem Film findet Ihr auf unserer Homepage

      Gruß
      Michael
      matador-film.de

      Deutsche DVD Fassung: 06.05.2009



      Review von Dr.Doom:

      Eine Frau sieht sehr mitgenommen aus, mit tiefen Augenringen versehen. Sie hat sichtbar ganz schön was durchmachen müssen. Bis zur Polizei hat sie es aber noch geschafft, nun erzählt sie uns ihre Geschichte. Präsentiert wird ein schmieriger Zuhälter, der sehr glaubhaft wirkt und auch mal einen Obdachlosen eine reinhaut. Seine Mädels lassen sich von ihm schikanieren, er schlägt sie auch gerne, wenn ihm was nicht passt.

      Der Ton ist gelegentlich sehr schlecht, so dass es Probleme geben wird, alles immer so richtig zu verstehen. Es wird den Film nicht stark abwerten, da der Ablauf vollkommen verstanden werden darf, aber solche Unzulänglichkeiten gilt es in Zukunft abzustellen. Die Kulissen bieten viele Graffitimalereien und die Clubs wirken dreckig, somit sind die Schauplätze auch gut gewählt. Der Nächte gibt es zudem Grillenzirpen, samt der gruseligen Sounduntermalung von Michael Donner, wird die Atmosphäre während dieser Tortur sich vollends entfalten können. Die Folterszenen sind natürlich das Prunkstück des Filmes, Wackelei anhand der Kamera gefällt mir nicht immer so, auch hier ist es mir im Verlauf schon etwas zu viel des guten. Zudem sind sich die Laiendarsteller nicht zu fein, allerhand Blutschmiererein über sich hinweg rieseln zu lassen. Zu sehen gibt es das Liebkosen mit dem abgetrennten Bein, Trinkstäbchen in offene Wunden halten um Blut zu saugen oder das Grillen von abgetrennten, aufgespießten Fingerkuppen.
      Innereien anderer werden per Zwang in den Mund genommen, was glibberig und ekelerregend ausschaut. Fingernägel werden entfernt, eine Zunge aus dem Mund gerissen und Enthäutungen inklusive, die volle Breitseite der Folter gibt es zu sehen, die in seiner grausamhaften, aber auch professionellen Wirkung auch mit einem „Hostel“ mithalten kann.
      Bei den Laiendarstellern gibt es keinen der richtig schwach agiert, neben den wie aus dem Leben geschnittenen schmierigen Zuhälter oder soll es nur ein Freund von einer der Damen sein? So ist es vor allem der getarnte Obdachlose „Belly Bob“ Anton Grünbeck, der sehr glaubhaft wirkt. Michael Schueler als Tony ist etwas blass geblieben, nicht unbedingt die Idealbesetzung, macht aber in der Nebenrolle nichts aus.
      Bei den Frauen, wie Walz Stammbesetzung Martina Schölzhorn gibt es kaum was auszusetzen, das Schreien und Leiden können sie sehr glaubhaft rüberbringen. Im Schnitt also eine absolut ordentliche Besetzung, was größere deutsche Produktionen, von dieser Qualitätsstufe her so nicht bieten können. Abzüge sind insgesamt gesehen vor allem in der B-Note zu sehen, wie etwas zu schwankfreudige Kameras und vor allem einige Undeutlichkeiten im Dialog, aufgrund von Tonprobleme. Gegen Ende wird eine Szene vom Anfang noch mal wiederholt, dies hätte auch flotter von statten gehen können oder es am Ende nur noch mal anreißen, um die Erinnerung vom Anfang zu wecken. Tortura ist der von mir erhoffte Durchbruch eines Marcel Walz, aber auch von Michael Effenberger als Regisseurs-Gespann und natürlich nicht zu vergessen ihr gesamtes Matador Film Team.

      Solche Folter-Filme wie „Tortura“ und der folgende „La Petite mort“ aus dem tiefen Underground der deutschen Amateurfilmszene, gehören sogar ins deutsche Mitternachtskino. Die Filme sind durchaus professioneller als die meisten größeren deutschen Produktionen. Das ist doch mal ein Vorschlag. Ich wäre mir sicher, die Hälfte würde den Film im Kinosaal wegen gebotener Grausamkeiten schon vorzeitig verlassen.

      „Die Tür der Hölle ist jetzt geschlossen“ (Saw lässt Grüßen!)

