Zombie Reanimation

    • Zombie Reanimation

      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: -
      Erscheinungsjahr: 2009
      Regie: Thomas Kercmar, Jochen Taubert
      Drehbuch: Jochen Taubert
      Kamera: Tim Lota
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: Carsten Schulte Braucks, Tanja Effenberger, Timo Rose
      Budget: -
      Musik: -
      Länge: ca. 83 Minuten
      Freigabe: Ungeprüft
      Darsteller: Thomas Kercmar, Tasso Mintopolos, Erich Amerkamp, Tanja Weiden, Andreas Resing, Manoush, Silke Barenbrok, Sandra Schmidt, Martin Hentschel, Danny Niederhoff, Kai Lichtenberg, Patrick Stengel



      Inhalt:

      Es begann alles mit der ersten Zombie-Infektion im Jahr 1945. Zwei fanatische Ärzte entdecken durch Zufall einen Virus, der Leichen lebendig werden lässt. Doch schnell stellen sie fest, dass man die Untoten nicht kontrollieren kann. Ihr Verlangen nach Fleisch ist zu groß und lässt kein Denken zu.
      Viele Jahre später starten die beiden ein neues Experiment. Ihr Tun hinterlässt eine lange blutige Spur...


      Trailer:
      -


      Kritik:

      Von Jochen Taubert finde ich nur seinen „Exhibitionistenattacke“ bis dato wirklich unterhaltsam, nicht weil dieser im Gegensatz zu seinen anderen Schundwerken professioneller ausschaut, sondern weil dieser schön überspitzt und zum ablachen bestens dienlich ist. Zudem können Technobeats und hübsche Darstellerinnen sowie stetig wechselnde Kulissen sich durchaus sehen lassen. Ja, „Exhibitionistenattacke“ gilt in der Szene auch nicht zu unrecht als kleiner Kultfilm und Inspirationsquelle, wenn gleich Herr Taubert ansonsten wohl den schlechtesten Ruf aller deutscher Amateurfilmer genießen darf und auch dies nicht zu unrecht, nicht zuletzt anhand seiner Prominenten Besetzung der Marke Jörgen Drews, Frank Zander, Harry Wijnvoord und Kollegen.
      Nun soll mit „Zombie Reanimation“ alles anders oder besser werden, vielleicht sogar professioneller? Ich möchte nicht so recht dran glauben, aber bespannt sein darf man ja, zumal die Darstellerbesetzung Besserung gelobt.

