Jailbreak - If You Give Up, You Die

    • Jailbreak - If You Give Up, You Die



      Produktionsland: Kambodscha
      Produktion: Loy Te
      Erscheinungsjahr: 2017
      Regie: Jimmy Henderson
      Drehbuch: Jimmy Henderson und Michael Hodgson
      Kamera: G Ryckewaert
      Schnitt: Amit Dubey, Jimmy Henderson
      Budget: ca. -
      Visuelle Effekte: Loy Te
      Musik: Fabio Guglielmo Anastasi
      Länge: ca. 100 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe

      Darsteller:

      Celine Tran
      Jean-Paul Ly
      Laurent Plancel
      Tharoth Sam
      Savin Phillip
      Sisowath Siriwudd
      Dy Sonita

      Handlung:

      Als Polizisten einen Verbrecher ins Gefängnis bringen bricht dort ein Aufstand aus, als ob dies nicht schon dramatisch genug wäre dringen zeitgleich Profikiller ein um einen Zeugen auszuschalten.



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 23.02.2018 (Verleih: 23.02.2018)
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • So viele Frauen und so wenig Zeit....
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    • Bislang kannte ich noch nichts aus Kambodascha, das bleibte nach Jailbreak auch erst mal so.
      Merwkürdiger Humor, kommt mir so vor wie ein Bollywood Quark mit Grippe.

      [film]2[/film]
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    • Auch Tom, du findest zuletzt alles trashige und gut konsumierbare schlecht und feierst überlange Schlaftabletten. ^^


      Kritik:

      Der Film hat eine bessere Handlung und mehr Kurzwelligkeit und sogar bessere Darsteller als z.B. The Raid 2, wo der Ablauf zu halt so ähnlich auch ist, was einzig fehlt ist ein übertrieben hoher Grad an Gewalt, denn wer so einen Mist wie The Raid 2 abfeiern kann und das sind viele, hat es nur aufgrund der Härte im Film getan, ansonsten war der Film ja eine überlange Katastrophe mit ausgelutschten Handlungs-Ablauf. Auch ein ordentlicher Schuss Selbstironie fehlte, bis hin zur trashigen deutschen Synchronisierung kann man Jailbreak zumindest gut genießen. Dennoch ist der Film in der Masse an Veröffentlichungen untergegangen, weil es zwar brutal und auch die Kampfszenen häufig und gut gemacht sind, er aber halt nicht extrem brutal ist um wirklich Aufmerksamkeit zu erregen. Besonders zu Belachen sind die stetigen Kommentare der Akteure bei den Kämpfen, ähnlich wie bei den Bud Spencer Filmen, wie ein „Boar ist der schwer“ als ein Fighter den anderen im schnellen Kampf kurz aushebt, es passt nicht so wirklich solch ein Spruch, aber es wirkt absolut lustig. Die Kämpfe sind auch abwechslungsreich genug, es ist kein unzerstörbarer Held dabei und es geht auch nicht alles glatt und vorhersehbar. Ich finde so was gehört auch immer mit dazu, denn nur eins auf die Fresse und Unzerstörbar in Dauerschall wirkt doch sehr holbratzig auf mich, zum Unterhalten gehört da schon mehr dazu. Ein stimmungsvoller Elektrosound bei den Fights fehlt nicht. Die Kulissen sind mit Blut besuppte Graffitiwände. Mit einem witzigen Einfall am Ende, auch wenn die bösartigerere Variante davor sogar die Bessere wäre.

      Jailbreak ist der bisher beste Film aus Kambodscha.

      „So läuft das nicht in Kambodscha, wir verprügeln Regisseure!“ lol

      [film]6[/film]
      [bier]6[/bier]
    • Ja ich sehe lieber Filme die gut gemacht sind oder einen Sinn ergeben, wie lange die laufen ist doch herzlich egal.
      Wenn schon Trash dann guten, wie man seine Lebenszeit mit so was wie "Jailbreak" verschenken kann und das dann noch feiert entzieht sich meinem Verständnis. :20: lol
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    • Jailbreak
      (Jailbreak)
      mit Celine Tran, Jean-Paul Ly, Tharoth Sam, Lida Duch, Laurent Plancel, Kong Ka Chan, Dara Our, Sisowath Siriwudd, Dy Sonita, Meas Morokot Sisowath
      Regie: Jimmy Henderson
      Drehbuch: Jimmy Henderson / Michael Hodgson
      Kamera: G Ryckewaert
      Musik: Fabio Guglielmo Anastasi
      keine Jugendfreigabe
      Kambodscha / 2017

      Vier junge Elitepolizisten überstellen Gangster Playboy, Mitglied der berüchtigten Butterfly-Gang in ein Hochsicherheitsgefängnis. Dort angekommen bricht jedoch die Hölle los: Auf Playboy ist mittlerweile ein hohes Kopfgeld ausgesetzt, da er die Identität von Madame Butterfly, der Chefin der Gang, verraten will. Die Polizisten finden sich inmitten eines blutigen Gefängnisaufstandes wieder und müssen um Leben und Tod kämpfen.


