Rings - Samara wartet auf dich

    • Rings - Samara wartet auf dich



      Produktionsland: USA
      Produktion: Guileromo del Toro, Doug Davison, Neal Edelstein und Roy Neal
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: F. Javier Gutiérrez
      Drehbuch: Jacob Aaron Estes, Akiva Goldsman, David Loucka und Kôji Suzuki
      Kamera: Sharone Meir
      Schnitt: Jeremiah O'Driscoll
      Budget: ca. 33 Mio US $
      Spezialeffekte: Lisa Reynolds
      Musik: Matthew Margeson
      Länge: ca. 33.000.000$
      Freigabe: FSK 16
      Deutscher Kinostart: 02.02.2017
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 15.06.2017


      Darsteller:

      Johnny Galecki - Gabriel
      Aimee Teegarden - Sky
      Zach Roerig - Carter
      Laura Wiggins - Faith
      Alex Roe - Holt

      Handlung:

      Rings ist der dritte Teil der bekannten Reihe um myteriöse Videobänder.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Joa.... gerade im Kino gesehen.

      Details zur Story erspare ich mir an dieser Stelle, da jeder die Grundzüge kennen dürfte und falls nicht: man versteht ihn auch ohne Vorkenntnisse. Der Film selber ist professionel gemacht: Gute Schauspieler, toller Score, nette Effekte, gute Regie. Da gibt es nichts zu meckern. Problematisch ist der Rest. Selten habe ich einen Film gesehen, der so voller Banalitäten und dermaßen überflüssig ist. Wer den ersten Ring gesehen hat kennt den Aufbau zu 100%:

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      Kleiner, schockiger Anfang, dann kommt eine lange Durstrecke die die Story erzählt und ab und an einen kleinen, jedoch vollkommen unrelevanten Jumpscare zeigt, dann kommt ein größeres Finale mit einem "Oh, war ja ganz anders"-Schluß


      Ok, das Prinzip klappte im ersten Teil, also ist es legitim das aufzuwärmen. Machen andere Filme ja auch. Hier jedoch ist das wirklich kalter Kaffee. Es ist vorhersehbar und die Tatsache, dass die Jumpscares zu 99% innerhalb von Visionen vorkommen, trägt nicht gerade zur Spannung bei. Mal ehrlich: Gehen euch auch die Horrorfilme auf den Sack in denen ein Hauptdarsteller (meistens die Frau) immer von Visionen zu einer bestimmten Stelle geführt wird? Das ist einfach billig. Wenn man keine kreative Story hat, dann baut man sich Visionen zurecht um sich logische Übergänge und irgendwelche komplizierten Verschachtelungen zu ersparen. Hier ist das wirklich inflationär. So kommen öfters Szenen die atmosphärisch beginnen und dann in einer Vision enden und dann "Plöpp" vorbei sind. Das ist extrem schade, denn der Film hat seine guten Momente die wirklich funktionieren könnten.

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      So ist die Szene in der kleinen Grabkammer zwar recht vorhersehbar, aber toll gefilmt. Wenn dann nicht wieder so eine Standard-Vision alles ruinieren würde, denn: da passiert ja eigentlich nichts, ist ja alles nicht echt.... *seufz*


      Die Stärke des Films ist sein Anfang (echt gelungen!) und das Finale im Haus. Das ist gut gemacht und da gibt es nichts zu meckern. Die Story ist 08/15 und streckenweise extrem vorhersehbar. Die Überraschungen sind nur minimal. Der Grund, warum die Hauptdarstellerin etwas "besonderes" ist, ist nicht erklärt, man kann es sich am Ende denken, aber das reicht nicht für eine gute Geschichte. Die letzte Szene ist dann auch einfach Quatsch.

      Fazit: Teilweise guter, aber größtenteils sehr zäher und langatmiger Geisterfilm der nichts Neues bringt. Fans der "Ring"-Teile können ihn sich anschauen, müssen es aber nicht. Ich mag des ersten Teil und fand den Film streckenweise extrem ermüdend und teilweise nervig. Wer noch nie einen Film der Reihe gesehen hat, kann ihn sich anschauen, da er für den vielleicht sogar was Neues erzählt. Insgesamt ist er "ok", aber nicht mehr. 1x schauen und vergessen.

      Noch:

      [film]5[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013