Blair Witch

    • Zwar munkeln manche von einer leisen Enttäuschung, aber wenn man sich die absoluten Zahlen ansieht kann davon keine Rede sein.
      Die Produktionskosten betrugen gerade einmal 5 Mio $, am ersten Wochenende wurden in Nordamerika schon 10 Mio $ eingenommen.
      Sicher hätte es mehr sein dürfen, doch warten wir mal aber wie die nächste Woche und der weltweite Start wird.
      Ich tippe am Ende auf knapp 70 bis 80 Mio $.
      Wir in Deutschland müssen noch bis zum 6 Oktober warten.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • 1999 und mit zarten sechzehn habe ich meinen ersten Found Footage Film gesehen. Es war "Blair Witch Projekt. Keine Siebzehn Jahre später und unzählige "FF" Filmen saß ich wieder im Kino, voller Vorfreude und großen Erwartungen wartete ich auf "Blair Witch,

      Das Positive, auch in diesem Werk versucht Adam Wingard und Simon Barret ohne viel Bling Bling den Zuschauer Angst zu machen machen, sie Spielen mit den Ur Ängsten der Menschen. Ein Dunkler Wald, man sieht nichts, man arbeitet mit Knistern in Bäumen, Geräusche die auf einem zukommen. Funktioniert das? Bedingt, kennt man das Original, wird es schwer, hat man davor schon Found Footage lediglich weg Konsumiert, auch nur Bedingt. "Blair Witch ist keineswegs schlecht, nein, er kann auch Angst machen, wenn die Zielgruppe ein neue ist. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu Hoch gewesen, vielleicht hätte auch auch einfach "The Woods" bleiben sollen. Nach Sichtung war ich erst sehr Positiv erfreut, ein Found Footage der Spaß gemacht hat.Drei Tage später ist diese Euphorie aber vorbei und man kommt schnell an die Realität zurück.

      Für Genre Fans ein "Must See" für die neue Generation die das Original nicht kennen, geht ins Kino, für Hardcore Genre Fans wie ich einer bin, wartet auf die DVD und oder Blu..

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    • Die ollen Kamellen wieder aufgewärmt. Wozu? The Blair Witch Project hat eine neue Form cineastischer Erzählung eingeführt, die allerdings seit jeher unerreicht geblieben ist. Deshalb eine 9 von 10, aber von diesem vermeintlichen "Machwerk" halte ich vorläufig Abstand.
      Ich verfolge Euch! Egal, wann oder wo ... Ich werde Euch kriegen!
    • puh... die rezensionen im internet sind ja überwiegend gruselig schlecht :214:
      Ich liebe es, Zombies ins Knie zu schiessen, die Beine zu amputieren und sie dann mit Salat vollzustopfen... weil das ist gesund!
    • Wenn man den Rezensenten der Plattformen für oberflächliche Filmkritik Glauben schenkt, dann ist das hier ein totaler Reinfall. Und klar, berechtigt sind die kritischen Töne sicherlich, jedoch wird beim engstirnigen Schwingen mit der tristen “Objektivitätskeule“ eben mal kläglich die visuelle Prägnanz, der Effekt des puren Kinos untergebuttert. Und das ist eine Art Filme zu schauen, die ich nie beneidet habe. Denn hier kann man sehr wohl Zugeständnisse machen: Ja, Blair Witch verhält sich strukturell die meiste Zeit nicht anders als unzählige andere Vertreter des modernen Horrorfilms. Zu weiten Teilen liefert Wingard eigentlich nur eine uninspirierte Handlungskopie des Originals, ein Unmengen an deplatzierten Jumpscares & plakative Figurenkonstellationen. Was diesen Film allerdings besonders macht, ist seine bild- und tongewaltige Inszenierung, die das wunderbar atmosphärische Setting kongenial unterstützt und das trotz der klar ausgestellten Bekennung zum Übernatürlichen, der Mythos der Hexe, nie vollständig entmystifiziert, stattdessen für reichlich Interpretationsfläche gesorgt wird¬ somit nachhaltig unheimlich bleibt.

      Zum Abschluss bleibt ein überraschendes Fazit. Nämlich das es eben nicht die ostentativ auf artsi und kreativ getrimmten Luftnummern wie THE WITCH oder DON'T BREATHE, sondern viel mehr der einfach gestrickt anmutende BLAIR WITCH ist, der den Titel “Lichtblick des Genres“ im Jahre 2016, am ehesten verdient hat. Subtil? Sicher nicht. Neuartiges Konzept? Keineswegs. Intense as fuck? Definitiv. [film]7[/film]