      Anhand der Story hapert es schnell. Es wird einiges per Erzählerstimme im Off geschehen, statt dies aufzuzeigen. Da wäre ein Irrer, der für den Mord an des Professors Frau verantwortlich sein soll. So etwas wird dann mit einem schnell gesprochenen Satz runtergekurbelt, was nicht zufrieden stellen kann und was wohl auch die fehlenden Ideen eines Jochen Taubert widerspiegeln könnte, wobei ich anmerken muss, dass dieser Klops zum Anfang kein 2. Mal vorkommen sollte.
      Es gibt reichlich Blutsuppe, insbesondere anhand von Schussszenen, aber auch einiges anderes, ja recht ausgefallenes, somit Abwechslung vorhanden ist. Viele explizite Splatterszenen bleiben uns zwar vorenthalten, mit Ausnahme einer rausgerissenen Zunge, dennoch ist der Härtegrad vollkommen ausreichend. Zumindest wenn man hier mal nicht den Maßstab eines Andreas Schnaas und Olaf Ittenbach ansetzt, oder den Vergleich mit den anarchistischen Zombiefilmen des zurückliegenden Jahres zieht und zwar „Graveyard of the Living Dead“ von Marc Rohnstock und den amerikanischen „Run For Blood“. Aber he, wir haben es hier mit einem Jochen Tauber Film zu tun und dies meine ich auch mal nicht abwertend, sondern nur im Vergleich was wir zuvor von ihm gesehen haben oder die meisten es sich sicherlich auch ersparen wollten. Zumindest wird ca. 20x mehr Liter Blut vergossen, als insgesamt bei allen Jochen Taubert Filmen zuvor. Wobei dies zuvor ja auch hauptsächlich nur auf „Ich piss auf deinen Kadaver“ zutrifft, der auch nicht zu den allerschlechtesten Werken seiner Regieleistung zu zählen ist, ein Film aus Anfangszeiten eines Jochen Taubert.
      Aber nun mal weiter zu Zombie Reanimation. Die Darsteller sind zumindest wohl das erste Mal bei einem Taubert Film wenigstens durchwachsen, mit dabei die im Genre geschätzte und hier auch überzeugende Manoush, wenn gleich ihr Ton manchmal etwas leise geraten ist. Der „Exhibitionistenattacke“ Techno/Dancefloor Sound sorgt für etwas Stimmung, den man eigentlich bis auf einige Hinterwäldlerdörfer vielleicht noch, ansonsten nur Anfang der 90er groß gehört hat. Allgemein ist die Musikuntermalung meistens ordentlich und gelegentlich sogar richtig rockig. Die Damen sind auch leicht bekleidet und sehr zeigefreudig, so gibt es Apfelpopo und viele gut geformte Titten zu sehen. Nicht zu vergessen die dämlich agierenden Soldaten anhand eines Rückblickes, wo man schön drüber Lachen kann, all dies gab es bei „Exhibitionistenattacke“ in ähnlicher Form auch zu sehen, nur ist hier mehr Tempo drin. Selbst die Story wird nach der Anfangsphase mit nicht so ganz überzeugender von „Re-Animator“ leicht inspirierterem Drehbuch seinen eigenen Weg gehen und ohne große Patzer auskommen. Die Amerikaner werden den Film sicher lieben, hier ist auf jedenfall Musik drin. Nackte Ärsche, Metal Sound und Action und viel Blut, nicht im Splatterreigen ausartend, aber schön schmierig blutig und auch giftig grün, anhand der reanimierten Flüssigkeit in den Adern der Zombies. Die Nazis sind die Verursacher der Reanimationen, na haben wir das nicht schon lange vermutet?
      Es gibt einige feuernde Panzer zu sehen, wobei diese sicherlich von anderen Aufnahmen stammen dürfte, was aber nicht weiter schlimm ist, unterstützt den Trashfaktor sogar noch.
      Zu lang strapazieren wird nur die Picknick und Knutschszenerie mit den Rockern und ihren Damen, wo auch die Kaufhausmusik im Hintergrund nicht ganz unschuldig an den kurzen Interessenseinbruch ist, da schimmert gar das alte Taubert leid kurz durch und erinnert uns an ganz üble Zeiten. Daraufhin kommt aber die beste Szenerie, die dann auch wesendlich länger andauern darf und zwar eine Kneipe gibt es, wo sich nach und nach alle in Zombies verwandeln dürfen. Dabei wird auch viel gekämpft und mit den Knarren aus allen Rohren geballert. Das Ende ist richtig gut geworden, mit der Erklärung was die Anfangsszene auf sich hatte, zudem wird uns auch die absolute Apokalypse versprochen, ja ganz zum Schluss.
      Peinlich ist der aktuelle Tauber Film dies Mal nicht, mal von ein paar Schönheitsfehler abgesehen und dass man einige Schreibfehler vorfinden kann, wie im Abspann das Wort „Kmmera“. Ansonsten aber Hut ab Herr Taubert, willkommen beim Filme drehen und dies sogar richtig unterhaltsam. Um die Kirche aber noch im Dorf zu lassen, Amateurfilmfreunde werden hier angesprochen und der Gorehound kann auch einen Blick rein werfen, mehr war und sollte man nicht erwarten.


      [film]7[/film]

      [bier]8[/bier]

      Jochen Taubert seine Vorliebe für Ferraris bekommt man anhand des Musikclips auf der Red Edition DVD noch präsentiert, jene Ballermann/Schlager Musik sicherlich auch nicht für jedermanns Ohren tauglich ist, besonders bei den Horrorfilmfans dürfte dieser ganz scheitern.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Dance in the Dark TOP 66 to 100 Daily Topically (Spotify)
    • Ich glaub dein Review bereitet einen treffsicher auf das vor, was man letztendlich auch zu sehen bekommt. Einen typischen Taubert. Auf ne Besprechung hab ich bloss gewartet, lag meine Hoffnung in den Splattereffekten, bzw. dem Gore. Nur noch überlegen, ob ich wirklich dafür 15 Ocken berappen soll. Kann man den auf deiner Onlinevideothek ausleihen?
    • :11:

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    • Original von funeralthirst
      Kann man den auf deiner Onlinevideothek ausleihen?


