The Boy (2016)

    • The Boy (2016)



      Produktionsland: USA, Kanada, China
      Produktion: Matt Berenson, David Kern, Roy Lee, Gary Lucchesi, John Powers Middleton, Tom Rosenberg, Adam Stone, Jim Wedaa
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: William Brent Bell
      Drehbuch: Stacey Menear
      Kamera: Daniel Pearl
      Schnitt: Brian Berdan
      Budget: ca. 10.000.000$
      Spezialeffekte: FABLEfx / Iloura
      Musik: Bear McCreary
      Länge: ca. 98 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Lauren Cohan, Rupert Evans, Ben Robson, Diana Hardcastle, Jim Norton, Jett Klyne, James Russell



      Inhalt:

      Kennen Sie Brahms? Brahms ist der achtjährige Sohn von Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton, Diana Hardcastle) und er fordert ganz besonders liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung. Die soll er künftig von der jungen Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) erhalten, die als seine neue Nanny einen strikten Regelkatalog erhält. Aber auch der kann sie nicht ansatzweise auf das vorbereiten, was sie bei Arbeitsantritt im pittoresken Herrenhaus wirklich erwartet: Brahms ist eine Porzellanpuppe! Was Greta zunächst für einen grausamen Scherz hält, lässt nach Verletzung einiger Regeln jedoch nur einen Schluss zu: Die Puppe führt ein furchteinflößendes Eigenleben..



      Trailer:


      Kinostart in Deutschland: 18.02.2016
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 23.06.2016
    • Schlecht ist der Film nicht, aber er verschenkt viel Potential. Die Geschichte ist gut erzählt, die Schauspieler machen ihren Job insgesamt gut (wobei Lauren Cohan den Job wohl nur wegen ihrer Optik und ihrer Popularität durch TWD bekommen hat...), Regie und Kulissen sind wirklich super. Man hätte richtig viel draus machen können, aber irgendwie versinkt das Ganze schnell in der Belanglosigkeit. Es gibt drei Jumpscares, die aber nicht unbedingt unerwartet sind und ansonsten versucht man einige stimmungsvolle Szenen aufzubauen. Das Problem: die sind alle nicht gruselig. Ich hatte in keiner Szene Gänsehaut, nie einen kleinen Schauer, oder sonstwas. Man schaut zu wie die (nicht uninteressante) Story runtergespult wird, und rätselt etwas rum. Das ist auch das einzige Reizvolle, denn der Film hält sich bis zum Finale mehrere Optionen offen, der Zuschauer erfährt erst am Ende was da wirklich los ist. Das Finale ist dann auch wikrlich gelungen, da tritt zum ersten Mal wirklich etwas Spannung auf.

      Fazit: Ein netter Film, der durchaus seine schönen Momente hat, aber insgesamt zu wenig um in Erinnerung zu bleiben. Für Menschen die ansonsten nie Horrorfilme gucken, dürfte er sehr viel bieten, für Horrorfans ist es viel zu wenig was hier passiert. Zu wenig Atmosphäre, zu wenig Spannung und auch von allem anderen irgendwie zu wenig. Das hat man alles schon besser gesehen. Erwähnenswert ist die FSK-Freigabe. Für 12-jähirige ist der Film nun doch nichts! Im Cinemaxx hang auch ein kleines Plakat, dass die niedrige FSK-Freigabe unverständlich ist und das sie dringend raten Kinder den Film nicht ansehen zu lassen. Ich würde mich dem anschließen, Kinder dürften doch eher Alpträume bekommen, 16-jährige dürften aber evtl. etwas gelangweilt sein, so wie auch der geneigte Horrorfan. Ich fand ihn nett, mehr nicht.

      Daher die Bewertung:
      - Regie, Ausstattung: 7 Punkte
      - Schauspieler, Story: 6 Punkte
      - Spannung, Horror: 2 Punkte

      Gesamt:
      [film]5[/film]


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Anyu schrieb:

      , 16-jährige dürften aber evtl. etwas gelangweilt sein
      Wie sieht es dann erst mit Generation 30+ aus. rofl
    • Naja... ich setze ab einem gewissen Alter ein anderes Niveau vorraus als bei einem 16-jährigen :D . Wenn einer kaum Horrorfilme guckt könnte er gefallen an dem Film finden. Ansonsten Finger weg^^. Geübte Horrorfans könnten evtl. etwas schläfrig werden^^


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Jein... die Filme sind (trotz einiger Gemeinsamkeiten) nicht zu vergleichen.

