Frontier(s) - Kennst du deine Schmerzgrenze?

    • Frontier(s) - Kennst du deine Schmerzgrenze?



      Produktionsland: Frankreich, Schweiz
      Produktion: Laurent Tolleron, Hubert Brault
      Erscheinungsjahr: 2007
      Regie: Xavier Gens
      Drehbuch: Xavier Gens
      Kamera: Laurent Barès
      Schnitt: Carlo Rizzo
      Spezialeffekte: Guillaume Castagné, Frédéric Lainé, Laetitia Hillion, Nicolas Herlin
      Budget: ca. 3.000.000 $
      Musik: Jean-Pierre Taieb
      Länge: ca. 104 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
      Darsteller: Aurélien Wiik, Karina Testa, Patrick Ligardes, Samuel Le Bihan, Estelle Lefébure



      Inhalt:

      Während der Unruhen in den Pariser Banlieues verüben ein paar Kleinkriminelle einen Banküberfall, bei dem jedoch einer von ihnen getötet wird. Die Gang, zu der auch die schwangere Yasmina gehört, muss fliehen und verabredet sich in einem schäbigen Gasthaus im Niemandsland an der belgischen Grenze. Doch was sie dort erwartet, ist die Hölle auf Erden: Sie sind in die Fänge einer degenerierten Nazi-Familie geraten, die nur auf frisches Blut für das Ausleben ihrer wahnwitzigen Machtfantasien wartet. Als Yasminas Freunde auf unbeschreib-lich brutale Weise gefoltert und getötet werden, erwacht jedoch ihr Mutterinstinkt, um sich und ihr ungeborenes Kind zu retten. Ein blutiger, gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt!

      Trailer:




      Deutsche DVD Kauf-Fassung: 24.10.2008 dt. DVD ist um 7:46 Minuten geschnitten
      Deutsche DVD Leih-Fassung: 29.08.2008 dt. DVD ist um 3:08 Minuten geschnitten (gleicher Schnitt bei Sunfilm-Special Edition aus Österreich)
      Blu-Ray: 06.08.2010 (geschnitten wie bei den DVDs)

      Österreich DVD Fassung: 14.11.2008 (ILLUSIONS UNLTD.) Uncut

      Österreich DVD & Blu-Ray MediaBook 22.12.2010: Uncut und auf 2000 Stück limitiert









      Kritik von Dr.Doom:

      Paris, Unruhen unter der Bevölkerung finden statt. Eine Gruppe Jugendlicher macht sich dies zu nutze indem man einen Raubüberfall in der Hauptstadt Frankreichs unternimmt.
      Gesagt getan, nun verabredet man sich in einem abgelegenen Motel um sich die Beute aufzuteilen. Einem Motel? Nein es sollte die Behausung einer kannibalisch veranlagten Inzest-Nazibrut sein, die schon das frische Blut aufs sehnlichste erwarten.
      Frontier(s) von Regisseur Xavier Gens (Hitman) ist ein recht politisch orientierter Backwood Horror geworden, wobei dieses Werk politisch nicht viel Aussagekraft untermauert, ist es doch etwas neues und erfrischendes.
      Der Härtegrad den Frontier(s) zu bieten hat ist beachtlich. Ob Säge, Heckenschere, Axt, Bohrer, Fleischerhaken oder grosse Schusswaffen, all dies kommt zum Einsatz und wird auch ansehnlich dargestellt. Die Folterszenen an den Opfern gehen gar bis an die Bewusstlosigkeit und dem Zuseher wird einiges von der Psyche abverlangt. Ein Nazi Oberhaupt, der von der "Reinen Rasse" predigt. Missgebildete Kannibalen Kinder die wuseln und Schweine welche hunger auf Menschenfleisch haben. Für zu ernst geraten kann man das ansonsten düstere Werk allerdings nicht nehmen, dafür sorgt der sarkastisch veranlagte Humor, den es allerdings auch zu entdecken gilt.
      Das Motel welches als gewählter Schauplatz hauptsächlich herhält, kann doch erstaunlich viele Schlupfwinkel anbieten. Der Schmutzfaktor ist in diesem versifften Laden zudem hoch anzusehen.
      Der Sound ist melancholisch ruhig gehalten. Natürlich bietet dieses Werk nicht komplett neues für den Genre Erprobten. Ob Story Ähnlichkeiten mit einem "Texas Chainsaw Massacre", das Folterszenario eines "Hostel" oder die Klaustrophobie von "The Descent", all dies mit neuen Zutaten wird einem präsentiert. Mit den Perfekt gewählten Darstellern verschafft sich Frontier(s) einen Platz in erster Reihe unter den Backwoodhorrorfilmen.

