The Redeemer - Son of Satan

    • The Redeemer - Son of Satan

      Produktionsland: USA
      Produktion: Stephen M. Trattner, Sheldon Tromberg
      Erscheinungsjahr: 1978
      Regie: Constantine S. Gochis
      Drehbuch: William Vernick
      Kamera: John Beymer, John Michael Beymer
      Schnitt: Jack Foster
      Spezialeffekte: -
      Budget: -
      Musik: Phil Gallo, Clem Vicari Jr.
      Länge: ca. 83 Minuten
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: T.G. Finkbinder, Damien Knight, Jeanetta Arnette, Nick Carter, Nikki Barthen, Michael Hollingsworth, Gyr Patterson, Christopher Flint, Jessica Bein, Richard Timmins, Rosa Arift, Eric Kjoenes


      Schweizer Mediabook (DVD+Blu-Ray): 23.11.2018
      Alternative: US DVD von East West Entertainment (kein deutscher Ton)



      (US Cover)



      Inhalt:

      Sechs ehemalige Schüler der Stuart Morse Academy werden überraschend zu einem Klassentreffen eingeladen. Sie sind bereits einige Jahre aus der Schule und wundern sich unabhängig voneinander, dass da nach so langer Zeit noch jemand an sie denkt. Als sie alle in der alten Schule einrücken, finden sie diese festlich geschmückt vor. Sie wundern sich allerdings, dass sie offensichtlich die Einzigen aus ihrer Klasse sind, die eingeladen wurden...

      Nachdem sie sich über das Festessen hergemacht haben, wollen sie der Sache auf den Grund gehen, doch sie müssen bemerken, dass alle Ausgänge verrammelt sind und das Telefon nicht funktioniert. Als sie dann auch noch die Leiche des Hausmeisters finden, bricht Panik aus. Nach einer Weile finden sie heraus, dass sie der selbsternannte „Erlöser“ an diesen Ort geführt hat, um sie von ihren Leiden zu erlösen. Er hat die sechs bereits seit Jahren beobachtet und festgestellt das sie sich nicht gerade perfekt verhalten haben.
      Von nun an heisst es für die ehemaligen Schulkollegen also ihren Kopf zu retten, auch wenn dies recht aussichtslos scheint...


      Trailer:
      -



      Meinung:

      Der Film ist nicht gerade ein Highlight, ein recht eigenartiger B-Streifen, besonders die Dialoge des bösen Rippers, anscheinend im Auftrag des Satans handelnd wenn ich es richtig verstanden habe, verwundern schon. Ich persönlich habe mich nicht so sehr gelangweilt, auch wenn der Film wirklich nicht immer gerade vor Logik strotzt gibt es durchaus hier und da mal nette Momente, eine Sequenz mit einem Clown u.a. aber die geschnittene Videofassung war dann wiederrum wie so oft ärgerlich. Erstaunt war ich dann viele Jahre später zu DVD-Zeiten als der Streifen als Neuauflage erschien, ich hatte mir den Film dann (ich meine gar von Astro) nochmals ausgeliehen. Unglaublich, es gab ja das eine oder andere Bootleg, also diese Fassung war ebenfalls geschnitten und ich meine sie ist mit der indizierten Videofassung von IHV identisch und hatte daher meine Zweifel. Die Schnitte sind im übrigen eigentlich unsinnig, die Effekte sind recht billig, einfach und so hart sind sie in der OF dann auch nicht, man sieht dem Film auch sein Alter sowie das geringes Budget wirklich an. Ansonsten erinnert der Film gewissenmassen stellenweise an spätere Slasher-Movies, hier ein altes Schulgebäude und hin und wieder muss eben einer dran glauben. Abgesehen von einigen wenigen guten Szenen weisst der Film viele Schwächen auf und kann dann auch nicht so richtig überzeugen, auch mit Hinblick auf das Ende des Films. Akustisch gibt es u.a. hier und dort paar nette effekthascherische Synthiziser-Effekte, ansonsten ist die musikalische Untermalung auch in Ordnung. Ich kann den Film eher nur Komplettisten und Allesgucker empfehlen, Freunde des trashigen Low-Budget-Horrors der 70er die nicht allzu viel Wert auf eine logische und spannende Handlung legen und ohne Erklärungen auskommen können. Alle anderen sollten den Film unbedingt besser meiden, ich glaube dass der Film bei den meisten Horrorfans komplett durchfallen wird. Was die Bewertung betrifft, schwierig, 6/10.
    • Ich fand den Schinken eigentlich nur langweilig.
      Sicher - er ist recht selten und war auch früher zu VHS-Zeiten nicht gerade ein Hit.
      Daß der Regisseur nie wieder einen anderen Film gedreht hat, kann seine Gründe haben lolp

      Ich habe noch mal das in Deutschland verwendete Cover angehängt.

