Schallplatten Cover restaurieren & (Pflege) Tipps und Tricks für Fortgeschrittene

    • Schallplatten Cover restaurieren & (Pflege) Tipps und Tricks für Fortgeschrittene



      Musikfreunde der gepflegten Unterhaltung von und mit Vinylscheiben kennen das Problem mit alten Schallplatten, bei den das Cover oft nicht dem gewünschten Zustand entspricht wie man es gerne hätte... oft lässt sich's nicht vermeiden und man hat nur die Platte mit einem gut gebrauchten Cover und nicht selten sind die Seiten aufgetrennt, Kanten sind rissig, einer der Vorbesitzer dachte sich "ich kleb' ma vorsichtshalber die ganze Hülle mit Klebeband zu" und nach Jahrzenhnten ist aus dem Klebeband nur ein klebriger Brei geworden der sich bestens als Fliegenfänger eignet und sich wie solls anders sein auch schon auf die Platte breit macht... mit etwas Glück ist der Kleber hart geworden und das Tape auch und fällt schon von alleine ab. Was bleibt ist ein gelblicher Rückstand der sich in das Papier gefressen oder besser gesaugt hat und so nicht mehr einfach rausgeht... doch das ist eher die härtere Variante, so wie Schimmel oder fehlende Ecken, unsinnige Beschriftungen oder Aufkleberabrisse...

      In diesem Thema geht's erstma' um die einfachen Dinge und Lösungen, wie das Cover einer Platte wieder hergerichtet werden kann und am besten kann man das mit 7" Single Cover starten, da es weiterführend Ähnlichkeiten gibt und einiges was hier angesprochen wird auch wiederholt werden oder abgewandelt werden kann...

      Das ist ein allgemeiner Fred für Vinylfreunde - Eine Beteiligung am Thema wäre sinnvoll, da sowas vom Wissen anderer lebt und jeder Vinylfreund so seine Methoden und Erfahrungen hat und Dinge kennt die anderen evtl. weiterhelfen könnte...

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      Das Startthema: Vinyl 7" Single-Cover restaurieren beruht auf der Hansenschen Methode und kann so beliebig erweitert oder variiert werden...

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      Durchschnittlicher Arbeitsaufwand für ein Single-Cover: ca. 1 Stunde

      Arbeitsmittel: Papier, Klebestift (Papierkleber / "Prittstift"), Alulineal, Schere, Skalpell, Stofftuch / Mikrofasertuch, Feuerzeug-Benzin, Schraubzwinge (für Fortgeschrittene), Blatt aus Plastik (oder andere glatte dünne Unterlage, siehe weiter unten) ...

      ...................................... 7 inch Cover / Single Vinyl Hülle restaurieren:

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      Als erstes begutachten wir das Cover, welches wir restaurieren wollen: in diesem Beispiel die Werbesingle von Übersee-Kaffee - aus restaurationswürdiger Sicht noch relativ gut erhalten...



      ...ein Blick ins Innere zeigt das ganze Ausmaß der Schäden:



      Um mit dem reparieren zu beginnen, empfiehlt es sich das Cover an den Klebestellen an den Seiten vorsichtig aufzutrennen.



      ...eine Seite war bereits aufgerissen, sodass der eine Streifen noch dranklebt...



      ...beim auftrennen, haben sich auch kleine Stücke von der Papieroberfläche abgerissen, diese sollten besser vorher gleich wieder angeklebt werden, damit es später beim zusammenkleben, an allen stellen hält...





      ...das teil was noch am Cover klebt, wird auch vorsichtig komplett abgenommen...







      ...ein paar Fetzen müssen wieder angeklebt werden...



      ...und zack, wieder gut:



      ...damit die Seite geschlossen wird und das stück wieder am Cover ist, brauchen wir jetzt einen Streifen dünnes Papier, vergleichbar mit Brotpapier von der Stärke her... ich selber habe, das vorrätig in verschiedenen Stärken und in grau, weiß und leicht gelblich, was sich je nach Papierart bzw. Alter des Covers anbietet, wird genutzt - hier ein eher gelbliches, wie das cover altersbedingt und Labelüblich auch ist...



      ...der Papierstreifen muss nun komplett mit Kleber angekleistert werden, dazu eignet sich ein normaler Klebestift am besten - als unterlage verwende ich ein Blatt aus Plastik (Rückseite von einer selbstklebenden Folie) ...man kann die oft wiederverwenden, lässt sich leicht säubern und der Kleber haftet auch nicht so leicht...



      ...es sollte unbedingt beachtet werden, dass alles gleichmäßig mit Kleber angestrichen ist, weil es später, nach dem rankleben, umständlich und unsauber werden kann Stellen die kein Kleber abbekommen haben am Cover direkt nochmal mit Kleber zu bestreichen...



