Bite



    • Produktionsland: Kanada
      Produktion: Chad Archibald, Cody Calahan, Christopher Giroux
      Erscheinungsjahr: 2015
      Regie: Chad Archibald
      Drehbuch: Chad Archibald, Jayme Laforest
      Kamera: Jeff Maher
      Schnitt: Nick Montgomery
      Budget: ca. -
      Spezialeffekte: Jeff Maher
      Musik: Steph Copeland
      Länge: ca. 88 Min.
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Elma Begovic, Jordan Gray, Annette Wozniak



      Inhalt:

      Auf ihrem Junggesellinnenabschied wird die angehende Braut Casey (Elma Begovic) von einem unbekannten Insekt gestochen. Als sie zurückkehrt, kommen ihr Bedenken wegen der Hochzeit und sie will diese absagen. Doch viel mehr ist sie damit beschäftigt, dass sie sich verändert und immer mehr Eigenschaften eines Insektes besitzt…


      Trailer:



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 27.10.2017 (Verleih: 27.10.2017)

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      Anscheinend sind die Leute bei der Premiere kotzend aus dem Kino gerannt. Es wurde sogar ein Krankenwagen gerufen. Für den Film wurden sogar extra Kotztüten produziert



      Kann auch alles natürlich übertrieben sein... Mal schauen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GoTTi () aus folgendem Grund: Cover eingefügt

    • Die Fliege 2k15? Im Trailer werden ja nur ein paar Dinge angedeutet, aber wenn der schon so beworben wird kann man wohl auf sehr ekelhafte Szenen hoffen :) Wird im Auge behalten.
    • Krankenwagen gerufen? Na dann muss der Film aber besonders eklig sein :D

      Wird im Auge behalten, hehe
    • oder weil er so schlecht ist :D

      Ich finde noch kein VÖ Datum, landet in Coming Soon.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Schwarzer Elektro - Aktuelle Playliste: Klick
      Tekkno - XTC - Acid - Paranoid (Playliste/The Hits): Klick
    • Interessiert mich, obwohl nachdem Vampire, Werwölfe und Zombies durch ihren Biss anstecken, ist es von der Story her nicht besonders aufregend, wenn das irgendein Wasservieh auch noch macht.

      Aber er scheint ganz nett gemacht zu sein nach dem Trailer.

      Der andere Trailer, an den man über den kommt, "Extinction" scheint noch besser zu sein. Weiß da einer was von?
    • Der offizielle Trailer:

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

    • Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Gestern gesichtet und für sehr gut befunden.Endlich mal wieder ein Film der richtig Ekel hervorruft.Was hier an Schleim geboten wird hat man schon ewig nicht mehr gesehen.Die Effekte sind wunderbar umgesetzt worden wenn man bedenkt das man es hier mit einer kleinen Produktion zu tun hat.Kann ich jedem ans Herz legen der Filme wie "Die Fliege" mag.Eine der positivsten Überraschungen im Horrorfilmbereich im Jahr 2017 was ja nicht gerade von Highlights gekrönt war.ich vergebe hier gerechtfertigte [film]8[/film]
    • Der Kotzeimer ist verpflichtend, wenn man das Nightmare-Horrormovies-Forum besucht. lolp
    • Ich kann mich der Meinung von Trasher nur anschließen.
      Ein richtig guter, ekeliger, schleimiger Film mit guten,
      nie zu billig wirkenden Effekten. Wer Bodyhorror mag,
      ist hier bestens bedient. Gerne mehr davon.

      [film]8[/film]
    • Ich hatte die DVD in der Hand gehabt, aber nicht gekauft. Der Klappertext auf der Hüllenrückseite hat mich abgeschreckt: Es wurde statt mit der Handlung sofort mit David Cronenberg beworben.
      Ich verfolge Euch! Egal, wann oder wo ... Ich werde Euch kriegen!
    • Hab mich von den guten Bewertungen hier blenden lassen. Hatte den Film eigentlich schon abgehakt, aber dann aufgrund dessen doch gekuckt.

      Kurz gesagt, der Film ist Mist, belangloser langweiliger Mist.

      Der ekelfaktor war für mich viel zu gering und Body Horror hm, auch zu wenig, die ganze Zeit nur Fischeier zu sehen macht es noch lang nicht eklig und auch nicht zum Body Horror.

      Hat man den Trailer gesehen, hat man Ansich schon alles gesehen.

      Der Film versucht ein bisschen auf die Fliege zu machen, scheitert aber in jeder Hinsicht.

      Die Handlung ist stink langweilig.

      Tussi verwandelt sich.

      Schwiegermutter klopft.
      Tussi macht nicht auf.
      Schwiegermutter verschafft sich Zugang zur Wohnung, tot.

      Freundin 1 klopft
      Tussi macht nicht auf.
      Freundin verschafft sich
      Zugang zur Wohnung, tot.

      Freundin 2 klopf
      Tussi macht nicht auf.
      Freundin 2 verschafft sich
      Zugang zur Wohnung, tot.

      Freund kommt in Wohnung....


      Is das deren ernst?

