The Red Queen kills 7 Times - Die Rote Dame

    • The Red Queen kills 7 Times - Die Rote Dame


      La dama rossa uccide sette volte
      Produktionsland: Italien, West Germany, Monaco
      Produktion: Elio Di Pietro
      Erscheinungsjahr: 1972
      Regie: Emilio Miraglia
      Drehbuch: Fabio Pittorru, Emilio Miraglia
      Kamera: Alberto Spagnoli
      Schnitt: Romeo Ciatti
      Budget: ca. -
      Spezialeffekte: -
      Musik: Bruno Nicolai
      Länge: ca. 100 Minuten
      Freigabe: FSK Ab 18 Jahren

      Darsteller:
      Barbara Bouchet, Marina Malfatti, Marino Masé, Pia Giancaro, Sybil Danning, Nino Korda, Fabrizio Moresco, Rudolf Schündler, Carla Mancini, Bruno Bertocci , Sisto Brunetti, Dolores Calò, Nestore Cavaricci, Alfonso Giganti

      Inhalt:
      Im Haus der Wildenbrücks gibt es eine horrible Legende, nach der im Mittelalter zwei Schwestern um die Macht und das Erbe kämpften, genannt wurden sie die "Black Queen" und die "Red Queen". Die Schwarze ermorderte ihre Schwester, doch diese kam von den Toten zurück und mordete siebenfach, als Letztes stets die Schwester - ein Fluch, der sich jedes Jahrhundert wiederholen soll...

      Trailer:


      Und hier noch der eingängige Soundtrack, ihr müsst ca bis zur 3 Minute vorspulen dan fängt er erst richtig an.




      Meinung/Kritik:
      Hier haben wir es mal wieder mit einen Guten spannenden und teils Blutigen Italo Gialli zu tun der von Anfang an durch seine interesannte Geschichte fesselt.
      Das übliche eben "Wer ist der Mörder" aber wie gesagt spannend umgesetzt.Viel Nackte Haut, schöne Mäuchel Slasher Szenen und was darf in keinen Italo Film fehlen...genau der Skotch/Wein J&B na auch schon aufgefallen der die Gialli Filme der 70iger aufmerksam verfolgt^^

      [film]8[/film]






    • The Red Quuen kills 7 Times
      (La Dama rossa uccide sette volte)
      mit Barbara Bpuchet, Ugo Pagliai, Marina Malfatti, Marino Mase, Pia Giancaro, Sybil Danning, Nino Korda, Fabrizio Moresco, Rudolf Schündler, Maria Antonietta Guido, Carla Mancini, Bruno Bertocci
      Regie: Emilio Miraglia
      Drehbuch: Emilio Miraglia
      Kamera: Alberto Spagnoli
      Musik: Bruno Nicolai
      Ungeprüft
      Deutschland / Italien / 1972

      Eine alte Legende erzählt von einer schwarzen Königin, die die rote Königin, ihre Schwester, im Streit töten wird. Doch letztere wird nicht in ihrem Grab ruhen, sondern zurückkehren und sieben Menschen umbringen. Ihr letztes Opfer wird die verhasste Schwester sein Die beiden Schwestern Kitty und Evelyn sind seit jüngster Kindheit zerstritten. Bei einem Handgemenge passiert ein Unfall und Evelyn stirbt. Um den Totschlag zu vertuschen, wird die Leiche im Kellergewölbe versteckt und angegeben, dass Evelyn spurlos in den USA verschwunden sei. Als in Kittys Umgebung plötzlich Morde geschehen, steht die Polizei vor einem Rätsel. Alle Indizien deuten auf Kittys Liebhaber, ihren Boss Martin Hoffmann. Die Zeugen sprechen jedoch von einer Frau im roten Umhang, die Evelyn zum verwechseln ähnlich sieht


      Dieses Werk von Emilio Miraglia ist ein wirklich exzellenter Vertreter aus dem Genre der Giallis, der sich zudem noch durch die Mischung mit dezenten Grusel-und Mystery Elementen wohlwollend von den meisten anderen Filmen seiner Art abhebt. In erster Linie überzeugt der Film durch seinen dramaturgisch erstklassigen Spannungsaufbau, der den Zuschauer von Beginn an in seinen Bann zieht. Dabei legt sich die vom Geschehen ausgehende Faszination wie eine zweite Haut über den Betrachter und die enthaltenen Grusel-und Mystery Elemente tun ihr Übriges, um für ein ganzzeitig extrem spannendes Sehvergnügen zu sorgen. So ist es dann auch nicht besonders verwunderlich, das sich eine immer dichter werdende und sehr mysteriöse Atmosphäre entfalten kann, die sich auch bis in die letzten Passagen des Szenarios aufrechterhalten kann, das einem zum Ende hin sogar noch einen gewissen Überraschungseffekt bietet, mit dem man nicht wirklich rechnen konnte. Dieser Effekt bezieht sich nicht unbedingt auf den eigentlichen Täter, sondern vielmehr auf die Gesamtzusammenhänge, die sich erst ganz am Ende dieses tollen Filmes eröffnen.