      ...als nächstes wird einfach der Streifen auf das Papier hochgelegt und mit einem Stofftuch leicht, aber komplett angedrückt - das Stofftuch eignet sich gut um Verunreinigungen zu vermeiden, ...



      ...dann das ganze Cover an den Streifen legen und ausrichten (siehe Bild)



      ...nachdem es auf der Coverseite an den Rissen usw. festgedrückt wurde, erstma' umdrehen und das ganze auch mit dem Stofftuch glattstreichen, sodass keine Stellen, mehr wellig sind und es komplett haftet.



      ...die kleinen Falten an dem Streifen, lassen sich mit dem Fingernagel glattstreichen, das Papier was absteht wurde abgeschnitten...



      ...bei der anderen Seite war der Streifen nur bis zur hälfte abgerissen und musste nicht komplett abgerissen werden - hier kommt denn auch wieder ein Streifen Papier dahinter ran...





      ...der wird auch erstma' vorsichtig leicht rangedrückt und auf der Cover seite erst ausgerichtet und festgedrückt, dann wird das ganze wieder umgedreht und streichen das Papier wieder fest...





      ...das abstehende Papier wird wieder abgeschnitten:



      ...kleine Löcher im Cover lassen sich einfach mit einem kreisrunden Stückchen Papier zumachen (siehe Bilder) - Rundungen sind immer besser als Ecken, an denen die Platte beim reinschieben in die Hülle hängenbleiben kann. Oft hat man dank der "Sterne" Risse genau in der Mitte, ich empfehle generell die Ecken wo nötig immer abzurunden...





      ... hier wird jetzt die Mitte oder auch der Boden der Hülle zugemacht, selbe Methode: erst etwas randrücken und denn umdrehen und aussen dicht machen...





      ...denn wieder umdrehen und das ganze schön glattstreichen...



      Als nächstes kommen die Risse oben bei der Coveröffnung dran...



      ...wieder ein Streifen Papier mit Kleber einstreichen und erstma leicht ran und die Risse von aussen zusammenlegen - manche Risse sind weit gerissen und sollten besser vorher noch etwas mit dem Klebestift an der "Reißnaht" eingestrichen und leicht zusammengeklebt werden, dann hält das ganze später auch besser, als wenn nur von hinten ein Stück Papier angeklebt wurde...



      ...so wieder von der anderen Seiten festgezwirbelt:



      ...und die überstehenden Papierstellen dem Erscheinungsbild des Covers entsprechend abgeschnitten...



      ... hier in der Detailaufnahme sieht man das ein Stück vom Cover fehlt, das könnten man noch durch ein anderes Stück Papier in der gleichen oder fast gleichen Farbe ersetzen - z.b. eignen sich Werbeprospekte dafür, um geeignete Stücke in der Farbe zu finden oder man kann auch wenn möglich, ein Stück vom Seitenstreifen nehmen, wenn dort die selbe Farbe vorhanden ist und dabei das dann fehlende Stück eh nach dem zusammenkleben nicht mehr sichtbar ist... die Papierstücke werden dabei auch besser wie das fehlende "Puzzleteil" aussieht "gerissen" und können so besser "eingebaut" werden. Bei diesem Cover konnte ich kein geeignetes Stück finden und hab es so gelassen - das Stück ist aber wie zu sehen mit dem Papier ausgefüllt und sollte so keine Probleme mehr machen beim Platte rausziehen und wieder reinstecken...

      ...anmalen bzw. mit Farbe bepinseln könnte auch eine Option sein, bietet sich aber meist nur bei LPs an, gleichmäßigen Farben (keine verrauschten Grafik, wie bei diesem Cover) und setzt auch Talent voraus. Dabei sind eher Buntstifte oder richtige Farben zu empfehlen - Filzstifte oder Eddings sind oft Säurehaltig und lösen sich mit der Zeit auf (aus Schwarz wird z.b. schnell ma Lila usw., zudem wird dadurch in den seltensten Fällen der gewünschte Effekt / Farbton getroffen und wirkt am Ende eher dilettantisch, ... )



      ...das gleiche von eben jetzt auch bei der anderen Seite:









      ...und zack, abgeschnitten:



      ...nun ist's fast geschafft, erstma' zusammenfalten (das Lineal kann als Hilfsmittel dienen):



      ...danach die "Seitenflügel" umschlagen, ggf. nochma' schauen ob was zu kleben ist, beim Falz zb. ...



      die Schutzfolie/Klebe-Unterlage steckt im Cover (siehe Bild hier drüber) und die Seitenstreifen können so problemlos mit Kleber eingestrichen werden ohne das was auf das restliche Cover gelangt... sicherheitshalber habe ich noch am Rand vom Frontcover etwas Kleber hochgemacht, damit's komplett verschlossen wird...



