Amok (1976)

    • Amok (1976)



      Originaltitel: Schizo
      Produktionsland: Großbritannien
      Produktion: Pete Walker
      Erscheinungsjahr: 1976
      Regie: Pete Walker
      Drehbuch: David McGillivray
      Kamera: Peter Jessop
      Schnitt: Alan Brett
      Budget: ca.
      Spezialeffekte: George Partleton
      Musik: Stanley Myers
      Länge: ca. 109 min.
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: Lynne Frederick, John Leyton, Stephanie Beacham, John Fraser, Jack Watson, Queenie Watts, Trisha Mortimer, Paul Alexander


      Inhalt:

      Samantha wurde als kleines hilfloses Mädchen einzige Zeugin am Mord ihrer Mutter.
      Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine bekannte und gefeierte Eisläuferin geworden und wird demnächst den Geschäftsmann Alan Falconer heiraten.
      Aber nachdem ihr Hochzeits-Datum in der Zeitung veröffentlicht wurde, wird ein alter Mann, der eine Obsession für Samantha entwickelt hat, eifersüchtig.
      Er zieht nach London, um Samantha nah zu sein und stalkt sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
      So scheint er sich heimlich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen.
      Aber weder ihr Verlobter noch die Polizei können irgendwelche Hinweise finden.
      Als dann eine gute Freundin ermordet wird, glaubt Samantha, daß der Alte damit zu tun hat….


      Trailer:



      Kritik:


      Mal wieder ein typischer Pete Walker-Film, der nach der dem "Whodunnit"-Muster arbeitet.
      Samantha wird von einem Unbekannten, bedrohlich wirkenden Mann verfolgt. Nur kann leider niemand anderes dafür Belege finden.
      Ihre beste Freundin will ihr helfen, wird aber bald ermordet. Und sie wird nicht die Letzte sein.
      Hat ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Vergangenheit damit zu tun?


      Wer die Filme von Pete Walker kennt, weiß, daß der Zuschauer immer auf verschiedene falsche Fährten geführt wird.
      So auch hier.
      Die Geschichte ist spannend und interessant.
      Allerdings ist die dramaturgische Umsetzung nicht ganz so geglückt wie in den übrigen Walker-Filmen. Zu routiniert diese Art von Schizophrenie. Hatte man schon in anderen Filmen gesehen.
      Trotzdem: ich mag Pete Walker und wurde noch nie wirklich von seinen Filmen enttäuscht.
      Auch der Gore-Gehalt ist für die damalige Zeit wieder ganz passabel.


      Auf jeden Fall mal einen Blick wert, obwohl ich jedem, der Pete Walker noch nicht kennt, "Zeuge des Wahnsinns" als Einstieg empfehlen würde.


      Von mir:


      [film]6[/film]

      [GORE]4[/GORE]
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Kommt auf meine Liste! Wenn du den mir schon teilweise ans Herz legen kannst, zudem ist die Zeit einer meiner bevorzugten Filmschauzeiten!
      Wir sind der singende tanzende Abschaum der Welt!
    • Ich weiß nicht, ob Du Pete Walker-Filme schon kennst. Ich fand die bisher alle sehenswert.
      Habe mir kürzlich die Pete Walker Collection 2 aus den USA bestellt. 6 Filme in einer Blu Ray-Box. Außer "Frightmare", den ich auch gut finde, kenne ich von den anderen keinen. Habe also noch viel vor.
      Meine Bewertungskriterien:

      10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
      8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
      5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
      3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
      1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
      0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk
    • Hab aufgrund deiner Werbung für Pete mal Frightmare aus dem groen Stapel der Filme die ich noch sichten muss gezogen und ganz nach oben gelegt. Werde dann an der richtigen Stelle berichten, was ich von dem Streifen halte.
      Wir sind der singende tanzende Abschaum der Welt!
    • Kritik:

      Ein Amok laufender Stalker oder doch mehr?

      Die überraschende Wendung im Finale macht Amok aka Schizo richtig gut,
      Spoiler anzeigen
      Michael Myers läßt dabei grüßen.Hat es vorher überhaupt ein schlitzendes Kind in einer Familie gegeben oder war das die Vorlage für Carpenters Halloween?
      Der Film hat alles was ein Slasher brauch, für mich Top und keinesfalls Mittelmaß wie bei Kritiken gelesen, selbst optisch sind die Hauskulissen ganz ansprechend gestylt. Der trashig/billige Spezialeffekt der Augen bei einer Seance sei verziehen. Die Mordszenen werden hart insziniert, wie Spieß durch den Kopf und die Dialoge sind hart gewählt. „Bluuut.. zerfetztes Fleisch, er hat sie in Stücke zerrissen.“ Die etwas ungewöhnliche Kombination aus Slasher und Seance-Dämonen mag nicht bei jeden angekommen sein, wobei das Slashergenre hier eindeutig im Vordergrund steht. Ein solider mitunter leicht trashiger B-Movie Cast mit ansprechende Optik und stärken beim Sound runden diesen lohnenden Schizo-Slasher ab.

      [film]8[/film]

      Film erscheint bald von Wicked Vision!