The Edge Of Seventeen

    • The Edge Of Seventeen



      Produktionsland: USA
      Produktion: Julie Ansell und Kelly Fremon
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Kelly Fremon
      Drehbuch: Kelly Fremon
      Kamera: Doug Emmett
      Schnitt: Tracey Wadmore-Smith
      Budget: ca. 9.000.000$
      Spezialeffekte: Chris Hatchwell
      Musik: Jason Markey
      Länge: ca. 105 Minuten
      Freigabe: FSK 12

      Darsteller:

      Hailee Steinfeld
      Woody Harrelson
      Blake Jenner
      Kyra Sedgwick Kyra Sedgwick
      Haley Lu Richardson
      Laine MacNeil
      Katie Stuart

      Handlung:

      Nadine Byrd (Hailee Steinfeld) ist in der Schule eine der Aussenseiterinnen, einzige Freundin ist Krista, als diese sich in Nadines beliebtem Bruder verliebt bricht für sie eine Welt zusammen, jetzt scheint sie völlig allein.
      Einziger Ratgeber in jener Zeit wird ihr merkwürdiger Geschichtslehrer (Woody Harrelson).



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 30.03.2017
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      Erstaunlich was es zuletzt alles für Filme auf dem Homevideomarkt zu entdecken gibt. Hätte nicht gedacht, dass es Heute noch solche Teenstorys gibt wie bei The Edge of Seventeen der absolut den Zeitgeist der 80er einatmet ohne ersichtlich wie 80er auszusehen. Das die Schauspieler dermaßen authentisch und sympathisch wirken hätte ich bei einer Besetzung wie Hailee Steinfeld (Enders Game, True Grit) nicht gedacht und in Haley Lu Richardson (Split, The Last Survivors) kann man sich glatt verlieben, so toll wirkt sie. Das zeigt aber auch was die bis dato völlig unbekannte Kelly Fremon Craig für eine Regieleistung bei ihrem Debüt abliefert, denn das ist wohl die beste Teen-Party-Romanzen-Komödie des Jahrzehents. Ich hoffe das die Kritiken gut genug sind, dass sie noch weitere Chancen bekommt.

      „Aber wenn du eine Gelegenheit hast, dann furz ihnen auf die Pausenbrote“. :D

      In die an und für sich nicht so ausgeprägten Story, kann man trotzdem sehr tief abtauchen. Ein ähnlich freches Jugenddrama als Vergleich wie der Dreizehn oder Richard Linklater mit vor allem dem bekannten Dazed and Confused, zwar nicht so überdreht wie diese, aber doch ein paar Parallelen sind vorhanden und vor allem ist der Film sehr angenehm zu schauen, macht Freude und weckt Emotionen, er bezieht sich auch auf die Filmwelt mit Liebe zum 80er Jahrzehnt. Den Handywahn lehnt der Film ab, zwar werden auch mal Messenger Nachrichten genutzt, aber Hailee Steinfeld äußert sich Gesellschaftskritisch, indem sie diese Sozial-Netzwerk-Generation ablehnt. Der Film zieht seine Stärke aus den frechen Dialogen und der Wortwahl die sehr gerade aus ist. Es gibt auch deutlich eine Entwicklung des Hauptcharakters, vor allem spürbar am Filmende dann zu merken.

      So ein toller und auch Preis gekrönter Coming-of-Age, aber die Junggeneration interessiert sich nicht dafür, wohl auch weil er diese zu wenig widergespiegelt(?), wie noch der gute Project X. Er schafft es nicht in die deutschen Kinos und das bei dieser Qualität wo überhaupt gar nichts auszusetzen ist, dass ist eigentlich ein schlechter Scherz. Zu Zeiten von John Hughes wäre das ein Kassenschlager geworden.

      [film]8[/film]