      ...denn einfach zusammenklappen und von unten nach oben, von der mitte aus gerade das Cover glattstreichen, das es komplett ausgelegt wird und denn einfach links und rechts mit dem Stofftuch alles festdrücken und glattstreichen - Klebereste einfach mit dem Tuch entfernen, ggf. auch mit Feuerzeugbenzin...







      ...nachdem das erledigt ist, sieht das Cover nun wieder annehmbar aus:





      ...in einer Schutzhülle, schauts noch etwas besser aus und es fällt nicht mehr sofort auf, dass es mal gerissen war und geflickt wurde. Aber das wichtigste ist das man die Platte nu' unbeschadet rein und raus nehmen kann, da es früher oder später nur zu weiteren Beschädigungen gekommen wäre, weil auch das Papier schon recht alt und brüchig ist. Und sogesehen ist's allemal besser ein geflicktes Cover als ein zerfleddertes oder gar keins ;-)





      :5:

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      weiterführend - die fixe methode:

      ...nicht selten sind cover nur oben eingerissen oder aufgetrennt, hier reicht's oft aus das ganze von aussen zu bearbeiten - siehe fotos:



      ...Schutzfolie als unterlage rein und Seitenstreifen zukleistern...



      ...kleinere Risse können auch so zugemacht werden...



      ...und mit nem lineal oder ähnlichen gerade randrücken, damit es direkt im Falz kleben kann.



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      ...hässliche Klebereste an den Seiten lassen sich von innen nach aussen (zum Coverrand) mit Feuerzeugbenzin entfernen. Klebebänder, Tapes oder Krepp und was die Leute sonst noch gerne rangeklebt haben, können falls sie zu fest dran sitzen, besser erhitzt werden und sich denn leichter abziehen lassen, geeignet sind Föhn oder auch kurz mit dem Feuerzeug drüber gehen (meine Empfehlung).

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      ...besonders hartnäckig (siehe Folgende Fotos)







      ...diese Klebereste sind fest im Papier, die müssen weich werden, werden es aber nicht immer und je mehr und länger man auf dem Papier rumwurschtelt, desto mehr verschwindet auch der Druck, daher empfiehlt es sich nicht zuviel mit Feuerzeugbenzin rüber zu gehen, sondern eher "trocken" die Reste zu entfernen, z.b. abrubbeln oder wie bei diesem hier, habe ich es vorher etwas mit dem Radiergummi bearbeitet und ein grober Teil der Klebereste wurde entfernt. Jedoch aufgrund der Poren im Papier war dies nur bedingt erfolgreich. So siehts aber jetzt allemal besser aus, als mit den fetten Klebebändern die vorher druff warn. Ein Radiergummi eignet sich übrigens auch gut um leichte Vergilbungen oder Unreinheiten auf dem Cover abzuradieren...

      ...hier mal ein Beispiel für Klebereste die sich ins Papier gefressen haben:



      ...die Restauration war sehr mühselig - nicht nur das das Klebeband wie Fliegentape geklebt hat und es sich schwer entfernen lies, auch die Klebestoffe sind ins Papier eingezogen, wie Fett in eine Papiertüte. Das zu entfernen war aber notwendig, da sich die Klebebänder teils abgelöst hatten, die Cover zusammengeklebt hat und die Klebereste auch teils auf die Platten sich abgesetzt haben...


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      was folgt, das folgt. Paar Tipps, usw.
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      LP Cover zu reparieren ist mit einer anderen Methode ähnlich wie bei den Singles, nur das teils anderes Papier verwendet wird, hauptsächlich geleimt wird und auch eine Schraubzwinge von Vorteil wäre.

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      Feuerzeug-Benzin entfernt, neben Klebereste auch schnellstmöglich die meisten Beschriftungen, Unreinheiten, usw...

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      Aufkleber oder Papierbeschriftungen / Vermerkungen (wie z.b. Zahlen, Briefmarkenähnliche Nummerierungen usw. ) auf dem Plattenlabel; lassen sich meist mit dem Fingernagel wegkratzen - bei Papier lässt sich das ganze mit einem leicht feuchten Tuch abtupfen "nass machen" und so leichter abkratzen, auch gut um verschmutzte Labels zu putzen: kurz abwischen und denn (wichtig!) nur mit einem trockenen tuch abtupfen (!) nicht wischen, da sonst das feuchte Papier abgerubbelt werden kann...

