The Devil's Dolls

    • The Devil's Dolls



      Produktionsland: USA
      Produktion: Christopher Wiehl, Pedraig Reynolds, Greg Haggart
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Padraig Reynolds
      Drehbuch: Danny Kolker, Christopher Wiehl
      Kamera: Adam Sampson
      Schnitt: Ed Marx
      Budget: ca. -
      Visuelle Effekte: Adam Clark
      Musik: Holly Amber Church
      Länge: ca. 85 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe

      Darsteller:
      Christopher Wiehl
      Kym Jackson
      Tina Lifford
      Samantha Smith
      Kennedy Brice
      Brandon Johnson

      Handlung:

      Ein Serienkiller mordet in den Wäldern des Mississipis.



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 28.04.2016 (Verleih: 28.04.2016)
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Was ein Horror überraschungshit...
      Endlich wieder mal eine Handlung die nachvollziehbar ist, und die Schauspieler ihre Arbeit gut machen, und der Gore gehalt auch nicht zu kurz kommt.Keine unnötigen Jump-Scare einlagen sondern nur ein wirklich guter Horror/Grusler der es mal wehrt ist ihn sich über die Leber laufen zu lassen.
      [film]7[/film]

    • Eine deftige Kopfdurchbohrung zu Beginn im Vorspann ist das Beste am Film, ein Leckerbissen für den Gorehound, aber mehr hat das Werk hier nicht anzubieten. Meint man zu Beginn noch, es vielleicht mit einem spaßigen Amateursplatter zu tun zu haben, zieht sich die Handlung anschleifend bitter ernst und langweilig dahin. Optisch passt sich der Look dem an, dass wirkt auch etwas billig und blass, passt also zu den meisten Darstellern und der teils zu schlechten deutschen Synchronisierung. Einzig das Blut überströmte sorgt höchstens dafür, dass man bis zum Schluss dran bleibt, weil derart blutige Genrefilme gibt es aktuell nur wenige, auch wenn der Splatter bis auf die eine Szene zu Beginn auch nichts wirklich beeindruckendes mehr erzeugt. Zumal die Handlung kaum packt, da die dämonische Kraft auch immer wie unerklärlich menschliche Körper übernimmt, kann man den Film auch gerne sein lassen. Padraig Reynolds Vorgänger Rites of Spring hatte einen ähnlichen Stil, aber die noch bessere Handlung.

      [film]4[/film]





    • Devil's Dolls
      (Worry Dolls)
      mit Christopher Wiehl, Kym Jackson, Tina Lifford, Samantha Smith, Yohance Myles, Kennedy Brice, Brea Grant, R. Brandon Johnson, Ashlynn Ross, Matty Ferraro, Melissa Nearman
      Regie: Padraig Reynolds
      Drehbuch: Danny Kolker / Christopher Wiehl
      Kamera: Adam Sampson
      Musik: Holly Amber Church
      keine Jugendfreigabe
      USA / 2016

      Eine friedliche Kleinstadt wird von einer Reihe willkürlicher, blutiger Morde erschüttert und das obwohl der brutale Serienkiller Bale bereits gefasst wurde. Detective Williams, der die Fälle untersucht, findet Unglaubliches heraus: Die Morde stehen alle im Zusammenhang mit Sorgenpüppchen aus Guatemala, die einst dem Serienmörder Bale gehörten. Als eine der Puppen in die Hände von Detective Williams Tochter gerät, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um den tödlichen Fluch zu brechen.


      Fünf Jahre hat es gedauert, bis Padraig Reynolds seinem durchaus gelungenem Langfilm Debüt "Rites of Spring" einen weiteren Film folgen lies und nach Ansicht des vorliegenden "Devil's Dolls" kann man festhalten, das sich das lange Warten auf jeden Fall gelohnt hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und stellt einen gelungenen Genre-Mix dar, in dem sich verschiedene Sub-Genres des Horrorfilms miteinander vereinen und gleichzeitig auch noch Elemente eines Cop-Thrillers enthalten sind. Aufgrund der vielen verschiedenen Zutaten wird der Beitrag die Meinungen wohl ein wenig spalten, denn manch einem könnte es eventuell ein bisschen zu viel sein, das an dieser Stelle Voodoo, Besessenheits-Thematik, Slasher und einige deftige Splatter und Gore Einlagen aufeinander treffen. Mir persönlich hat diese Vielschichtigkeit sehr gut gefallen und Reynolds hält sich auch nicht lange mit belanglosen Nichtigkeiten auf, sondern er präsentiert gleich zu Beginn einen visuell recht heftigen Einstieg in das Szenario, bei dem insbesondere der Gorehound absolut begeistert sein dürfte. Nun sollte man aber aufgrund dessen die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, denn obwohl gleich die erste Härte-Passage einen absoluten Leckerbissen darstellt, bewegt sich die enthaltene Härte danach in einem eher üblichen Rahmen.