      Ein italienischer Regisseur namens Jimmy Henderson zeichnet für diese Produktion aus Kambodscha verantwortlich, das allein ist schon eine nicht unbedingt alltägliche Kombination. Der gute Mann serviert mit seinem Erstling einen waschechten Prügelfilm, für den ganz eindeutig der indonesische Kracher "The Raid" Pate gestanden hat. Das verwundert nicht wirklich, denn schließlich hat genannter Film in Sachen Action echte Maßstäbe gesetzt, was ganz zwangsläufig dazu führt, das manch einer gern auf den Erfolgszug aufspringen möchte. Nun präsentiert "Jailbreak" keinesfalls die hohe Qualität von "The Raid", aber immerhin bekommt der Zuschauer einen größtenteils kurzweiligen Klopper zu Gesicht, bei dem das Hauptaugenmerk selbstverständlich auf die enthaltenen Action-Passagen gerichtet ist. Und von denen gibt es nun wirklich reichlich zu begutachten, was andererseits aber auch ganz eindeutig darauf hinweist, das man rein inhaltlich keine allzu großen Erwartungen hegen sollte. Die Story ist nämlich ebenso kurz und knapp gehalten wie es die Inhaltsangabe suggeriert, so das die Geschehnisse nicht gerade viel inhaltliche Substanz erkennen lassen. Ist aber ehrlich gesagt auch gar nicht nötig, denn die ausgedünnte Rahmenhandlung reicht aus, um den etlichen Prügeleien die notwendige Umrahmung zu verleihen.

      In den ersten gut 25 Minuten passiert noch nicht sonderlich viel und ehrlich gesagt hätte man sich die eher flache Einführung in die Geschichte auch durchaus sparen können. Die Charaktere werden äußerst oberflächlich vorgestellt und wirken in schauspielerischer Hinsicht auch relativ blass und beliebig austauschbar. Später soll man allerdings feststellen das die Protagonisten für das Wesentliche Element des Filmes gut ausgewählt wurden, denn in den vorhandenen Action-Passagen wissen sie ohne Weiteres zu gefallen. Nach der angesprochenen Einführung nimmt "Jailbreak" dann ordentlich an Fahrt auf, denn kaum haben die Polizisten den Gangster Playboy im Gefängnis abgeliefert, kommt es dort auch prompt zu einem Gefängnisaufstand. Auf engstem Raum kommt es nun praktisch im Minutentakt zu wilden Schlägereien und der geneigte Genre Fan dürfte voll auf seine Kosten kommen.

      Da stört es dann auch nicht sonderlich, das die Gesetze der Logik etliche Male außer Kraft gesetzt werden, denn eine hohe Glaubwürdigkeit ist nicht unbedingt die große Stärke des Szenarios. Etwas störend erscheint eher der oftmals gewöhnungsbedürftige Humor denn Henderson immer wieder einstreut, der aber bei der vorliegenden Thematik irgendwie fehl am Platz ist. Phasenweise wirkt das Ganze dann auch fast schon mehr wie eine Komödie, was mir persönlich nicht ganz so gut gefallen hat. Dafür sind der dementsprechende Wortwitz und die teils skurrile Situationskomik zu sehr aufgesetzt und verleihen den Abläufen einen künstlichen Anstrich. Trotzdem ergibt sich in der Summe ein recht gutes Gesamtbild, denn rein vom Unterhaltungswert aus gesehen ist man schon weitaus schlechter bedient worden.

      Letztendlich ist Henderson mit "Jailbreak" ein ordentliches Debüt gelungen, das jedoch in keiner Phase an die Klasse eines "The Raid" heran kommen kann. Größeren Nährwert beinhaltet die Produktion keinesfalls, ist dafür allerdings mit einem Actiongehalt ausgestattet worden der sich sehen lassen kann. Es wird an allen Ecken und Enden geprügelt, so das jedenfalls keine Langeweile aufkommen kann. Echten Cineasten wird das sicherlich nicht ausreichen, so das dieses Werk bestimmt nur die Zielgruppe der B-Movie Action Freaks ansprechen dürfte.


      Fazit:


      Die Anlehnungen an "The Raid" sind unübersehbar, jedoch kann die Qualität der indonesischen Produktion nicht erreicht werden. Übrig bleibt also ein B-Klopper der größtenteils unterhaltsamen Art, der aber keinesfalls höhere Erwartungen erfüllen kann.


      [film]6[/film]
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