      Nein, Red Editons und Amateurfilme nicht. Zumal die eigentlich auch aus Österreich stammen, da NSM das Geschäft doch übernommen hat (?)

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    • Re-Animator für Arme

      Wenn man anfängt etwas über einen Jochen Taubert Film zu schreiben, muss man regelrecht überdenken, wie man das Ganze überhaupt anzugehen hat, waren Tauberts Filme, falls man sie so nennen kann, schon immer ein Anreiz dafür, sich im Nachhinein mit verbal grenzwertigen Äusserungen sich über soviel Humbug und Hirnfurz auszulassen, da man sich in seinem eigenen kulturellen Anspruch, in seiner Intelligenz und Wahrnehmung von Humor übertölpelt fühlt.

      Ja, Tauberts "Amateur"filme waren von Beginn an seiner geistreichen Regisseurkarriere nie sonderlich lustig, spannend, professionell ausgerichtet, gedreht, geschnitten, erzählt oder mit ernstzunehmenden Schauspielern versehen, die nicht bei jedem Satz bemüht sind, vollkommen versteift überzeugend zu klingen oder zu wirken, als hätten sie für den Satz auswendig zu lernen wochenlang gebraucht. Tauberts Filme waren alle durch die Bank weg ein Ärgernis, oder zumindest pure Frustration für jeden gesunden Geist, für Mainstreamfans, die sich in irgendeinen Film von ihm verirrt hatten ohnehin, aber auch für hartgesottene Amateursplatterfreaks, die sich von den doch teils reisserischen Titeln und Versprechungen auf den billig gemachten Laser Paradise und Astro Cover hatten verführen lassen, auch wenn man nahezu wusste, dass das beinhart miserabler Kaffeesatz mit Schimmelansatz ist.

      Tauberts Filme waren jedenfalls eines: peinlich, und wenn man weiterdachte, dann kann man ihm anhand der bisherigen Filme ohne erdenkliche Steigerung eigentlich schon Absicht attestieren, so traurig das für ihn auch als Mensch sein mag. Aber warum dreht ein Mann eigentlich Filme, macht sich die Mühe solche schäbigen Z-Promis wie die Drews, Dolly Buster, Harry Vjinford, Andreas Pape, Manoush etc. zu verpflichten, wenn das Endergebnis eine widerlich versalzene Suppe aus Ungereimtheiten ist, die keine Ambition, Ausrichtung oder Intention erkennen lässt, stattdessen aber in Chaos verfällt und von einem linearen Film mit nachvollziehbarer Handlung weit entfernt ist. Man weiss es nicht, dass weiss nur das Stadtlohner Filmteam selbst, die scheinbar, in ihrem komischen Kaff, in einer anderen Welt mit anderer Weltanschauung zu leben scheint.

      Jetzt kommt ein Zombiefilm und man sollte annehmen, dass wenn man schon über 10 Filme auf dem Buckel hat, solch ein Anfänger ,- Karrierebeginnthema einfach zu verfilmen sei, da doch soviele angebliche Szenegrösse wie Schnaas, Ude, Tittenbach, Rose, Rohnstock und wie die alle heissen, mit sowas begannen.

      Man schnappt sich irgendein lustiges, filmhistorisch wichtiges und bahnbrechend kultiges Werk wie zum Beispiel Brian Yuznas Re-Animator, garniert das Ganze noch mit 3. Reichsthematik, lässt dann noch ein paar Solariummiezen mit Betongesicht und Backfischausstrahlung nackig durch die Wald und ,- Wiesenkulissen mitsamt vereinzelten Wohnzimmer, Lagerhallen, Waldhütten und Kneippensets hüpfen, lässt Rocker auffahren, lässt irgendwelche drittklassigen Amateurdarsteller, die in jedem Amateurstreifen mitwirken irgendwelche verrückten Professoren und Doktoren mimen und streckt das Ganze auf 80 Minuten, um ein simples Drehbuch abzuspacken.