      [film]7[/film]

      Lobpreisungen von Andreas Bethmann und Olaf Ittenbach auf dem DVD Rück-Cover sind passend.

      Als Bonus gibt es wie gewohnt interessante Hintergrundinformationen zum Film, wird einem so bei den Mainstream-Horrorfilmen auch nur selten geliefert.
    • kenn ich nicht. habe auch noch nie etwas davon gehört aber das cover sieht irgendwie schon mal ein bisschen ekelig aus xD

      Glaube aber nicht das ich den mal sehen werde, da ich nicht gerade ein Freund von Amateurfilmen bin und bisher auch nur einen einzigen gesehen habe und der war mal echt schlecht :D
    • Ja, sieht ganz gut aus der Trailer, ob ich wohl eine Presse DVD von Herrn Effenberger bekomme? Ich glaub das traut er sich nicht. lolp

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Kann man eine handsignierte DVD auch direkt von Matador kaufen? Ich würde mich sehr darüber freuen. :5:
    • Freue mich auch schon auf den Film und hätte ebenfalls gegen ein signiertes Exemplar nichts einzuwenden :)
    • Am 13.05.2009 kommt der Film über das X-Rated Label von Andreas Bethmann heraus.

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    • Hallo,
      das Erscheinungsdatum von Tortura wurde auf den 6.05.2009 vorverlegt, ist also ab sofort erhältlich!

      Gruß
      Michael
      matador-film.de
    • So, hab mir den Streifen mal angeschaut und bin doch, gerade wegen der ganzen Vorschusslorbeeren und des Teasers, recht enttäuscht.

      (+)
      -für einen Independent-Film recht gut agierende Schauspieler
      -Locations für Rahmenhandlung waren ok
      -Solide, zeitgemässe Kameraführung und Schnitt. Leider wurden auf aufwertende Hilfsmittel wie Dolly oder Kamerakran oder Steadycam gänzlich verzichtet.

      (-)
      -massive Tonprobleme, die leider durch eine nicht gute Postpro noch verschlimmert wurden
      -keine Stimmung oder Cinelook durch Beleuchtung oder Postpro
      -vfx nicht vorhanden
      -sfx auf unterem Niveau, d.h. keine spektakulären Bluteffekte. Vieles was interessant oder aufwendig gewesen wäre passiert im off. Vorhandene Effekte wurden schon x-mal, auch im Independent Bereich, besser dargestellt. Ob es nicht besser ging kann man nicht sagen, weil es erst gar nicht probiert wurde...
      -Make up spärlich vorhanden und wenn auf Karnevalsniveau (z.B. das rausgepiekste Auge sah aus, als ob ein Hund ne Wurst drauf hinterlassen hätte :D )
      -Story eher oberflächlich, interessante Charaktereinführungen der Killer-Clique fanden leider nur einen Weg in die Outtakes. Ansonsten unspektakulärer Plot der immer noch aktuellen Folterporn Welle (leider mit zu wenig Folter und gar kein Porn)
      -Spärliche Assessoires. Als Folterwerkzeuge dienten z.B. unstylische Papierscheren oder ein Billigmesser mit gelbem Plastikgriff... da hätte man mal ein bischen genauer im Geräteschuppen rumstöbern können...
      -Hauptlocation war ein unstylischer Dachboden, wo so gar keine (siehe auch Beleuchtung) Terrorstimmung aufkommen wollte. Von den versprochenen U-Bahnschächten blieb nur ein 3D-Modell übrig, welches zur Titeleinblendung diente.

      Fazit: Was Herr Ittenbach an dem Film so faszinierend gefunden hat (siehe Rückentext der DVD) ist mir schleierhaft. Der Film wirkt nicht gut vorgeplant und etwas lieblos runtergekurbelt.
      Ein Independent Film in diesem Genre muss schon etwas derber daherkommen, wenn heutzutage jeder Mayor-FSK-Horrorstreifen deutlich deftiger ist, warum sollten dann Independent-Gorehounds auf diese schmale Kost zurückgreifen?
      Für Locations, Assessoires, sfx und Nachbearbeitung hätte mehr Zeit, Liebe und Geld investiert werden müssen, das reicht heutzutage auch nicht mehr im Independent-No-Budget Bereich um einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

      Story: [film]5[/film]
      Sex: [film]2[/film]
      Gore: [film]5[/film]

