Snowden



    • Produktionsland: USA/Deutschland/Frankreich
      Produktion: Eric Kopeloff , Moritz Borman und Fernando Sulichin
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Oliver Stone
      Drehbuch: Oliver Stone und Kieran Fitzgerald
      Kamera: Anthony Dod Mantle
      Schnitt: Lee Percy und Alex Marquez
      Budget: ca. 45.000.000 Mio US $
      Spezialeffekte: Claudius Rauch
      Musik: Craig Armstrong , Adam Peters
      Länge: ca. 135 Minuten
      Freigabe: FSK 6
      Deutscher Kinostart: 22 September 2016
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 29.03.2017


      Darsteller:

      Joseph Gordon-Levitt
      Shailene Woodley
      Scott Eastwood
      Ben Schnetzer
      Nicolas Cage
      Zachary Quinto
      Timothy Olyphant
      Melissa Leo
      Joely Richardson

      Handlung:

      Erzählt wird die Geschichte des CIA- und NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, der von Hawaii nach Hong Kong fliegt, um dort tausende geheime Dokumente an die Presse weiterzugeben.
      Dieser Vorgang erschüttert nicht nur die Weltgemeinschaft, sondern auch die internationale Politik, was ihn zu einem der meistgesuchten Männer der Welt macht.

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    • Auf der Comic-Con (21. bis 24. Juli 2016) sagte Regisseur Oliver Stone das dieses Thema nach wie vor aktuell sei - Stichwort Massenüberwachung.
      Alle großen Hollywood-Studios haben den Film abgelehnt, „Snowden“ wurde mit Geld aus Frankreich und Deutschland produziert , Open Road ist der US-Verleih.

      Ein Großteil der Dreharbeiten, die im Februar 2015 in den Bavaria Studios München begannen, fanden in München statt. Zudem wurde an Originalschauplätzen in Hong Kong und in den USA gedreht.
      Das Budget lag bei geschätzten 50 Millionen US-Dollar.
      Der FilmFernsehFonds Bayern förderte den Film mit 1,6 Millionen Euro im Rahmen des Sonderprogramms für internationale Koproduktionen.

      Nachdem der Filmstart in den USA zunächst für den 25. Dezember 2015 vorgesehen war, wurde der Starttermin zunächst auf ein unbestimmtes Datum im Jahr 2016 verlegt und später für den 13. Mai (Großbritannien) bzw. 15. Juni 2016 (USA und Frankreich) bekanntgegeben.
      Im Februar 2016 wurde der US-Start erneut verschoben, diesmal auf den 16. September 2016

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    • Kritik:

      Durch Schlüsselbegriffe werden wir ausgespäht, auf jeder Webseite z.b. durch „Merkel, Terror und Tot“ Eingabe auf einen Kommentar einer Webseite, gelangt dieses Review aller Voraussicht nach auf den Schirm des BND oder sogar der CIA falls der BND dazu noch nicht in der Lage ist, es schaltet sich dann sogar eine Videoüberwachung hinzu, wenn das Gerät eine Kamera besitzt, selbst wenn das Gerät ausgestellt ist, solange das Geräte aufgeklappt ist, so wie die meisten neuen Handys. Zudem Verknüpfungen im ganzen Netz abzuhorchen sind, also sollte ich jetzt überwacht werden, dann werden alle die mit überwacht, die mit mir in Kontakt treten.

      Man hätte ja Oliver Stone keinen aufwühlenden Film mehr zugetraut, zwar hat Snowden auch seine Schwächen, aber die sind garnicht mal so groß wie fast befürchtet. Es ist ebenfalls zu sehen wie Snowden gegen chinesische Hacker vorgehen soll. Das Thema Drohnen wird auch schon mit rein gespielt, dass entwickelt sich ja gerade erst in unserem alltäglichen Leben. Eine Drohne stürzt hier symbolisch vor Snowden ab.

      Den Film hätte man allerdings etwas straffen können und zwar auf 90 Minuten, damit hätte er dann mehr Spannung parat. Die Darsteller sind ok, um richtig mitzufühlen fehlt aber mehr Charaktertiefe. Zudem hatte ich immer etwas den Eindruck, das Snowden der überlegene Hacker bei der CIA war, ob das nun stimmt weis ich nicht.