      [film]9[/film]

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      Kritik von Leatherfa$e

      In den Banlieues von Paris finden Unruhen statt. Eine Gruppe junger Leute macht sich dies zunutze, um einen Überfall zu begehen um danach mit der Beute, weit weg von den düsteren Vororten Frankreichs, ein neues Leben anzufangen.
      Der Überfall am Anfang hätte meiner Meinung nach ausführlicher dargestellt werden können, das stört aber nicht.
      An der Grenze, in einer nicht gerade einladenden Herberge, soll nun die Beute aufgeteilt werden. Doch das mit diesem Motel etwas nicht stimmt, wird auf den ersten Blick schon deutlich. Dort warten nämliche unsere Hinterwäldler, in diesem Fall eine Neonazifamilie, die sich über jeden Gast "freut!.
      Xavier Gens hat hier meiner Meinung nach einen sehr guten, abwechslungsreichen Film produziert. Terror, Torture, Backwood, Folter, Splatter & ein bisschen politischer Hintergrund. Dazu ist er spannend und sehr atmosphärisch, besonders die Herberge und die dazugehörige Landschaft (z.B. die alte Miene) machen einen sehr dreckigen Eindruck.
      Ich kann verstehen, dass er für manche Genrefans nichts neues bietet, aber das braucht er auch nicht, er unterhält dennoch richtig gut.
      Die Folter- und Splatterszenen sind zum Teil richtig schön dreckig und hart, an Gore mangelt es somit auch nicht und besonders die letzten 20 Minuten lassen Splatterherzen höher schlagen.
      Die Schauspieler sind perfekt ausgewählt, und spielen ihre Rollen sehr glaubhaft und gut, niemand wirkt hier in seiner gespielten Figur deplatziert.
      Lediglich das ständige diktatorische Gerede des Nazi-Oberhaupts nervt ein wenig, aber das kann man verschmerzen.

      Frontier(s) ist ein, besonders atmosphärisch, herrlich dreckiger Film der jedem Genrefan zusagen müsste. Ich hab mich auf jeden Fall bestens unterhalten gefühlt und würde den Film sofort weiterempfehlen.
      Kleines Manko, das aber nichts mit dem Film an sich zu tun hat: Die Bildqualität der DVD fand ich eher nur durchschnittlich. Habe schon besseres Bild gesehen, aber auch schlechteres, zu arg meckern möchte ich in diesem Fall nicht.
      Für die Bestnote reicht es nicht, aber trotzdem ein klasse Streifen.

      [film]9[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • RE: Frontière(s)

      kurz und kanpp ebenfalls [film]9[/film] punkten hatte ihn direkt nach inside (10/10) gesehen und war an dem tag einfach auf dem franzosen trip... gott sei es gedankt hab ich den film im o-ton (franz) mit engl subs gesehen (meine franz sprachfähigkeiten sind doch sehr begrenzt) dadurch kam ich in den genuss des geilen franz-deutsch mixes, das sich der nazi-opa da abstottert zu genießen, das in der deutschen fassung leider ganz untergeht und dadurch leider auch nicht so "krank" wirkt... geiler film, auch wenn überall was geklaut wurde... da er ja mittlerweile schon auf dem markt zu haben ist (mal wieder leider nur als ösi-fassung) hat mich bisher nur der teure preis abgeschreckt mir das teil in mein regal zu stellen, aber es ist ja bald x-mas und die schönsten geschenke sind doch immer noch die, die man sich selber macht :57:
      satte [film]9[/film]
    • Habe da oben jetzt auch noch mal was verändert, damit man nicht zur schlechteren Entscheidung kommt. :221:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Habe Frontiers nun gesehen, und muss sagen das es ein starker Film ist. Echt klasse umgesetzt das ganze. Klasse Schauspieler die einfach klasse spielen. Die Atmosphäre des Films ist einmalig, daher wird der Film nie langweilig, er bleibt von Anfang an spannend und das zbleibt bis zum Ende so.
      Effekte sind auch der hammer, sind echt gut gemacht vorallem die Szene am Schluß.
      Kann ich wärmstens empfehlen.
      [film]10[/film]
    • Nach "High Tension" und "Inside" hier jetzt also der dritte harte Schocker, der in den letzten Jahren von unserem Nachbarland Frankreich zu uns gekommen ist. Und auch dieser Film hat es wirklich in sich, selbst in der gekürzten deutschen Fassung.


