The Horde - Die Jagd hat begonnen

    • The Horde - Die Jagd hat begonnen



      Produktionsland: USA
      Produktion: Beth Tuna, Doreen Bennett, Joel Bennett , Gabriel Campisi und Paul Logan
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Jared Cohn
      Drehbuch: Paul Logan
      Kamera: Laura Beth Love
      Schnitt: James Kondelik
      Budget: ca. -
      Spezialeffekte: Eric und Sheri Fox
      Musik: Michael John Mollo
      Länge: ca. 88 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe

      Darsteller:

      Matthew Willig
      Bill Moseley
      Vernon Wells
      Costas Mandylor
      Nestor Serrano
      Sydney Sweeney
      Paul Logan

      Handlung:

      Eine Gruppe Studenten macht eine Tour durch eine weit abgelegene Wildnis, kurz nach ihrem eintreffen werden sie von deformierten Menschen angegriffen.



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 31.03.2017 (Verleih: 29.03.2017)
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Trailer und erste Kritiken versprechen einen Horrorfilm ala Wrong Turn, ich kann davon ja nicht genug bekommen.

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    • Oh yes, Backwood Horror ist genau meins, danke Tom, sieht sehr sehr Geil aus, wird gesehen und bestimmt für verdammt gut Befunden! :6:
      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.
    • In den USA kommt er am 5 Mail als VOD raus, für uns gibt es natürlich noch keinen Starttermin.
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    • tom bomb schrieb:

      In den USA kommt er am 5 Mail als VOD raus, für uns gibt es natürlich noch keinen Starttermin.

      Danke für die Info Tom, werde diesen Thread natürlich gut im Auge behalten :5:
      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.
    • Oh stark. Da freu ich mich aber auch drauf. Wenig Turn ist einfach ein heiler Film. Wenn mir da noch wer gute Genrevertreter hat kann ich die Tipps gut gebrauchen :)
      "Ich weiß auch, dass die einzige Möglichkeit, einen von den Geistern dieses Buches Besessenen aufzuhalten, darin besteht, seinen Körper völlig zu zertückeln."
    • Die dürftest du schon alle kennen, TCM, Hostel, The Hill have Eyes, Jeepers Creepers etc
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    • Oder hier, da findet man auch ein paar gute Filme,

      moviepilot.de/filme/beste/genre-backwood-horrorfilm
      „Du bist nicht Dein Job! Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto! Nicht das Auto, das Du fährst! Nicht der Inhalt Deiner Brieftasche! Und nicht Deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.“ Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.
    • hach die kenn ich tatsächlicch schon alle. Auch von der Liste aber danke liebe Leute
      "Ich weiß auch, dass die einzige Möglichkeit, einen von den Geistern dieses Buches Besessenen aufzuhalten, darin besteht, seinen Körper völlig zu zertückeln."
    • kennst wahrscheinlich auch das meiste von... empfehle aber gerne die hier: The Hills Run Red, Rovdyr, Side Sho, Mad Jake ^^ , Haus der 1000 Leichen, The Butcher, Carver, Trailer Park of Terror, The Woman, Beutegier, Skinned Deep, Staunton Hill, Humains, Hatchet, Tucker Dale & Evil, Deranged, The Cottage, Calvaire ...usw. ist natürlich auch geschmackssache, bei einigen...
      I know nobody's listening 'cos you're all looming, but I got a shot of hot rock 'n roll for you anyway... - KOKLA Red River Rock 'n Roll Request.
    • Klasse Filme dabei die Skilla empfiehlt, meist völlig zu unrecht unbekannt.
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    • Skilla schrieb:

      kennst wahrscheinlich auch das meiste von... empfehle aber gerne die hier: The Hills Run Red, Rovdyr, Side Sho, Mad Jake ^^ , Haus der 1000 Leichen, The Butcher, Carver, Trailer Park of Terror, The Woman, Beutegier, Skinned Deep, Staunton Hill, Humains, Hatchet, Tucker Dale & Evil, Deranged, The Cottage, Calvaire ...usw. ist natürlich auch geschmackssache, bei einigen...
      Oha. Einige kenn ich aber viele auch nicht. Vielen Dank dafür. Versuche so viele wie möglich nachzuholen sehen einige sehr interessant aus :254:
      "Ich weiß auch, dass die einzige Möglichkeit, einen von den Geistern dieses Buches Besessenen aufzuhalten, darin besteht, seinen Körper völlig zu zertückeln."
    • jo, bin auch noch dabei einiges nachzuholen ;-) hatte das die letzten jahre eher versäumt und mich kaum mit beschäftigt... gerade im b-movie indie bereich ist es doch recht schwer den überblick zu behalten...

