Designated Survivor

    • Designated Survivor



      Seriendaten:

      Hesrellungsland: USA
      Ausstrahlungsjahr: 2016
      Drehbuch: David Guggenheim
      Episoden: 22
      Laufzeit: 43 Minuten
      Genre: Politik Thriller
      Idee: David Guggenheim
      Musik: Sean Callery und Robert Lydecker
      Ausstrahlender Sender: ABC
      Deutscher Serienstart: 6 November 2016 auf Netflix

      Darsteller:

      Kiefer Sutherland
      Natascha McElhone
      Adan Canto
      Italia Ricci
      LaMonica Garrett
      Tanner Buchanan
      Kal Penn
      Maggie Q

      Handlung:

      Bei einem Anschlag auf das weisse Haus in Washington wird die gesamte Führungsriege der Vereinigten Staaten getötet.
      Eine einzige Person - die sich nach Protokoll an einem sicheren Ort aufzuhalten hat - überlebt den Terror - Adam Kirkman (Kiefer Sutherland), Secretary of Housing and Urban Development - und eben jener „Designated Survivor“, dieser wird als neuer US-Präsident vereidigt .



      Deutschlandstart auf Netflix: 06.11.2016
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

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    • Kritik: (nach 6 der ersten 10 Episoden die auf Netflix bisher erschienen sind, Gesamtwertung folgt, da bin ich mir noch nicht schlüssig)

      Interessante Geschichte, Anschlag im Kapitol mit einer heftigen Explosion und ein Not-Präsident der eingesetzt wird. Waren es Terroristen, die Russen, Iraner, Nordkoreaner oder etwa Außerirdische? Die Serie ist an 24 angelehnt, nur mit aktueller Thematik da 24 inhaltlich Heute allgemein nicht mehr so interessant sein dürfte. Der Anschlag erinnert etwas an die realen Ereignisse vom 11.September und heutige Anschläge und wird in Episode 1 schon vollends präsentiert. Das schnelle Tempo finde ich noch gerade so ok, eine gewisse Hektik entsteht, dadurch die Charaktere nicht so interessant werden, vielleicht wollte man so einen nervigen Charakter wie Bauers Tochter aus „24“ diesmal verhindern, die zu viel Screentime bekam. Ich kann da jetzt aber nicht vollends vergleichen, habe von 24 nur die ersten 3 oder 4 Episoden gesehen und die Serie damals dann zum Jordan geschickt. Ich finde Kiefer Sutherland als Präsident in Designated Survivor gut besetzt, er könnte fast schon über-sympathisch wirken, also die meisten Präsidenten der USA sind oder waren aus heutiger Sicht doch nicht gerade sympathisch, aber er macht seine Rolle gut und finde ich sympathischer und hier besser besetzt als einst in „24“ als rechtschaffener Superhelden-Foltermeister und Patriot, aber seine Familie ist hier absolut blass, so wie auch Nebendarsteller interessanter sein könnten und nicht nur knurrig ihre Rollen runter leiern, wie man das z.B. bei Asylum kennt. Ich mochte „24“ nicht, besonders dieser Realismus mit der runter laufenden Zeit war so was von störend und lächerlich, dass es wohl der Hauptgrund war, dass ich damals nicht lang dran geblieben bin. Wobei ich allgemein kein Fan von 2000er Serien bin und eigentlich nichts Neues aus der Zeit wirklich durchgesehen habe, weil ich sie einfach an gewissen Punkten schnell schlecht oder langweilig fand, bei „24“ ist mir vor allem diese Countdown-anzeige mies in Erinnerung geblieben. Dennoch hatte „24“ definitiv etwas was besser war und zwar der düstere und modernere Look und auch die Folter, bei Designated Survivor gibt das Weiße Haus und auch die Computereffekte wie beim gestellten Anschlag deutlich weniger her, das ist aus meiner Sicht die große Schwäche der Serie, da Heute der Mainstream besonders auf die Optik schaut.

