Iron Fist

    • Dr.Doom schrieb:

      Ich fand die 2.Staffel von Daredevil nicht schlechter als die Erste. Fan bin ich zwar auch nicht, da gefallen mir die meisten DC Serien besser, da sie mehr Tempo haben und witziger sind, aber bei Daredevil hab ich nach Schwierigkeiten zu Beginn noch gut reingefunden und ich fand die 2.Staffel machts einen eigentlich nicht schwerer.
      Find ich interessant, bei mir wars bei Daredevil eher umgekehrt, ich fand den Einstieg in Staffel 1 relativ gut, hatte dann aber irgendwie mit der Zeit nicht mehr das Bedürfnis weiterzuschauen. Die Storyline mit Elektra fand ich irgendwie nicht sehr ansprechend. Aber ist ja alles Geschmacksache.
      Bei Iron Fist schon reingesehen?


      tom bomb schrieb:

      Daredevil ist super, und ich warte sehnsüchtig auf Marvels "Punisher"
      Punisher kann ich echt auch kaum erwarten. Ich hoffe Marvel traut sich in Sachen Gewalt total kompromisslos zu sein...
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    • Bei mir hat die Handlung wieder erwartend Interesse geweckt, so unterschiedlich können Geschmäcker sein, mit Legion zuletzt konnte ich bei Episode 1 schon überhaupt nichts mit anfangen, da zu visuell für mich. Jessica Jones hat eine endgeil gemachte Haupdarstellerin mit Krysten Ritter, wo aber an Handlung gar nichts passieren will und Luke Cage ist zu Black-Gangster mäßig, dass kann man als Europäer definitiv nicht lange anschauen, da die Charaktere auf uns zu uninteressant wirken. Iron First liefert mit dem Opener zumindest typische Superheldenstory mit einem Ausgestoßenen der bereits Kampfsporterfahrung gesammelt hat und dann in die Firma zurück will, die neu besetzt scheint. Ein wenig ähnelt es der Serie Arrow vielleicht, es hat sogar mehr Zündstoff zu Beginn, da Iron Fist absolut Ausgestoßener ist. Die Schauspielleistungen sind im Rahmen ok, nicht richtig gut, aber annehmbar. Das man über Iron First erst mal nichts erfährt erklärt sich sicher noch in den folgenden Episoden, es wirkt aber schon komisch das er als Kind verschwunden ist und nun keine Silbe darüber berichtet, wo er herkommt. Das hätte man erwarten können, dass er zumindest dem Zuschauer seine Rolle gleich glaubhafter verkörpern kann, dass gelingt in der 1.Episode nicht, es wird zu viel stillschweigen vereinbart um den Zuschauer später zu überraschen, der trotzdem schon erahnt, wie das weiterlaufen wird.

      Episode 1: 6-7P.
    • Ich bin ca. bei Episode 9 und finde die Show eigtl. nicht allzu schlecht. Ich bin überzeugt, dass die meisten er Kritiker sich die Meinung untereinander abgeschrieben haben anstatt 10 Stunden Netflix zu schauen.
      Wie dem auch sei, es stimmt wirklich, dass dem Hauptcharakter zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Alle Charakter um in herum sind eigtl. wesentlich interessanter. Ansonsten ist die Serie aber durchaus interessant und sicherlich einen Blick wert, da va. ab der 3 Episode das Ganze sehr an Fahrt gewinnt.
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    • Gesamtbewertung:

      Von den Meisten wird der Anfang der Serie kritisiert, dass sie zu lahm ist und zu wenig Superheldenaktion drin hat. Ich fand den Anfang mit der psychologischen Ebene wie in einem Psychrothriller ganz ordentlich gemacht. Für mich ist es nicht so richtig gelungen die Hand-Organisation mit den Bösewichten in 2 Hälften zu teilen, dass erklärt sich mir nicht und macht 2-3 Episoden zwischendrin nicht besonders interessant. Die stärkste Episode ist sicher die 12 mit dem finalen Kampf gegen die Hand, die Kampfaktionen kommen hier am meisten vor und sehen richtig gut aus. Die Härte hat die Serie allgemein, es wird mal ein Finger abgeschnitten oder ein spitzer Spieß von hinten durch den Hals gedrückt und es suppt Blut, dazu gibt es einiges an Regenprassen bei Dunkelheit, vor allem Episode 12 wirkt damit stark oder die Gletscher in der letzten Episode sehen auch gut aus und auch die letzte Episode hat mir von der Handlung her gut gefallen. Finn Jones schaut als Iron Fist aus wie ein Hungerhacken aber nicht wie ein Superhelden-Kämpfer-Body, wo selbst das Brusttattoo nicht beeindruckend wirkt, Jessica Henwick hat an seiner Seite zumindest ordentlich Sexappeal und ihre Stahlkäfigkämpfe zu Beginn der Serie sind sehr unterhaltsam. Rosario Dawson soll zwischen allen Marvel-Serien das Bindestück sein, sie wirkt hier aber so interessant wie ein angeschnittener Sack Reis in China, ein Totalausfall, sowohl von Handlungsstrang als auch von der Ausstrahlung der Schauspielerin her. Die Spezialkräfte der Omi als Boss der Hand-Fraktion wird einmal gezeigt, indem sie mit Telekinese Angriffe abblockt, warum sie dass dann im Verlauf gar nicht mehr einsetzt, erklärt sich mir nicht.

      Iron Fist hat nicht so die Superheldenaction drin, wobei Marvel Serien da eh weniger drauf setzen als die DC Kollegen, seine Spezialfähigkeit kommt nur einmal richtig vor, wo ein Tor zerdonnert wird. Für mich sind Spezialeffekte aber nicht so wichtig wie für die Mainstream-Fanboys, eine Superhelden-Serie kann auch durch eine Handlung gut unterhalten, trotz der Schwächen das die Bösewichte der Hand-Fraktion nicht so wahnsinnig interessant sind, gibt es doch viele Charaktere mit eigenen Motivationen.

      The Monster is Dead, Long Life the Iron Fist. ^^

      [film]7[/film]
    • Trotz überwiegend negativen Kritiken sorgten die Nutzer für einen weiteren Rekord.
      Die Seite 7Park Data so ha, Variety herausgefunden die Marvel-Serie die Zuschauer sehr schnell zum sogenannten Binge-Watching verführt hat.

      Binge-Watching bedeutet, dass man Serien in möglichst einem Rutsch schaut, auf jeden Fall viele Episoden hintereinander (und nicht wie beim klassischen Auswertungssystem eine Episode pro Woche).

      Netflix verleitet seine Nutzer besonders zum Binge-Watching, da es bei den im Auftrag des Dienstes produzierten Serienstaffeln diese auch gleich komplett zur Verfügung stellt.
      Bei „Iron Fist“ sorgte dies wohl besonders dafür, dass die Nutzer gleich mehrere Episoden schauten.

      54,7% der Abrufzahlen von „Iron Fist“ waren am Starttag, dem 17. März 2017, laut 7Park Data so Variety, für die dritte Episode oder eine noch spätere Folge.

      Bedeutet, wer angefangen hat zu schauen will wissen wie es ausgeht.
      Im Durchschnitt ist dieser bei 46,9 % - also liegt Iron Fist wesentlich höher.
      Das eigentlich interessante ist aber das 14,6 % aller Netflix User sich für die Serie entschieden, und das ist Rekord.
      Sogar Daredvil kam auf weniger, 13,8 %.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...