      In Paris gibt es starke Unruhen, es regiert der Mob. Nach einem misslungenem Banküberfall wollen 5 jugendliche Straftäter aus der Stadt fliehen. Einer von ihnen erliegt einer Schußverletzung und stirbt. Die anderen 4 machen auf ihrer Flucht in einem kleinen Motel in Grenznähe halt. Nichtsahnend, das sie einer kannibalistischen Nazi - Familie in die Hände gefallen sind. Der Leidensweg der 4 jugendlichen kann beginnen...



      "Frontier(s)" ist wieder mal ein Film, der die Meinungen ziemlich spaltet. Manch einer ist vielleicht einfach dieser harten Filme überdrüssig, andere stört es, das die die Nazi - Thematik ziemlich unreflektiert dargestellt wird. Ich muß sagen, das der Film mir persönlich sehr gut gefallen hat, teilweise hat er mich sogar etwas an "Texas Chainsaw Massacre" erinnert, dafür hat schon allein die Dinner - Szene gesorgt. Man könnte auch gewisse Ähnlichkeiten mit "Wrong Turn" sehen, wofür das Abbiegen zum Motel spricht. Innovativ ist "Frontier(s) sicherlich nicht unbedingt, aber das muß er eigentlich auch gar nicht sein, denn das Gesamtpaket kann man als sehr gelungen bezeichnen, vor allem, wenn man diese Art von Filmen mag.

      Der Film beginnt schon ziemlich rasant und verliert auch während der gesamten Laufzeit nichts von seinem Tempo, die Spannung steigert sich praktisch von Minute zu Minute und so lässt der Film erst gar keine Längen entstehen. Es herrscht eine sehr gute, dreckige Atmosphäre, ähnlich wie bei "TCM", was sehr gut zum Geschehen passt. Der Härtegrad ist schon in der deutschen Cut - Version sehr hoch und eigentlich auch vollkommen ausreichend, aber wenn man sieht, welche Passagen noch fehlen, dann kann man sich doch auf eine hoffentlich erscheinende ungeschnittene Version über Österreich freuen. Die dargebotene Härte jagt dem Zuschauer doch so manchen Schauer über den Rücken und löst auch ein sehr starkes Gefühl der Beklemmung aus. Man leidet mit den 4 Jugendlichen mit und ist heilfroh, das man nicht an deren Stelle ist. Vor allem fragt man sich aber automatisch, wieviel Schmerzen die Seele eines Menschen aushält, denn falls man diesen hier gezeigten Leidensweg überleben sollte, trägt man mit Sicherheit psychische Schäden davon.

      Die Darsteller fand ich persönlich sehr überzeugend, die Opfer haben die Panik und die Angst sehr gut zum Zuschauer transportiert und wirkten sehr autentisch. Aber auch die psychopatische Nazi - Familie wurde sehr gut dargestellt, obwohl die politisch angerissenen Seite in dem Film wirklich fast zur nebensächlichkeit verkommt und das Hauptaugenmerk eindeutig auf den Härtegrad gelegt ist. Ein paar hohle Naziparolen gibt es zu hören, aber weiter wird die Thematik eigentlich nicht behandelt.




      Fazit:



      Man darf keine große Innovation erwarten, denn die bietet "Frontier(s)" sicherlich nicht, aber wer auf einen harten und kompromislosen Survival - Horrorfilm aus ist, der kommt an diesem Film nicht vorbei. Ich kann ihn jedenfalls bedenkenlos empfehlen.



      [film]8[/film]
      Big Brother is watching you
    • Muss sagen dass ich einerseits überrascht bin und andererseits eher "skeptisch" bin was den Film angeht. Klar er ist gut gemacht worden und ist für Splatter/Gore Fans zu empfehlen, doch reichen Effekte allein aus ? die Story ist im großen und ganzen leicht zu durchschauen so dass der Film keine genauen Wendungen mehr einlegt und alles schon fest steht. Die Schauspieler spielen ihre Rollen gut und überzeugend. Die Metzel-Szenen sind gut dargestellt worden fass Splatter/Gore Fans erfreuen wird denn hier wird einiges geboten. Dass es sich um eine "Nazi-Familie" handelt ist mal ein neues Thema und wird eigendlich nur kurz angesprochen sprich nicht weiter drauf eingegangen dennoch hat man von Anfang bis Ende Spannung und Action und es wird zu keiner Zeit langeweile aufkommen.

