Doctor Strange (2016)

    • Doctor Strange (2016)


      Produktionsland: USA
      Produktion: Kevin Feige, Stan Lee
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Scott Derrickson
      Drehbuch: Thomas Dean Donnelly , Joshua Oppenheimer , Jon Spaihts
      Kamera: Ben Davies
      Schnitt: Wyatt Smith
      Budget: ca. -
      Spezialeffekte: Gary Thom
      Musik: Michael Giacchino
      Länge: ca. 115 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Deutscher Kinostart: 27.Oktober 2016
      Deutsche DVD & Blu-Ray (+3D) Fassung: 09.03.2017


      Darsteller:
      Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Benedict Wong, Mads Mikkelsen, Tilda Swinton, Scott Adkins, Michael Stuhlbarg, Benjamin Bratt, Amy Landecker, Juani Feliz, Zara Phythian



      Handlung:

      Der egozentrische Neurochirurg Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) kann nach einem Autounfall nicht mehr operieren.
      Seine Hoffnung sieht er in Tibet wo eine Heilerin namens The Ancient One (Tilda Swinton) lebt.
      The Ancient One lehnt jedoch ab ihm diese Möglichkeit wieder zu geben, allerdings hilft sie ihm anders, sie bildet ihn zum Obersten Zauberer, zum Sorcerer Supreme, aus.
      Damit soll er die Welt beschützen, doch The Ancient One hat auch dunkle Kräfte geschaffen...

      Verfilumg des Comics aus dem Haus Marvel.



      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein <3 gehört nur meiner Mama und dem...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Kritik:

      Dr.Strange erwacht nach Autounfall zu Beginn aus der Narkose und regt sich sofort auf, dass er die OP an sich selbst hätte besser machen können, obwohl er so gut wie Tot scheint und sich eigentlich erst mal sammeln müsste. Egal wie sein Charakter ist, so griesgrämig kann man nach dem Erwachen eigentlich nicht sein und Strange wird dadurch sofort zum besserwisserischen, perfekt-verseuchten Unsympathen. Da fragt man sich natürlich, wie seine normal wirkende Frau es mit ihm überhaupt ausgehalten hat. Es fehlt Charaktertiefe zu Beginn und man wird wie üblich bei den Marvelfilmen der letzten Jahre sofort mit dem Unfall konfrontiert.

      Die Zeitlupeneffekte sollen wohl die Emotionen erzeugen, der Künstlichkeit des modernen Kinos, ist mal wieder sperre weit die Tür geöffnet. Dies wird hier auch Astrale-Dimension genannt. Also außerhalb unserer Realität, befindet sich auch dieser Hollywoodfilm. Das war ja mal wieder klar, dass wir es mit einem Hokuspokus zu tun haben, der an Nolan's zuletzt gefeierte Grütze erinnert. Natürlich wird der unsympathische Held erst beim Zauber-Lehrer vor die Tür gesetzt und weil er wenige Minuten vor der Tür steht (wie ein Türstopper), wird ihm gleich extreme Ausdauerwerte und Durchhaltevermögen gut geschrieben und deswegen darf er sich die Magie doch aneignen. So ein Quatsch, Halleluja was soll aus diesen ADHS Jugendlichen noch werden? Wenig Einsatz gleich maximaler Ertrag? Nicht wirklich! Dann geht es inhaltlich im Film nur darum, sich die Energie anzueignen und man fühlt sich wie bei einer Mischung aus Harry Potter und Batman Beginns, die beide aber noch von der Handlung her was griffiges hatten, nicht wie Dr.Strange. Zu viel Sinister Geisterspuk ist ebenfalls drin. Das einzig Positive, dass es diesmal keine absolute Überlänge gibt, ein Marvelfilm der mal keine 2 Stunden läuft und es somit nicht zu langweilig wird, aber es fehlt an eine interessante Handlung und der Humor ist wenig vorhanden, aber zum Glück, denn all das was witzig sein soll ist zugleich auch schon wieder albern, wie das hängen bleiben mit den Kostümklamotten. Absolut schlechte Lacher!

      Das mag mit den Zauber erlernen die Comicvorlage sein. Ich kenne mich mit den Marvel Charakteren nicht so aus, hab sogar erst gedacht, dass wäre der Strange vom DC Universum, so wenig bin ich vorher informiert, wenn ich mir manchen Film rein haue. ^^ Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Dr.Strange ein belangloser Film ist, wenn man nicht gerade Fan von übertriebenen Computereffekten ist, die gibt es nämlich vor allem im Finale.