      bei meiner empfehlung sind auch überwiegend filme bei, die die meisten eher als weniger gut empfinden... rovdyr = manhunt backwoods massacre, Skinned Deep mit Warwick Davis ist auch mehr trash, der indie b-movie side sho kam bisher in deutschland auch nur mit grottiger deutschen syncro, der macht durch den ami slang doch im o-ton mehr freude und in deutschland ist der auch unter dem alternativtitel Freakshow - Kap des Horrors veröffentlicht und auch als doppel-dvd mit 8 of diamonds oder so... Humains hab ich da vor kurzem auf tele5 gesehen, der hat mich so von der story her etwas überrascht mit den "höhlenmenschen"...
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    • Wie sage ich es nur...
      das Poster hinterliess ein leicht ungutes Gefühl bei mir, und damit lag mein Bauch richtig.
      Grösster Fehler von "The Horde" ist Hauptdarsteller und Produzent Paul Logan selbst.
      Er muss sich ziemlich toll finden, sein - zugegeben - beeindruckender Sixpack stellt er stets zur Schau.
      Seine Frisur sitzt, leider nicht seine Kampf Choreografien, die sind verdammt nochmal schlecht.
      Geklaut wurde ohne Ende bei Wrong Turn und The Hills have Eyes, an und für sich nicht schlimm, denn das Backwood Thema erfindet sich nicht täglich neu.
      Nur ist die Umsetzung hier schlecht, manche Kostüme, der Baummann :0: zB lächerlich.
      Lassen wir die Handlung mal weg, bleiben die Darsteller die bis auf Logan zufriendenstellend sind, und die Effekte können sich trotz ihrer Schlichtheit sehen lassen.
      Atmosphärisch okay, bis auf die billigen Kulissen, der ständig wabernde Kunstnebel und wenig gelungene Kameraeinstellungen.
      Zwar ist das Finale bemüht, macht sich durch Logans "Kampfkünste" dann aber wieder vieles kaputt, die letzte Einstellung - grotten lächerlich.
      Zu befürchten ist das diese Low Budget Produktion bei einer deutscher Veröffentlichung eine miserabele Synchro erhalten wird.
      Tja, trotzdem ist manches funny, mancher Kill satt blutig, wirklich nur für Hardcore Trash Jünger geniessbar.
      [film]4[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit...

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    • Der deutsche Trailer:

      So viele Frauen und so wenig Zeit...

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    • Kritik:

      Ein amüsanter Backwood Genrefilm, die Dialoge sind ulkig und dümmlich, die Mädels sehen schick aus und Hinterwäldler gibt es hier genug. Nicht nur Entstellte die an Wrong Turn erinnern sondern auch die unterbelichteten Einwohner des abgelegenen Ortes. Die Bildaufmachung ist ziemlich billig, es kommt trotz des naturverbundenen Schauplatzes samt Gebirge und Seenlandschaft nicht so die Atmosphäre auf, wie in dem Genre gern gesehen, dies gibt den Film den besonders schäbigen C-Look. Kamerafrau Laura Beth Love (Sharknado 4, Independents' Day') und ihre Asylum-Technik samt zu wackeliger Kamerarbeit bei den Actionszenen, schlagen hier zu Buche. Auch der Härtegrad verfällt damit ein wenig ins dunkle und ausgegraute. Dafür gibt es einen stetig fetzigen Metalsound auf die Ohren, die Teens sind ziemlich entspannt und die Mädels heiß anzusehen wo auch mal die Brüste zum Vorschein kommen, dadurch wirkt der Film chillig. An Tempo fehlt es dabei nicht, dieses ist hoch genug. Für Abwechslung sorgt dann das Befreiungsszenario des Veterans durch den Busch, was klar an die 80er und 90er Actionfilme erinnert. Paul Logan (Code Red, Mega Piranha) macht dabei wieder mal eine gute Figur, so dass es Spaß bereitet.