      Mal von der anfänglich überzeugenden Kulisse abgesehen, dass der Doktor seine Zombies in einer Waldscheune reanimiert, so ist es eigentlich schon ein Frevel, wie desaströs das vonstatten geht. Von Zombies hat Herr Taubert keine Ahnung und so ist es auch nicht weiter schlimm, dass die Dinger dann noch allzu menschlich aussehen, aber immerhin wirken, als hätten sie alle Glieder gebrochen. Von Overacting kann man da schon nicht mehr sprechen, das hier ist Reizüberflutung an Überspitztheit, was aber schon gar nichts mehr mit Humor, Parodie oder sonstwas zu tun hat. Aber immerhin, und das sei ihm vergönnt, so muss man behaupten, dass sich Taubert zumindest handwerklich verbessert hat, blitzen da dann und wann doch noch schöne Aufnahmen und Kamerapositionen durch, die erahnen lassen, dass das ein ernstzunehmender Film sein will.

      So sind zum Beispiel die verdunkelten, mal ausnahmsweise irgendwie optisch besonders bearbeiteten Kriegsszenen mit Nazikostümen für seine Verhältnisse zumindest echt ansehnlich und wirkt auch irgendwie wie ein Kriegsfilm, der auch im Fernsehen laufen könnte. Ne, oder lieber doch nicht. Und auch so bekommen wir Szenen zu Gesicht, man muss beileibe sagen, dass es sich um Szenen handelt, in denen mal nicht gesprochen wird oder jemand durch die Prärie stampft, die optisch überzeugen können.

      Aber auch das wird schlichtweg schnell zerstört, wenn diese unbeholfenen Knallchargen anfangen zu reden, sich bewegen oder anfangen zu schauspielern. Taubert hätte eine nachvollziehbare Story mit glaubwürdiger Handlung und einem zielgerechten Kontext erschaffen können, stattdessen ufert er immer wieder vollkommen aus dem Zusammenhang heraus in seine Füllszenen, unterlegt mit seinen ätzenden Technoliedern, die schon in seinen ganzen anderen Machwerken Verwendung fanden. Zwischenzeitlich entsteht dieser Leerlauf, da das Ganze zu einem Kasperletheater verkommt, das nahtlos witzig sein möchte, als Slapstick ernstgenommen werden möchte, den Film aber nur daran hindert, linear zu sein oder einen roten Faden zu bekommen.

      Rot ist hier, für einen Zombiefilm bekannt einiges, aber auch hier kann man immer noch nicht von wirklichen Splatter,- bzw Goreeffekten sprechen. Zwar sind die Szenen mit der Heugabel zwar ganz nett gemeint, die Egoansichten in der CGI Blut aus Schusslöchern spritzt zwar ganz okay und vereinzelte Abhackereien ganz nett, aber das reicht immer noch nicht um als halbwegs gesättigerter Splatterfreak, der schon sovieles gesehen hat, unterhalten zu werden. Und diese Ansicht durchstreift wohl den ganzen Film. Er mag eine handwerkliche Besserung sein, doch der Film durchwandert zuviele Tiefs, driftet in peinliche Belanglosigkeiten ab, sodass das Endergebnis immer noch nicht reicht, um über Mittelmaß hinaus zu kommen.

      Taubert sollte sich schnellstmöglich was ausdenken, oder ausdenken lassen, denn scheinbar ist er alleine nicht fähig einen gescheiten Film hinzubekommen. Lass mal deine Stammakteure weg, lass deine ätzenden Technolieder weg, hol dir richtiges Equipment, suche dir richtige Drehorte, bau dir Kulissen, bau dir Dummies, werkel an einem richtigen Drehbuch, denke vorallem drüber nach wen du mit deinen Filmen erreichen willst und schuster nicht immer solch einen Fuppes zusammen, der hinten und vorne keine Ambition erkennen lässt.

      Fazit:
      Nett gemeint und auch handwerklich eine kleine Steigerung, verkommt aber typischerweise immer wieder zu oft zu einem Kasperletheater aus Ungereimtheiten und schrecklicher Unbeholfenheit. Von einem ernstzunehmenden Amateurzombiefilm ist das weit entfernt, von einer lustigen Parodie sowieso.