      Diese heutige Geldmaschine, die oft aus Superheldenfilme besteht, fehlt absolut die Seele, die Härte, der pubertäre Humor der Comicfiguren und die Bodenständigkeit, so wie man das bei den Serien selbst von Marvel doch Heute noch sieht oder wie es die Tim Burton Batmanfilme oder Daredevil der früheren Dekade noch hatten oder von mir aus noch Watchmen oder der erste Iron Man, die zumindest eine echte Handlung trotz aufkommenden CGI Gewitter noch servieren konnten.

      Abgehobener Nonsens, an die ADHS Jugend von Heute.

      [film]2[/film]
    • Lief besser wie angenommen für Marvels neusten Superhelden, über 85 Mio $ am Startwochenende in Nordamerika waren nicht unbedingt erwartet worden.
      Damit reicht es auch klar zur Spitzenposition.
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    • So, gerade im Kino gewesen. Schlecht ist er nicht, aber man hätte mehr draus machen können. Es fehlte an Humor und ich frage mich langsam warum es so viele "Das ultimative Böse" bei Marvel gibt. Die Action stimmte, Schauspieler waren sehr gut und perfekt gewählt. Dominant waren natürlich die Special Effects. Inception wirkt dagegen wie ein Amateurfilm.

      Ich hätte mir mehr Gags und eine etwas innovativere Handlung gewünscht, dann wäre es sehr gut geworden. Für einen Film der einen neuen Charakter einführen soll war er wirklich gut, aber da muss in einem weiteren Teil wesentlich mehr kommen. Man hat hier zu viel verschenkt.

      Gute:

      [film]6[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Mein Interesse ist mittlerweile gesunken, ist hier auch wieder so ein langweiliger "Finalkampf"?
      Ewig das gleiche... :254:
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    • Der Finalkampf hat ein paar gute Effekte und ist in sich auch "ok", aber große Action, o. ä. sucht man da vergebens. Die größte Action kommt in der Mitte des Films wenn sich die Zauberergruppen bekämpfen. Beim Finale wurde extrem gespart. Der oberste Bösewicht sieht dazu extrem künstlich aus.


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • künstlich? oder affig ?! :D ... wer weiss, vlt ist lila schminke ja inn in den reihen der bösewichte
      Ich liebe es, Zombies ins Knie zu schiessen, die Beine zu amputieren und sie dann mit Salat vollzustopfen... weil das ist gesund!
    • Ich hatte schon Angst und Bange(schreibt man das so, na egal...) das der Film zu Actionarm ist und eine uninteresannte Handlung beinhaltet dem war nicht so.Auf Visueller Ebene ist der Film wirklich ein hochgenuß und erinnerte mich stark an die Matrix Filme, auch die Action kommt nie zu kurk und der Handlungstrang ist bis zur letzten minute mitreißend.Schauspielerisch an hochkaräter lässt der Film eigentlich auch keine wünsche offen.Ich wurde wunderbar Unterhalten und für mich der Überraschungshit von Marvel wo ich das schlimmste befürchtet habe.
      [film]8[/film]

    • mir WAR schon angst und bange ;)

      ich freu mich auf das heimkinorelease, nachdem leider im örtlichen kino an dem tag, an dem wir waren das 3D aus unerklärlicher ursache ssehr stark ghostinganfällig war.
      Ich liebe es, Zombies ins Knie zu schiessen, die Beine zu amputieren und sie dann mit Salat vollzustopfen... weil das ist gesund!
    • DIe Risse im Marvel Cinematic Universum werden immer größer. Die ganze Zeit hatte ich das dumpfe Gefühl gehabt, das alles schon TAUSENDmal gesehen zu haben. Die Albernheiten setzen die Krone darauf. Marvel bzw. Disney vergessen offenbar, dass nicht nur Kinder die Filme sehen. Selbst Produzent Kevin Feige weiß nicht mehr weiter wie es weitergehen soll.

      5 von 5 Multidimensionen

      Anyu schrieb:

      Inception wirkt dagegen wie ein Amateurfilm.
      Inception ist auch sechs Jahre älter. ;)
      Ich verfolge Euch! Egal, wann oder wo ... Ich werde Euch kriegen!