      Ein Film, den man sich nicht geben muß. Nur wenn er mal für´n Euro verramscht würde.

      Von mir:

      [film]3[/film]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • kommt am 23.11.2018 als Mediabook

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Kritik:

      Warum muss solch ein minderwertiges Produkt ein Mediabook bekommen?

      Die Szenen mit den Kids in der Schule ist für einen Slasher noch ganz ok, wenn die Charakter vorgestellt werden. Danach wird es allerdings bitter, was das abhandeln des Drehbuchs betrifft, dort verhebt sich Regisseur Constantine S. Gochis gewaltig und zeigt in seinem einzigen Filmschaffen, dass nicht jeder dazu in der Lage ist, einen Film auf die Beine zu stellen, selbst wenn es nur ein Amateurfilm wäre. Erst einmal die Mordszenen, da gibt es eine witzige mit einem Clown der per Flammenwerfer ein Menschen verbrennt, ansonsten wird noch 2mal mit der Pistole geschossen und jemand erdrosselt, es kommen also kein Splatter vor, so dass der Slasherfilmfan nicht bedient wird. Das Bild ist ausgebleicht und die Darsteller noch im Rahmen ok. Dem Ablauf fehlt es an Tempo, so dass man durchaus früh Langeweile empfindet.

      Das große Problem ist aber die Erzählweise der verschiedenen Filmszenen, dass sind mindestens 2, wahrscheinlich aber 3 oder 4. Die erste Handlung dreht sich um einen Priester und eine Jungsgruppe, der predigt was und einer der Jungs als Außenseiter, wird aus dem See heraus steigen, er soll wohl so was wie Satans Jünger sein und dürfte nicht menschlich sein.

      Witz in der Jungsgruppe, das Highlight neben dem Clown mit Flammenwerfer später:
      Junge1: „Los Ben, wir wollen den neusten Witz hören, los mach schon.
      Junge2: „Da war mal eine Hure und ein Seemann.“
      Junge3: „Der hat so einen langen Bart.“
      Junge2: „Nee nee, der war immer glatt rasiert.“
      :3:

      Diese Szenerie mit den Jungs gibt es dann wieder am Ende des Films, der Junge geht wieder in den See zurück, wo er herkam. Die 2.Handlung ist Slasher typisch, es treffen sich paar jüngere Leute in einem Haus, wo ein Klassentreffen statt findet, dort werden die Leute dann gemeuchelt. Der Meuchler wird aber schlecht in Szene gesetzt, der Schnitt ist dabei eine Katastrophe, er wird immer wieder plötzlich ins Bild geschoben und hinter seinem Opfer erscheinen, wo er gar nicht so schnell gelangen kann, vor allem nicht mit neuem Outfit. Der Beweggrund des Serienmörders wird immerhin genannt, es ist allgemein die Sünde des Menschen, welche den Mörder antreibt, aber das reicht natürlich nicht es in Verbindung mit dem Satan und der Handlung zu bringen.

      Diese beiden großen Handlung ergeben zusammen keinen Sinn. Der 1.Mord noch ganz am Anfang des Films, lässt sich auch nicht erklären, wie der hier rein passt, man sieht nicht mal das Gesicht des Mörders. Dann gibt es keine Erklärung dafür, wer der Tote Junge am Ende des Films ist, der kurz eingeblendet wird. wie das sich zum Rest des Films verhält. Der Meuchelmörder in der 2.Handlung wird wahrscheinlich der Junge aus der 1.Handlung sein, aber auch das nur vermutet, irgendwie muss ja was zusammen passen.

      Jetzt gibt es auch wieder jede Menge Kritiker (siehe imbd) die darin ein surreales Meisterwerk erkennen und der Film wurde mittlerweile deutlich über 5 von 10 Bewertungspunkte gepusht, es folgte dann auch ein Mediabook hierzulande für dieses Meisterwerk, der freischaffenden Kunst. Wie so oft ist es aber die schlampige und schlechte Arbeit des Regisseurs zu verdanken, die ganze Erzählstruktur nicht unter einem Hut zu bekommen. Kaum jemand wird mit Absicht seinen Film unverständlich und sperrig machen.

      [film]3[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Dr. Doom schrieb:

      Warum muss solch ein minderwertiges Produkt ein Mediabook bekommen?
      Weil Heute Alles ein Mediabook bekommt :0:
      In edler Aufmachung lassen sich selbst die schlechtesten Filmen und die gefühlt zehnten Repacks noch gewinnbringend verkaufen!
      Kein Smartphone und Facebook Account aber trotzdem glücklich!