      (3/10)

      [film]3[/film]
    • Sehr schönes Review und eine Bestätigung das ich um diesen Film einen Risenbogen machen werde und meine Zeit mit sinnvollerem verbringe.Immer wieder schön wenn jemand seine Meinung so ehrlich wiedergibt.Thx dafür.
    • Taubert?Naja,ich weiss ja auch nicht.Mag die Sachen von ihm net so,daher traue ich mich nicht an den Film ran.
    • Ich hab den Trailer gefunden und oben eingefügt. lolp Ich mochte die alten Tauberfilme auch nicht, bis auf einen, aber die neuen sind für meinen Geschmack lustig und nicht mehr langweilig.

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    • Der einzige Taubert,der meiner Meinung nach so halbwegs geht,ist Tod der Schmetterlinge aka Psychokill.

      Der Trailer ist ja mahl mehr als Sch.....!!!
    • Oh Gott der Psycho mit dem gelben Anzug? Neeee der war mir viel zu Blöd. Das war der nervigste Amateurfilm den ich je gesehen habe. lol

      Dem Herrn Hentschel hat der Film auch gefallen wie man beim Trailer von youtube sehen kann. :6:

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    • Ohje danke Doom für den Trailer jetzt weiß ich das ich mir den nie anschauen werde:D:D Thomas Kercmar ist noch das beste an dem ganzen.

      Dann lieber Rose, Schnaas und sogar Ude:D
    • RE: Zombie Reanimation

      Niemand gibt ihm eine Chance. lolp Kann ich aber auch verstehen, Taubert hat sich seinen ruf einfach schon zu sehr versaut. lolp

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    • Ja und bei einem solchen Trailer wer soll denn da bock bekommen:D:D wobei dieser Underworld Cats :D:D da kann man sich das noch mal überlegen^^
    • Zombie Hospital - Krankenhaus der lebenden Toten



      Produktionsland: Deutschland
      Produktion: -
      Erscheinungsjahr: ??
      Regie: Jochen Taubert
      Drehbuch: -
      Kamera: -
      Schnitt: -
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: -
      Länge: ca. ??
      Freigabe: -
      Darsteller: Kercmar Thomas Mintopulos Tasso Amerkamp Erik Weiden Tanja Resing Andreas


      Inhalt:

      Mit dem Arzt im städischen Hospital stimmt etwas nicht.
      Im zweiten Weltkrieg, als Arzt der NAZIS, fand er durch Zufall das Serum des EWIGEN LEBENS. Um es dem Feind nicht in die Hände fallen zu lassen, versteckte er das Serum in einer alten Uhr. Leider ging diese in den Wirren des Krieges verloren und so ist der deutsche Arzt auch jetzt noch, in der Neuzeit, auf der Suche nach dem Mittel, das ewiges Leben verspricht. Er selbst und sein Gehilfe, ein Feldmarschall aus dem Krieg, leben ewig. Ebenso ein Soldat, der die Uhr im Krieg wiederbeschaffen sollte. Doch bei schon toten Personen ist die Wirklichkeit verheerend - Sie werden durch das Mittel zu seelenlosen ZOMBIES. Doch der Arzt nimmt diese "kleine Nebenwirkung" gerne in Kauf und sucht fieberhaft nach dem Soldaten von Damals, da dieser immer noch im Besitz der Uhr sein muss. Die Suche nach der Uhr mit dem Serum zieht eine blutige Schneise durch das Land und der Pfad der Verwüstung ist übersät von Leichen ... und Untoten.


      Trailer:
      -

      Deutsche DVD Fassung: 28.03.2013

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    • Ich glaube mal vor längerer Zeit gelesen zu haben, dass dieses Teil nur ein Zusammenschnitt von Szenen aus Zombie Reanimator und anderem Material sei. Kann mich auch irren, aber ohne Trailer greif ich da nicht unwissend zu.
    • Ich weis auch zu wenig drüber.

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    • Dann scheint das hier das Remake zu sein :5:

    • Warte schon seit langem auf die DVD aber bisher leider noch keine Info. Das selbe mit der Zombie 90 vs Zombie 09 DVD.
    • Da bin ich der deutschen Titelschmiede auf dem Leim gegangen. Threads zusammen gefügt. lol