      [film]8[/film]
    • Klar steht die Story hier von Beginn an fest und es gibt keine großen Überraschungen, aber die will Frontier(s) auch gar nicht bieten.Hier hat man es mit einem sehr guten Splatter/gore Film zu tun, bei dem man keine storymäßige Genialität erwarten darf.
      Big Brother is watching you
    • habe den film nun uncut gesehen und muss sagen,das er mich sehr positiv überrascht hat.die story ist nicht wirklich was neues,wie schon gesagt wurde,jedoch nicht die schlechteste.hätte nicht gedacht,das der film doch so viele harte szenen zu bieten hat.allein die szene mit der kreissäge(für mich die härteste im film) kommt sehr gut rüber.kann den film jedem empfehlen solang es sich um die uncut fassung handelt.die deutsche fassung ist so stark verstümmelt worden,das sich nichtmal das leihen in der vid lohnt.

      [film]9[/film]
      30% aller Amokläufer spielen Killerspiele!
      100% aller Amokläufer essen Brot!
      Verbietet Brot!!! :28:
    • Von den erstklassigen und harten 4 französischen Filmen der letzten Jahre ist dieser hier aber meiner Meinung nach der schwächste, doch er schwächelt auf ganz hohem Niveau.
      Big Brother is watching you
    • hab zwar die fsk fassung gesehen hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen
      [film]9[/film]
    • Super Film,der durch seine schonungslose Art agiert.Ich mag diese Art von Film.
    • Original von Mr.Splatter
      Super Film,der durch seine schonungslose Art agiert.Ich mag diese Art von Film.



      Stimmt schon, der Film ist echt gut, aber von den 4 französischen Krachern der letzten Jahre (High Tension, Inside, Martyrs, Frontier(s)) für mich persönlich der schwächste.
      Big Brother is watching you
    • Original von Master of Horror
      Original von Mr.Splatter
      Super Film,der durch seine schonungslose Art agiert.Ich mag diese Art von Film.



      Stimmt schon, der Film ist echt gut, aber von den 4 französischen Krachern der letzten Jahre (High Tension, Inside, Martyrs, Frontier(s)) für mich persönlich der schwächste.



      Bei mir ist er neben High Tension am besten weggekommen, knapp dahinter Inside, naja Martyrs war dann irgend wie garnicht mein Ding.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • ja,die franzosen rocken in der letzten Zeit,aber es gibt auch noch gute alte Filme von denen.Z.b.Zombies geschändete Frauen-ein cooler Film.
    • Frontiers ist ein Kracher der den Namen Shocker verdient.
      Gut, logik spielt eine untergeordnete Rolle, aber der Frontierst fetzt im wharsten Sinne (auch Sehnen :scream: ) .
      Ich würde auch `High Tension`auf die eins setzen.
      Mit Inside, Frontiers, Martyrs und nicht zu vergessen`Them`folgen.

      [film]9[/film]

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Also ich denke mit High Tension kann man Frontier(s) schlecht vergleichen. Für mich sind das zwei Grundverschiedene Filme und im direkten Vergleich kann Frontier(s) nur verlieren. Im Zuge der Torture Movie Welle kommt Frontier(s) jedoch sehr viel besser weg. Klar ist es mal wieder ein Kellerverließ in dem gefoltert wird um es mal auf den kleinsten Nenner zu bringen, aber gerade die gestörte Familie um die sich alles dreht lockert das ganze ungemein auf. Ich beitze den Film auch im O-Ton und kann ihn nur so weiterempfehlen. Mein Schulfranzösisch reicht zwar nicht aus um alles zu verstehen, das tut der Atmosphäre aber keinen Abbruch.

      [film]9[/film]
      Kalt im Nachtwind schwingt er hin und her,
      Sein Genick brach am Glockenseil.
      Regen tropft auf totes Fleisch,
      Rinnt herab am Glockenseil.

      (Eisregen)
    • RE: Frontier(s) - Kennst du deine Schmerzgrenze?