      Was Designated Survivor für mich trotzdem interessant macht ist die aktuelle Thematik mit dem Muslimen und Terroranschlägen sowie die Auseinandersetzung mit dem Medien wo sich Videos durch Handys und Internet rasend schnell verbreiten, hier wird ein Muslime von einem Polizisten verprügelt und das wird in der Serie auch kritisch aufgenommen. Der übertriebenen („Wir sind Amerika“) und aus alle anderen Rassen stammen Terroristen aus „24“ kommt hier zumindest nicht so hohl rüber, die Handlung ist viel interessanter. Thematisch interessiert mich die Serie auch schon viel mehr als das gähnende House of Cards wo ich die erste Episode nur geschafft habe, da der Cast auf mich nicht sympathisch genug und die Handlung träge und zu sehr auf den Hauptdarsteller übercool zugespitzt wirkte. Hypes verstehen ich sowieso nicht und den bekam Designated Survivor definitiv nicht ab.

      Trotz aktuelles und interessantes Thema, das Interesse war bei Designated Survivor in den USA zunächst da, immerhin 10 Millionen Zuschauer zum Start, dann purzelte die Quote ziemlich schnell aber um fast 50% und kann nicht als wirklicher Erfolg verbucht werden, so ähnlich waren die Quoten von 24 in der „Live Another Day“ Wiederbelebung zuletzt auch und die wurde dann nicht verlängert.

      Das Präsidentenamt wirkt mehr wie ein Kaspertheater wo der Präsident ständig unterwandert und gegen ihn rebelliert wird sowie Entscheidungen getroffen werden die zu internationale Konflikte führen können, die der Präsident gar nicht befehligt. Das ist für mich nicht wirklich glaubhaft, es ist aber amüsant. Wobei man nicht weiß, wie verrückt es unter dem Präsidenten Trupp dann noch wirklich werden könnte, so ähnlich ist die Rolle von Kiefer Sutherland auch, denn er ist ebenfalls unabhängig und keiner wirklichen Parteistruktur zuzurechnen, ob für oder wider Flüchtlinge ist auch nicht auszumachen, er ist halt der Neutrale. Schade ist auch, dass in der Serie weder die Foltermethoden der USA noch die Terroranschläge oder Angriffe der Amerikaner gezeigt werden, es wird dann einfach nur das Ergebnis im Dialog gefrühstückt, selbst wenn das tatsächlich unterhalten kann, schon allein da sich die Serie mit der Thematik Flüchtlinge, Einwanderungs-Stop, Terroristen, Sicherheit auseinander setzt, sowie Terroristen die gefangen genommen und verhört werden. Trotzdem zu wenig um wirklich zum Hit zu werden, es fehlt an Härte und die Optik ist zu TV mäßig.

      „Allah ist groß, Allah ist groß, Allah ist groß“
    • bis Episode 10 und das vorläufige Ende der ersten Staffel gesehen.

      Ständig passiert in der Serie was, Drama, Mord und Erpressung. Das erinnert mich ziemlich an die Serie Gotham vom Tempo her. Während Gotham Fiktion ist und es gut passt, so wirkt es bei Designated Survivor etwas unrealistisch, wenn das Leben im Weißen Haus aufgezeigt werden soll. Dennoch kann man sich wunderbar berieseln lassen, vor allem da die letzten 3 Episoden noch interessanter werden. Mit Cliffhanger am Ende, der allerdings etwas vorhersehbar ist. Dennoch sehr positiv überrascht, bisher hat mich noch keine Serie mit der Thematik ähnlich gut unterhalten können.

      Gesamtwertung: [film]7[/film]
    • Ab 6. Oktober 2017 zeigt Netflix Staffel 2.

      Ich sehe Kiefer Sutherland germ u. "Designated Survivor" hatte zwar seine Momente aber auch Schwächem. Mal sehen wie's weitergeht.

      (Fand manchmal hatte die Serie ein bisschen von "24", nur das Kiefer Sutherland hier nicht die Action macht.)
    • Der Auftakt zu Staffel 2 war ganz ok.
      Immerhin ist die Serie recht rasant. (Kiefer Sutherland erledigt als Präsident "24"-mäßig quasi Krisen im Minutentakt. Und dann noch die Verschwörung.) Finde "Designated Survivor" zwar nicht überragend, aber ok.
    • In den USA gingen die Quoten bei "Designated Survivor" noch weiter abwärts. Ich wette die Serie wird bald eingestellt.
      Obwohl, wie gesagt, finde man kann sie, trotz Schwächen, gucken, sie ist ok.