      Spoiler anzeigen

      Hier geht es zwar auch um eine Puppe, aber im Gegensatz zu Annabelle ist hier überhaupt nicht klar was da los ist. Lebt die Puppe? Ist es ein Geist? Steckt da was anderes hinter? Dieses Rätseln ist auch wirklich gelungen (ich bin auch erst einmal in eine Falle getappt und hatte eine falsche Vermutung), aber es passiert einfach nichts. Keine Morde, keine Action, kaum Schockmomente und die paar Schocks die kommen sind ziemlich vorhersehbar. Das einzige was richtig gut und spannend ist ist das Finale. Bei Annabelle kamen ja zumindest einige Geistersachen drin vor, dafür war das Finale scheisse.


      "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013
    • Habe den Film schön im Dunkeln mit Chips & Cola genossen.

      Eine Amerikanerin - Greta - flieht vor ihrem gewalttätigen Ex nach England und nimmt dort einen Posten als Babysitterin an.
      Die etwas älteren Eltern möchten nämlich nach Jahren endlich mal wieder Urlaub machen.
      Greta staunt nicht schlecht, als sie sieht, um wen es sich bei dem Kind handelt - eine kindgroße Porzellan-Puppe.
      Die Eltern behandeln die Puppe wie ein echtes Kind und stellen strikte Regeln auf, wie der Tagesablauf des "Kindes" auszusehen hat.
      Natürlich hält sich Greta nicht daran und freundet sich stattdessen lieber mit dem Gemüse-Lieferanten an.
      Aber nach einiger Zeit häufen sich seltsame Vorkommnisse: Geräusche, Dinge verschwinden, Bewegungen im Schatten des Hauses.....
      Greta geht dem nach und findet heraus, daß die Porzellan-Puppe offenbar ein Eigenleben hat.
      Ihr neuer Gemüse-Lieferanten-Freund glaubt ihr anfangs nicht. Aber ein Test belehrt ihn eines Besseren.
      Ab sofort hält Grete die Regeln der Eltern ein.
      Bis dann ihr gewalttätiger Exfreund auftaucht....

      Ohne hier viel spoilern zu wollen, schließe ich mich Anyu´s Kritik an - hier wurde viel Potential verschenkt.
      Dunkle, gruselige Herrenhäuser sind ja ideal für einen unheimlichen Thriller.
      Und anfangs funktioniert das auch ganz gut.

      So neu ist die Handlung leider nicht (z.B. "The Pact").

      Kann man mal gesehen haben, ein solider Grusler mit guter technischer Ausführung, jedoch ohne bleibenden Eindruck.


      Von mir:

      [film]6[/film]

      [GORE]1[/GORE]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Film ist eigentlich recht gut,
      konnte das ende nicht vorraussehen,

      @Komakopf

      würde dich bitten den von dir genannten Film in Spoiler zu setzen,
      da es doch sehr viel verraten kann.


      Mir hat der Film Spaß gemacht,
      ist zwar nicht der ultra shocker, nicht sonderlich gruselig oder spannend.
      Aber durchweg interessant und man kann der Handlung recht locker folgen
      ohne das es längen gibt oder es langweilig wird.
      Klingt auf dem Papier sicher langweiliger als es ist,
      sicher auch geschmackssache, von mir bekommt der Film:

      [film]7[/film]
    • Rumpstumper schrieb:



      @Komakopf

      würde dich bitten den von dir genannten Film in Spoiler zu setzen,
      da es doch sehr viel verraten kann.


      Was verrate ich denn, was man nicht in den offiziellen Inhaltsangaben nicht auch lesen kann?


      Hier mal die Inhaltsangabe des Verleihs:


      "Die junge Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) will ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen, als sie einen Job als Kindermädchen bei einem älteren, vermögenden Paar in einem abgelegenen englischen Dorf annimmt. Solange Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton und Diana Hardcastle) verreist sind, soll sie sich um deren achtjährigen Sohn Brahms kümmern. Doch kaum in Übersee angekommen, stellt Greta Sonderbares fest. Denn nicht nur überreichen die Heelshires ihr eine ganze Liste an Dingen, die im Umgang mit Brahms zu beachten sind, auch erweist sich der kleine Junge als lebensgroße Porzellanpuppe. Nach Abreise des Seniorenpaares bricht Greta, allein auf dem großen Anwesen, eine Regel nach der anderen. Jede Übertretung bewirkt ein merkwürdiges, unheimliches Vorkommnis. Greta nimmt sich vor, das Geheimnis hinter Brahms aufzudecken. Sie bittet dazu Malcolm (Rupert Evans) um Hilfe, der das Anwesen mit Essen beliefert. Bald schweben beide in Lebensgefahr…"
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Und wo ist da die Stelle die den Schlusstwist beschreibt?

      Dein genannter Titel t.. P... Jedoch hat im Prinzip den gleichen twist, jeder der deinen Text liest und den Film gesehen hat weiß was er am Ende von the Boy zu erwarten hat. Also ja, du schreibst Sachen in deinen Text die nicht in der Inhaltsangabe stehen.