      Die Blu-Ray erscheint am 06.08.2010, ist aber genau so geschnitten wie die DVD Fassungen in Deutschland.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Einer meiner Lieblingsfilme. Wegen solchen Streifen muss man die Franzosen einfach lieben. [film]10[/film]
    • War mir bisher in seiner Uncut einfach zu teuer? Was denkt ihr? Wird er bei mir durchrasseln?
    • Original von funeralthirst
      War mir bisher in seiner Uncut einfach zu teuer? Was denkt ihr? Wird er bei mir durchrasseln?


      Ja, das ist schwer zu sagen, finde ich, Funeral. Aber ich glaube eher nicht. Du hast ja eine kleine Vorliebe für französische Filme und ich denke, das ist bestimmt ein Film für dich.

      Ich bin auch neugierig geworden, aber für mich vielleicht ein wenig zu hart lolp ?
      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Bei diesem Film ist ja wieder alles an Wertung dabei und das macht natürlich neugierig :0:
      Drei Dinge sind unwiederbringlich:
      der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
      das in Eile gesprochene Wort,
      die verpasste Gelegenheit.
      Ali der Löwe, Kalif des Islam
    • Original von sid.vicious
      Original von funeralthirst
      War mir bisher in seiner Uncut einfach zu teuer? Was denkt ihr? Wird er bei mir durchrasseln?


      Ich weiß nicht, ob man eine harte Version von Texas Chainsaw Massacre drehen wollte oder wie auch immer. Jedenfalls ist dieser Film ziemlich daneben. Dämliche Dialoge von Psychopathen die ihre sadistische Ader mit ihrem unterirrdischem Humor untermalen. Die Atmosphere ist allerdings herrlich dreckig und gemein.

      Bei mir ist er bis in Mittelmaß durchgefallen.


      Ich habe ziemlich viele gute, aber platte, in Splatterkiddy - Niveau Lobeskritiken gelesen und sehr viele sehr kritische und nachvollziehende Reviews. Wenn ich den günstig erwischen kann, muss ich ihn jedenfalls sehen. Aber knapp 30 Euro gebe ich nicht für einen Torture Porn aus, der auf der Welle von Eden Lake mitschwimmen will.
    • Original von funeralthirst
      War mir bisher in seiner Uncut einfach zu teuer? Was denkt ihr? Wird er bei mir durchrasseln?


      Dir ein Tipp bei neuen Horror-Filmen zu geben ist schwierig. :0: Mit hat er sehr gut gefallen.

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    • Ich kann mir nicht vorstellen das er Funer gefallen wird, ich find ihn Top! Denke dir er zu straight, aufgebaut wie die üblichen Horrorfilme, was mir aber gefällt.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Original von tom bomb
      Ich kann mir nicht vorstellen das er Funer gefallen wird, ich find ihn Top! Denke dir er zu straight, aufgebaut wie die üblichen Horrorfilme, was mir aber gefällt.


      Kann die AUssage nur unterstreichen. Ist halt nichts poetisches oder so lolp
    • Original von Albert
      Original von tom bomb
      Ich kann mir nicht vorstellen das er Funer gefallen wird, ich find ihn Top! Denke dir er zu straight, aufgebaut wie die üblichen Horrorfilme, was mir aber gefällt.


      Kann die AUssage nur unterstreichen. Ist halt nichts poetisches oder so lolp


      ??? Wie kommst du bitte auf die Idee, dass ich nur auf poetischen Kram stehe? lol
    • Original von funeralthirst
      Original von Albert
      Original von tom bomb
      Ich kann mir nicht vorstellen das er Funer gefallen wird, ich find ihn Top! Denke dir er zu straight, aufgebaut wie die üblichen Horrorfilme, was mir aber gefällt.


      Kann die AUssage nur unterstreichen. Ist halt nichts poetisches oder so lolp


      ??? Wie kommst du bitte auf die Idee, dass ich nur auf poetischen Kram stehe? lol


      Hab ich nie gesagt! lolp Aber der FIlm ist halt sehr flach.
    • Original von Albert
      Original von funeralthirst
      Original von Albert
      Original von tom bomb
      Ich kann mir nicht vorstellen das er Funer gefallen wird, ich find ihn Top! Denke dir er zu straight, aufgebaut wie die üblichen Horrorfilme, was mir aber gefällt.