      Wäre ich die 1,5 Stunden auf die Arbeit gefahren und hätte ich mehr Spaß gehabt.



      [film]1[/film]
    • Rumpstumper schrieb:

      Hab mich von den guten Bewertungen hier blenden lassen.
      Das Leben in kein Ponyhof.
      Ich verfolge Euch! Egal, wann oder wo ... Ich werde Euch kriegen!





    • Bite
      (Bite)
      mit Elma Begovic, Annette Wozniak, Denise Yuen, Jordan Gray, Lawrene Denkers, Barry Birnberg, Daniel Klimitz, Tianna Nori, Caroline Palmer, Justin Moses
      Regie: Chad Archibald
      Drehbuch: Chad Archibald / Jayme Laforest
      Kamera: Jeff Maher
      Musik: Steph Copeland
      keine Jugendfreigabe
      Kanada / 2015

      Die hübsche Casey steht kurz vor ihrer Hochzeit und will ihre letzten Tage „in Freiheit“ nochmal richtig abfeiern. Bei einem kleinen Kurzurlaub mit ihren besten Freundinnen, lassen sie es krachen. Cocktails, Sonne, Strand und Jungs, das wollen die Freundinnen. Als Casey plötzlich beim Baden von einem Tier gebissen wird, verwandelt sich ihr eigentlich so glückliches Leben in einen Alptraum: Für Casey beginnt eine erschreckende Transformation in ein gefährliches, insektenähnliches Wesen...


      Auf der Rückseite des deutschen Blu-ray Covers wird dieser Beitrag von Chad Archibald regelrecht mit Lobeshymnen überhäuft und auch in den bisher veröffentlichten Kritiken kommt "Bite" ziemlich gut weg. Als Liebhaber des berühmt-berüchtigten Body-Horrors kann man im Prinzip nur in das gleiche Horn stoßen, denn was sich dem Zuschauer hier präsentiert, ist an Ekel-Faktor und Schleimigkeit nur schwer zu überbieten. In bester Tradition eines David Cronenberg werden sämtliche Register gezogen und ehrlich gesagt könnte die Geschichte auch ohne Weiteres aus der Feder des kanadischen Kult-Regisseurs stammen. Dabei beginnt die Chose eher belanglos und eröffnet zunächst den Einblick in den Jungesellinnen-Urlaub, bei dem die junge Casey kurz vor ihrer geplanten Hochzeit noch einmal richtig die Sau raus lassen will. Diese ersten Minuten sind im gewöhnungsbedürftigen Found Footage Look gefilmt, wobei das Szenario danach dann die gewohnte Optik eines typischen B-Movies an den Tag legt. Zunächst baut Archibald seine Erzählung noch ziemlich ruhig auf und wägt den Betrachter so auch in einer eher trügerischen Sicherheit. Der eigentliche Horror entfaltet sich nur langsam und subtil, was dem Geschehen insgesamt aber sehr zu Gute kommt. Nach und nach verändert sich Casey immer mehr und es werden wirklich sämtliche Zutaten verwendet, die das Sub-Genre des Body-Horrors so absolut sehenswert machen. Eitrige Pusteln, jede Menge ekliger Schleim und noch diverse andere Dinge sorgen dafür, das man sich selbst nicht unbedingt wohl in der eigenen Haut fühlt.

      Das Schöne an der Sache ist, das man auf künstliche CGI-Effekte verzichtet hat und Archibald viel lieber auf von Hand gemachte Effekte zurück greift. Das sorgt schon einmal für einige Pluspunkte, zudem passt es auch viel besser in die offensichtlich eher kostengünstige Produktion. Alles wirkt gut aufeinander abgestimmt und die einzelnen Komponenten der Erzählung greifen nahezu perfekt ineinander. Nach der etwas ruhigeren Einführung legt das Szenario mit zunehmender Laufzeit immer mehr an Intensität zu und entfaltet dabei eine äußerst bedrohliche Atmosphäre. Die Abläufe gehen einem dabei im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut und lassen ein extrem starkes Gefühl der Beklemmung entstehen. In visueller Hinsicht wurde das Ganze durchaus ansprechend in Szene gesetzt, allein schon der Blick in Casey's völlig voll geschleimte Wohnung jagt einem kalte Schauer über den Rücken. Hier ist man dann auch gleich am Hauptschauplatz der Ereignisse angelangt, denn ein Großteil des Filmes spielt sich in diesen vier Wänden ab.

      Beim immer schlechteren Zustand der jungen Frau ist es allerdings auch kein Wunder das sie ihre Wohnung nicht mehr verlässt, denn insbesondere in der zweiten Filmhälfte nimmt der unaufhaltsame Zerfall des zierlichen Frauenkörpers immer heftigere Züge an. Fast im Minutentakt treten immer neue Veränderungen auf und aus der einst relativ hübschen Frau wird ein nicht näher zu beschreibendes Monster. Natürlich hat sich Mr. Archibald alle Mühe gegeben, diesen Prozess auch möglichst ekelhaft ins Bild zu setzen und dieses Vorhaben ist auch ganz vortrefflich gelungen. Man sollte sich "Bite" also nicht unbedingt während der Nahrungsaufnahme anschauen, denn dieser Film ist definitiv nicht für schwache Gemüter geeignet. Ein weiterer sehr wohlwollender Aspekt ist die Tatsache, das sich die Geschichte in vielen Passagen selbst nicht allzu ernst nimmt. Immer wieder erhascht man diverse Szenen bei denen man schmunzeln muss, wobei dieser Beitrag aber keinesfalls in die Richtung einer Horror-Komödie tendiert. Es sind vielmehr diverse schwarzhumorige Spitzen, die den gewonnenen Gesamteindruck noch einmal zusätzlich aufwerten.

