Lock the Doors - Trügerische Sicherheit

    • Lock the Doors - Trügerische Sicherheit



      Herstellungsland : Deutschland
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie : Stefan Peschmann aka Mr.Zito
      Autor: Stefan Peschmann
      Drehbuch: Stefan Peschmann
      Produzent: Stefan Peschmann und Gisela Peschmann

      Darsteller: Sabine Wedde, Janette Pissang, Sandra Prauß, Marcel Richter, Dirk Thümer, David Grzibek, Anne Kaiser, Gisela Peschmann, Stefan Peschmann, Tatjana Galuschka, Florian Glöckler uvm.

      Inhalt:
      Aufgrund seiner tödlichen Krankheit wird der pädophile Kindermörder Maik F. (Stefan Peschmann) nach 13 Jahren Haft frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Doch anstatt seine letzten Tage zu genießen, dürstet es ihm nach furchtbarer Rache an der Familie, die an seiner Verhaftung maßgeblich beteiligt war.
      Schnell macht er den Wohnort der Kempls ausfindig, die mittlerweile selbst Eltern einer kleinen Tochter sind. Im Ort angekommen verfolgt er einen makaberen Plan um sein Ziel zu erreichen, und jeder der ihm dabei in den Weg kommt, wird auf grausame Weise beseitigt.
      Zur gleichen Zeit wird die junge Anna (Sabine Wedde) von den Kempls als Babysitterin engagiert..

      Covertext, besteht nur aus einem Gedicht:

      Stille Kunde


      Verfolgt vom dunklen Mann
      Versuchst du zu entkomm
      Rache ist sein Verlangen
      In Freiheit zu gelangen


      Das Hirn voller Wut
      Fließt in Strömen das Blut
      Der Tod in jeder Ecke lauert
      Siehst du wie sie kauert


      Zerfleischt vom inneren Hass
      Findet er kein Maß
      Treiben wird er sie in die Falle
      Um zu töten, sie alle


      Sein gestörtes Leid
      Wie er ihr mitteilt
      Zur Kunde soll sie's geben
      '13 Jahre gefangen im Leben'


      Ihr Mund ganz trocken
      So war sie erschrocken
      Sein Tod kam geschwind
      Der Baum erstickte das tote Kind


      © 2015 by Jeany

      Trailer:


      Meinung:

      Nach doch etwas längerer Zeit habe ich mir mal wieder einen Independent bez. einen Amateur Streifen aus Deutschland angesehen und wurde von diesem hier doch recht Positiv überrascht.

      Klar wenn man sich denn Inhalt durchliest, beschleicht einen das Gefühl das man so eine Story bez. ähnliche Geschichten gefühlte 1000 mal präsentiert bekommen hat. Ok, dies ist auch in gewisser Art und Weise so.
      Aber hier ist es die Umsetzung die einen voll und ganz überzeugt.

      Zum einen schafft es Mr. Zito mit seiner Darbietung der Geschichte einen relativ schnell in denn Bann zu ziehen. Dazu überzeugen die Darsteller, diese agieren wirklich richtig, richtig gut, wirken absolut Glaubwürdig, man erkennt kein overacting oder Unsicherheit in ihrem tun und handeln. Dieser Aspekt sorgt schon einmal für einen dicken Pluspunkt.

      Darüber hinaus kreiert er ordentlich Spannung, das definitiv der gewählten Location geschuldet ist. Ein altes Haus in einem kleinen abgeschiedenen Dorf irgendwo im nirgendwo. Auch wenn einem im ersten Moment gerade der Ort des Geschehens unspektakulär vorkommen mag, ist es eigentlich gerade das Gegenteil und trägt in meinen Augen zusätzlich zum gelingen des Filmes bei.

      Was aber wirklich heraus sticht ist die hervorragende Kamera arbeit, diese fällt durch gelungene Fahrten auf die einen ein klein wenig Erinnerungen an Argento in einem wachrufen. Aber auch durch ungewöhnliche Einstellungen die das Szenario einfangen. Besonders gefallen hat mir die Ego Perspektive des Killers, die genialer Wese immer wieder die Einstellung ins Bild brachte in der man direkt denn Blick durch dessen Gasmaske auf das Geschehen präsentiert bekommt, hier kann und will ich nur das Wort genial benutzen.

      Natürlich gibt es auch etwas Blut bez. Gore diese Effekte sind zwar nicht schlecht haben aber in der Umsetzung doch noch etwas Luft nach oben, da man doch sehr schnell erkennt das es sich um Dumies bez. Puppen handelt, aber dies ist in meinen Augen kein Beinbruch, da der Film andere Mittel hat die einen als Zuschauer überzeugen und dies nicht nur wegen der Brutalität bez der Gore Sequenzen tut.

      Man kann festhalten das Lock the Doors ein richtig guter Independent Horror/Slasher/Psychothriller geworden ist der einen fast in allen Belangen Überzeugen kann.
      Freunde des Independent Kinos sollten hier zugreifen, ich freue mich schon auf weitere Werke des Regisseurs.
      Gebt dem Mann mehr Budget und er wird etwas gewaltiges schaffen, davon bin ich überzeugt.

      Ich vergebe starke

      [film]8[/film]
      Zensur Ist Für´n A......!!

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    • Slayer schrieb:

      Natürlich gibt es auch etwas Blut bez. Gore diese Effekte sind zwar nicht schlecht haben aber in der Umsetzung doch noch etwas Luft nach oben, da man doch sehr schnell erkennt das es sich um Dumies bez. Puppen handelt, aber dies ist in meinen Augen kein Beinbruch, da der Film andere Mittel hat die einen als Zuschauer überzeugen und dies nicht nur wegen der Brutalität bez der Gore Sequenzen tut.
      Ich erwarte bei solchen Filmen nun mal Blut und Anarchie, dass ist die Vorgabe des Genre und anhand deiner Kritik weis ich, dass dies nicht so ausreichend geliefert wird. Dann dürfte der etwa auf dem Level sein wie Terror in a damaged Brain - Die Brut des Teufels zuvor von dem Regisseur. Hab ich da nicht so wirklich Spass dran.