      Ironischerweise steht Snowden für das selbe Weltbild wie Putin und evtl. Trump (wobei man aktuell nicht weis wie er sich entwickelt) obwohl eigentlich das Weltbild dieser 3 Parteien sicher verschieden sind. Aber eins verbindet wohl alle, Abschottung statt Gleichheit und Durchsichtigkeit. Trump steht zwar für mehr Überwachung im eigenen Staat, aber eine Internationale Überwachungspolizei lehnt er ab. Snowden selbst tendierte daher eher noch für Trump statt Clinton als Präsidentschaftswahl 2016. Nicht umsonst wurden Details auf Wikileaks über die Clinton E-Mail Affaire veröffentlicht, um Einfluss auf den US Wahlkampf zu nehmen, was auch gelungen ist.

      Im Film selbst kommt Obama nicht gut weg.

      Obama bei seiner Wahlansprache: „Diese Regierung steht auf der Seite derjenigen, die Informationen weiter geben wollen.“ lol

      Die Frage die sich heraus stellt, ist eine absolute Kontrolle das was wir wollen, nur um eine totale Sicherheit insbesondere vor Terroristen zu erreichen? Ist eine sichere internationale Überwachung überhaupt möglich, insbesondere im Bezug auf Russland oder China sowie Arabien, würden solche Überwachungs-Mechnismen alla CIA oder BND nicht wahrscheinlich sogar ungewollt zu einem Cyberweltkrieg führen, weil wir den Konflikt Osten gegen West noch längst nicht hinter uns gelassen haben?

      [film]7[/film]
    • Ich freue mich jetzt schon tierisch auf den Film.
      Was Kult Regisseur OLIVER STONE an systemkritischen Filmen anpackt,ist meistens der Hammer.
      Das die großen Hollywood-Studios diesen Film nicht unterstützten bzw. produzieren wollten,zeigt wieder einmal ihre Angst,Systemabhängikeit und vor allem ihre grenzenlose Verlogenheit.
    • Natürlich kenne ich Snwoden nicht persönlich, für mich kommt er allerdings ein wenig zu gut weg, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
      Zum Film, Stone konnte uns Zuschauern den Spiegle vor das Gesicht halten und wir musst einsehen, das stimmt.
      Ist Snowden überhaupt derjenige als dem er sich gibt, als eine Art Martin Luther der Neuzeit?
      Was dem Film fehlt ist Tempo, eine unglaubliche Handlung plätschert so vor sich hin, fakt ist und bleibt natürlich das Snwoden das beweisen konnte was so viele schon geahnt haben.
      Mich konnte Stones Werk nicht in den Bann ziehen.

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    • tom bomb schrieb:

      Was dem Film fehlt ist Tempo
      Ein bissel ja, aber darauf hab ich mich vorweg schon eingestellt, da fast allen anspruchsvolleren Filmen heute das Tempo fehlt. Das Snowden hier schlecht bei wegkommt, konnte man aber nicht erwarten. Was soll auch daran schlecht sein, die USA haben gerade aufgrund der Terrorgefahr doch die Möglichkeit auch ihre Überwachungsmaschine öffentlich zu machen. Aus Schutz und Sicherheit gäbe es dafür auch eine Mehrheit beim Volk. Was ich besonders gut dargestellt finde, dass es möglich ist über unsere Computerkamera die jeder neue Laptop oder Handy hat, wir ausgespähr werden können. ^^
    • Also das jede Laptop oder Handykamera auch gegen dich eingesetzt werden kann das wir mich auch ohne Snowden klar.
      Mit Tempo sehe ich es so, kein Actionfeuerwerk, aber bei dieser brisanten Handlung muss sich die Spannung doch aufbauen wie ein Zyklon, das geschieht nicht.
      Man könnte glauben der Guardian berichtet über eine Kneipenschlägerei.
      Sehe auch die Besetzung mit Joseph Gordon-Levitt etwas kritisch,
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    • Joseph Gordon-Levitt sieht aus wie Snowden, ist für mich sehr gut dargestellt. Hab nicht viel an den Film auszusetzen. Ist auf dem Level von Platon und Wall street (90er), richtig gut finde ich Natural Born Killers & Salvador von Stone, nach NBK kenne ich keinen Stone Film der mir zugesagt hatte oder den ich überhaupt gesehen habe ausser dem miesen Wall Street Remake hab ich nichts anderes gesehen, bin daher positiv gestimmt.
    • Mag sein, mir gefällt weder er als Snowden, noch kommt mir Stones Regie hier sonderlich mutig, gewagt vor.
      Abwärts ging es für mich mit dem unerträglich schlechten "Alexander" und dem für ihn arg kitschigen WTC.
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