      Ergebnis: unterdurchschnittliches No-Budget Niveau
    • Ich weis zwar nicht wie Herr Effenberger & Herr Walz deine Kritik aufnehmen werden, die hier erfreulicherweise auch aktiv sind, aber ich finde sie doch sehr interessant und aufschlussreich. Ich weis noch nicht, ob ich mir "Tortura" zulegen werde, eine Ansicht/Rezensions-DVD würde ich aber nicht ausschlagen, dass der Film nicht auf Ittenbach-Niveau liegt dürfte eigentlich klar sein, auch das Niveau des kürzlich erschienenen Sadisticum von Sebastian Radtke erwarte ich hier nicht. Ich habe aber die Hoffnung und Erwartung, dass eine Weiterentwicklung zu "Infekt" ersichtlich ist.

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    • Original von Dr.Doom
      Ich weis zwar nicht wie Herr Effenberger & Herr Walz deine Kritik aufnehmen werden, die hier erfreulicherweise auch aktiv sind, aber ich finde sie doch sehr interessant und aufschlussreich. Ich weis noch nicht, ob ich mir "Tortura" zulegen werde, eine Ansicht/Rezensions-DVD würde ich aber nicht ausschlagen, dass der Film nicht auf Ittenbach-Niveau liegt dürfte eigentlich klar sein, auch das Niveau des kürzlich erschienenen Sadisticum von Sebastian Radtke erwarte ich hier nicht. Ich habe aber die Hoffnung und Erwartung, dass eine Weiterentwicklung zu "Infekt" ersichtlich ist.


      Nunja, da werden die Herren mit leben müssen... ich habe sachlich eine Kritik verfasst, habe niemanden persönlich angegriffen und hoffe das die Beiden was raus lernen. Ich wäre ja auch mal auf andere Meinungen gespannt...

      Der Infekt ist für mich ein typischer "Erstlingsfilm" mit all den Fehlern die man da so macht. Wenn es da keine Weiterentwicklung gegeben hätte, wäre das schon sehr enttäuschend gewesen.

      Ich möchte hier aber nochmal betonen, dass ich weiss as es bedeutet als Amateur ohne Kohle einen Film zu drehen. Daher bewegt sich meine Kritik bewusst im Rahmen der Independentfilme, also ich vergleich bei der Bewertung nix mit Blockbustern oder so...
    • Mit Blockbuster kann man auch nicht Vergleichen.

      Aktuell ist ein Olaf Ittenbach aber das Mass aller Dinge, es gab zwar vor Jahren auch einige Amateurfilme, die jenes Niveau erreicht haben, Heut zu Tage ist die Messlatte halt Olaf und die ist sehr hoch gesteckt.

      Ich glaub schon, dass sie mit der Kritik umgehen können, so war es auch nicht gemeint. :)
      Ich schreibe meine kurzen Kritiken auch so, wie ich den Film wirklich empfand, auch wenn ich nicht viel gutes Berichten sollte, es bringt ja auch nichts, etwas zu verschönigen, man macht sich als Schreiberling höchstens unglaubwürdig, wenn man ähnliche Qualitäten dann völlig unterschiedlich sieht. Wenn ich z.B. ein "Green Rocks", der hier als Verlinkung auch zum Download legal bereitsteht, gute Kritiken verpassen würde.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Ohne jetzt off topic zu werden...

      Ja, Olaf Ittenbach ist das Mass der Dinge, sehe ich auch so. Allerdings spielt er mittlerweile auch in einer anderen Liga, allein was Budget angeht. Ich mein, die neuen Ittenbachs sind ja nun wirklich nicht mehr weit von Mayors entfernt, wenn überhaupt...
      Da müsste man die alten Ittenbachs nehmen, die aber wiederum aus einer anderen Zeit stammen.

      Man sollte da schon No-Budget Produktionen (man sagt so bis 20.000€, wobei man bei den meisten Produktionen nochmal durch 10 oder 20 teilen sollte :) ) und Low-Budget Produktionen unterscheiden.

      Wenn ich mir professionelle Schauspieler, Pyro, professionelle sfx, Locations (evtl. im Ausland), Ausstattung etc. leisten kann, wird ein Film natürlich aufgewertet. Daher kommt ein talentierter Regisseur mit 1000€ Budget niemals an einen aktuellen Ittenbach heran, genausowenig wie dieser an einen Tarantino rankommt, der es sich leisten kann einen Bruce Willis in einer Nebenrolle zu verheizen...