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      Preisetiketten / Aufkleber mit Preisauszeichnung auf den Covern lassen sich meist am besten entfernen wenn sie mit nem Feuerzeug kurz erhitzt werden und der Kleber darunter weich wird - das ist besonders nützlich bei Second Hand Vinyl wo der Händler meint, auf teure und selten Vinylscheiben mit Papiercovern ohne Schutzbeschichtung bombenfestsitzende Preisetiketten hochmachen zu müssen, die das Cover beim abziehen dieser nur unnötig beschädigen können - Original Preisauszeichnung (z.B. Nice Price, 16,85 DM usw.) und sonstige zu der Veröffentlichung gehörende Aufkleber, sollten der Originalität wegen dran bleiben, versteht sich...

      ...diese Methode findet auch Verwendung bei CD-Hüllen, wo die Hülle nach guten zwanzig Jahren nichts mehr taugt und man sie gegen eine neue austauschen möchte: einfach die alten Aufkleber (mit Tourdaten oder ähnlichen) erhitzen und auf die neue Hülle wieder hochkleben, sieht denn aus wie die Original-Hülle, ist aber ok ;-)
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      ...um Kratzer aus Platten zu entfernen, an Stellen wo die Platte springt, wird ein Vergrößerungsglas oder ähnliches benötigt, ebenso eine spitze Nadel oder Skalpell und eine gute helle Lichtquelle - das ganze ist denn ne art Operation, wie es auch der "Mutterschneider" im Presswerk macht...

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      ...früher "nass abgespielte" Platten, die heute nach Jahrzehnten stark knistern / rauschen, kann man einfach und schnell mit einem feuchten Mikrofasertuch putzen. Dabei empfehle ich einen Liter Wasser mit nem Schuss Chlor und mit dem leicht feuchten Tuch denn im Uhrzeigersinn die Platte auf einer festen Unterlage (mit z.b. Zeitungspapier drunter) ausgiebig zu putzen und danach auch mit nem trockenen Mikrofasertuch nachzupolieren. Das ganze ggf. wiederholen - Die Mikrofaser dringt tief in die Rille ein und durch den Druck ist das ganze noch zusätzlich reinigend. Mit dieser Methode sehen Platten die vorher aussahen wie aus dem letzten Loch gekramt, wieder aus wie neu, je nach Zustand. Außerdem werden dadurch auch grobe Kratzer abgemildert. Diese einfache Reinigungsmethode ist effektiver und meist schonender, als irgendwelche chemisches Sprays oder diverse Reinigungsmaschinen. Die Platte nach dem putzen mal durchlaufen zu lassen empfiehlt sich von selbst.

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      Vorsicht: dieser Tipp ist nur bei Schrottplatten zu empfehlen und sollte mit bedacht angewendet werden: bei leicht welligen Platten am Rand, wo denn die Nadel nur springt oder hängt, also bei einem kleinen Huckel Buckel, kann man das ganze mit einem Feuerzeug leicht und flüchtig erhitzen und denn schnell mit nem Mikrofasertuch das ganze versuchen hin und her gerade zu rubbeln, sodass allmählich die Platte an der Stelle wieder gerade wird, bzw. "gerader", ...das aber nur freaks zu empfehlen, die auch wirklich geschickt sind und Erfolg ist nicht garantiert, funktioniert aber bei manchen Platten

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      Bei Schimmel / Kellergeruch: Chlor bei Platten und wenn nicht anders mehr möglich: auch bei Covern (bei Schimmel oder weiteren Verunreinigungen) kräftig mit verdünnten Chlor den Schimmel abwischen und das ganze gut trocknen - Der Geruch lässt sich durch reinigen abmildern, im Sommer das Cover in die Sonne oder auch im Durchzug liegen lassen, im Winter auf die Heizung mit offenen Cover. Alkohol/Waschbenzin kann auch helfen, oder das Cover mit Katzenstreu in eine Tüte legen und paar Tage drin lassen kann helfen, Textilerfrischer kann auch helfen, wenn es dann gleichzeitig getrocknet und gelüftet wird, z.b. nach dem einsprühen in die Sonne legen, aber drauf achten nicht zuviel zu sprühen, da es denn wellig wird - hierbei gilt in erster Linie: probieren geht über studieren...

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    • Riss in der Platte kleben

      ...hier ma' ein Riss / Bruch / Kante in der Platte





      ...wie auf dem zweiten Bild zu sehen, kann man dort das ganze kleben und wieder gerade machen, damit die kante nicht ständig wieder hochkommt und evtl. beim abspielen die nadel beschädigt... dazu bedarf es nur einen tropfen sekundenkleber (der z.b. auf einen blatt papier oder so gelegt wird) und mit einer nadel oder der spitze einer nagelschere oder ähnliches wird ein bischen davon auf die bruchkante gestrichen, natürlich ganz minimal und am besten nur oben beim rand, bevor das lied beginnt... wenn es perfekt eingefügt ist, die kante runtergedrückt / verschlossen, hört man denn auch kaum bis garnicht die stelle an der vorher das knacksen durch die kante zu hören war ;-)