      The Horde ist Jared Cohn sein bisher bester Film, auch besser als Hold Your Breath und für kurzweilige Unterhaltung gut annehmbar.

      [film]6[/film]

      Filmsound:

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert

      Death can Dance - weekly topically (Spotify)





    • The Horde
      (The Horde)
      mit Tiffany Brouwer, Vernon Wells, Matthew Willig, Costas Mandylor, Bill Moseley, Paul Logan, Nestor Serrano, Nils Allen Stewart, Sydney Sweeney, Elisabeth Ferrara, Jonathan Erickson Eisley
      Regie: Jared Cohn
      Drehbuch: Paul Logan
      Kamera: Laura Beth Love
      Musik: Michael John Mollo
      keine Jugendfreigabe
      USA / 2016

      Eigentlich will John Crenshaw, ein ehemaliger Elite-Soldat, seine Freundin Selina und deren Studenten nur auf eine Naturfotografie-Expedition begleiten. Doch schnell entwickelt sich der Ausflug ins Grüne zum grauenvollen Horrortrip. Eine Horde von blutdürstigen Mutanten macht erbarmungslose Jagd auf die Truppe und bald ist Crenshaw ihre einzige Hoffnung den Wald lebend zu verlassen.


      John Rambo trifft auf Wrong Turn


      Das dürfte wohl ganz eindeutig die beste Beschreibung für die vorliegende Geschichte sein, denn einerseits lässt Regisseur Jared Cohn bei den vielen Action-Passagen die 80er und 90er Jahre wieder aufleben, um auf der anderen Seite den typischen Backwood-Slasher mit Rednecks und Mutanten auf die Menschheit los zu lassen. "The Horde" bietet dabei keinesfalls viel Neues, entpuppt sich aber als extrem kurzweiliger Mix aus Action und Horror und dürfte so zumindest bei eingefleischten Genre-Liebhabern ordentlich punkten. Die Story ist nahezu perfekt auf Hauptdarsteller und Ein Mann Kampfmaschine Paul Logan zugeschnitten, der rein zufällig nämlich auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Schon rein optisch gesehen nimmt man dem Mann den Ex Navy Seal jederzeit ab und auch die von ihm an den Tag gelegten Kampfkünste unterstreichen diesen Eindruck. Rein inhaltlich bekommt man die handelsübliche Story-Line angeboten und schon die kurze Eröffnungs-Sequenz gibt eine recht eindeutige Richtung vor, in die das Ganze letztendlich abzielen soll. Härte und eine ordentliche Portion Kunstblut sind anscheinend die Triebfeder des Szenarios, doch bis es erst einmal so richtig zur Sache geht, bekommt der Zuschauer zuerst einmal eine etwas zu lang geratene Einführung präsentiert. Nach der kurzen Eröffnung gleitet der Film nämlich erst einmal ins ruhige Fahrwasser ab und offenbart gut 35 Minuten eher belanglose Banalitäten. Es gibt die typisch stereotypen Charakter-Skizzierungen der Hauptfiguren und diverse Klischees, die in einem Werk dieser Art anscheinend nicht fehlen dürfen. Die Zeit hätte man ohne Weiteres etwas kurzweiliger gestalten können, denn mittlerweile können ein liebestolles Teenager-Pärchen und ein ziemlich kitschiger Heiratsantrag keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor locken.