      Kann die AUssage nur unterstreichen. Ist halt nichts poetisches oder so lolp


      ??? Wie kommst du bitte auf die Idee, dass ich nur auf poetischen Kram stehe? lol


      Hab ich nie gesagt! lolp Aber der FIlm ist halt sehr flach.


      Könnte man deiner Aussage aber entnehmen. Flach sind die meisten Amateurstreifen die ich schaue auch...solang sich der Film dabei aber nicht zu ernst nimmt, ist das auch okay.
    • Original von Albert
      Original von funeralthirst
      Original von Albert
      Original von tom bomb
      Ich kann mir nicht vorstellen das er Funer gefallen wird, ich find ihn Top! Denke dir er zu straight, aufgebaut wie die üblichen Horrorfilme, was mir aber gefällt.


      Kann die AUssage nur unterstreichen. Ist halt nichts poetisches oder so lolp


      ??? Wie kommst du bitte auf die Idee, dass ich nur auf poetischen Kram stehe? lol


      Hab ich nie gesagt! lolp Aber der FIlm ist halt sehr flach.


      Flach ist er definitiv, aber Martyrs ist auch nicht gerade poetisch und trifft trotzdem so ziemlich unser aller Geschmack.
    • Frontier(s) hat wesendlich mehr Aussagekraft als Martyrs. Frontier(s) ist so Gesellschaftskritisch wie TCM, bezieht auch das französische Gesellschaft bestens mit ein, bei Martyrs geht es um Rache und Foltern, sowie eine psychopathische Sympathiefigur die unschuldige Kinder umbringt. Keine Ahnung was oder ob Martyrs überhaupt eine Aussage trifft.

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    • Original von Dr.Doom
      Frontier(s) hat wesendlich mehr Aussagekraft als Martyrs. Frontier(s) ist so Gesellschaftskritisch wie TCM, bezieht auch das französische Gesellschaft bestens mit ein, bei Martyrs geht es um Rache und Foltern, sowie eine psychopathische Sympathiefigur die unschuldige Kinder umbringt. Keine Ahnung was oder ob Martyrs überhaupt eine Aussage trifft.


      :221: lolp
      Ach, Doom.
    • Original von funeralthirst
      Original von Dr.Doom
      Frontier(s) hat wesendlich mehr Aussagekraft als Martyrs. Frontier(s) ist so Gesellschaftskritisch wie TCM, bezieht auch das französische Gesellschaft bestens mit ein, bei Martyrs geht es um Rache und Foltern, sowie eine psychopathische Sympathiefigur die unschuldige Kinder umbringt. Keine Ahnung was oder ob Martyrs überhaupt eine Aussage trifft.


      :221: lolp
      Ach, Doom.


      Martyrs ist der!!! Film, der Gewalt in allen Belangen anprangert. Martyrs trifft eindeutig diese Aussage. Wäre der Film allein auf Effekthascherei aus, so hätte man 2 Szenen wesentlich detaillierter dargestellt.

      Frontier(s) macht zu Beginn den Versuch ein Gesellschaftskritik zu erzeugen, welcher aber mit dem Verlassen der Stadt und der Ankunft im Psychopathentempel verebbt.
    • Original von sid.vicious
      Original von funeralthirst
      Original von Dr.Doom
      Frontier(s) hat wesendlich mehr Aussagekraft als Martyrs. Frontier(s) ist so Gesellschaftskritisch wie TCM, bezieht auch das französische Gesellschaft bestens mit ein, bei Martyrs geht es um Rache und Foltern, sowie eine psychopathische Sympathiefigur die unschuldige Kinder umbringt. Keine Ahnung was oder ob Martyrs überhaupt eine Aussage trifft.


      :221: lolp
      Ach, Doom.


      Martyrs ist der!!! Film, der Gewalt in allen Belangen anprangert. Martyrs trifft eindeutig diese Aussage. Wäre der Film allein auf Effekthascherei aus, so hätte man 2 Szenen wesentlich detaillierter dargestellt.

      Frontier(s) macht zu Beginn den Versuch ein Gesellschaftskritik zu erzeugen, welcher aber mit dem Verlassen der Stadt und der Ankunft im Psychopathentempel verebbt.


