Warte, bis es dunkel ist

    • Warte, bis es dunkel ist



      Produktionsland: USA
      Produktion: Mel Ferrer
      Erscheinungsjahr: 1967
      Regie: Terence Young
      Drehbuch: Robert Carrington
      Kamera: Charles Lang
      Schnitt: Gene Milford
      Budget: ca. 4.000.000 Mio US $
      Set Dekoration: George James Hopkins
      Musik: Henry Mancini
      Länge: ca. 107 Minuten
      Freigabe: FSK 18 - ursprünglich FSK 12!
      Deutscher Kinostart: 25 Januar 1968

      Darsteller:

      Audrey Hepburn: Susy Hendrix
      Alan Arkin: Harry Roat
      Richard Crenna: Mike Talman
      Efrem Zimbalist Jr.: Sam Hendrix
      Jack Weston: Carlino
      Samantha Jones: Lisa
      Julie Herrod: Gloria

      Handlung:

      Susy Hendrix lebt mit ihrem Mann, dem Fotografen Sam, in einem New Yorker Appartement. Susy, die ihr Augenlicht erst vor kurzem durch einen Unfall verloren hat, wird von Sam gerade darin unterstützt und angeleitet, ihren Alltag selbständig zu bewältigen.
      Auch wenn ihr dies schwerfällt, sie gibt sich die größte Mühe und will ihrem Mann beweisen, dass sie es schaffen kann, mit ihrem Handicap klarzukommen.
      Die kleine Gloria, die auch in dem Haus wohnt, ist ihr dabei gelegentlich behilflich.

      Eines Tages bringt Sam von einer Auslandsreise eine Puppe mit, die ihm eine Frau in seine Obhut gegeben hat.
      Als die Frau die Puppe später abholen will, ist sie nicht mehr aufzufinden. Tags darauf wird die Frau ermordet.

      Drei finstere Gestalten, angeführt von dem bedrohlichen Harry Roat, locken den ahnungslosen Sam aus der Wohnung und statten Susy einen Besuch ab.
      Sie spielen ihr eine kleine Kriminalkomödie vor, um an die mit Heroin gefüllte Puppe zu gelangen, in dem Glauben, sie hätten mit der zarten und blinden Frau leichtes Spiel, dem aber ist nicht so...

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Jesses, früh gab es sie zuhauf, Thriller die einem Angst und Schrecken machten ohne das irgendwelche Körper aufgeschlitzt werden mussten.
      Es waren die Meister der Spannung, man könnte meinen der grosse Hitchcock war auch hier am Werk, nein, dieses mal ist es Terence Young ( Rivalen unter roter Sonne, Spion zwischen zwei Fronten), der ein herausragendes Beispiel dieser Zunft erschaffen hat - "Warte, bis es dunkel ist".
      Ganz sensationell gespielt von Audrey Heburn die man die ganze Zeit über beschützen möchte und dann froh ist nicht in deren Situation zu sein, sondern bequem zuhause im Fernsehsessel sitzen zu dürfen.
      Unbewusst stockt einen mehrmals der Atem, dieses Gefühl ist unbezahlbar oder?
      [film]9[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • :) Das auch, aber der Film hat nichts mit dem Film "Warte bis es dunkel wird" gemeinsam.
      Dieser beruht auf den in Deutschland "Der Umleger" betitelten Horrorfilm.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Das Weltbild der Frau ist hier zumindest noch in Ordnung, selbst die blinde Hauptdarstellerin lässt sich die ganze Hausarbeit von ihrem Mann aufschustern und tut alles um ihn zu gefallen. Ob Herd oder Putzen, auch ihre Blindheit schützt sie nicht vor der hausmännischen Sklavenarbeit. Regisseur Terence Young weist im Dialog auf seine James Bond Filme hin, vielleicht soll die bloße Erwähnung den Thrill erhöhen. Kommen wir zur Kehrseite der Medaille, denn das verhalten der Gangster mit ihrem ewigen Gequatsche um die eine Puppe, die Drogen in sich hat und geschmuggelt werden soll, ist derart grotesk und versteift, dass man sie nicht als Gangster wahr nimmt. So verhalten sich doch keine Bösewichte, denn wieso wird die Blinde nicht einfach tyranisiert, wenn sie schon für jeden die Haustür offen lässt. :D Nervig ist auch das Mädchen, gerne nur „Brillenschlange“ genannt, selbst von Erwachsenen so betitelt. Es passiert hier bis zum Schluss nichts, außer das extrem viel unnötiges gelabert wird. Die letzten 5 Minuten bieten dann sowas wie Horror wenn die Blinde das Licht ausknipst und dann ist der Film auch endlich vorbei, was für ein Schmierentheater. „Warte, bis der Film zu ende ist“, ist die absolute Körperverletzung von Film, vor allem die Dialoge um die Puppe gehen einen richtig auf den Senkel.

      [film]1[/film]
    • Die Freigabekuriousität macht mich ein wenig nachdenklich, von 12 auf 18 Jahren. Obwohl ich mal von den Film was gehört habe, kam ich aber nie dazu ihn mir mal anzuschauen. Weiß einer ob dies auch mal von Arthaus veröffenlticht wurde?
      Der Trick dass man keinen Kater bekommt, besteht darin nicht aufzuhören zu trinken!
    • Duke Nukem schrieb:

      Die Freigabekuriousität macht mich ein wenig nachdenklich, von 12 auf 18 Jahren. Obwohl ich mal von den Film was gehört habe, kam ich aber nie dazu ihn mir mal anzuschauen. Weiß einer ob dies auch mal von Arthaus veröffenlticht wurde?
      Die DVD ist von Warner, mehr Fassungen wird es nicht geben.