      Emilio Miraglia hat es ausgezeichnet verstanden, dem Zuschauer immer wieder kleinere Hinweise zu geben, die auf die Identität des Mörders hindeuten. Gleichzeitig werden aber auch mehrere Personen in den Täterkreis einbezogen und es werden etliche falsche Fährten gelegt, die letztendlich in die Irre führen. Besonders lobenswert erscheint aber vor allem der Aspekt, das die endgültige Auflösung der mysteriösen Morde nicht vorzeitig zu erkennen ist, denn die Zusammenhänge bleiben doch fast die ganze Laufzeit über eher im Dunkeln. Dadurch ist es jederzeit gewährleistet, das man sich seiner eigenen Vermutungen niemals wirklich sicher sein kann, was ganz automatisch dazu führt, das die Konzentration des Zuschauers zu keiner Zeit sinken lässt. Und so kann man dann auch diesen fantastischen Giallo richtig genießen, der einem durch den Einfluss der dezenten Grusel-und Mystery Passagen sogar phasenweise ein richtig gelungenes Horror-Feeling vermittelt, das man wie ein Schwamm in sich aufsaugt. Dennoch steht hier ganz eindeutig der Giallo im Vordergrund, der aber durch die aussergewöhnliche Mixtur eine ganz eigene Faszination und Dynamik entwickelt, die dem gewonnenen Gesamtbild sehr zuträglich ist und den gewonnenen Gesamteindruck noch einmal zusätzlich aufwertet.

      Ein weiterer hervorzuhebender Pluspunkt dieses Werkes ist sicherlich die Tatsache, das man selten so viele gutaussehende Frauen in einem Giallo gesehen hat. Natürlich ist das nicht der wichtigste Punkt, aber für den optischen Eindruck dürfte das nicht ganz unerheblich sein. Ganz generell ist der Film in optischer Hinsicht absolut überzeugend, besticht er doch durch das gewohnt kräftige Spiel mit den farben, das man den italienischen Filmen der damaligen Zeit kennt. Phasenweise erscheint das Geschehen wie ein extrem kräftiger Farbenrausch, was man insbesondere an den jeweiligen Inneneinrichtungen diverser Wohnungen erkennen kann, in denen sich Teile der Geschichte abspielen. Streckenweise tun die Farbkompositionen schon fast in den Augen weh, denn die damals modernen Farb-Kombinationen waren doch äusserst grell und aus heutiger Sicht könnte man sich gar nicht vorstellen, das besispielsweise einige hier gezeigte Tapeten oder Kleidungsstücke einmal als modisch gegolten haben. So bekommt man also auch noch eine aus optischer Sicht perfekte Zeitreise zurück in die 70er Jahre, was auch gleichzeitig für ein hohes Maß an Authenzität sorgt.

      Letztendlich kann ich bei "The Red Queen kills 7 Times" nur zu einem absolut überzeugenden Gesamteindruck gelangen, für mich persönlich zählt dieser Film sogar zu den besten Giallis, was manch einer sicherlich nicht so sehen wird. Doch schon bei der ersten Ansicht dieses Werkes habe ich mich in diese Gesamtkomposition verliebt, die durch eine dramaturgisch erstklassig aufgebaute Geschichte zu überzeugen weiss. Sehr viel Spannung, eine bedrohliche und teils gruselige Grundstimmung und ein teilweise überraschendes Ende ergeben eine Kombination, die man nur als absolut sehenswert bezeichnen kann. Hinzu kommt eine Darsteller-Riege, die durch gelungenes Schauspiel die ganze Sache nahezu perfekt abrundet und insbesondere die vielen bildhübschen Darstellerinnen sind ein herrlicher Farbtupfer, der vor allem die männlichen Zuschauer begeistern dürfte. So handelt es sich letztendlich um ein Gesamtpaket, das man kaum besser hätte schnüren können und an dem man als Liebhaber italienischer Giallis einfach nicht vorbeikommt.


      Fazit:


      "The Red Queen kills 7 Times" ist meiner Meinung nach ein hervorragender Vertreter seiner Art, in dem alle Komponenten perfekt ineinander übergehen und der durch den Einfluss einiger Horror-Elemente etwas sehr Aussergewöhnliches an sich hat. Die gefundene Kombination der verschiedenen Genres machen dieses Werk zu etwas ganz Besonderem und garantiert gleichzeitig für ein absolut packendes Filmerlebnis, das sich kein Freund dieser Film-Gattung entgehen lassen sollte. Geschickt eingefügte Wendungen sorgen dafür, das man ganzzeitig der Faszination des Geschehens erliegt, die einen wie eine zweite Haut einhüllt und erst mit Beginn des Abspanns wieder freigibt.


      [film]9[/film]
      Big Brother is watching you
    • sid.vicious schrieb:

      Da gibt es Gerüchte, dass der bald als Bu-ray kommen wird.

      Pech. Ich habe die letzte Hartbox ergattert. ;)

      Nun denn... Die rote Dame sollte zu den besten Gialli zählen. Ich teile diese Ansicht nur bedingt. Der deutsche Ton ist grottig und hier rede ich von der Tonqualität. Der Wechsel zwischen den geschnittenen Szenen nervte mit der Zeit auch. Klingt nicht fair, aber der erste Gesamteindruck zählt nun mal. ;) Die einigen interessanten Szenen wie z. B. die Traumsequenz und die Titelmelodie rettet wichtige Punkte. Die Rettungsaktion am Schluss fand ich wiederum unfreiwillig komisch.
      Ich verfolge Euch! Egal, wann oder wo ... Ich werde Euch kriegen!