      Bei Frontier(s) stimme ich dir zu, schliesslich haben wir es mit einem neueren Horrorfilm zu tun, die Gesellschaftskritik wird nur wohldosiert eingesetzt. Wo Martyrs Gewalt anprangert ist mir aber ein Rätzel, an sich sind die Folter-Filme darauf ausgelegt, zu schockieren. Dort gibt es weder Gesellschaftskritik, noch Ironie und alles ist viel zu ernst. Deswegen mag ich den Film auch nicht und die Brutalität hat mich kalt gelassen. Frontier(s) liefert hingegen reichlich Ironie, genug Gesellschaftskritik und man hat Spass beim zuschauen, so wie TCM und fast alle Horrorfilm-Klassiker ab den 70er Jahren.

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    • Original von Dr.Doom
      Original von sid.vicious
      Original von funeralthirst
      Original von Dr.Doom
      Frontier(s) hat wesendlich mehr Aussagekraft als Martyrs. Frontier(s) ist so Gesellschaftskritisch wie TCM, bezieht auch das französische Gesellschaft bestens mit ein, bei Martyrs geht es um Rache und Foltern, sowie eine psychopathische Sympathiefigur die unschuldige Kinder umbringt. Keine Ahnung was oder ob Martyrs überhaupt eine Aussage trifft.


      :221: lolp
      Ach, Doom.


      Martyrs ist der!!! Film, der Gewalt in allen Belangen anprangert. Martyrs trifft eindeutig diese Aussage. Wäre der Film allein auf Effekthascherei aus, so hätte man 2 Szenen wesentlich detaillierter dargestellt.

      Frontier(s) macht zu Beginn den Versuch ein Gesellschaftskritik zu erzeugen, welcher aber mit dem Verlassen der Stadt und der Ankunft im Psychopathentempel verebbt.


      Bei Frontier(s) stimme ich dir zu, schliesslich haben wir es mit einem neueren Horrorfilm zu tun, die Gesellschaftskritik wird nur wohldosiert eingesetzt. Wo Martyrs Gewalt anprangert ist mir aber ein Rätzel, an sich sind die Folter-Filme darauf ausgelegt, zu schockieren.


      Richtig, in der Regel sind Folterfilme darauf ausgelegt einfach das Publikum zu schockieren. Ich halte von solchen Filmen wie z.B. The Flower of Flesh and Blood überhaupt nichts. Martyrs ist da das totale Gegenteil. Der Film richtet sich gegen Gewalt, Fanatismus und Sektentum. Martyrs ist abgrundtief böse und zeigt ein depermierendes Ende. Aber auf diese Weise hat mich dieser Film, den ich beim ersten Ansehen garnicht mochte und der mich nervlich geschafft hatte, dazu gebracht über ihn nachzudenken.

      Martyrs spaltet sie Horrorfilmfangemeinde. Die eines sehen ihn als Meisterwerk, die anderen hassen ihn oder halten ihn für einen belanglosen Folterfilm.
    • Martyrs hab ich auch 2mal gesehen, aber nur weil ich die 3 Mädels (2 Hauptdarstellerinen und die eine im Keller) nicht auseinander halten konnte, die im Film wie (bezaubernde) Drilinge ausschauen, da hab ich beim ersten mal schauen einiges durcheinander gebracht, weil ich dachte, dass es noch übersinnlich von statten geht. Wie bei den Asiafilmen oft, wo einer ausschaut wie der andere. lol

      Wobei, etwas Gesellschaftskritik kann man Martyrs noch bescheinigen und zwar die Wissenschaft wird angeprangert, dass diese rücksichtslos ist. Nur kam die mir so plötzlich in die gerade laufende Szenerie, dass ich damit beim ersten mal anschauen garnichts anfangen konnte. Als ob sie den Ablauf die ganze Zeit mit den Kameras beobachtet hätten (Big Brother), so plötzlich passend kamen sie dann ins Haus hereingeschneit. Als nur dummen und unlustigen Gewaltfilm, wie ein Murder-Set-Pieces, sehe ich Martyrs nicht, sonst hätte ich ihn noch viel schlechter bewertet. Er ist für mich eher ein sehr durchschnittlicher Folterfilm, bei dem es an schlüssiges Charakterverhalten und Ironie stark mangelt.

      Viele mögen den Film, weil er viel Gewalt aufzeigt, die starkes unbehagen auslösen kann. So etwas gibt es nur selten im Horrorgenre, wo nicht doch immer wieder ein Augenzwinkern doch noch vorhanden ist. Mit Inside, Frontier(s) oder auch High Tension kann man Martyrs eigentlich nicht vergleichen, der Film lässt ganz andere Emotionen frei.