      Im Endeffekt dürfte "Bite" ganz sicher nicht das breite Mainstream-Publikum ansprechen, da der sogenannte Body-Horror doch viel eher für eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist. Diese dürfte dann allerdings voll auf ihre Kosten kommen, zudem Beiträge dieser Machart auch nicht gerade jede Woche auf dem Markt erscheinen. Wer also eine Vorliebe für Ekel, Schleim und körperlichen Zerfall hat ist hier an der genau richtigen Adresse, alle anderen werden wohl angewidert die Nase rümpfen. Auf jeden Fall bekommt man aber einen sehr gelungenen Genrebeitrag serviert der keine Wünsche offen lässt und dabei sämtliche Zutaten beinhaltet, die diese Kategorie des Horrorfilms so auszeichnen.


      Fazit:


      Chad Archibald hat sämtliche Register des Body-Horrors gezogen und alle Komponenten grandios miteinander vermischt. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und bietet intensive und hauptsächlich eklige Filmkost, die sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Starke Anlehnungen an Werke von David Cronenberg sind dabei unübersehbar, wobei das sicher kein negativer Umstand ist.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • DrGore schrieb:

      Ich kann mich der Meinung von Trasher nur anschließen.
      Ein richtig guter, ekeliger, schleimiger Film mit guten,
      nie zu billig wirkenden Effekten. Wer Bodyhorror mag,
      ist hier bestens bedient. Gerne mehr davon.

      [film]8[/film]

      Also Pflichtkauf !! Werde mich auch mal nach dieses Teil umschauen :0:


      Oh...Oh... was muss ich im nachhinein lesen?!? Da gehen die Meinungen aber wieder weit auseinander.
      Dann werde ich ihn mir doch erstmal ausleihen und mir dann überlegen, ob ich ihn in meine Sammlung aufnehmen werde
    • Salvage schrieb:

      DrGore schrieb:

      Ich kann mich der Meinung von Trasher nur anschließen.
      Ein richtig guter, ekeliger, schleimiger Film mit guten,
      nie zu billig wirkenden Effekten. Wer Bodyhorror mag,
      ist hier bestens bedient. Gerne mehr davon.

      [film]8[/film]
      Also Pflichtkauf !! Werde mich auch mal nach dieses Teil umschauen :0:


      Oh...Oh... was muss ich im nachhinein lesen?!? Da gehen die Meinungen aber wieder weit auseinander.
      Dann werde ich ihn mir doch erstmal ausleihen und mir dann überlegen, ob ich ihn in meine Sammlung aufnehmen werde

      Die positiven Meinungen überwiegen, auch wenn es nur drei sind. Mich hat er schon länger interessiert.
      Aber vielleicht solltest du es so machen, wie du geschrieben hast. Nicht das du dich hinterher evtl. ärgerst.
    • „Es ist nur ein kleiner Biss.“

      Die zu Beginn nervige Wackelkamera, wurde nach der Teenparty zum Glück in den Schrank gestellt, der Rest des Films wird gut eingefangen. Die Partystimmung zu Beginn kann aber mit den hübschen Girls zumindest schnell seinen Reiz versprühen. Das mit den eiternden Entzündungen sieht eklig aus, trotzdem brauch der Film etwas Zeit um die Spannung so richtig aufzubauen, eigentlich erst mit der zunehmenden Verwandlung der Hauptdarstellerin, wird’s interessant. Die bunten Klibbereffekte sehen ganz ansprechend schleimig und giftig aus. Die Kulisse im letzten Drittel sind ein einziges Fest voller schmutziges Spinnennetzzeug. Das Finale ist sicher mehr als Durchschnitt und für einen Abend ist der Body Horror alla Die Fliege gut zu gebrauchen.

      [film]6[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Schwarzer Elektro - Aktuelle Playliste: Klick
      Tekkno - XTC - Acid - Paranoid (Playliste/The Hits): Klick
    • Ich empfand ihn jetzt nicht so als eklig wie wohl viele andere, das schockt mich weniger.
      Ganz nettes "B" Movie der sich ein wenig von gewöhnlichen Horrorfilmen abhebt, ist doch schon mal was.

      [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Bite.....ja stimmt den hab ich auch gesehen.
      Hatte eigentlich nix erwartet und wurde doch gut unterhalten.
      So ekelig fand ich den jetzt auch nicht war aber sehenswert!!!!
      [film]8[/film]
      "I won't be a Rockstar. I will be a Legend." F. Mercury 1946-1991