Wolfsblut

    • Produktionsland: Frankreich, Italien, Spanien
      Erscheinungsjahr: 1973
      Regie: Lucio Fulci
      Drehbuch: Guy Elmes, Roberto Gianviti, Thom Keyes, Piero Regnoli, Guillaume Roux, Harry Alan Towers
      Kamera: Erico Menczer, Pablo Ripoll
      Schnitt: Ornella Micheli
      Musik: Carlo Rustichelli
      Länge: ca. 99 Min.
      Freigabe: FSK 16
      Darsteller: Franco Nero, Virna Lisi, Fernando Rey, John Steiner, Missaele, Daniel Martín, Raimund Harmstorf, Carole André, Rik Battaglia, Harry Carey Jr., Daniele Dublino, Maurice Poli






      Ein Abenteuerfilm nach dem üblichen Gut-Böse-Schema, der allerdings weniger die stereotypischen Genrecharaktere, als ein liebes Schäferhündlein in den Mittelpunkt rückt. Wolfsblut, einer der Helden der Post-Hippie-Jugend, die Töle mit Sinn für Gerechtigkeit, kann immer noch für eine gewisse Herzerweichung sorgen. Natürlich ist es ein kleiner Junge, der den Weg zum Herzen des tapferen Vierbeiners findet. Wer Sentimentalität scheut, der muss vor Sichtung zumindest einen kleinen Antidepressiva schlucken.

      Die böse Front im Schnee eines Goldgräberstädtchens wird mit (einem ziemlich „steif“ wirkenden) John Steiner (das kann er ja) und Rik Battaglia sympathisch vertreten. Die gute Seite fährt mit den unschlagbaren Franco Nero und Raimund Harmstorf auf. Schauspielerisch ein recht ausgeglichenes Match, mit leichten Vorteilen für (the incredible „Nazi-Boss“ Herr Erner) John Steiner.