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Gestern habe ich mir Frontiers angesehen und fand ihn recht gut...mir gefallen eh französische Horrorfilme,da sie net nur reines Abschlachten beinhalten, sondern meist noch eine gute Idee dahinter steckt...also eine gute Story mein ich...

      08/10

      zu Martyrs...an den bin ich mit viel Skepsis rangegangen, da ich im Netz viel negatives gelesen hatte...kein Sinn, nur Gewalt, blablabla...ich habe mir den Film dann selbst angesehen und war begeistert...ich glaube, die Gegensprecher haben ihn einfach nur net verstanden...leider fehlt mir das Talent, sowas richtig in Worte zu fassen...ich weiß nur eins...was würde ich drum geben, um zu wissen, was das Mädel der alten Dame am Ende zugeflüstert hat!!
      LG Eny....

      Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen...und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer...
    • Original von Enayra
      Gestern habe ich mir Frontiers angesehen und fand ihn recht gut...mir gefallen eh französische Horrorfilme,da sie net nur reines Abschlachten beinhalten, sondern meist noch eine gute Idee dahinter steckt...also eine gute Story mein ich...

      08/10

      zu Martyrs...an den bin ich mit viel Skepsis rangegangen, da ich im Netz viel negatives gelesen hatte...kein Sinn, nur Gewalt, blablabla...ich habe mir den Film dann selbst angesehen und war begeistert...ich glaube, die Gegensprecher haben ihn einfach nur net verstanden...leider fehlt mir das Talent, sowas richtig in Worte zu fassen...ich weiß nur eins...was würde ich drum geben, um zu wissen, was das Mädel der alten Dame am Ende zugeflüstert hat!!


      Das ist die Frage aller Fragen, leider wird sie uns nie beantwortet.
      lolp
    • Original von Dr.Doom
      Martyrs hab ich auch 2mal gesehen, aber nur weil ich die 3 Mädels (2 Hauptdarstellerinen und die eine im Keller) nicht auseinander halten konnte, die im Film wie (bezaubernde) Drilinge ausschauen


      Hmm, aus meiner Sicht eher unverkennbar und einzigartig

    • Original von sid.vicious
      Original von Enayra
      Gestern habe ich mir Frontiers angesehen und fand ihn recht gut...mir gefallen eh französische Horrorfilme,da sie net nur reines Abschlachten beinhalten, sondern meist noch eine gute Idee dahinter steckt...also eine gute Story mein ich...

      08/10

      zu Martyrs...an den bin ich mit viel Skepsis rangegangen, da ich im Netz viel negatives gelesen hatte...kein Sinn, nur Gewalt, blablabla...ich habe mir den Film dann selbst angesehen und war begeistert...ich glaube, die Gegensprecher haben ihn einfach nur net verstanden...leider fehlt mir das Talent, sowas richtig in Worte zu fassen...ich weiß nur eins...was würde ich drum geben, um zu wissen, was das Mädel der alten Dame am Ende zugeflüstert hat!!


      Das ist die Frage aller Fragen, leider wird sie uns nie beantwortet.
      lolp


      Ich würde eher behaupten: Zum Glück.
    • Original von funeralthirst
      Original von sid.vicious
      Original von Enayra
      Gestern habe ich mir Frontiers angesehen und fand ihn recht gut...mir gefallen eh französische Horrorfilme,da sie net nur reines Abschlachten beinhalten, sondern meist noch eine gute Idee dahinter steckt...also eine gute Story mein ich...

      08/10

      zu Martyrs...an den bin ich mit viel Skepsis rangegangen, da ich im Netz viel negatives gelesen hatte...kein Sinn, nur Gewalt, blablabla...ich habe mir den Film dann selbst angesehen und war begeistert...ich glaube, die Gegensprecher haben ihn einfach nur net verstanden...leider fehlt mir das Talent, sowas richtig in Worte zu fassen...ich weiß nur eins...was würde ich drum geben, um zu wissen, was das Mädel der alten Dame am Ende zugeflüstert hat!!


      Das ist die Frage aller Fragen, leider wird sie uns nie beantwortet.
      lolp


      Ich würde eher behaupten: Zum Glück.


      Die Frage ist: Hatte sie wirklich eine Vision? oder hat sie der alten Frau etwas vollkommen anderes gesagt, so dass diese den Freitod wählte. Wer weiß das schon?