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    • Der Name Jochen Taubert dürfte wohl hauptsächlich den Freunden des Trashfilms bekannt sein, ist der gute Mann doch zumindest bei uns in Deutschland der ungekrönte König des schlechten Geschmacks, was sich immer wieder in seinen obskuren Filmen deutlich erkennen lässt. Sämtliche seiner älteren Werke haben aber zumindest immer eine Gemeinsamkeit, bewegen sie sich doch alle auf dem untersten Niveau und sind lediglich als Partyfilme bei starkem Alkohol-Genuss zu ertragen. Dann jedoch entfalten sie einen unglaublich hohen Unterhaltungswert und können jederzeit eine Menge Stimmung in eine gesellige Runde bringen. Mit "Zombie Reanimation" hat sich jedoch zumindest im handwerklichen Bereich etwas getan, so das der Zuschauer einen gewissen Fortschritt erkennen kann. Dies bezieht sich aber ausschließlich auf eine etwas bessere Kameraarbeit und klarere Bilder, die man in den älteren Werken doch oft vermisst hat.

      Ansonsten brilliert aber auch dieser Film durch absoluten Nonsens, was sich allein schon in der vollkommen an den Haaren herbeigezogenen Geschichte erkennen lässt. Absolut typisch für den deutschen Regisseur offenbart sich dabei ein Szenario, das nur so vor Absurditäten strotzt und ein dermaßen groteskes Geschehen bietet, das man sich ganz automatisch die Lachtränen aus den Augen wischen muss, um den grotesken Ereignissen folgen zu können. Wie eigentlich immer sind es insbesondere die miesen Effekte die hier ein absolutes Highlight darstellen, wobei man insbesondere auf die Passagen achten sollte, in denen Blut aus menschlichen Körpern spritzt. Als weiteren Höhepunkt bekommt man ein Darsteller-Ensemble präsentiert, das dieser Beschreibung in jeder Beziehung spottet. Dennoch muss man eingestehen, das auch in diesem Punkt eine dezente Steigerung gegenüber früheren Filmen zu erkennen ist. Nun sollte man jedoch immer noch kein gelungenes Schauspiel erwarten, doch einige der Akteure wirken nicht ganz so hölzern und dumm, wie es ansonsten der Fall ist.

      Auch die Splater-und Gore Passagen wirken in diesem Film etwas härter als gewohnt, wobei man allerdings keinesfalls von ansteigender Klasse sprechen könnte, da Taubert ganz einfach das nötige Talent fehlt, um auch nur ansatzweise eine gelungene Amateur-Produktion in Szene zu setzen. Bewundernswert ist aber die Tatsache, das er trotzdem immer wieder Filme kreiert die zumindest eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, in der seine obskuren Werke schon fast eine Art Kult-Status besitzen. Man muss ganz einfach nur ziemlich schmerzfrei sein und darf auch mit keinerlei filmischen Anspruch an seine Filme herangehen, denn nur so kann man seinen Geschichten etwas abgewinnen. Und so ist auch "Zombie Reanimation" Trash in absoluter Reinkultur, der lediglich in Verbindung mit viel Alkohol zu ertragen ist. Den braucht man allein schon wegen dem vollkommen unpassenden Score, der wie immer überhaupt nicht zu den Geschehnissen passt.

      Letztendlich bekommt man es hier mit einem weiteren "Meisterwerk" aus dem Hause Taubert zu tun, das sich fast nahtlos auf einer Stufe mit "Klassikern" wie "Pudelmützen Rambos" oder auch "Piraten-Massaker" einreiht. Der Film ist einfach so schlecht, das er aus einem bestimmten Blickwinkel aus gesehen schon wieder gut ist und auf jeden Fall eine Menge Unterhaltungswert beinhaltet. Um dies so sehen zu können muss man jedoch ein besonderes Faible für den schlechten Geschmack haben, denn ansonsten kann man mit diesem hanebüchenen Szenario überhaupt nichts anfangen.


      Fazit:


      Wer die Filme des Jochen Taubert kennt weiß ganz genau, auf was man sich hier einlässt. "Zombie Reanimation" bietet aufgrund seiner absurden Geschichte eine absolute Trash-Granate, in filmischer Hinsicht handelt es sich allerdings um einen totalen Rohrkrepierer. Wer noch nie einen Film des vollkommen talentfreien Regisseurs gesehen hat sollte diesen Zustand endlich einmal ändern, denn nur so kann man sich wirklich einen Eindruck darüber machen, das man auch von Talentfreiheit anscheinend ganz gut leben kann.


      [film]2[/film] / als Trash [film]7[/film]
      Big Brother is watching you