      Um nochmal auf Tortura zurückzukommen, dort hätte man halt mit reinem Fleiss und mehr Liebe zum Detail mehr rausholen können, ohne das Budget zu erhöhen. Sowas finde ich einen angebrachten Kritikpunkt, ohne Äpfel mit Birnen zu vergleichen...
    • Die Regisseure Walz & Effenberger sind mit Tortura auf die Erfolgswelle der derzeit populären Folterfilme wie etwa Hostel & Saw aufgesprungen. Der Film erinnert am Anfang gleich an den französischen Schocker Martyrs. Da taucht auch gleich eine gekennzeichnete Frau in Unterwäsche auf und geht total verwirrt einen Gang entlang (in dem Fall die U-Bahn) und ist froh ihren Peinigern entkommen zu sein. Aber nun mal von vorne.

      Die Geschichte dreht sich um ein Pärchen, das mit 2 Freundinnen in eine Disco geht, um dort einen lustigen Abend zu haben. Doch der Freund stellt sich als riesen Arschloch heraus und so kommt es zum Streit. Daraufhin lässt er die 3 Frauen (nebst seiner Freundin) stehen und will alleine nach Hause fahren. Doch das er nicht alleine heimkommen wird, dürfte hier so jedem ziemlich klar sein. Und die 3 Freundinnen wollen danach auch so schnell wie möglich nach Hause, doch zu dieser späten Stunde ist das alles nicht so einfach und so geraten sie in die Fänge von ein paar Kannibalen, die Spaß daran haben ihre Opfer erst zu quälen - und dann zu Essen! Jedenfalls keimt mit weiterem Verlauf eine richtig schön dreckige Atmosphäre auf.

      Goremäßig kann man sich hier auf einige nette Szenen freuen und die Gore Hounds unter uns werden sicherlich auch auf ihre Kosten kommen. Vor allem hat man sich Gedanken gemacht und mal etwas gemacht, was bislang noch nicht da war. Neben den typischen Schlachtszenen, oder gar das abtrennen von einem Fuß & Hand, hat man die abgetrennten Finger allesamt aufgespießt und übers Feuer gehängt. Die Idee & Umsetzung fand ich echt super, da es auch mal etwas neues war. Die restlichen Szenen konnten sich auch gut sehen lassen, vor allem wie eine Darstellerin wie ein Schwein gequikt hat, als ihr die Haut am Arm abgezogen wurde, was aber auch verständlich ist. Und selbst der "German Godfather of Gore" war von dem Film begeistert - und das hat ja immerhin auch schon etwas zu sagen.

      Umso erfreulicher haben die Darsteller ihre Sache mehr als gut gemacht und haben sich mit ihrer Rolle richtig gut identifiziert. Vor allem die Opfer Martina Schölzhorn und Anna Trageser können durchweg überzeugen. Aber auch der Rest der Kannibalen Truppe kann gefallen, wobei natürlich der "Boss" mit Abstand heraus sticht. Der Mann "mit der Kapuze" Anton Grünbach gibt nicht nur als Lockvogel, sondern auch als Anführer ein richtig gutes Bild ab. Vor allem blüht er in dieser Rolle richtig auf. Man hätte zwar noch ein wenig mehr Details von den Kannibalen preisgeben können (warum & wieso), aber nun gut.

      Was mit Abstand sehr negativ auffällt ist, dass der Ton, insbesondere die Stimme der Damen viel zu leise ist und man nicht immer alles versteht. Auch rauscht der Film an manchen Stellen ganz besonders, was leider zu viel wieder kaputt macht, da es einfach nur störend ist. Jedoch ist dies aber auch das einzige Manko, was den Film in ein schlechtes Bild stellt. Ansonsten kann er recht gut unterhalten, was durchaus wichtig ist und das man die Laufzeit auf nur knapp 75 Minuten beschränkt hat, wurde auch sehr gut ausgewählt. Vor allem die Kameraführung kann auch in diesem Film wieder gefallen, da man nicht einfach draufhält, sondern auch mal Liebe für´s Detail pflegt. Auf jeden Fall ein netter & unterhaltsamer Beitrag, den die beiden Regisseure hier abgeliefert haben. Man kann schon auf die neuen Projekte gespannt sein.


      [film]7[/film]
    • Ich habe Tortura am Wochenende gesehen.