      Eine regelrechte Schlachtplatte sollte man also nicht zwangsweise erwarten, aber "Devil's Dolls" enthält auch in der Folge noch so manch blutige Einstellung, so das es doch etwas erstaunlich ist, das der Film mit einer normalen 18er Freigabe ungekürzt bei uns erschienen ist. Da sind schon etliche andere Werke für weitaus weniger zerstückelt worden, aber in vorliegendem Fall hat die FSK anscheinend einen guten Tag gehabt. Größtenteils vermag es Reynolds gekonnt ein ordentliches Grusel-Feeling zu erzeugen, denn die Ereignisse sind in eine herrlich dichte Atmosphäre eingebettet. Dafür mangelt es allerdings an einem konstant hohen Spannungsbogen, denn wenn man ein wenig Erfahrung mit den enthaltenen Genres hat, gestalten sich die Abläufe doch etwas zu vorhersehbar. Man muss also nicht unbedingt das Abitur haben um zu erahnen auf was das Ganze hinaus läuft, jedoch ändert das überhaupt nichts an der Tatsache, das hier ein wirklich sehenswerter Film vorliegt, der äußerst positiv überraschen kann.

      Lediglich das Finale erscheint dann etwas zu sehr auf Happy End getrimmt und trübt den insgesamt sehr guten Gesamteindruck ein bisschen, denn hier hätte man sich doch ein wenig mehr Innovation gewünscht. Dennoch hinterlässt "Devil's Dolls" in der Summe einen überdurchschnittlich guten Gesamteindruck und bietet richtig gelungene Genrekost, an der man als Fan seine Freude haben sollte. Auch die Darsteller liefern durch die Bank eine ordentliche Leistung ab, so das es in dieser Beziehung keinen Grund zur Beschwerde gibt. Die Überlappung der verschiedenen Genres mag nicht jedem zusagen, aber in meinen Augen hat Padraig Reynolds die einzelnen Versatzstücke ziemlich gekonnt miteinander kombiniert, so das allein schon dieser Aspekt dafür sorgen sollte, das man dieses Werk zumindest einmal sichtet.

      Letztendlich liegt es wie immer im Auge des jeweiligen Betrachters, aber für mich zählt "Devil's Dolls" zu den positiven Überraschungen des Horrorfilms, die dieses Jahr bei uns auf DVD und Blu-ray erschienen sind. Dabei ist es weniger die Geschichte an sich die für Innovation sorgt, sondern vielmehr der Einfluss der verschiedenen Sub-Genres, die für Interesse beim Zuschauer sorgen dürften. Mich hat dieser Beitrag jedenfalls bestens unterhalten und aus diesem Grund kann ich auch ohne Weiteres eine Empfehlung an all jene aussprechen, die ihre Freude an einer vielschichtigen Genre-Überlappung haben und zudem auch nicht auf einige derbe Einstellungen verzichten wollen.


      Fazit:


      Nur allzu oft sind es die eher unscheinbaren Titel die das größte Überraschungspotential beinhalten. Nun liegt an dieser Stelle sicherlich kein filmisches Meisterwerk vor, aber immerhin bekommt man interessante und stellenweise harte Filmkost geliefert, in der sich etliche Schattierungen des Horrorfilms ein äußerst munteres Stelldichein geben.


      [film]7[/film]
      Big Brother is watching you
    • Meine Kritik ist mir Vorsicht zu genießen! Hab den Film nicht ganz gesehen, aber ich konnte mir diese grottige deutsche Synchro nicht mehr antun und der Film war einfach nur Müll!

      [film]1[/film]
    • Rumpstumper schrieb:

      Meine Kritik ist mir Vorsicht zu genießen! Hab den Film nicht ganz gesehen, aber ich konnte mir diese grottige deutsche Synchro nicht mehr antun und der Film war einfach nur Müll!

      [film]1[/film]
      ...habe den noch nicht gesehen, glaube auch nicht das er was für mich ist - und wenn die Synchro schon mies ist hasse ich das auch, wirkt total lieblos.
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Ich weiß nicht was Rumpstumper hat, die Synchro ist überhaupt nicht mies, habt ihr schonmal TROMA Filmchen gesehen oder The Prowler auf Deutsch, das verstehe ich unter mies :-)