      Vergessen wir also ganz einfach die erste halbe Stunde, die bis auf eine recht ansehnliche Kampfeinlage in einer Bar nichts Nennenswertes zu bieten hat und widmen uns der restlichen Laufzeit, in der man dann für die zuvor etwas vergeudeten Minuten ordentlich entschädigt wird. Nun bekommt man nämlich die typische Backwood-Slasher Atmosphäre geboten, die sich mit dem Eintreffen der aus Rednecks und Mutanten bestehenden Horde breit macht. Die Grundstimmung verdichtet sich von einer Minute zur anderen und von der anfänglichen Unbeschwertheit ist weit und breit nichts mehr zu spüren. Cohn dreht auch recht gekonnt an der nun auftretenden Spannungsschraube, denn obwohl die Ereignisse sich im Prinzip recht vorhersehbar gestalten, kann man einen aufkommenden Nervenkitzel keinesfalls verleugnen. Die Ein Mann Armee Paul Logan läuft nun zur absoluten Hochform auf und stellt sich ohne jegliche Furcht dem zahlenmäßig weit überlegenen Gegner, der seine Freundin und die Studenten der Exkursion in seinen Fängen hat. Neben einem sehr ordentlichen Tempo verfügen die Ereignisse von jetzt an auch über einen äußerst ansehnlichen Härtegrad, denn derbere Passagen und reichlich Kunstblut treten von nun an immer öfter in Erscheinung. Innovativ gestaltet sich das Ganze dabei nicht wirklich, doch ganz ehrlich gesagt sollte man das bei einem Film dieser Art auch nicht unbedingt erwarten. Man weiß doch ganz genau das die meisten Backwood-Slasher nach einem bestimmten Muster ablaufen und so hat auch Cohn seine Erzählung aufgezogen.

      Das mag sicher nicht jeden Geschmack treffen, denn schließlich hat man solche Szenarien schon unzählige Male zu Gesicht bekommen. Der geneigte Genre-Fan dürfte jedoch sehr wohl auf seine Kosten kommen, zudem trägt die Vereinigung mit dem Actionfilm doch ziemlich stark zu einem hohen Unterhaltungswert bei. "The Horde" ist definitiv kein Film der höheren Ansprüchen echter Cineasten gerecht werden kann, aber dafür ist die Geschichte auch überhaupt nicht ausgelegt worden. Die Zielgruppen der Horror-Freaks und Action-Jünger dürfen sich allerdings über einen wirklich sehenswerten Beitrag freuen, bei dem man lediglich in der Anfangsphase ein paar Minuten zu viel verschenkt hat. Überraschungen oder Aha-Momente gibt es allerdings nicht, denn auch der zum Ende hin eingebaute Plot Twist von Cohn kann Kenner des Genres nicht wirklich überraschen. Das ändert jedoch nichts daran das sich im Endeffekt ein sehr stimmiger Gesamteindruck ergibt, den "The Horde" auf jeden Fall hinterlässt.

      Es gibt weitaus schlechter unterhaltende Beiträge als den vorliegenden Film, der gut 84 Minuten lang kurzweilige und stellenweise äußerst blutige Genrekost anbietet. Die üblichen und notwendigen Zutaten wurden mit starken Action-Einlagen kombiniert und ein wie der gute John Rambo auftretenden Hauptdarsteller trägt sein Übriges dazu bei, das man zu einem überdurchschnittlich guten Gesamteindruck gelangen sollte. Das bezieht sich natürlich nur auf die genannten Zielgruppen, denn für Leute mit höheren Ansprüchen dürfte "The Horde" ganz bestimmt nicht geeignet sein.


      Fazit:


      Cohn und Logan haben hier ordentliche Arbeit abgeliefert und zumindest einen sehenswerten Backwood-Slasher mit starkem Action-Einschlag abgeliefert. Bis auf ein etwas zu belangloses erstes Filmdrittel gibt es nichts zu bemängeln, so das man für Genre-Liebhaber durchaus eine dicke Empfehlung aussprechen kann.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • Eine äußerst unterhaltsame Mischung aus Horror und Action.
      Natürlich werden die üblichen Klischees bedient: nervige
      Kids - das Pärchen, die Unschuldige, ein Normaler und ein
      nervtötendes Arschloch. Dazu eine scharfe Lehrerin und
      ein Ramboverschnitt - nicht so üblich, aber amüsant. Blut
      fließt auch genug. Dauert zwar etwas, aber dann geht es gut
      zur Sache.

      [film]7[/film]