      Mein Fazit:
      Ultrabrutale Story, einige nett anzuschauende Gore-Szenen.
      Auch einige Hauptdarsteller spielten überzeugend.

      Allerdings hatte der Film auch einige Schwächen.
      Ich will jetzt gar nicht auf dem dünnen Sprachton oder ähnlichem rumhacken.
      Solche Dinge machen ja Low Budget Filme auch teilweise liebenswert.

      Aber die Story war mir ein bisschen dünn. Ausserdem wurde der Film wohl
      in einer alten Fabrik gedreht, die aber nicht alt und verkommen genug
      rüberkam (man denke an den viel zu neu aussehenden Aufzug oder den
      Taxistand hinter einer alten stillgelegten Fabrik- wer kommt wohl dahin???).

      Auch die sozialkritische Komponente war hier wohl nur vorgeschoben.
      Denn wenigstens die, die ihm vorher Geld gaben, hätte der obdachlose
      Obermotz der Freaks ja etwas netter behandeln können.

      Am Meisten hat mich das Ende verwirrt. Hatte die junge Dame die Geschichte
      mit der Polizei nun geträumt, oder steckte der Kommissar da irgendwie
      mit unter einer Decke? Hmmmmm?????

      Man hätte jedenfalls aus der Story noch mehr machen können!

      Mein Fazit: 5 von 10
      ***************************************************************
    • Original von Three Finger

      Am Meisten hat mich das Ende verwirrt. Hatte die junge Dame die Geschichte
      mit der Polizei nun geträumt, oder steckte der Kommissar da irgendwie
      mit unter einer Decke? Hmmmmm?????



      Spoiler anzeigen
      Die Frau hat das alles nur geträumt, dass sie ihnen entkommen konnte. Doch dann ist sie aufgewacht.
    • der film hat mir recht gut gefallen.am besten ist aber der anführer der (kannibalen) truppe und die blonde.der 2 mann von denen (ich nenn sie mal täter ;o) ) kommt doch etwas komisch rüber.vielleicht soll das so sein,aber der hat mich absolut nicht überzeugt.die opfer haben ihre rolle sehr gut gespielt und man konnte stellenweise richtig mitfühlen.am besten natürlich wie oben schon gesagt martina und anna.

      alles in allem ein recht guter film,den man sich ruhig anschauen kann.vielleicht werde ich ja doch noch ein amateur-film fan lolp

      meine wertung

      [film]7[/film]
      30% aller Amokläufer spielen Killerspiele!
      100% aller Amokläufer essen Brot!
      Verbietet Brot!!! :28:
    • wo kann man denn den Film kaufen?kann man den auch direkt beim regisseur kaufen???
      "NUR WEIL ETWAS NICHT LEBT MUSS ES NICHT TOT SEIN"
      DEAD SILENCE
    • Bei "Filmundo" gibts den. Aber mir noch zu teuer.
    • ich versteh nicht warum die amaterfilme immer so teuer sind?? Die wollen doch das man die kauft und sieht und wenn die um die 20 euro kosten und kaum was zu bieten haben kauft die doch kein mensch! Das geheimnis der Zauberpilze ist da schon besser gewesen! 6,50€ so muss der preis von nem amateurfilm sein! von mir aus auch 10 euro ! aber nicht 20 ! soviel kostet ja nicht mal an neuer Film meistens! >=(
      unverschämtheit!
      "NUR WEIL ETWAS NICHT LEBT MUSS ES NICHT TOT SEIN"
      DEAD SILENCE
    • die alten Rose-Dinger, die werden dir mittlerweile auch auf jeder Börse nachgeschmissen
      lol
    • Mal wieder den Versuch gewagt einen Deutschen Horrorfilm anzuschauen, wenn dieser auch nur im Amateurbereich anzusiedeln ist. Hätte es lieber sein lassen sollen. Mich nervt schon der Beginn, bei 73 min dauer mit Abspann fängt es so an das 3,5min nen nerviges Lied geträllert bekommt,mit Bildern über München die ich so schon 54624534365 gesehen habe. Dann gehts los, das Auto wird irgendwo weit weg geparkt weil vor dem Club keine Parkplätze zu finden wären. Komisch nur das man auf dem Weg zur Disco dutzende leere Parkplätze vorfindet. Weiter gehts... Eine Frau kreucht am hellichten Tag eine Münchner U Bahn entlang und nirgends eine Menschenseele zu entdecken, ach ich könnte mich aufregen. Auch wenn wenig Budget vorhanden ist, sollten grade so einfache Fehler und Logiklöcher nicht passieren. Einigen der Darstellern ist das bemühen anzusehen,mache ihre Sache wirklich gut, andere wiederum sind die reinsten Nieten als Schauspieler. Naja vom Rest schweig ich mal lieber, ärgere mich selbst um die 5 euro die ich hierfür ausgegeben habe, schade ums Geld! [film]2[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Mir hat er gut gefallen, sogar besser als ich erwartet habe. 7 Punkte sind auch von mir drin, mein Review steht auf der 1.Seite ganz oben. lol

