Tschick




    • Produktionsland: Deutschland
      Produktion: Marco Mehlitz
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Fatih Akin
      Drehbuch: Wolfgang Herrndorf (Roman), Hark Bohm, Lars Hubrich
      Kamera: Rainer Klausmann
      Schnitt: Andrew Bird
      Budget: ca. -
      Spezialeffekte: Claudius Rauch
      Musik: Vince Pope
      Länge: ca. 93 Minuten
      Freigabe: FSK 12
      Darsteller: Tristan Göbel, Anand Batbileg, Uwe Bohm, Nicole Mercedes Müller, Kai Ivo Baulitz, Paul Busche, Justina Humpf, Philomena Köbele, Katerina Poladjan, Vincent Tautenhahn, Alexander Scheer, Anja Schneider


      Inhalt:

      Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben... Der beste Sommer von allen!


      Trailer:



      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 09.03.2017
    • Kritik:

      Fatih Akin ist ein interessanter Regisseur, wenn gleich ich nur seinen Gegen die Wand feiere, der eindeutig sein bester Film bisher war. Tschick ist zudem mal von der Laufzeit her knapp bemessen, normalerweise gehen die Akin Filme über 2 Stunden. Es kommen hier jedenfalls gar keine Längen auf, da die Szenerie stetig wechselt und es spielt sich alles an einen Sommer in der Natur ab. Dabei wird gezeigt, dass man in der Natur nicht verhungert, da dort genug Obst wild wächst, außer es ist Winter. Im Film gibt es 3 Außenseiter im Alter von ca. 14 Jahre, die zusammen was unternehmen und sich dabei erst kennen lernen, es geht es um Auto knacken, die große Liebe suchen, einfach nur weg von Zuhause und Abenteuer erleben. Stark geschauspielert von allen Jungdarstellern. Dabei lernt man einiges, nicht nur über die Natur, sondern auch über Religion, unterhaltsam und rebellisch vorgetragen. Das Handy wird gleich zu Filmbeginn aus dem Fenster des Autos geworfen, denn dadurch kann man ja gefunden werden. Mit Blut und Schmutz im Finale wird das Rebellenleben gefrönt: „Einmal dachte ich auch drüber nach schwul zu werden.“ Der Vater ein Kinder-Schläger, die Mutter Alkoholkrank bei dem einen und die anderen beiden sind ersichtliche Assis und stinken, eine irgendwo auch erschreckende Charakterisierung der Kids die sich treffen und nach diesem Sommer für lange Zeit nicht wieder sehen werden. Auch technisch sowohl von Sound, Optik und Kamerarbeit Top, der bisher beste Film des Regisseurs.

      „Ein ganz normaler Sommer, der beste Sommer von allen.“

      [film]8[/film]


      Filmsound:
    • Nach "Gegen die Wand" ein weiteres deutsches Meisterwerk von Fatih Akin.
      Packend, rasant und toll gespielt von den jungen Darstellern. Da möchte man selber
      noch mal jung sein... Das deutsche Kino scheint derzeit richtig stark zu sein,
      es gibt also doch mehr als irgendein Rotz wie Fack ju Göthe oder filmische
      Ergüsse eines Til Schweigers. Aber man muss suchen, lohnt sich aber.

      [film]9[/film]
    • Recht gelungener TV Film, kein wirkliches Highlight, aber immerhin das was aus unseren Landen noch am besten kommt, ein Drama mit Gefühl und Witz.

      [film]7[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein <3 gehört nur meiner Mama und dem...