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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      Tekkno - XTC - Acid (Playliste/The Hits): Klick
    • Bin ja im allgemeinen kein grosser Freund deutscher Amateurfilme aber dieser Torture-Porn aus Deutschland hat mir hervorragend gefallen.Die Story war erwatungsgemäss natürlich absolut nichts bsonderes aber die Umsetzung war gelungen.Die Schauspieler agierten sehr gut in ihren Rollen was ja für diese Art Film nicht selbstverständlich ist.Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt was Filme dieses Genres ausmacht den Effekten.Die Folterungen waren sehr blutig und sadistisch umgesetzt so das Freunde dieser Filme vollends zufrieden sein werden.Spannend ist das ganze natürlich nicht aber wem "La Petit Mort" gefallen hat der wird auch hier seine helle Freude haben.Gemessen am sonstigen Output im deutschen Amateurfilm kann ich hier ohne schlechtes gewissen

      [film]8[/film]

      Punkte vergeben.Kann die grosse Hartbox von X-Rated nur empfehlen.Ich hab den Kauf nicht bereut.
    • Original von Wassilis:

      Hoffe ich finde den wo günstig.


      Wird schwer, hab den schon ewig auf der Liste und noch nie unter 20,-€ gefunden shack
    • OFDB 18 Euro.Günstiger werdet ihr den sicherlich nicht finden.
    • Original von Trasher:

      OFDB 18 Euro.Günstiger werdet ihr den sicherlich nicht finden.



      Du hast ihn für 13€ bekommen. lolp
    • Ja nach langer Suche auf einer Börse und dann bei X-Rated Restbeständen eines Händlers.Also eher ein Zufallsfund.
    • Der Film ist klasse. Schauspieler (grade der Anführer der Obdachlosen war super), Goreeffekte (recht fies) - passte. Die Story war auch okay. Nur der Ton liess zu wünschen übrig, aber das ist bei Amateurfilmen nun mal so. Dieser hebt sich aber von anderen Filmen dieses Bereiches deutlich ab. Hat mir sehr gut gefallen. Ich habe ihn auch schon 2x angeschaut. Das mache ich bei Amateurproduktionen eigentlich nicht. :5:
    • Original von Dr.Gore:

      Der Film ist klasse. Schauspieler (grade der Anführer der Obdachlosen war super), Goreeffekte (recht fies) - passte. Die Story war auch okay. Nur der Ton liess zu wünschen übrig, aber das ist bei Amateurfilmen nun mal so. Dieser hebt sich aber von anderen Filmen dieses Bereiches deutlich ab. Hat mir sehr gut gefallen. Ich habe ihn auch schon 2x angeschaut. Das mache ich bei Amateurproduktionen eigentlich nicht. :5:


      Wo und für wieviel hast du den geholt?
    • Habe mir den vor einigen Jahren bei D&T geholt. Hat 23,99 Euro gekostet. Die listen den immer noch. Ich glaube für 19,99. Scheint aber sehr selten auf Lager zu sein.
    • Wassilis sag bescheid wo du ihn am günstigsten findest. Fehlt mir auch noch in der Sammlung :5:
    • Original von Burns:

      Wassilis sag bescheid wo du ihn am günstigsten findest. Fehlt mir auch noch in der Sammlung :5:



      Ich gebe mir mal Mühe :-)
    • Original von Trasher:

      Ja nach langer Suche auf einer Börse und dann bei X-Rated Restbeständen eines Händlers.Also eher ein Zufallsfund.


      ...und der Händler war mit 99%iger Sicherheit auch das damalige Oberhaupt von x-rated und sein Vorname beginnt mit A.
    • @Sid nein Du warst dabei als ich in Düsseldorf bei einem mir unbekannten Händler die DVD gekauft habe. :0: